Notebook, Laptop, Schläppi, Rechner…
5. Februar 2010 ute
17″ Laptop an Utes Arbeitsplatz
Aktuell ist mein Hauptrechner ein Fujitsu Siemens Amilo XI 1554, mehr zu den Daten schrieb ich ja schon mal. Die Leistung der Kiste ist teilweise noch immer nicht so schlecht, aber vieles wird doch allmählich sehr gemütlich. Das Verhalten ist unter (K)Ubuntu noch schlimmer als es unter Gentoo war. Als direkten Vergleich habe ich meinen kleinen Fujitsu, Devika weigerte sich mit Ubuntu klarzukommen, deshalb läuft sie wieder auf Gentoo mit einem KDE. Manch ein Fehler in KDE, der unter Kubuntu auftaucht, kommt dort einfach nicht vor und die Maschine ist insgesamt flotter.
Ein Rechnerwechsel bei einem drei Jahre alten Laptop ist ja nicht völlig ungewöhnlich. Aus Leistungsgründen käme ich jedoch durchaus noch einige Monate zurecht. Doch leider gibt’s ein nerviges Problem:
Lüfter lärmt
Der Lüfter lief anfangs ab und zu mal, dann immer häufiger und inzwischen läuft er selbst dann noch, wenn grad nur der Bildschirmschoner läuft. Je nach Lautstärke eines Lüfters könnte ich damit leben, aber das Ding lärmt so extrem, dass ich nur mit Radio nebenbei überhaupt noch an der Maschine arbeiten kann. Abends wenn es rundum ruhiger wird, hört man auch in gut zehn Metern Entfernung über ein Stockwerk den Lüfter noch deutlich. Deshalb suche ich grad intensiver nach einem neuen Laptop.
Meine Anforderungen an ein Notebook
Ein Notebook – kein Desktop – ist absolut sicher, alles andere wackelt noch. Im Moment geht arbeiten halt nur mit ausreichend lauter Musik, sonst ist das Dauergeföne des Lüfters unerträglich, siehe auch die 45,8 Dezibel laut Testbericht. Laut Wikipedia ist 40 db tagsüber bzw. 30 db nachts Zimmerlautstärke…
Mein Vorgängerrechner war ein Samsung M70 mit 19″ und einem Lüftergeräusch von 25 DB unter Last… Ein Notebook soll es sein aus folgenden Gründen:
- ab und zu mal mit außer Haus jedoch sehr selten
- im Alltag wechsle ich meinen Arbeitsplatz mehrfach täglich das geht mit einem Desktop einfach nicht
- mindestens 17″
- Auflösung von 1920 x 1200 hätte ich schon gern, es müsste schon sonst eine Supermaschine sein, damit ich bereit wäre auch 1600 x 1050 zu akzeptieren
- am liebsten vorinstalliertes Linux um sicherzugehen, dass alles klappt
Bis hierhin gibt es schon das erste Problem, vorinstalliertes Linux gibt’s für 17″ Laptops einfach nicht. Gut dann halt möglichst einen Hersteller, bei dem gute Chancen bestehen, dass nichts verbaut ist, was Probleme macht. Mal zu den technischen Daten:
- Quadcore oder i7 oder so
- 4096 MB RAM
- 320 GB Festplatte
- Gewicht bis zu 4,5 kg
- Lüftergeräusch bei Volllast
weil:
- Bildbearbeitung auch mit größeren Datenmengen
- selten weniger als sechs Applikationen gleichzeitig offen
- häufig zeitgleich dicke Applikationen oder recht ausgelastete, wie z.B. Firefox meist mit zwanzig bis vierzig offenen Tabs
- viele Tätigkeiten die mehrfache Wechsel zwischen z.B. Gimp und Quanta oder OpenOffice.org und Firefox erfordern
Diskutiert habe ich darüber auch schon reichlich, unter anderem per identi.ca, Dirk führte die Diskussion in einem Artikel weiter, auch Roland schrieb darüber, welche Probleme bei der Notebookwahl heutzutage entstehen.
