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Professionell mit Open-Source-Werkzeugen wie GIMP arbeiten

20. November 2008 ute

Es gibt ja immer mal wieder die Diskusssionen, dass man mit Open-Source-Programmen nicht professionell arbeiten könne. Gerade im Bereich der Bildbearbeitung wird das ja recht massiv behauptet. Via Karl-Tux-Stadt gibts dafür mal wieder einen Gegenbeweis.

In den Niederlanden gab es einen Wettbewerb für den Entwurf einer 5 Euro-Gedenkmünze. Vorgabe dabei war, dass auf der einen Seite die Königin abgebildet ist, andererseits war das Thema Architektur. Den Wettbewerb hat Stani Michiels gewonnen, der für seinen Entwurf GIMP, Inkscape, und sein eigenes Programm Phatch nutzte, also ausschließlich Open-Source-Software. Phatch, schaue ich mir sicher nochmal genauer an, es sah auf den ersten Blick sehr spannend aus.

Der Belgier beschreibt Schritt für Schritt in seinem Blog pythonide wie die Münze entstand und was er sich dabei überlegt hat. Einen deutschsprachigen Artikel mit Bildern gibts bei Anneke. Stani erklärt, wie er das Bild der Königin aus den Namen wichtiger niederländischer Architekten erstellte. Er beschreibt, wie er die Auswahl traf, welche Architekten in welcher Reihenfolge erwähnt werden. Nicht chronologisch, nicht alphabetisch, nicht nach Büchern, sondern durch Suchmaschinenergebnisse, sortiert wurden die Architekten nach der Anzahl Treffer in Suchmaschinen.

Die Rückseite der Münze besteht aus Büchern von oder über die wichtigen Architekten. Stani verfolgte außerdem das Ziel die Niederlande und die Hauptstädte der jeweiligen Provinzen mit in seinem Entwurf zu verarbeiten. Die Auswahl der Bücher lässt in der Mitte Platz, um die Niederlande zu formen, an den Stellen der Hauptstädte sind Vögel.

Mich haben sein Entwurf und insbesondere seine Erklärungen beeindruckt. Ein Designer, der Hintergrund, Optisches und neue Medien insbesondere auch noch Open-Source so perfekt miteinander verbindet, das kannte ich noch nicht. Schaut euch seinen Bericht selbst an, auch dann wenn ihr sonst nicht gern englische Artikel lest, allein schon die Bilder des Entwurfs sind sehenswert.

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WordPress und Plugins : nicht immer problemlos…

18. November 2008 ute

Ich bin ja schon immer sehr vorsichtig, was Plugins angeht. So praktisch es einerseits ist, dass es nahezu jedes Feature als Plugin gibt, so schwierig kann andererseits die Fehlersuche werden, wenn mal was nicht klappt.

Bei Prinzzess gab es kürzlich ein Problem, als die Seiten zwar am Anfang brav:

<meta name=”robots” content=”index,follow” />

auslieferten, jedoch weiter unten im Header das Ganze überschrieben wurde:

<meta name=”robots” content=”noindex,nofollow” />

Damit wären die Seiten relativ bald nicht mehr von Suchmaschinen indiziert worden. Wer jedoch gefunden werden möchte, sollte das natürlich vermeiden.

Entdeckt hat es zufällig Michael, vielen bekannt von greensmilies, der jedoch auch noch das Blog niedermeyer betreibt.

Mir fiel direkt der Beitrag auf, weil sich Prinzzess fragte, ob ihr Blog wohl gehackt wurde. Ein erster Blick in Quelltext schien kein Problem zu zeigen, denn da war ja ein index, follow. Doch bei genauerem Suchen, sah ich dann, dass es überschrieben wurde.

