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Elster Problem beim Anmelden und/oder Absenden Firefox auf Ubuntu

3. März 2010 ute

Letztens habe ich mal wieder die Elster gebraucht, dieses Mal auf einem System, auf dem ich es bisher noch nicht genutzt hatte. Es ging darum die Umsatzsteuervoranmeldung zu versenden. Prompt trat jedoch bereits beim Versuch mich mittels Zertifikat einzuloggen ein Fehler auf:

  • ein Klick auf Login führte zu einem Absturz des Applets mit dem Hinweis auf: java.lang.NullPointerException

Zunächst suchte ich im Forum bei Elster selbst, da gab es zwar einen Thread aber noch nicht die Lösung:
Elster Anwenderforum

Ein Hinweis führte jedoch zum Thread auf ubuntuusers.de dort ist beschrieben, dass der Symlink geändert werden muss:

cd /etc/alternatives
sudo mv mozilla-javaplugin.so mozilla-javaplugin_OriginalOpenJDK-link.so
sudo ln -si /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/plugin/i386/ns7/libjavaplugin_oji.so mozilla-javaplugin.so

Bei mir sieht unter /etc/alternatives/ ls -la jetzt so aus:

lrwxrwxrwx   1 root root    48 2010-01-13 14:12 mozilla-javaplugin_OriginalOpenJDK-link.so -> /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/lib/i386/libnpjp2.so
lrwxrwxrwx   1 root root    64 2010-01-13 15:08 mozilla-javaplugin.so -> /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/plugin/i386/ns7/libjavaplugin_oji.so

und funktioniert. Sobald ich die Anleitung gefunden hatte, war das Problem also gelöst, danke an den freundlichen Menschen, der das ins Forum bei ubuntuusers.de schrieb. :)

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Genutzte zusätzliche Software zur Standard-(K)ubuntu-Installation

1. März 2010 ute

Roman fragt grad, welche zusätzliche Software installiert wird. Ich bin bei der untenstehenden Liste jetzt nicht ganz sicher, ob ich nicht das ein oder andere erwischt habe, was vielleicht schon im Kubuntu-Standard enthalten ist. Ich kommentiere nur die Punkte, die ich entweder für etwas besonderes halte oder von denen ich glaube, dass sie nicht allgemein bekannt sind:

