Episode 11: Anforderungen mit Brainstorming Sessions aufnehmen ::: Softwareprojekte

24. Juni 2008 roland

In Episode 10 habe ich darüber gesprochen wie Anforderungen durch Interviews aufgenommen werden können. Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten.

Brainstorming Sessions

Mit Brainstorming Sessions können schnell diverse Anforderungen klar gemacht werden.

Eine mögliche Vorgehensweise:

  • Die verschiedenen Stakeholder (Betrieb, Auftraggeber, Anwender, Entwickler usw.) werden eingeladen.
  • Es ist schon einigermaßen klar was wir überhaupt bauen wollen, z.B. eine neue Geldwaschmaschine ;) )
  • Zu den einzelnen Aspekten werden einleitende Fragen erstellt. Beispielsweise könnte man Fragen was die Bedienbarkeit der Geldwaschmaschine ausmachen soll.
  • Man sollte nicht zu viele Fragen erarbeiten. (Zum Beispiel vier Fragen pro Session)
  • Nun wird die Frage gestellt und alle Beteiligten dürfen zehn Minuten lang alle Ideen, seien sie noch so verrückt, sagen. Die Ideen werden aufgeschrieben.
  • Nach zehn Minuten werden die Ideen angesehen und geordnet.
  • Aus den gesammelten Ideen können die wirklich unsinnigen gemeinsam gefunden und entfernt werden. Alle weiteren Ideen werden nach Wichtigkeit geordnet und später ausformuliert.

Mit dieser Vorgehensweise können sehr komplexe Themengebiete eingegrenzt und Lösungen dafür gefunden werden.

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Statistisches ::: danke an über 1000 regelmäßige Leser

20. Juni 2008 ute

Mit einem Dankeschön daher heute mal hier einen Blick auf die Statistiken:

Statistisches uteles Blog miradlo bloggt Gesamt uteles Blog Anfang März miradlo bloggt Anfang März
Feed-Abonennten 477 552 1029 215 162
Besucher täglich laut Wordpress Blogstatistik 37 40 77 31 39
Technorati Authority 34 51 85 25 54
Pagerank 3 4 - 2 3
Technorati Rang 199.642 131.620 - 331.293 140.824

Heute haben die beiden Blogs uteles Blog und miradlo bloggt daher nicht mehr 377 Feed-Abonnenten, wie noch Anfang März, sondern 1029 regelmäßige Leser, klasse, vielen Dank für euer Interesse.

Wer wissen will, wie es sich anfangs entwickelte, auf utele.eu gibts die Statistik von Dezember bis März. Wie ich zu den Statistiken komme, steht im Artikel über Statistiktools.

Blogparade wie kommt man zu Besuchern

Zu diesen Statistiken passt die Blogparade von NetzNews, dort will Toni wissen, mit welchem Referer die Besucher kommen.

  • google etwa 20%
  • andere Suchmaschinen u.ä. unter 1%
  • technorati u.ä. zwischen 3 und 5%
  • Mobileversion des Blogs (wer von seinem Blog eine Mobileversion dort möchte) etwa 3%
  • Links von anderen Seiten, sowohl direkte Links als auch aus eigenen Kommentaren rund 15%
  • alles andere Stammleser und direkte Anfragen, bzw. Links von eigenen anderen Seiten

Mein Tipp

Sinnvolle Inhalte und eine klare, valide Struktur vorausgesetzt, ergibt automatisch Ergebnisse bei Besuchern, fördert Stammleser und wirkt auch in Suchmaschinen.

Eigene Aktivitäten beim Lesen, Kommentieren und Verlinken anderer Blogs und Webseiten fördert sowohl Ansehen, wie auch den Bekanntheitsgrad.

Fazit

Ich (wir) interessiere mich nicht für Besucher um jeden Preis. Für mich ist es unsinnig täglich soundsoviel Besucher zu haben, von denen die meisten sofort wieder gehen, weil sie nicht finden was sie wollen.

Wichtig sind uns die Besucher, die sich für die Inhalte des Blogs interessieren; d.h. die Besucher die mehrere Artikel lesen und zu Stammlesern werden, weil sie genau die Themen finden, die sie gesucht haben.