Notebooks die zur Wahl stehen
- lenovo Thinkpad w700 das Ding ist schon gut, aber mit über 2000.- € alles andere als günstig vom Prozessor her eins der “schwächeren” in meiner Auswahl, dafür mit 36 Monaten Garantie
- Dell Studio 17 mit ATI-Karte und leider sehr laut
- Dell Alienware M17x ein Vollblut-Gamernotebook, ich spiele nicht, ich will eine Linux-Arbeitsmaschine, mir gefällt für diesen Zweck das Design überhaupt nicht, auch von Display und Lautstärke bin ich nicht überzeugt trotzdem komme ich mit meiner Vorstellung auf 2200.- €
- Dell Precision M6500 wird mit meinen Vorstellungen sehr teuer, im Normalfall ist eine ATI-Karte Standard, die unter Linux doch häufiger Probleme bereitet, bei auch hier über 1900.- € ein hohes Risiko
- Belinea gx.book 17018 zu dieser Maschine gibt’s keine Tests, der Prozessor ist wie beim Lenovo auch die anderen Daten sind ähnlich, ich bekäme es jedoch für unter 1700.- € ohne Betriebssystem, da ich kein Windows zahlen muss, was ich nicht nutze, wäre das ok. Der Hersteller sagt ein Linux zu installieren sei kein Problem, kleinere Rechner gibt’s teil mit vorinstalliertem Ubuntu.
- trotz gutem Prozessor eher nicht: MSI GT740 die Auflösung liegt nur bei 1680 x 1050, das Display ist spätestens im Außeneinsatz nicht brauchbar und auch die Tastatur wurde kritisiert, dafür sind ebenfalls rund 1700.- € dann schon sehr viel Geld
- Nexoc E715 ist zwar auch ein deutsches Produkt mit recht interessanten Daten und in fast allen Details konfigurierbar, ohne Betriebssystem zu haben, aber leider gibt es dazu gar keinen Test und von Herstellerseite keinerlei Hinweise zu Linux
- Sony Vaio FX käme in der Variante, die ich möchte auf etwa 1600.- € hat allerdings nur einen 16,4″ Monitor und ist laut Hersteller erst in etwa vier Wochen lieferbar.
Trotz einiger Recherche – immer wieder mal in den letzten Wochen – bin ich bisher noch von keinem Rechner so rundum überzeugt, dass ich ihn kaufen mag. Aprospos Recherche:
Praktisches für die Recherche
- heise Preisvergleich
- notebookcheck.com mit teils sehr ausführlichen Testberichten
- notebookinfo
Jetzt veröffentliche ich diesen – immer mal wieder ergänzten, schon länger angefangenen – Artikel, wer weiß, vielleicht hat ja noch irgendjemand eine blendende Idee oder hat eine gute eigene Erfahrung gemacht.
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Kategorie tipps | 13 Kommentare »
Lesezeichen auf dem eigenen Server hosten : Alternative zu Bookmarkdiensten
4. Februar 2010 ute
Es gibt ja einige Bookmarkdienste, wie z.B. delicious oder Mr. Wong. Praktisch ist es selbstverständlich die eigenen Lesezeichen (Favoriten) nicht nur auf dem eigenen Rechner zu haben, sondern zentral an einer Stelle, so dass sie mit jedwedem Rechner mit Internetzugang erreichbar sind.
Ich nutze häufig – aber eben auch nicht immer – denselben Rechner. Für mich gibt es mehrere Gründe warum ich ein Lesezeichen nutze:
- als Aufgabenliste
d.h. ich habe meist auch einige Tabs im Browser offen, weil ich noch irgendwas damit tun möchte - alle offenen Tabs zu einer Recherche
- weil ich etwas noch in Ruhe lesen möchte
- als “echtes” Lesezeichen
Essenziell ist für mich daher in mancher Situation “Lesezeichen für alle Tabs hinzufügen”. Nicht alle meiner Lesezeichen möchte ich aufheben und sortiert ablegen, aber das ein oder andere eben schon. Hin und wieder kommt es vor, dass ich länger nicht mehr so recht in meinen Lesezeichen aufgeräumt habe.