  • adobereader-deu
  • akregator
    für Feeds, läuft jedoch bei mir unter jaunty grad nicht
  • amarok
    auch wenn ich die alte Version besser war, mein Liebling für die Musiksammlung
  • amazonmp3
    endlich kann ich direkt auch unter Linux mal ein einzelnes Musikstück kaufen
  • apache2
  • ark
  • bogofilter
    Antispam
  • ca-certificates
  • cabextract
    brauche ich für die IEs unter Linux
  • cups
  • digikam
    für mich die beste Bilderverwaltung
  • eclipse
    PHP-Dateien bearbeiten und erstellen
  • firefox-3.0
  • firefox-3.5
  • gimp
  • icc-profiles
    für Grafikdateien die für den Druck angepasst werden sollen
  • inkscape
    svg-Dateien
  • k3b
    ich kenne nichts anderes, weil k3b seit vielen Jahren zum CDs und DVDs brennen genau das tut, was ich will
  • kaffeine
    Video- und Musikplayer
  • kde-i18n-de
  • kfilereplace
    in mehreren Dateien gleichzeitig etwas umbenennen oder ändern
  • kipi-plugins
    macht Digikam in manchen Fällen auch zur Bildbearbeitungssoftware
  • klinkstatus
    Links automatisiert testen, damit lassen sich tote Links über längere Zeit vermeiden
  • kmahjongg
    das einzige Spiel, was für mich essenziell ist, so zwei- dreimal im Jahr spiele ich da über mehrere Stunden
  • kmail
  • kontact
  • kopete
  • krename
    ich hasse Dateinamen wie xy28013778.* für mich müssen Dateinamen sprechend sein und ich kann weder Umlaute, noch Leerzeichen leiden. Möglichst möchte ich auch durchgehende Kleinschreibung. Nur dann kann ich auch bei Bildern sicher sein, dass auch im Web nichts schief geht. Bilder heißen jedoch meist img28013778.JPG wenn sie von der Kamera kommen. Ich benenne so direkt um in Namen, die was übers Thema und den Erstellungszeitpunkt aussagen, z.B: screenshot_webseitenname_2010_03_01.jpg
  • kruler
    Bildschirmlineal
  • ksnapshot
    Screenshots erstellen und wahlweise als jpg, png oder so speichern
  • kwalletmanager
  • links
    Textbrowser
  • mysql-server-5.0
  • okular
  • openoffice.org
  • opera
  • php5-mysql
  • poedit
    WordPress Sprachdateien lassen sich damit anpassen
  • quanta
    für HTML-und CSS-Daten noch immer mein Favorit
  • rsync
    Datensicherung muss automatisiert sein, wenn sie klappen soll
  • scribus
    ich komme mit Scribus besser klar als mit inkscape und nutze es nicht nur fürs Erstellen von Flyern und ähnlichem sondern zuweilen auch um Logos zu erstellen
  • seamonkey-browser
  • spamassassin
    Antispam
  • traceroute
  • ttf-ancient-fonts
    diverse ttf-Fonts um ein bisschen Auswahl an Schriften zu haben, wenn es um Logo- oder Drucksachenerstellung geht
  • ttf-arabeyes
  • ttf-arphic-uming
  • ttf-bengali-fonts
  • ttf-bitstream-vera
  • ttf-dejavu
  • ttf-dejavu-core
  • ttf-dejavu-extra
  • ttf-dustin
  • ttf-freefont
  • ttf-georgewilliams
  • ttf-indic-fonts-core
  • ttf-kannada-fonts
  • ttf-lao
  • ttf-larabie-deco
  • ttf-larabie-straight
  • ttf-larabie-uncommon
  • ttf-liberation
  • ttf-linux-libertine
  • ttf-mscorefonts-installer
  • ttf-opensymbol
  • ttf-oriya-fonts
  • ttf-sazanami-gothic
  • ttf-sazanami-mincho
  • ttf-sjfonts
  • ttf-telugu-fonts
  • ttf-thai-tlwg
  • ttf-unfonts-core
  • ttf-uralic
  • ttf-wqy-zenhei
  • vim
    ich kann nur mit vim auf Konsolenebene, ich nutze das zu selten, um mich an einen anderen Editor zu gewöhnen, kenne aber auch bei vim nur die wichtigsten Funktionen
  • wakeonlan
    unseren Fileserver kann ich wecken, auch wenn ich nicht grad im selben Stockwerk bin
  • wine
    brauche ich auch nur für meine IEs
  • xfonts-100dpi
    und noch ein paar Schriftarten
  • xfonts-75dpi
  • xfonts-base
  • xfonts-encodings
  • xfonts-scalable
  • xfonts-utils

Das ist grad mein aktueller Stand, den ich mittels

debfoster -sn | tail -n +2 | tr ' ' '\n' | sort -u > uh_2010_03_01_packages.list

geholt habe, ein Tipp von ubuntuusers.de

Alle Pakete gibt’s mit:

aptitude search \!~M *|grep ^i

doch ich wollte ja nicht alles haben, sondern nur, was ich so nachinstalliert habe. Um eine Paketliste als Zwischenstand zu speichern und später oder woanders wieder zu nutzen bietet sich:
aptitude-create-state-bundle <Dateiname>
an, siehe aptitude auf ubuntuusers.de

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Projekt im Hauruckverfahren : Nein zum Konzerthaus auf Klein Venedig

10. Februar 2010 ute

In Konstanz geht es manchmal ein bisschen hektischer zu. Letzten Mittwoch war ich beim ersten öffentlichen Treffen, denn da es im Web nichts an Informationen gab, wollte ich dort mehr erfahren. Sonntagnachmittag hatte ich den Auftrag ein Blog mit einigen statischen Seiten einzurichten.