WordPress Seitenaufbau

Nach einigen Installationen, Versuchen, Themes erstellen usw. habe ich gelernt, dass WordPress im Grunde sehr einfach aufgebaut ist. Der Hauptteil, der vom Theme kommt steht meist am Anfang, dann kommen die jeweiligen Einschübe der Plugins, da die sich ja nur an fest definierten Stellen anhängen können.

Die Zeile mit noindex, nofollow, stand im Quelltext direkt nach der Einbindung des Stylesheets des Hangman-Plugins, erst kurz danach folgten weitere Einschübe anderer Plugins. Bei Prinzzess liefen zu diesem Zeitpunkt immerhin 61 Plugins, deshalb ist der Quelltext nicht ganz trivial zu lesen.

Michael bekam von ihr Zugang und konnte schließlich bestätigen, dass es tatsächlich an dem Plugin lag. Nach einer Überarbeitung konnte es wieder aktiviert werden und verhindert nun nicht mehr, dass die Seiten indiziert werden.

Plugins vorsichtig nutzen

Für mich war dieser Vorfall ein weiterer Hinweis, dass es gut ist, vorsichtig mit Plugins umzugehen. Insbesondere, wenn viele Plugins eingesetzt werden, können auch Seiteneffekte entstehen, weil sich Plugins nicht vertragen. In unserem Mitarbeiterblog, welches nicht für die Öffentlichkeit sichtbar ist, bin ich etwas experimentierfreudiger, habe jedoch auch schon öfter Probleme festgestellt. Insbesondere, die sehr praktischen und einfach einzusetzenden Widgets, verursachen immer mal wieder Fehler.

In manch einer Situation ziehe ich Anpassungen am Theme vor, auf manches nette Feature, verzichte ich ganz bewusst. Nach meiner Erfahrung, sind insbesondere Plugins und Eigenschaften, die mittels JavaScript realisiert wurden, häufig eine Fehlerquelle. Nein, ich glaube nicht, dass JavaScript böse ist, allerdings bin ich sicher, dass es leider viele gibt, die mit JavaScript nicht sorgfältig umgehen. Ich kenne kaum eine Seite, die JavaScript einsetzt, bei der nicht zumindest einige Warnungen ausgegeben werden, selbst gemeldete Fehler kommen regelmäßig vor. Bei JavaScript ist das Problem ähnlich, wie bei PHP, vieles funktioniert noch, obwohl es nicht korrekt genutzt wird.

Im Web können sich Fehlerquellen so immens häufen, denn verziehen werden zunächst: Fehler im HTML, im CSS, im PHP und im JavaScript. Dass es da, ab und an auch mal richtig knallt, ist kein Wunder. Nicht selten werden ganze Systeme, wie z.B. WordPress genutzt, in denen, oft auch noch veraltete Versionen laufen, zuweilen kombiniert mit noch älteren oder ganz neuen Plugins. Im Grunde ist es eher erstaunlich wie häufig solche Kombinationen noch einen lauffähigen Webauftritt ergeben.

Meine Lösung

Ich werde weiterhin versuchen, so wenig Plugins wie möglich einzusetzen, mir sind die zur Zeit meist etwa 15-20 genutzten Plugins pro Blog im Grunde schon zuviel. Bei manchen kommt da ja noch Google Analytics hinzu, mehrere eingebundene Links und Bilder, wie z.B. zu Blogverzeichnissen oder geschaltete Werbeanzeigen. Insbesondere bei der Ladezeit einer Seite, macht es sich dann doch bemerkbar, was alles Zeit braucht, bevor die Seite vollständig angezeigt wird.

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Erstes schweizer Frauenbarcamp am 22.11.08 in Zürich

14. November 2008 ute

Am Samstag, den 22. November 2008 findet im Technopark Zürich das 1. Schweizer Frauen-BarCamp 2008 statt.