Lesezeichen, die nicht aktuell sind, nützen gar nichts. Unsortierte Lesezeichen verstehe ich teils noch, jedoch niemand mehr außer mir. Zu manchen Themen ist es jedoch auch für andere nicht uninteressant, was ich so gesammelt habe. Deshalb hatte ich lange im internen Bereich von miradlo einen Teil als jeweiligen Export aus den Lesezeichen abgelegt.
Es gab also schon lang mehrere Gründe, die für einen zentralen Lesezeichendienst sprachen. Aber ich verlasse mich ja ungern auf andere Anbieter, das war der Hauptgrund über eine selbstgehostete Version nachzudenken.
Ein weiterer Punkt, den ich wollte, war auch Lesezeichen ablegen zu können, die nur ich sehen kann. Bei einem fremden Anbieter sind selbst auf privat gesetzte Lesezeichen zumindest für den Anbieter trotzdem sichtbar.
Wunsch und Ausführung
Bei solchen Ideen ist mein erster Schritt mal rumzufragen, dabei bekam ich zweimal denselben Tipp, einmal schrieb Chris und verwies auf seine Erfahrung mit Sitebar. Ebenfalls wies Dieter in einem Kommentar auf sitebar.org hin. Dankeschön.
Lesezeichen putzen, aufräumen und sortieren war sowieso grad auf meiner Liste, da passte es grad auch noch solch ein Werkzeug zu testen. Mir wurde schnell klar, dass es nicht so komfortabel ist, wie es im Firefox mit vielen zusätzlichen Plugins möglich ist, aber es ließ sich installieren. Ich kann bei Lesezeichen unterscheiden, ob sie öffentlich oder privat sind.
Von meinen gut 5000 unsortierten Lesezeichen blieben nach putzen, entfernen doppelter, und aussortieren noch gut 1000 übrig und die sind jetzt teils auch öffentlich erreichbar:
Wenn ich eingeloggt bin, kann ich außerdem meine privaten, persönlichen Lesezeichen erreichen. Da liegen mal unsortierte Lesezeichen oder welche von denen ich eben nicht will, dass alle sehen, dass ich sie gesammelt habe. Ich nutze Sitebar jetzt seit rund zwei Wochen und bin bisher soweit zufrieden.
Direkt im Firefox auf dem Rechner lege ich noch immer meine größeren Sammlungen vieler Tabs ab, mit dem was ich gerade aktuell so aufheben möchte. Jedoch für Lesezeichen, die ich länger aufheben möchte, klappt es gut sie direkt in Sitebar abzulegen.
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Fehler in Kontact : Kopieren mit Strg +C ::: (K)Ubuntu
15. Januar 2010 ute
Fehler bei strg+c in Kontact
strg+c_ doppelt in Kontact
…manchmal denke ich ja schon selbst ich würde mir Fehler einbilden. Heute war Kontact schon einige Zeit offen und ich wollte was aus einem Mail kopieren.
Ich weiß schon, dass der KDE auf (K)Ubuntu extrem zickig ist und meist mindestens zweim
al Strg+C braucht, bevor er vielleicht mal was kopiert. Ebenso braucht es meist zwei, drei Versuche für Strg+V. Übrigens, von vorne rein schon mehrfach Strg+C zu drücken, das hilft auch nur manchmal.
So weit so schön, seit ich mit diesem System arbeite bin ich beim Kopieren schon immer mal wieder leicht genervt.
Dieses Mal ging es um ein bisschen Text aus einem Mail, Kontact war schon länger offen, doch plötzlich kam die Fehlermeldung “doppelte Ctrl+C“. Also schaute ich mal und siehe da in den Kurzbefehlen stand plötzlich zweimal Ctrl+C.