Nach und nach kamen Logo, Texte und weitere Infos. Ich schob deshalb so ziemlich alles was ich geplant hatte und kümmerte mich um die Seite: nein-zu-klein-venedig.de

Das Ganze ist mit Serendipity aufgebaut, ist also ein Blog für die jeweiligen Neuigkeiten und hat außerdem statische Seiten zu einigen Hauptthemenpunkten:

Ein bisschen mehr Zeit hätte nicht geschadet, doch da der Bürgerentscheid bereits am 21. März stattfindet, war es sehr dringend so schnell wie möglich die wichtigsten Infos und Grundlagen online zu haben. Worum es geht steht auf der Seite und auch wir haben bereits privat darüber gebloggt:

Schön, wenn es bei solch zeitkritischen Projekten nur ein bisschen was schief geht. Hier fing es mit der Umleitung von Strato aus an, da klappte trotz oder gerade wegen DNS-Umleitung nicht alles auf Anhieb.

Aber Serendipity war überwiegend gut zu handhaben und ließ sich meist recht problemlos so anpassen, wie ich das wollte. Einfacher wurde das natürlich auch mit einem bekannten schon mehrfach genutzten Grund-Theme und vielen Einstellungen, die ich mehrfach schon genutzt und angewendet hatte.

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Notebook, Laptop, Schläppi, Rechner…

5. Februar 2010 ute

  • 17″ Laptop an Utes Arbeitsplatz

Aktuell ist mein Hauptrechner ein Fujitsu Siemens Amilo XI 1554, mehr zu den Daten schrieb ich ja schon mal. Die Leistung der Kiste ist teilweise noch immer nicht so schlecht, aber vieles wird doch allmählich sehr gemütlich. Das Verhalten ist unter (K)Ubuntu noch schlimmer als es unter Gentoo war. Als direkten Vergleich habe ich meinen kleinen Fujitsu, Devika weigerte sich mit Ubuntu klarzukommen, deshalb läuft sie wieder auf Gentoo mit einem KDE. Manch ein Fehler in KDE, der unter Kubuntu auftaucht, kommt dort einfach nicht vor und die Maschine ist insgesamt flotter.

Ein Rechnerwechsel bei einem drei Jahre alten Laptop ist ja nicht völlig ungewöhnlich. Aus Leistungsgründen käme ich jedoch durchaus noch einige Monate zurecht. Doch leider gibt’s ein nerviges Problem:

Lüfter lärmt

Der Lüfter lief anfangs ab und zu mal, dann immer häufiger und inzwischen läuft er selbst dann noch, wenn grad nur der Bildschirmschoner läuft. Je nach Lautstärke eines Lüfters könnte ich damit leben, aber das Ding lärmt so extrem, dass ich nur mit Radio nebenbei überhaupt noch an der Maschine arbeiten kann. Abends wenn es rundum ruhiger wird, hört man auch in gut zehn Metern Entfernung über ein Stockwerk den Lüfter noch deutlich. Deshalb suche ich grad intensiver nach einem neuen Laptop.

Meine Anforderungen an ein Notebook

Ein Notebook – kein Desktop – ist absolut sicher, alles andere wackelt noch. Im Moment geht arbeiten halt nur mit ausreichend lauter Musik, sonst ist das Dauergeföne des Lüfters unerträglich, siehe auch die 45,8 Dezibel laut Testbericht. Laut Wikipedia ist 40 db tagsüber bzw. 30 db nachts Zimmerlautstärke;) Mein Vorgängerrechner war ein Samsung M70 mit 19″ und einem Lüftergeräusch von 25 DB unter Last… Ein Notebook  soll es sein aus folgenden Gründen:

  • ab und zu mal mit außer Haus jedoch sehr selten
  • im Alltag wechsle ich meinen Arbeitsplatz mehrfach täglich das geht mit einem Desktop einfach nicht
  • mindestens 17″
  • Auflösung von 1920 x 1200 hätte ich schon gern, es müsste schon sonst eine Supermaschine sein, damit ich bereit wäre auch 1600 x 1050 zu akzeptieren
  • am liebsten vorinstalliertes Linux um sicherzugehen, dass alles klappt