  • Frauenbarcamplogo

Ich wollte ja schon zum ersten deutschen Frauenbarcamp, da klappte es leider nicht. Deshalb habe ich jetzt mal ein bisschen Termine hin und her geschoben und jetzt passt es. Den Technopark kenne ich ja bereits vom Blogcamp Switzerland. Bei miradlo gibt es ja überwiegend Jungs, die sich mit Informatik befassen, deshalb werde ich da allein hingehen.

Ein, zwei Themen kann ich ja immer auch als Session anbieten, sowohl mit Linux, wie auch mit Webstandards habe ich ja täglich zu tun. Also mal die Sessionplanung abwarten, die hoffentlich an diesem Tag und nicht vorab stattfindet.

Ich mag die übliche Version mit erst Vorstellung dann Sessionangeboten am liebsten. Beim ersten deutschen Barcamp für Frauen wurden die Sessions wohl schon im Vorfeld anhand der Ankündigungen geplant, das mag ich nicht so gern. Ich finde es gut, wenn erste Hinweise zu geplanten Sessions bereits vorab veröffentlicht werden, aber die endgültige Planung gehört für mich zum Barcampbeginn einfach dazu.

Wenn da schon mal eine Quote von 100% Frauen ist, interessiert mich natürlich auch, was die Frauen zum Thema Frauenquote an Barcamps zu sagen haben.

Bislang haben sich 34 Frauen angemeldet, ich fände es fein, wenn es noch ein paar mehr werden… Auf jeden Fall freue ich mich auf die Veranstaltung und bin gespannt wie es wird.

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Kommentarspam : follow und nofollow : Pagerank : Trackbacks ohne Link…

13. November 2008 ute

In meinem anderen Blog habe ich schon mal ausgeführt was ich davon halte, wenn jemand meint, er könne hier Links sammeln.

Gerne bekommt jede/r der/die hier kommentiert den Link zur eigenen Seite, wenn der Kommentar ein zum Thema passender Kommentar ist. Alle Links in den Kommentaren stehen hier auch absichtlich und bewusst auf follow, siehe auch den Artikel Links oder nicht… Für mich ist die Grundlage des Internets die Linkstruktur und die Möglichkeit dadurch weitere Informationen zu bekommen. Deshalb halte ich nichts von nofollow.

follow und nofollow

Dieses Linkattribut, rel=”nofollow” wurde 2005 von Google eingeführt, um zwischen Links zu unterscheiden. Spammer versuchen Links zu setzen, insbesondere in Foren und Weblogs und damit den Wert ihrer Seite zu erhöhen. Suchmaschinen bewerten Webauftritte unter anderem auf Grund der Links, die auf die jeweiligen Seiten verweisen. Setzt man einen Link auf nofollow, so sehen Suchmaschinen den Link zwar noch werten ihn aber nicht mehr als Verweis auf die Seite, um daraus die Beliebtheit einer Seite zu ermitteln. Die Bewertung einer Seite wird bei Google unter anderem durch den Pagerank vorgenommen, andere Suchmaschinen haben keinen veröffentlichten Pagerank, gehen jedoch ähnlich vor, um Webseiten einzuordnen.

Pagerank

Google zieht unter anderem diese Links heran, um den Pagerank einer Seite zu ermitteln. Für einen guten Pagerank sind viele weitere Punkte wichtig, der Inhalt, die Struktur, die Überschriften, sowie  Double Content vermeiden. Seiten mit einem niedrigen Pagerank erscheinen in Suchergebnissen zu einem Begriff hinter den Seiten mit einem hohen Pagerank. Insbesondere für sehr beliebte Begriffe ist ein hoher Pagerank daher wichtig, um trotzdem zu einem Begriff gefunden zu werden. Meist werden von Suchenden nur die ersten Ergebnisse betrachtet, eine Platzierung auf der dritten, vierten Seite oder gar noch weiter hinten, bringt daher nicht viel.