Problem lösen
Zu lösen war es einfach, Kontact schließen, wieder starten, einige Minuten warten, bis es sich wieder nutzen lässt und dann ging es wieder.
Würden solche Fehler nicht reihenweise passieren und meistens mir, wäre das nicht schlimm. Aber auch diesmal war es in Kombination:
- erst ließ sich im Firefox nicht kopieren was ich wollte
- dann stürzte OpenOffice.org ab
und diesmal ohne dass die Wiederherstellung dessen funktionierte, was ich schon gemacht hatte, - Eclipse konnte die Dateien nicht mehr finden, die es grad noch einchecken wollte…
- dabei war es sich zumindest mit Quanta einig, der die Dateien auch lieber nicht finden wollte
- nur Gimp und Dolphin behaupteten weiterhin, dass die Bilder da seien
Ja, unterm Strich ließ sich bei allem mit Neustarten wieder das Ganze lösen, aber so am Stück nervt es dann doch.
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KMail und Problem mit Empfangsbestätigungen umgehen
14. Januar 2010 ute
Meine aktuelle Version von KMail auf (K)Ubuntu jaunty kommt mit Empfangsbestätigungen nicht so gut klar. Meine Standardeinstellung ist, “immer nachfragen“. Ich möchte wissen wer danach fragt, aber ich will nicht, dass automatisch was verschickt, ich wähle meist “ignorieren” und antworte lieber selbst.
Ich betreibe das schon seit einigen Jahren so und bisher klappte das auch gut. Zur Zeit ist KMail jedoch schon irritiert wenn nur eine Anfrage auf eine Empfangsbestätigung kommt. Bei zwei oder mehr solcher Mails im gleichen Verzeichnis lässt sich das ganze Verzeichnis nicht mehr öffnen und KMail stürzt ab – egal ob innerhalb von Kontact oder allein geöffnet.
Letztens kamen gleich vier Mails in einem Verzeichnis an, die eine Empfangsbestätigung wollten. Ich versuchte die Empfangsbestätigung dafür übers Webmail zu verschicken, aber das änderte innerhalb von KMail nichts. Also suchte ich mal dort nach den Mails:
- Dolphin öffnen
- ~/.kde/share/apps/kmail/mail/ öffnen
- das passende Verzeichnis suchen und öffnen, z.B. /index/cur/
- die Mails selbst lassen sich anhand von Datum und Uhrzeit finden
- die Mails in ein Sicherungsverzeichnis verschieben
- KMail öffnen
das klappt prima, wenn die Mails mit der Anfrage nach einem Return Receipt nicht mehr da sind - wieder in Dolphin wechseln und eins der betroffenen Mails wieder reinkopieren
- in KMail den index des betroffenen Ordners neu erzeugen, dann wird die kopierte Nachricht gefunden
- in KMail die Anfrage nach der Bestätigung beantworten
- die nächste Mail ebenso behandeln
- …
Ja, das ist keine optimale Lösung, aber besser als KMail gar nicht mehr öffnen zu können. Inzwischen ist das Vorgehen mehrfach getestet…
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Facebook anpassen : Meldungen ausblenden : Freunde und Anwendungen
2. Januar 2010 ute
FacebookMeldungen / Personen ausblenden
Facebook Meldungen ausgeblendet
Ich befasse mich ja mit diversen Netzwerken im Web und irgendwann habe ich sogar meine Weigerung für Facebook aufgegeben: Ute auf Facebook
Auf uteles Blog habe ich auch schon einige Male über Facebook geschrieben:
- Job verloren nach Facebookbesuch
- Online-Reputation und der gläserne Deutsche Umgang mit den eigenen Daten
- Social Networking verständlich erklärt ::: montags um eins Was sind soziale Netzwerke, z.B. facebook?