Bis hierhin gibt es schon das erste Problem, vorinstalliertes Linux gibt’s für 17″ Laptops einfach nicht. Gut dann halt möglichst einen Hersteller, bei dem gute Chancen bestehen, dass nichts verbaut ist, was Probleme macht.  Mal zu den technischen Daten:

  • Quadcore oder i7 oder so
  • 4096 MB RAM
  • 320 GB Festplatte
  • Gewicht bis zu 4,5 kg
  • Lüftergeräusch bei Volllast

weil:

  • Bildbearbeitung auch mit größeren Datenmengen
  • selten weniger als sechs Applikationen gleichzeitig offen
  • häufig zeitgleich dicke Applikationen oder recht ausgelastete, wie z.B. Firefox meist mit zwanzig bis vierzig offenen Tabs
  • viele Tätigkeiten die mehrfache Wechsel zwischen z.B. Gimp und  Quanta oder OpenOffice.org und Firefox erfordern

Diskutiert habe ich darüber auch schon reichlich, unter anderem per  identi.ca, Dirk führte die Diskussion in einem Artikel weiter, auch Roland schrieb darüber, welche Probleme bei der Notebookwahl heutzutage entstehen.

Notebooks die zur Wahl stehen

  • lenovo Thinkpad w700 das Ding ist schon gut, aber mit über 2000.- € alles andere als günstig vom Prozessor her eins der “schwächeren” in meiner Auswahl, dafür mit 36 Monaten Garantie
  • Dell Studio 17 mit ATI-Karte und leider sehr laut
  • Dell Alienware M17x ein Vollblut-Gamernotebook, ich spiele nicht, ich will eine Linux-Arbeitsmaschine, mir gefällt für diesen Zweck das Design überhaupt nicht, auch von Display und Lautstärke bin ich nicht überzeugt trotzdem komme ich mit meiner Vorstellung auf 2200.- €
  • Dell Precision M6500 wird mit meinen Vorstellungen sehr teuer, im Normalfall ist eine ATI-Karte Standard, die unter Linux doch häufiger Probleme bereitet, bei auch hier über 1900.- € ein hohes Risiko
  • Belinea gx.book 17018 zu dieser Maschine gibt’s keine Tests, der Prozessor ist wie beim Lenovo auch die anderen Daten sind ähnlich, ich bekäme es jedoch für unter 1700.- € ohne Betriebssystem, da ich kein Windows zahlen muss, was ich nicht nutze, wäre das ok. Der Hersteller sagt ein Linux zu installieren sei kein Problem, kleinere Rechner gibt’s teil mit vorinstalliertem Ubuntu.
  • trotz gutem Prozessor eher nicht: MSI GT740 die Auflösung liegt nur bei 1680 x 1050, das Display ist spätestens im Außeneinsatz nicht brauchbar und auch die Tastatur wurde kritisiert, dafür sind ebenfalls rund 1700.- € dann schon sehr viel Geld
  • Nexoc E715 ist zwar auch ein deutsches Produkt mit recht interessanten Daten und in fast allen Details konfigurierbar, ohne Betriebssystem zu haben, aber leider gibt es dazu gar keinen Test und von Herstellerseite keinerlei Hinweise zu Linux
  • Sony Vaio FX käme in der Variante, die ich möchte auf etwa 1600.- € hat allerdings nur einen 16,4″ Monitor und ist laut Hersteller erst in etwa vier Wochen lieferbar.

Trotz einiger Recherche – immer wieder mal in den letzten Wochen – bin ich bisher noch von keinem Rechner so rundum überzeugt, dass ich ihn kaufen mag. Aprospos Recherche:

Praktisches für die Recherche

Jetzt veröffentliche ich diesen – immer mal wieder ergänzten,  schon länger angefangenen – Artikel, wer weiß, vielleicht hat ja noch irgendjemand eine blendende Idee oder hat eine gute eigene Erfahrung gemacht.