Der Pagerank war einige Zeit _das_ Kriterium mit dem Google eine Seite einordnete, da Spammer dementsprechend ihre Seiten optimierten, ist der Pagerank inzwischen nur noch ein Teil der Bewertung. Ganz genau weiß man nie, was alles gerade zur Bewertung herangezogen wird. Denn würden Suchmaschinen das veröffentlichen, wären Spammer die ersten, die das ausnutzen würden. Wer schon länger im Netz unterwegs ist, erinnert sich sicherlich noch an die Zeiten, in denen zu nahezu jedem Suchbegriff plötzlich irgendwelche Sexseiten aufpoppten - im wahrsten Sinne des Wortes. ;-) Heutzutage ist es selten, dass die ersten Ergebnisse völlig irrelevant sind, das klappt, weil die Suchmaschinen eben nicht nur einige wenige Kriterien nutzen.

Suchmaschinenoptimierung SEO

Suchmaschinenoptimierung ist eine ganze Sparte in der Webseitenerstellung. Es gibt Spezialisten, die sich mit nichts anderem befassen. Ein gewisses Maß an Suchmaschinenoptimierung kann jedoch jede/r selbst machen. Welche Form von Optimierung sinnvoll ist und welche Besucher man tatsächlich haben möchte ist Ansichtssache, siehe auch den Artikel Quantität vor Qualität. Profis im Bereich SEO (Search Engine Optimization) nutzen verschiedenste, sich regelmäßig ändernde Wege, um Webseiten zu optimieren, mehr dazu siehe z.B. Löwenherz, Sistrix, Torsten Maue. Die Grundlage jeder Suchmaschinenoptimierung sind jedoch auch dort sinnvolle, gut strukturierte Inhalte, dafür kann man selbst sorgen.

Linkspam und Kommentarspam

Niemand möchte, dass die eigenen Seiten zur Spamschleuder werden. Daher versuchen Webseitenbetreiber Links von Spammern möglichst gar nicht erst zu bekommen. Einige Blogs setzen daher grundsätzliche alle Links in Kommentaren auf nofollow, damit Spammer gar nicht erst bei ihnen kommentieren. Die letzten Jahre hat sich gezeigt, dass Spammer jedoch kaum unterscheiden, sondern eher automatisiert versuchen viele Links unterzubringen. Bei WordPress sorgt beispielsweise das Plugin Akismet dafür, dass das Blog nicht von Spamlinks überflutet wird. Hier läuft Akismet von Anfang an, in diesem einen Jahr wurden 5090 Kommentare als Spam identifiziert.

Vieles wird somit bereits automatisiert aussortiert. Immer wieder tauchen jedoch Kommentare auf, die

  • wenig bis keinen sinnvollen Inhalt
  • statt Name ein Suchbegriff
  • Trackback, der auf der verlinkenden Seite keinen Zusammenhang hat, mehr zum Verhindern von Trackbackspam bei texto.de
  • Trackback, der den Inhalt meines Artikels auf einer fremden Seite zeigt

Manche Kommentare sind wahrscheinlich noch nicht einmal handgeschrieben, andere scheinen zu glauben, weil ich kein nofollow setze, würde ich nicht wissen, was ich tue und  einfach jeden Kommentar stehe lassen, wie er ist. Das ist eine falsche Annahme. Ich lese jeden Kommentar und ich freue mich über jeden ernstgemeinten Kommentar. Allerdings habe ich gewisse Regeln, nach denen ich bei Kommentaren vorgehe:

Kommentare die ich unangetastet veröffentliche

solche Kommentare weisen folgende Eigenschaften auf:

  • im Feld Name steht ein Name, Vorname oder Vor- und Nachname, auch ein Spitzname ist ok
  • der Kommentar hat wenigstens einigermaßen einen Bezug zum Artikel oder passt sonst hier rein
  • die verlinkte Webseite ist nicht gerade völlig entgegen den Inhalten, die ich akzeptabel finde

Sprich, alle ernstgemeinten Kommentare auch von neuen Bloggern kleiner Blogs haben damit gute Chancen ihren Link zu bekommen.