Stammleser kommen jedoch meines Erachtens nur selten durch irgendeinen weiteren Dienst, in dem das Blog eingetragen wurde, sondern durch passenden Inhalt.

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…mal wieder zu Google-Tools und anderen Anwendungen des Anbieters

19. Juni 2008 ute

Bereits im Artikel: Alternativen zu Google und seinen Diensten habe ich ja recht ausführlich beschrieben, welche Dienste ich nutze und warum. Ebenso bin ich bereits darauf eingegangen, warum ich versuche nicht ausschließlich Google zu nutzen.

Alex möchte in seiner Blogparade zu Google-Tools wissen, welche Anwendungen man nutzt und warum. Die Blogparade läuft noch bis zum 30. Juni. Er selbst beschreibt sehr ausführlich, welche Tools es gibt und ob und wie häufig er sie nutzt. Da also vieles schon geschrieben wurde, nur nochmal kurz zu seinen Fragen:

  1. Ich nutze oben genannte Google-Tools, allerdings versuche ich möglichst auch Alternativen zu nutzen, da ich Monopole nicht mag, die sonst zwangsläufig entstehen.
  2. Vorteile bei einigen Anwendungen sind, dass sie einfach und bekannt sind, z.B. wenn man Google-Maps einbindet, das kennen die meisten Besucher und verstehen sofort, wie sie damit umgehen müssen.
    Der Nachteil, wenn man viele Angebote eines Anbieters nutzt, ist, dass dieser vieles über einen weiß und dass man sich abhängig macht vom jeweiligen Anbieter.
  3. Was ich im Einzelnen nutze habe ich im oben verlinkten Artikel bereits geschrieben, daran hat sich nichts geändert, ich nutze die Suche, die Maps und den Pagerank. Was ich außerdem in eingeschränktem Maß für manche Kunden und eigene Seiten nutze sind die Webmastertools. Warum?
    Ganz einfach, wer im Moment im deutschsprachigen Raum gefunden werden will, kommt um Google nicht herum.
  4. Irgendwas gibt es immer zu verbessern, meist liegt Google jedoch weit vorn mit seinem Angebot. Beispielsweise kann ich Alex nicht zustimmen, was die Geschwindigkeit bei Google Maps angeht.
    Nein, nicht deshalb weil ich es für schnell genug halte, für mich darf es gern schneller sein. Jedoch im Vergleich mit den Routenplanern, die ich sonst kenne hat Google Maps die Nase weit vorn.
  5. Zur Frage, ob sich ein Webmaster und/oder Blogger sich ausschliesslich auf Google-Tools verlassen kann, denke ich: es kommt darauf an.
    Wer zur Zeit einfach nur den Überblick und die Analyse haben will, wem es egal ist, ob sich Google zum Monopolisten entwickelt, der bekommt von Google alles was man braucht, um den Erfolg des eigenen Auftritts einschätzen zu können.
    Für mich sind z.B. die Analytics keine Alternative, da sie die jeweiligen Webauftritte extrem verlangsamen. Ich möchte auch nicht alles mit Google machen und es gibt ja auch Alternativen.
  6. Meine drei Favoriten sind, die drei Möglichkeiten, die ich auch regelmäßig nutze:
    1. die Suche (mehrmals täglich, wobei ich noch immer irritiert bin vom neuen, unpassenden Favicon)
    2. Maps (bei Bedarf, etwa einmal im Monat)
    3. Earth (ein- zweimal jährlich, weil es hübsche Effekte gibt)

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Episode 10: Anforderungen mit Interviews aufnehmen ::: Softwareprojekte

17. Juni 2008 roland

In Episode 8 Vorstudie strukturieren habe ich ein Beispiel für den Aufbau eines Vorstudiendokuments beschrieben.
So ein Dokument ist ja ganz nett, aber wie kriegt man da sinnvolle Daten rein?
Hier ein paar Gedanken zu diesem Thema, wie man Interviews einsetzen kann.

Gute Idee ::: Stakeholder

Eine wirklich gute Idee ist es, sich mit den betroffenen Stakeholdern zusammen zu setzen und sie zu fragen was sie wollen.

Damit das einigermaßen geordnet gehen kann, verwende ich meistens folgendes Vorgehen.

