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Samstag beim Barcamp Bodensee in Friedrichshafen Mai/Juni 2008

Heute war unser erster Barcamp-Tag, siehe auch den Vorbericht. Der Tag auf dem wunderschön gelegenen Gelände der Zeppelin-University begann mit Frühstück. Anschließend gabs von Oliver Gassner eine Einführung für Newbies , das Frühstück der meisten Teilnehmer war übrigens deutlich umfangreicher und besser, als sein Bild vermuten lässt... ;-) Die Session von Robert Basic drehte sich um Blogs und ihre Zukunft, klar waren dabei Social Networks, twitter usw. ebenfalls ein Thema. Die Messeblogger Jan und Roman berichteten und diskutierten ihre Erfahrungen beim Bloggen auf Messen. Welche Vorbereitung ist nötig, wie klappt das dort usw. Roman stellt übrigens regelmäßig Bilder vom Barcamp online, siehe yoda.ch Patrick Schnabel zeigte am Beispiel wie sich in 10 Minuten eine Wordpress-Installation für mehrere Blogs nutzen lässt. Der Vorteil ist, dass so nur ein Blog technisch mit Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss.

Schnelligkeit, Einfachheit, Klarheit

Martin Koser leitete die Session zu Intranet-Usability (und Erfolgsfaktoren der Implementierung von “Intranet 2.0″). Das Ziel eines jeden Intranets sollte nicht anders sein, als das von Internetauftritten: Informationen sollten schnell, einfach und klar verfügbar sein. Martin stellte sich als Wiki-Fan vor, interessiert auch an folgenden Themen:
  • Usability auch im Intranet
  • Blogs Enterpise 2.0
  • Opensoruce businessmodel_innovation_design
  • User Interface, Prozessinnovationen..
Anhand des Zitats: "We shape oout building, and afterwards, our buildings shape us." wurde die Frage der Auswirkungen diskutiert. Wollen die Anwender das was ihnen geboten wird oder wird ihnen etwas vorgesetzt, an das sie sich zwar gewöhnt haben, was sie jedoch im Grunde nicht wollen.

Brauchen wir ein Intranet 2.0?

Bei der Frage waren sich alle einig: klar, wieso sollte im Intranet die altmodische, schwerfällige Form genutzt werden, wenn es anwenderfreundlichere Möglichkeiten gibt. Denn falls ein Intranet nicht gut ist, dann wird es nicht genutzt und im Zweifel eher bei Google gesucht. Fehlt die gute Usability wird ein Intranet nicht benutzt, daher gilt auch hier: Bedürfnisse der User berücksichtigen
Unter Martins Buchtipps
waren auch Bücher aus unserer Bücherliste, wie "Don't make me think" von Steve Krug oder Jacob Nielsens "Designing Web Usability". Noch bevor viele Unternehmen ihr Intranet auf 2.0 bringen, gibt es inzwischen bereits Intranet 2.1. Damit verschlafen einige Unternehmen die Chance, dass ihre Mitarbeiter das Intranet gern und regelmäßig nutzen; vergessen wird dabei, dass im Grunde um die Menschen geht, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als Anregung kam der Hinweis, dass z.B. der Einsatz von Wikis schnelle und direkte Anpassungen, eben auch im Intranet ermöglicht. ipod, iphone von apple als Designführer werden deshalb gern genutzt, weil die Menschen es mögen, allerdings:
  • itunes z.B. die einen lieben es, andere kommen nicht damit klar
  • was kennen, wollen, sind Menschen gewohnt
  • google funktioniert weil es extrem einfach und klar
  • Apple mit einem Knopf, Google ein Feld viele Applikationen sind mit unterschiedlichen Feldern unübersichtlich gefüllt
  • contextual interface erstmal gibt es ein leeres übersichtliches Feld, erst anschließend kommt die Navigation
  • Idee auch Hilfe wird erst eingeblendet, wenn man im passenden Feld steht
    • Vorteil: es ist einfach, nicht überladen
    • Nachteil: ich habe nicht sofort alles im Blick
Früher als man noch mit altavista und yahoo suchte, da gab es Angaben zur Suche. Somit wurde auch noch anders gesucht, die meisten wussten, dass es weitere Möglichkeiten gibt, dieses Wissens haben im Vergleich heute nur noch wenige.

Weiteres zum Barcamp

Die Joomla Einführung von Thorsten war kompetent und informativ. Alle wichtigen Punkte wurden angesprochen, wie sich das System nutzen lässt, was alles möglich ist, wo man aufpassen muss usw. Roland hat ebenfalls eine Session gehalten, aber darüber schreibt er besser selbst, denn ich war gar nicht dabei... ;-)

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Urlaub am Barcamp Bodensee » miradlo bloggt am :

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[...] miradlo bloggt …rundum Informatik, Webdesign, Webapplikationen, Projekte, Linux… Zur Navigation springen Zum Inhalt springen « Samstag beim Barcamp Bodensee in Friedrichshafen Mai/Juni 2008 [...]

Barcamp für Frauen in München ::: Ende August » miradlo bloggt am :

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[...] Wie die Organisatorinnen aus Statistiken erwähnen, so ähnlich war es auch am Barcamp Bodensee, aus meiner [...]

Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief » miradlo bloggt am :

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[...] anhand des Themas, das ist zuweilen nicht ganz so einfach. Schön fand ich dagegen beim Barcamp Bodensee, dass es außerdem eine Vorstellungsrunde derjenigen gab, die eine Session angeboten [...]

Fucamp in der Nähe des Uhrenmuseums in Furtwangen im Schwarzwald  miradlo b am :

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[...] Wocheende nach Himmelfahrt, vom 22. bis 24. Mai stattfindet. Oliver Gassner, der vergangenes das Barcamp Bodensee organisierte, unterstützt die erstmals ein Barcamp organisierenden Studierenden bei den [...]

miradlo bloggt am : Urlaub am Barcamp Bodensee

"Urlaub am Barcamp Bodensee" vollständig lesen
Ute und ich haben dieses Wochenende das Barcamp Bodensee besucht, Links zum Barcamp, siehe Utes Artikel und die Links auf der Barcampseite. Das Barcamp fand in der Zeppelin University in Friedrichshafen statt. Organisiert hat dieses Barcamp vor allem

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