Kommentare die ich ändere oder auch lösche

haben Eigenschaften, die ich als Spam ansehe:

  • ein Keyword ist kein Name und _ich_ entscheide ob ein Spitzname für mich Spam ist oder nicht
  • ein Kommentar, der sich auf “wonderful site” oder ähnliches beschränkt und keinerlei relevanten Inhalt hat, ist für mich Spam
  • ein Kommentar, der für mich aus irgendeinem Grund so aussieht, als ginge es nur darum einen Link zu setzen, weil es ein follow gibt (Robert zu Listen mit follow und nofollow)
  • ein Kommentar, der auf eine Webseite verweist, die ausschließlich Werbung macht und/oder keine eigenen Inhalte hat, ist für mich Spam
  • Trackbacks ohne einen Link hierher im Artikel (siehe auch basicthinking)

Es kann sein, dass solche ein Kommentar zunächst durchkommt, da ich bisher Kommentare nicht erst anschaue und anschließend freigebe, sondern ich lasse zunächst jeden Kommentar zu und entscheide dann, was ich damit mache.

Was ich ändere, wann ich lösche

Ich lese jeden Kommentar, und ändere beziehungsweise lösche im Zweifel wie folgt:

  • steht statt eines Namens ein Keyword, dann ändere ich in “ohne_namensnennung
  • hat der Link keinen Bezug zu einer relevanten Seite ändere ich ihn so ab, dass er nicht mehr auf die Seite verweist, jedoch erkennbar bleibt, von wo er stammt, z.B:
    • aus http://die_tolle_domain.tld wird dann http://Link_zu_die_tolle_domain.tld, wer genauer schaut, erkennt den Link noch, aber er funktioniert nicht mehr
  • passt mir die verlinkte Seite gar nicht, und hat der Kommentar auch keinen sinnvollen Inhalt, dann lösche ich den gesamten Kommentar
  • sieht der Kommentar für mich so aus, als ginge es nur darum einen Link zur eigenen Seite zu platzieren, dann lösche ich den Kommentar oder zumindest ändere ich den Link
  • all das gilt übrigens unabhängig davon, in welcher Sprache ein Kommentar verfasst ist, sollte ich gar nicht verstehen, was da steht, dann lösche ich den Kommentar
    • diese Seiten verfassen wir in deutsch, deshalb erwarte ich in der Regel deutsche Kommentare
    • nicht jeder, der deutsch lesen kann, kann auch deutsch schreiben, klar. Deshalb fremdsprachige, ernstgemeinte Kommentare, die sich auf den Artikel beziehen sind in solange kein Problem, wie wir die Antwort auch verstehen. Sprich, englische und spanische Kommentare sind ok, die kann ich lesen, verstehen und beantworten, für alle anderen Sprachen muss ich passen.
  • erscheint hier ein Trackback ohne, dass im Artikel ein Link hierher verweist, dann wird er gelöscht, falls er nicht inhaltlich so traumhaft ist, dass ich nicht darauf verzichten will

Dein Kommentar wurde verstümmelt?

  • Du glaubst, dein Kommentar entsprach meinen Regeln, aber ich habe den Kommentar gelöscht?
  • Du hast deinen Namen geschrieben, und jetzt steht da “ohne_namensnennung”?
  • Dein Kommentar erscheint gar nicht oder ist wieder verschwunden?
  • Dein Trackback kam nicht an, obwohl du einen Link auf einen Artikel gesetzt hast?

Sollte etwas davon zutreffen, dann schreib mir ein Mail, ich bin nicht unfehlbar. Falls ich, ein anderer Autor, oder eins unserer Plugins, etwas fälschlicherweise geändert oder gelöscht haben, korrigiere ich das gern.