Vor dem Interview

Ich mache mir vor dem Interview klar, welche Anforderungen und welche Sprache der jeweilige Stakeholder verwendet.

  • Ein Betriebsmitarbeiter spricht sehr technisch und will vor allem verstehen welche Auswirkungen die neue Software auf seine übrigen Systeme hat.
  • Ein Auftraggeber hat Vorstellungen von dem was er will. Im Normalfall ist er nicht in der Lage die Vorstellungen in einer IT-geeigneten Sprache zu formulieren.
  • Ein Anwender kann, falls es sich um die Ablösung eines bestehenden Systems handelt, noch sagen was ihm daran gefallen und nicht gefallen hat. Er oder sie wird viele Ideen haben und keine Idee konkret formulieren können.
  • Ein Zulieferer wird sein System perfekt verkaufen und einem das Gefühl geben, alle Probleme der Welt auf einmal mit der neuen Software lösen zu können.
  • Ein Partner, der an das zu erstellende System angebunden werden soll, wird so wenig wie möglich Auswirkungen auf sein System haben wollen.

Zusammenstellen von Fragen

Für die jeweiligen Stakeholder stelle ich einen Fragekatalog zusammen. Im Interview kann ich somit das Gespräch etwas steuern. Wichtig ist hierbei, dass die Gesprächspartner nicht zu sehr von den Fragen manipuliert werden. Sie sollen immer noch ihre Wünsche und Ansprüche formulieren können.

Während des Interviews

Im Interview versuche ich die Erkenntnisse jeweils in grafischer Form aufzuzeigen. Ich erstelle grobe Systemübersichten, Business-Abläufe usw.
Diese lasse ich mir im Interview von dem jeweiligen Stakeholder bestätigen.

Nach dem Interview

Nach dem Interview schreibe ich die Erkenntnisse in der Vorstudie zusammen und lasse sie vom Stakeholder nochmals gegenlesen.
Hiermit können ziemlich viele Fehlinterpretationen direkt beseitigt werden.

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miradlo bloggt mit Bodenseemotiv

15. Juni 2008 ute

  • miradlo bloggt Screenshot: weiße Narzissen

…wieder mal ein anderes Bild und ein bisschen rumgespielt an der Optik…
Zur Zeit ist es zwar noch ein bisschen kühl, aber so allmählich wird es Sommer und so passt für mich ein Motiv aus Konstanz Staad ganz gut. Der Stadtteil Staad ist die Stelle an der die Fähre nach Meersburg die beiden Seeseiten verbindet.

  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 800*600
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1024
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1024 große Schrift
  • Screenshot in Auflösung von miradlo bloggt 1280
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1680

Layout passt sich an die Umgebung des Besuchers an

Warum ich fürs Blog kein zentriertes Design nutze sieht man an den Screenshots in ihren Variationen. Ich mag es, insbesondere bei sehr textlastigen Seiten, wenn die Seiten sich an die Gegegebenheiten des Besuchers anpassen.

Deshalb soll im Blog auch bei 800*600 noch niemand quer scrollen müssen. Am Beispiel mit 1024 und der gleichen Auflösung jedoch stark vergrößerter Schrift sieht man, dass das Design auch das brav mitmacht.

Bei 1280 gibt es erstmal rechts einen Rand, der verhindert, dass der Inhaltsbereich so breit wird, dass die Zeilen nicht mehr gut lesbare Längen haben.

Bei Auflösungen die deutlich größer sind als 1280, z.B. 1680 und mehr, werden oft auch kleinere Schriftengrößen genutzt, hier wird der rechte Rand immer größer, da sich die maximale Zeilenlänge gegenüber 1280 nicht mehr oder zumindest nicht mehr wesentlich ändert.

Teilweise ließe sich diese Flexibilität mit einem zentrierten Design ebenfalls umsetzen. Ich mag jedoch zentrierte Designs nicht sonderlich.