- Facebook Wahnsinn
::: Datensammelnetzwerke Was gegen facebook spricht… - Abendessen nach See gucken und so ::: kindergartenfrei
Einige Nutzer standen nachts früher auf, um sich den passenden Namen bei facebook zu sichern…
- Gelesenes: kurz und gut ::: XXII Das eigene Facebookkonto überlebt auch nach dem Tod
Trotzdem habe ich irgendwann beschlossen Facebook zu nutzen, weil es manche Menschen gibt, mit denen ich dort Kontakt halten kann, die kein anderes Netzwerk nutzen, welches ich verwende. Besonders ärgerte mich ja, dass Facebook mein Geburtsdatum will, das ist eins von wenigen Daten, die ich nicht im Netz veröffentlicht habe. Beim Anmelden habe ich daher den 1.1.1970 angegeben, ich finde der Unix-Zeitstempel ist ein prima Datum…
Außerdem habe ich den Geburtstag in meinen Einstellungen versteckt, ich will ja niemanden irritieren, der/die sonst denken, das sei mein Geburtstag.
Roland nutzt Facebook ebenfalls aber nur ab und zu. Er klagte schon einige Male, dass er viele Statusmeldungen bekäme, die er gar nicht lesen wolle. Im direkten Vergleich unserer beiden Zeitleisten war erkennbar, dass bei ihm manches erschien, was bei mir nicht angezeigt wurde.
Unerwünschte Statusmeldungen nicht anzeigen
Da ich ziemlich lange suchen musste und auch über google erstmal keine Anleitung fand, wie sich manche Meldungen verstecken lassen, hier die Anleitung:
- fährt man mit der Maus über eine Meldung, die man nicht mehr sehen will so erscheint ein Button:
- verbergen – wählt man diesen aus, kann man wählen was man verbergen möchte:
- Person verbergen – Applikation verbergen – Abbrechen
- Person verbergen (verbirgt alle Meldungen dieser Person)
- Applikation verberge (verbirgt alle Meldungen dieser Applikation, z.B. MafiaWars)
- Abbrechen (Aktion abbrechen)
Auf diesem Weg lässt sich ausblenden, was man nicht lesen möchte und so lassen sich die Statusmeldungen auf genau das beschränken, was man selbst haben möchte.
Wer Freunde verborgen hat und das wieder rückgängig machen will:
- eigene Startseite
- nach unten scrollen
- Einstellungen bearbeiten
- Namen des Freundes wählen
- bestätigen
Vorsicht beim Ausblenden von Anwendungen, ich konnte auch nach ein bisschen recherchieren nichts finden, wie sich das rückgängig machen lässt. Wer also nach einiger Zeit doch sein Herz für Mafia Wars, Farmville oder so entdeckt kann sich die Meldungen unter Umständen nicht mehr anzeigen lassen.
Ergänzt nach einem Kommentar, danke Ally:
Facebook-Anwendungen wieder einblenden
Anwendungen wieder einblenden
- eigene Startseite
- linkes Menü
- Eintrag “Notizen” wählen
- nach unten scrollen
- Einstellungen bearbeiten
- die verborgenen Anwendungen sind aufgelistet, siehe Bild
- auf “zu den Neuigkeiten hinzufügen” blendet sie wieder ein
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Kategorie web | 8 Kommentare »
Serverumzug für alle Domains
15. Dezember 2009 ute
Wir sind seit einiger Zeit dabei unseren gesamten Server umzuziehen. Unser alter Provider wechselt das Rechenzentrum und machte uns als Alternative ein so deutlich teureres Angebot, dass wir uns entschlossen den Anbieter zu wechseln.
In diesem Rahmen stellen wir noch einige andere Punkte um, die bisher teils noch akzeptabel waren, aber bei einer Neueinrichtung dann direkt mit geändert werden müssen.
Wir haben bei allem so gründlich wie möglich vorab getestet und so sicher wie es geht sind wir dabei Schritt für Schritt vorzugehen.