Zur Zeit gibt es hier noch nicht so viele Kommentare, dass ich sehr viele automatische Beschränkungen einsetze, noch brauche ich auch keine Lösung, wie z.B. Robert, der viel und gern verlinkt, der jedoch inzwischen die Namen von den Links trennt. Falls sich an der Häufigkeit der Spamkommentare etwas ändert, werde ich mir weitere Maßnahmen überlegen, die jedoch auf ein und dasselbe rauslaufen:

  • jeder sinnvolle Kommentar bekommt gern seinen Link zur Autorenseite
  • jeder der hier spammt, muss damit rechnen, dass es nicht klappt

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Progressive Enhancement ::: CSS 3 einerseits jedoch IE 6 andererseits

11. November 2008 ute

Progressive Enhancement? im Deutschen könnte man stufenweise Verbesserung oder Erweiterung des Layouts dazu sagen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Konzept sich beim Design nicht mehr an den ältesten Browsern zu orientieren und nur zu nutzen, was auch diese umsetzen, sondern Stück für Stück auch kleine Extras für moderne Browser einzubauen. Einen guten Artikel mit Beispielen dazu gibts bei Dieter.

PNG-Transparenz und hover einsetzen

  • Firefox Standardansicht
  • winkt mittels hover im Firefox
  • IE 6 graue Kästen statt Transparenz

In den Sonnenseiten der Webkrauts berichtet Nicolai Schwarz über eine Spielerei bei Qwitter mit den CSS-Sprites. Wie in den Abbildungen des Firefox zu sehen ist, winkt das Männchen. Realisiert wird das schlicht mittels eines Hover-Effekts durch CSS-Sprites, wie es beispielsweise im Artikel von Stefan David beschrieben wird.

Eine schöne und einfach ohne JavaScript umzusetzende Spielerei. Die Designer von Qwitter beschlossen, dass sie sich nicht die Mühe machen mit zusätzlichem Aufwand einen ähnlichen Effekt im IE6 zu erzielen. Wie auf dem Screenshot des IE 6 zu erkennen ist, haben die Bilder des Gesichts, des Arms und des Logos PNG-Transparenzanteile, die dieser nur als grauen Hintergrund darstellt. Der Hovereffekt klappt hier ebenfalls nicht, denn der IE 6 akzeptiert hover ausschließlich für Links.

Klar, kann man darüber diskutieren, dass die Nutzer des IE 6 hier nicht dasselbe geliefert bekommen. Allerdings wäre es in diesem alten Browser (so grade eben aus diesem Jahrtausend) nur mit sehr viel mehr Aufwand und nicht ohne JavaScript lösbar. Für einen netten, aber inhaltlich nicht notwendigen Effekt ist solch ein Aufwand wohl kaum gerechtfertigt.

Die meisten Webentwickler verwenden seit Jahren mehr Zeit für die Anpassungen an den IE 6, als für jeden anderen Browser. Fast alle anderen Browser orientieren sich an den Webstandards und benötigen nur selten einmal spezielle Anpassungen. Insbesondere der IE 6 ist jedoch deutlich aufwändiger von vielen Designideen zu überzeugen, siehe auch den Beitrag Webstandards oder Internet Explorer.

Webseiten für den IE 6

Manch eine Webseite für speziell für den IE 6 erstellt und funktioniert auf keinem anderen Browser richtig. Leider ist es je nach Webauftritt jedoch noch immer eine große Zahl an Besuchern, die den IE 6 nutzen.

Warum nutzen immernoch so viele den IE6?

Wie schon im Artikel über das Metatag für den IE 8 beschrieben, viele Entwickler schrieben ihre Webapplikationen lange Zeit ausschließlich für den Marktführer, also über einige Jahre speziell für den IE 6. Da dieser sicher kaum an Standards hält funktionieren viele Anwendungen ausschließlich mit dem IE 6 oder mit einem Nachfolger, der sich so verhält, als sei er ein IE 6. Applikationen sind teuer, daher benutzen noch viele Firmen den IE 6, um die darauf angepassten Programme nutzen zu können.