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Hintergrundbild wird im IE plötzlich nicht mehr angezeigt

12. Juni 2008 ute

Nö, manchmal glaube ich es einfach nicht. Ein funktionierendes Layout, alles war soweit ok. Ein paar Kleinigkeiten mussten noch geändert werden. Der ein oder andere Abstand im Stylesheet passte nicht mehr. Anschließend eher routinemäßig noch einmal testen, und:

plötzlich fehlt in beiden IE ein Hintergrundbild. Meine ersten Vermutungen waren irgendwelche Positionierungen, da ließ sich nichts finden. Ein paar Standardtricks probiert, alles ohne Erfolg. Nun gut, also genauer schauen, Dateien vergleichen welche Änderungen es gab, die Einfluss auf diese Stelle haben könnten.

Einiges probiert nichts half. Die Stelle mit dem Bild sah sowohl für mein Compare, als auch für mich identisch aus.

Fehlersuche im IE

background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

background:url(/images/logos/bildle.gif)no-repeat;

Nach noch ein paar vergeblichen Versuchen, habe ich dann doch mal Google bemüht: ” ie zeigt hintergrundbild nicht an“. Ich hatte wenig Hoffnung auf ein sinnvolles Ergebnis, denn meist kommen in solchen Fällen Forenseiten mit Hinweis auf Anfängerfehler, wie falscher Pfad, falscher Bildname, Dateiname mit Leerzeichen usw.

Zumindest an dem Tag bei mir war jedoch der erste Link, der mir schließlich zur Lösung verhalf. In dem Beitrag mit fast genau dem Titel wie meine Suchanfrage: “Internet Explorer zeigt Hintergrundbild nicht an“, gabs den Hinweis:

“so geht’s nicht:

background:url(../img/footer-bg.png)center top no-repeat;

Lösung… (der IE) fehlenden Leerzeichen im Shorthand CSS nicht zurecht kam. So funktioniert es nämlich:

background: url(../img/footer-bg.png) center top no-repeat;

Zuerst schaute ich genau nach dieser Stelle, sowas haben die IE ja auch manchmal. Nach kurzem Weitersuchen kehrte ich jedoch nochmal zurück. Glauben wollte ich nicht, dass es wirklich so ein Grund sein könnte. Doch am Ende war es genau das:

background:url(/images/logos/bildle.gif) no-repeat;

Eine andere Stelle, aber exakt das gleiche Problem, ein Leerzeichen zwischen der schließenden Klammer und dem “no-repeat” und schon zeigen IE 6 und IE 7 brav das Bild wieder an.

…wieder

Richtig mühsam an diesem Fehler ist, dass er nicht immer da ist, und dass er beide Versionen betrifft. IE 7 ist zwar auch nicht grad meine große Liebe, aber doch an einigen Stellen deutlich stabiler als der “Methusalem IE6″. Bei Tieren rechnet man doch die Jahre in Menschenjahre um, ich denke IE 6 ist so betrachtet mindestens 210 Jahre alt.

Leider kenne ich den Auslöser des Fehles nicht, denn ich weiß nicht welche zwischenzeitliche Änderung diesen Bug hervorgerufen hat. Nun gut, ich hoffe weiter sehr auf IE 8 und eine schnelle Verbreitung… ;-) Übrigens mehr zum IE 8 gibts auch in der Artikelserie zu diesem Thema.

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Blogparade verlängert bis 24. Juni ::: Erfahrungen von Projektleitern

11. Juni 2008 ute

Die Blogparade war ursprünglich bis 16. Juni 2008 begrenzt.

Falls jedoch Fussballfans erst Zeit haben, sobald es einen spielfreien Tag gibt, wird verlängert bis einschließlich Dienstag, 24. Juni 2008 (damit sind es zwei spielfreie Tage der Euro 2008):

Projektleiter der Welt vereinigt euch!

Die Blogparade möchte Antworten von euch zu folgenden Fragen

  • Was sind eure Erfahrungen?
  • Arbeitet ihr mit euren Projektleiterkollegen zusammen oder führt ihr ein Einzelleben?

Selbstverständlich könnt ihr sowohl in den Kommentaren, als auch mit eurem Blog teilnehmen.

Wäre fein, wenn sich noch der ein oder andere beteiligen würde…

Die Blogparade Projektleiter haben wir, ebenso wie die Verlängerung bei blog-parade.de eingetragen, ein Service, bei dem Blogparaden gesammelt werden.

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