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Lesezeichen auf dem eigenen Server hosten : Alternative zu Bookmarkdiensten

4. Februar 2010 ute

  • Utes öffentliche Lesezeichen

Es gibt ja einige Bookmarkdienste, wie z.B. delicious oder Mr. Wong. Praktisch ist es selbstverständlich die eigenen Lesezeichen (Favoriten) nicht nur auf dem eigenen Rechner zu haben, sondern zentral an einer Stelle, so dass sie mit jedwedem Rechner mit Internetzugang erreichbar sind.

Ich nutze häufig – aber eben auch nicht immer – denselben Rechner. Für mich gibt es mehrere Gründe warum ich ein Lesezeichen nutze:

  • als Aufgabenliste
    d.h. ich habe meist auch einige Tabs im Browser offen, weil ich noch irgendwas damit tun möchte
  • alle offenen Tabs zu einer Recherche
  • weil ich etwas noch in Ruhe lesen möchte
  • als “echtes” Lesezeichen

Essenziell ist für mich daher in mancher Situation “Lesezeichen für alle Tabs hinzufügen”. Nicht alle meiner Lesezeichen möchte ich aufheben und sortiert ablegen, aber das ein oder andere eben schon. Hin und wieder kommt es vor, dass ich länger nicht mehr so recht in meinen Lesezeichen aufgeräumt habe.

Lesezeichen, die nicht aktuell sind, nützen gar nichts. Unsortierte Lesezeichen verstehe ich teils noch, jedoch niemand mehr außer mir. Zu manchen Themen ist es jedoch auch für andere nicht uninteressant, was ich so gesammelt habe. Deshalb hatte ich lange im internen Bereich von miradlo einen Teil als jeweiligen Export aus den Lesezeichen abgelegt.

Es gab also schon lang mehrere Gründe, die für einen zentralen Lesezeichendienst sprachen. Aber ich verlasse mich ja ungern auf andere Anbieter, das war der Hauptgrund über eine selbstgehostete Version nachzudenken.

Ein weiterer Punkt, den ich wollte, war auch Lesezeichen ablegen zu können, die nur ich sehen kann. Bei einem fremden Anbieter sind selbst auf privat gesetzte Lesezeichen zumindest für den Anbieter trotzdem sichtbar.

Wunsch und Ausführung

Bei solchen Ideen ist mein erster Schritt mal rumzufragen, dabei bekam ich zweimal denselben Tipp, einmal schrieb Chris und verwies auf seine Erfahrung mit Sitebar. Ebenfalls wies Dieter in einem Kommentar auf sitebar.org hin. Dankeschön.

Lesezeichen putzen, aufräumen und sortieren war sowieso grad auf meiner Liste, da passte es grad auch noch solch ein Werkzeug zu testen. Mir wurde schnell klar, dass es nicht so komfortabel ist, wie es im Firefox mit vielen zusätzlichen Plugins möglich ist, aber es ließ sich installieren. Ich kann bei Lesezeichen unterscheiden, ob sie öffentlich oder privat sind.

Von meinen gut 5000 unsortierten Lesezeichen blieben nach putzen, entfernen doppelter, und aussortieren noch gut 1000 übrig und die sind jetzt teils auch öffentlich erreichbar:

miradlo.info/lesezeichen

Wenn ich eingeloggt bin, kann ich außerdem meine privaten, persönlichen Lesezeichen erreichen. Da liegen mal unsortierte Lesezeichen oder welche von denen ich eben nicht will, dass alle sehen, dass ich sie gesammelt habe. Ich nutze Sitebar jetzt seit rund zwei Wochen und bin bisher soweit zufrieden.

Direkt im Firefox auf dem Rechner lege ich noch immer meine größeren Sammlungen vieler Tabs ab, mit dem was ich gerade aktuell so aufheben möchte. Jedoch für Lesezeichen, die ich länger aufheben möchte, klappt es gut sie direkt in Sitebar abzulegen.

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Fehler in Kontact : Kopieren mit Strg +C ::: (K)Ubuntu

15. Januar 2010 ute

  • kontact FehlermeldungFehler bei strg+c in Kontact
  • kontact Fehlermeldungstrg+c_ doppelt in Kontact

…manchmal denke ich ja schon selbst ich würde mir Fehler einbilden. Heute war Kontact schon einige Zeit offen und ich wollte was aus einem Mail kopieren.