Hinzu kommen all die Besucher, die eine ältere Windowsversion, wie Windows 2000 nutzen, denn für dieses Betriebssystem wurde leider keine Version, des deutlich standardkonformeren IE 7 angeboten.

Warum sollte man den IE 6 überhaupt noch berücksichtigen?

Klare Sache, wegen seines Marktanteils. Inzwischen ist er zwar weit davon entfernt noch Marktführer zu sein, wie das lange der Fall war. Einen großen Teil hat der IE 7 übernommen, jedoch auch seit Einführung des Firefox (Hinweis an die Jüngeren: ja, es gab eine Zeit mit Internet und ohne den Firefox;-) ) verlor der Internet Explorer deutlich an Bedeutung.

Inzwischen werden viele Diskussionen geführt, was man tun könnte, um den IE 6 endlich loszuwerden. Manch einer hat die Nase voll und liefert zumindest bei eigenen Seiten für den IE 6 nur noch den reinen Text aus. Andere passen ihr Layout teilweise an und liefern an den IE 6 mit einem Hinweis auf den Firefox-Download aus. Für Kundenseiten bleibt den meisten bislang kaum etwas anderes übrig, als das jeweilige Layout weitgehend auch für den IE 6 anzupassen. Rund 20% Besucher, die nach wie vor den IE 6 nutzen, sind auf manchen Seiten keine Seltenheit.

Lösung durch Progressive Enhancement

Aus obigen Gründen, ist es meist nicht möglich völlig auf die Darstellung im IE 6 zu verzichten. Statt jedoch bei Layoutentwürfen nur darüber nachzudenken, wie etwas auch im IE 6 umgesetzt werden kann, bietet es sich an schrittweise vorzugehen. Schritt- oder stufenweise ist es wie im genannten Beispiel durchaus möglich bereits zusätzliche Verbesserungen und Erweiterungen einzuführen, ohne dass der IE 6 völlig vernachlässigt wird. In CSS 3 gibt es einige interessante Eigenschaften (runde Ecken usw.) und bezogen auf den IE 6 stehen auch in CSS 2 noch viele ungenutzte Möglichkeiten offen.

Meines Erachtens ist das der optimale Weg, um einerseits zusätzliche, neue und interessante Varianten zu nutzen, jedoch andererseits nicht diejenigen Besucher zu ignorieren, die halt einen sehr alten Browser nutzen. Wer mehr darüber wissen will, sollte sich das Buch Transcending CSS anschauen, besser beschreibt es zur Zeit meines Erachtens niemand, wie man auf diesem Weg neue Ideen umsetzen kann.

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Projektmanagement : was beauftragt wurde : was realisiert wurde…

6. November 2008 ute

Schon in meiner Diplomarbeit habe ich dieses Bild verwendet, damals gabs keine deutsche Übersetzung, die für die Arbeit jedoch gefordert war. Daher habe ich aus der Bildquelle dann dieses Bild erstellt.

  • Projektmanagement ::: was war gewünscht?
  • Open-Source Version

Neu ist die Idee als solche bei weitem nicht. Dirk berichtete jetzt über neue und zusätzliche Cartoons, die es bislang nicht gab. Aber so ab und an, gibt es nette Ergänzungen, besonders schön, finde ich die Version für Open Source, das Original habe ich optisch ein bisschen an mein Ursprungsbild angepasst. Weitere, sehr nette Ideen, wie z.B. iSwing gibts bei projectcartoon.

In meiner Diplomarbeit ging es damals um Requirements Engineering in Kundenprojekten, an der Thematik hat sich bis heute nicht viel geändert. Denn egal wie groß ein Informatikprojekt ist, egal mit welchen unterstützenden Werkzeugen Anforderungen aufgenommen werden, immer wieder passiert es doch, dass die Kundenanforderungen bei weitem nicht wie gewünscht umgesetzt werden.

