Gimp fürs Webdesign einsetzen : Plugin Save for Web
14. August 2008 ute
Ich habe ja schon erwähnt, dass wir gut mit Open-Source-Software klarkommen, wenn es um Webentwicklung geht. Noch einfacher gehts mit einem Plugin für den Gimp, welches ich kürzlich bei Eckhard gefunden habe.
Überblick Gimp mit Save for Web
Plugin für den Gimp im Einsatz
Spinnennetz im Baum das Bild des Beispiels
Das Plugin “Save for Web” (fürs Web speichern) für den Gimp bietet einige, sehr angenehme und einfache Optionen, um zu entscheiden, in welchem Format und in welcher Größe ein Bild oder eine Grafik am besten gespeichert werden.
In der Readme stehen kurz die Schritte, die man zum Installieren unter Gentoo braucht, wenige Minuten später ist das Plugin im Gimp integriert und nutzbar.
Umgang mit dem Plugin
Für jedes Bild, kann man ausprobieren, ob *.jpeg, *.gif oder *.png mit 8 bzw. 24 Bit besser geeignet sind. Gerade im Web geht’s ja immer um den Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität. Von wenigen speziellen Fotoseiten mal abgesehen, sind die Besucher nicht bereit lange zu warten, bis ein Bild geladen wurde. Andererseits erwarten die Nutzer schon auch gute Qualität, denn wenn es einerseits Videos gibt, die funktionieren, dann sollten Bilder ja noch einfacher möglich sein.
Im Beispiel habe ich jetzt ein Foto genommen, was ich im Juli aufnahm, als wir in Freudenstadt bei einem Waldspaziergang unterwegs waren. Da gab’s grad das aus Holzstämmen nachgebaute riesige Spinnennetz eines Künstlers. Bei diesem Bild war es einfach, wie die meisten Fotos ist ein komprimiertes *.jpg die beste Möglichkeit.
Geht es jedoch um Fotos von Grafiken, Zeichnungen oder um am Rechner erstellte Grafiken, dann ist ein *.jpg meist ungeeignet. Spätestens bei Transparenzeffekten ist es gar nicht möglich. Noch hat *.png im ein oder anderen Internet Explorer Probleme, es existieren jedoch Workarounds und aktuelle Browser kommen gut damit klar. Je nach Motiv kann jedoch auch ein *.gif das bestmögliche Format sein.
Abhängig vom eigenen Wunsch, bzw. der Dateigröße bieten sich Verfahren wie Interlace und Progressive an, die es ermöglichen schon einmal Teile des Bilds zu zeigen, auch wenn noch nicht alles geladen werden konnte. Wieviel an zusätzlicher Dateigröße ein Bild benötigt, berechnet das Plugin ebenfalls.
Insgesamt ein, wie ich finde, sehr nützliches und leicht zu bedienendes Plugin. Ich mag meinen Gimp ja sowieso, mit diversen Plugins fällt es noch leichter, ihn weiterhin zu nutzen. Übrigens ja, ich weiß Gimp steht für GNU Image Manipulation Programm und ja ich sag trotzdem der Gimp, wahrscheinlich, wegen Wilbur, der beim Start immer erscheint…
CMYK und Gimp
Separate, um nach CMYK zu exportieren ist ebenfalls sehr praktisch, wenn es um Druckerzeugnisse geht. Die Installation in Gentoo braucht einen kleinen Umweg, da es das Plugin nur als RPM gibt, aber dank rpm2targz lässt sich auch dieses Problem lösen.
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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 14. August 2008 um 00:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter linux, software, tipps, web abgelegt.
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