Ich weiß schon, dass der KDE auf (K)Ubuntu extrem zickig ist und meist mindestens zweim

al Strg+C braucht, bevor er vielleicht mal was kopiert. Ebenso braucht es meist zwei, drei Versuche für Strg+V. Übrigens, von vorne rein schon mehrfach Strg+C zu drücken, das hilft auch nur manchmal. ;)

So weit so schön, seit ich mit diesem System arbeite bin ich beim Kopieren schon immer mal wieder leicht genervt.

Dieses Mal ging es um ein bisschen Text aus einem Mail, Kontact war schon länger offen, doch plötzlich kam die Fehlermeldung “doppelte Ctrl+C“. Also schaute ich mal und siehe da in den Kurzbefehlen stand plötzlich zweimal Ctrl+C.

Problem lösen

Zu lösen war es einfach, Kontact schließen, wieder starten, einige Minuten warten, bis es sich wieder nutzen lässt und dann ging es wieder.

Würden solche Fehler nicht reihenweise passieren und meistens mir, wäre das nicht schlimm. Aber auch diesmal war es in Kombination:

  • erst ließ sich im Firefox nicht kopieren was ich wollte
  • dann stürzte OpenOffice.org ab
    und diesmal ohne dass die Wiederherstellung dessen funktionierte, was ich schon gemacht hatte,
  • Eclipse konnte die Dateien nicht mehr finden, die es grad noch einchecken wollte…
  • dabei war es sich zumindest mit Quanta einig, der die Dateien auch lieber nicht finden wollte
  • nur Gimp und Dolphin behaupteten weiterhin, dass die Bilder da seien

Ja, unterm Strich ließ sich bei allem mit Neustarten wieder das Ganze lösen, aber so am Stück nervt es dann doch.

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KMail und Problem mit Empfangsbestätigungen umgehen

14. Januar 2010 ute

Meine aktuelle Version von KMail auf  (K)Ubuntu jaunty kommt mit Empfangsbestätigungen nicht so gut klar. Meine Standardeinstellung ist, “immer nachfragen“. Ich möchte wissen wer danach fragt, aber ich will nicht, dass automatisch was verschickt, ich wähle meist “ignorieren” und antworte lieber selbst.

Ich betreibe das schon seit einigen Jahren so und bisher klappte das auch gut. Zur Zeit ist KMail jedoch schon irritiert wenn nur eine Anfrage auf eine Empfangsbestätigung kommt. Bei zwei oder mehr solcher Mails im gleichen Verzeichnis lässt sich das ganze Verzeichnis nicht mehr öffnen und KMail stürzt ab – egal ob innerhalb von Kontact oder allein geöffnet.

Letztens kamen gleich vier Mails in einem Verzeichnis an, die eine Empfangsbestätigung wollten. Ich versuchte die Empfangsbestätigung dafür übers Webmail zu verschicken, aber das änderte innerhalb von KMail nichts. Also suchte ich mal dort nach den Mails:

  • Dolphin öffnen
  • ~/.kde/share/apps/kmail/mail/ öffnen
  • das passende Verzeichnis suchen und öffnen, z.B. /index/cur/
  • die Mails selbst lassen sich anhand von Datum und Uhrzeit finden
  • die Mails in ein Sicherungsverzeichnis verschieben
  • KMail öffnen
    das klappt prima, wenn die Mails mit der Anfrage nach einem Return Receipt nicht mehr da sind
  • wieder in Dolphin wechseln und eins der betroffenen Mails wieder reinkopieren
  • in KMail den index des betroffenen Ordners neu erzeugen, dann wird die kopierte Nachricht gefunden
  • in KMail die Anfrage nach der Bestätigung beantworten
  • die nächste Mail ebenso behandeln

Ja, das ist keine optimale Lösung, aber besser als KMail gar nicht mehr öffnen zu können. Inzwischen ist das Vorgehen mehrfach getestet… ;)

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