Da der Umzug nicht von uns geplant war, mussten wir uns an einen Zeitplan halten, den wir nicht selbst erstellen konnten. Einiges klappt wie gewünscht, manches dauert deutlich länger oder hat Konsequenzen, die vorab nicht erkennbar waren.
Heute mittag ließen wir etwas umschalten, was an sich keine Auswirkung auf die Erreichbarkeit hätte haben sollen.
Alles weg nichts geht mehr
Doch plötzlich war keine Domain, kein Mail nichts mehr erreichbar.
Ich kann nicht behaupten, dass sich solche Momente mag.
Das Problem ließ sich in zwanzig Minuten lösen, in dieser Zeit war jedoch nichts mehr erreichbar. Ich hoffe, dass das der erste und letzte Totalausfall war. Allerdings kann ich das nicht garantieren, nicht alles lässt sich von uns so steuern, dass nichts schiefgehen kann.
Support des alten Providers hierbei
Als nichts mehr ging, klärte ich kurz ab, ob es an uns liegen kann, ob uns vielleicht ein Fehler unterlief. Das war jedoch nicht der Fall. Deshalb rief ich beim – bis vor kurzem besten mir bekannten – Support an.
Tja, es wird Zeit zu wechseln:
Am Telefon erstmal eine Warteschleife von rund zwei Minuten. Dann hatte ich einen Callcentermitarbeiter am Apparat:
Ich sage: “Ich habe über vierzig vollständig tote Domains inklusive Mail”
Er fragt: “Halten Sie das für so dringend, dass sich da in den nächsten 90 Minuten jemand drum kümmern soll?”
Ich frage mich: “Nun was ist wohl dringender als alle Domains vollständig tot?”
Ich sage: “Ja, selbstverständlich halte ich das für so dringend, dass sich das jemand in den nächsten 90 Minuten ansehen soll.”
Er sagt: “Nun, dann müssten wir Ihnen 79.- Euro für diesen Notfall berechnen.”
Ich antworte: “Ich bin mir sehr sicher, dass das nicht unser Fehler ist, aber in jedem Fall ist es jetzt dringend.”
Er fragt: “Kann ich dann bitte mal Ihren Namen, mindestens eine betroffene Domain haben?”
Puh!
Kaum hatte ich aufgelegt, bekam ich netterweise intern per SMS den Hinweis, dass es wieder geht. Ich rief also nochmal an und sagte, dass es sich erledigt habe.
Ein großes und dickes Dankeschön an dieser Stelle an Dirk, Hampa und Ramon, die uns bei dieser Umstellung unterstützen! ![]()
Diese Domain ist jetzt umgezogen worden…
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Kategorie miradlo | 15 Kommentare »
KDE 4 Tastatur geht : geht nicht : ausgefallen : funktioniert ::: Tastaturabsturz
6. Dezember 2009 ute
Seit ich auf (K)Ubuntu mit KDE 4 arbeite, hatte ich immer mal wieder Probleme mit Tastaturabstürzen; allerdings nur unter KDE. Folgendes Szenario:
- Rechner starten und in KDM einloggen ging immer problemlos, erst innerhalb von KDE tauchten die Probleme auf
- von KDE abmelden per Maus und neu anmelden half anfangs meist, manchmal nach dem zweiten Versuch
- ab und zu kam schon beim Starten der Dialog “Möchten Sie verlangsamte Tasten wirklich aktivieren?” also noch bevor ich überhaupt eine Eingabe gemacht hatte
- manchmal ging die Tastatur einige Tage problemlos
- zuweilen genügte ein- zweimal abmelden
- einige Male brauchte es einen Systemneustart und danach zweimal an KDE anmelden
- manchmal brauchte es mehrere Versuche
Immer mal wieder suchte ich woran es liegen könnte, bekam auch den ein oder anderen Tipp, wenn ich mal wieder von einem Tastaturabsturz schrieb. Ich probierte und suchte an verschiedensten Ecken:
- Log-Dateien vor allem im Xorg-log, denn auf Konsolenebene gab’s ja kein Problem
- diverse Daemons mal neugestartet oder zumindest geprüft
- alle Tastenkombinationen probiert, nichts reagierte
- irgendwann kam ich schon recht gut mit der Maus statt Tastatur klar, Buchstaben lassen sich ja kopieren und einfügen
das reicht zumindest um nach “kde4 tastatur ausgefallen” zu suchen - irgendwann fiel mir auch auf, dass die Tastatur im Prinzip nicht ganz weg war, wenn ich ganz fest und lange auf eine Taste drückte erschien plötzlich uuuuuuuuuuuu oder hhhhhhhhhhhhhh oder so
Ich hasse Fehler, die nicht reproduzierbar sind und nicht regelmäßig auftreten. Diese Woche hatte ich zwei, drei Tage an denen die Tastatur heftig zickte bis hin zu zweimaligem Neustart und mehrfachen neu anmelden in KDE. Dagegen gestern hab ich die Kiste morgens gestartet und sie lief ohne Probleme den ganzen Tag. Doch dann:
Tastatur geht gar nicht mehr unter KDE
Sonntagmorgen ich starte den Rechner und es geht nicht. Mehrfache Systemneustarts und unzählige Male wieder den KDE starten halfen nicht. Nach eineinhalb Stunden noch immer keine Tastatur. Also suchte ich jetzt nochmal per Google nach allen möglichen Variationen:
- kde4 tastatur fällt aus
- kde4 tastatur geht nicht
- kde4 tastatur ausgefallen
- kde4 tastaturproblem
- ich versuchte es mit und ohne Anführungszeichen für eine exaktere Suche
- ich probierte englische Varianten
Es gibt viele Suchergebnisse, aber weder hatte ich neu installiert, noch hatte ich etwas aktualisiert, es ging auch nicht um einen immer auftretenden Fehler, ich habe auch keine externe Tastatur, und auch an der Xorg hatte ich nicht rumgespielt.
Irgendwann dann mit kde4 “tastatur geht nicht” fand ich einen Beitrag in einem Gentoo-Forum, der als gelöst markiert war.
Eine Datei in KDE, eine rc – Nachtigall ich hör dir trapsen! Schon oft hatte ich mit irgendwelchen Konfigurationsdateien unter KDE ein Problem, deshalb schien eine rc eine begründete Hoffnung zu sein. In dem Beitrag ging es um:
- /home/user/.kde/share/config/kaccessrc
Der Schreiber meinte diese Datei kopieren und ein Neustart des Rechners hätten geholfen. Nun – selbst unter Kubuntu – bin ich nicht der Meinung, dass es für alles einen Neustart braucht. Die Datei nehmen, in mein Sicherungsverzeichnis schieben (vorher weiß ich ja nie, ob es nicht doch noch Seiteneffekte gibt) und dann wieder probieren.
GEHT! gelöst
In der kaccessrc steht:
[Keyboard]
GestureConfirmation=true
Gestures=true
SlowKeys=true
Ja, das erklärt einiges, die SlowKeys waren wohl zuweilen so langsam, dass sie unbedienbar wurden.
Was ich nicht erklären kann ist, warum es überhaupt so eingestellt war, denn ganz sicher habe ich keine Accesskey-Einstellungen angefasst, noch viel weniger irgendwelche Gesten aktiviert, ich hasse solche Knöpfe!
Aber irgendwann und irgendwo muss da wohl was eingestellt worden sein. Was mich ärgert ist, dass ich nicht auf die Idee kam nach sowas explizit zu suchen, denn zumindest die Fehlermeldung mit den verlangsamten Tasten, hätte mich drauf bringen können… Nun wie auch immer, ich habe jetzt hier mal noch versucht verschiedene Begriffe mit anzugeben, vielleicht haben damit andere die Chance den Fehler nicht erst nach Wochen und zwei Stunden vergeblicher Versuche an einem Sonntagmorgen zu finden.
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