Ein für mich hierbei nach wie vor ganz entscheidender Punkt ist, den Kunden gleich zu Anfang genau zuzuhören, sehr genau nachzufragen, bzw. zu erklären, damit die Unterschiede am Ende möglichst gering ausfallen. Falls ich eine Wippe statt einer Schaukel für geeigneter halte, dann sollte mein Kunde sehr früh ja oder nein dazu sagen können…

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Firefox und Akregator um Feeds zu abonnieren

4. November 2008 ute

Solange in fast jedem Blog ein gut sichtbarer RSS-Link war, umging ich das Problem des Abonnierens. Ab und zu nahm ich mal den Konqueror, wenn ich keinen Link finden konnte, denn dort klappt es problemlos Feeds in den Akregator zu übernehmen.

Doch in letzter Zeit tauchen immer häufiger Blogs ohne sofort sichtbaren Link auf, wohl weil die meisten Browser das ja auch so anzeigen. Dieses Mal war ich genervt und wollte jetzt eine Lösung.

Erste Recherchen brachten kein Ergebnis, tiefere Suchen bezogen sich auf Firefox 2.x. Irgendwann dann im Gentoo-Forum ein Beitrag, der zu einer Seite verwies, mit deren Hilfe, es überhaupt einmal klappte, dass etwas vom Firefox im Akregator ankam. (Keine Ahnung, warum ich mir nicht angewöhne jeweils zuerst dort zu suchen…)

Erste Runde: Feeds aus Firefox im Akregator abonnieren

<!–Für den Firefox in der Datei /home/user/.mozilla/firefox/euer_pfad/mimeTypes.rdf Folgendes einfügen:–>

<RDF:Description RDF:about=”urn:mimetype:externalApplication:application/x-rss”

NC:path=”/usr/kde/3.5/bin/akregator”

NC:alwaysAsk=”true”

NC:prettyName=”Akregator” />

Leider nur die halbe Miete. Denn nun kam jeder Link im Akregator in der Form http:////irgendebbes… an. Na toll!:-(

Damit müsste ich ja wieder jeden Link anfassen und die zwei überflüssigen Slashes löschen. Also nochmal explizit nach dem Slashproblem suchen…

Zweite Runde: um Feeds direkt aus Firefox im Akregator zu abonnieren

Relativ schnell wurde ich fündig, noch einer, der das Problem hatte, passte das ursprüngliche Skript an, bei ihm ging es damit.

akregator
for f in “$@”; do
f=${f:7}
f=’http://’$f
dcop akregator AkregatorIface addFeedsToGroup ‘[' "$f" ']‘ Imported
done

Bei mir erstmal nicht… :-(

Dritte und letzte Runde: Feeds abonnieren

Nach noch ein bisschen damit rumspielen, kam ich dann auf die Idee, na wenn es sich nicht ersetzen lässt, weil wohl der Akregator auch immer irgendwas vorne dran stellt, na denn halt einfach alles wegwerfen, dann könnte es gehen…

#!/bin/bash
# firefox soll feeds in den akregator stellen
# dieses skript darum nach /usr/local/bin/akadd

akregator
for f in “$@”; do
f=${f:7}
f=”$f
dcop akregator AkregatorIface addFeedsToGroup ‘[' "$f" ']‘ Imported
done

…und siehe da: “kaum macht man’s richtig, geht’s!” ;-)

Juhu, endlich kann ich schnell und direkt aus meinem Standardbrowser Feeds abonnieren. 8-) Da könnte es doch glatt mal klappen, dass ich ein bisschen schneller werde, beim neu Abonnieren und im Gegenzug beim wieder Entfernen.

PS: Ich bin eine ältere Dame und daher altmodisch, ;-) ich nutze derzeit noch KDE 3.5.9, ob es mit KDE 4 genauso klappt, kann ich daher nicht garantieren.

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