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Wozu ein Unternehmensblog und warum grad mit Wordpress?

Seit einigen Tagen gibts das neue WordPress-Magazin, von dem wir ja auch bereits verlinkt wurden. Aktuell gibt's dort eine Umfrage wie man zum bloggen kam und warum grad mit WordPress.  Na, dann schau'n wir doch mal, was es dazu zu schreiben gibt:

1. Wie kamen wir zum Bloggen?

Es begann mit einer Kundenanfrage und einem Testblog. Dabei fiel mir auf, dass es einige Themen gibt, über die ich sowieso schreibe, um es für alle Mitarbeiter zu dokumentieren. Vieles davon ist jedoch nicht miradlo-spezifisch oder gar geheim, sondern kann auch für andere nützlich sein. Wir sind ja Open-Source-Anhänger, nutzen Linux und fast ausschließlich freie Software. Wer das mag und gut findet, sollte seinen/ihren Teil dazu beitragen, dass es auch in Zukunft noch Open-Source-Projekte gibt. Es gibt viele Möglichkeiten das zu unterstützen. Häufig glauben die Nutzer sie müssten programmieren, um solche Projekte zu unterstützen, aber das ist keineswegs der einzige Weg. Es gibt vieles was hilft:
  • über Open-Source berichten
  • Tipps und Anleitungen zu veröffentlichen
  • Fehler an die richtigen Stellen melden, für KDE-Bugs z.B. bei bugs.kde.org
Ein Blog bot sich deshalb an, um möglichst einfach zu verschiedenen Themen zu dokumentieren.

2. Warum wir mit WordPress bloggen?

Nun, es gab bereits von uns betreute WordPress-Blogs. Zunächst wollte ich nicht viel zusätzliche Zeit investieren, brauchte eine weitere Möglichkeit auch zum Ausprobieren, deshalb eben auch hier WordPress.

3. Was gegen WordPress spricht?

Es ist Mainstream, viele nutzen WordPress, wenn es zu viele werden, besteht die Gefahr eines Monopols, wie bei Windows oder Google. Die vielen Nutzer erhöhen das Risiko gehackt zu werden und erfordern sehr regelmäßige Sicherheitsmaßnahmen. Die Vorteile wie schnelle und einfache Installation und viele fertige Plugins, ergeben den automatischen Nachteil, dass der Betreuungsaufwand steigt.

4. Bloggen wir themenorientiert und was ist unser Thema?

Klar, wir bloggen über alles was rundum unser Unternehmen relevant ist. Daraus ergeben sich folgende Hauptthemen:
  • Webdesign
    • unser Hauptgebiet sind Webapplikationen, jede Webapplikation hat auch irgendeine Webseite, deshalb gehört Webdesign immer auch dazu
    • insbesondere zum Thema valide Webseiten und sauber programmierte Layouts mit XHTML und CSS gibt's ständig was zu berichten
  • Linux
    • wir nutzen nichts anderes, daher gibts immer mal wieder Tipps und Anleitungen
  • Blogs und WordPress
    • zur Zeit laufen alle von uns betreuten Blogs mit WordPress, wir bloggen selbst regelmäßig, deshalb ergeben sich hier manche Themen
  • Projekte
    • Roland arbeitet seit Jahren im Projektumfeld, nicht nur bei miradlo, deshalb bloggt er immer mal wieder zu allem rundum Projekte
  • miradlo
    • immer mal wieder gibt's hier Berichte darüber, was wir so tun
    • Technisches aus unserem Alltag
  • Krimskrams
    • in dieser Kategorie stehen Artikel, die nicht so direkt über eins der genannten Themen berichten, aber so rundums Unternehmen oder beim Bloggen, manchmal auch eher philosophierend auftauchen

5. Was tun wir um gelesen zu werden und zwar möglichst regelmäßig, also mit Feed-Abonnenten?

Zunächst einmal einige technische Möglichkeiten nutzen, wie sinnvolle Titel in optimierter Form, automatische Pings an Verzeichnisse wie Technorati usw. Ansonsten all das, was ich schon im Artikel Quantität vor Qualität beschrieben habe. Einen ganz guten Vergleich wie sich Themen auswirken, habe ich zwischen diesem Blog und uteles Blog.
  • regelmäßig gebloggt wird in beiden etwa gleich lang
  • die Blogs haben dieselben Autoren
  • hier ist alles eher technisch, themenorientiert
  • in uteles Blog eher erzählend, plaudernd
  • optisch sind beide Blogs eher ein wechselndes Experimentierfeld, statt eines ausgeklügelten Designs
  • Teilnahmen an Blogparaden sind ähnlich
  • Kommentare in anderen Blogs und eingetragene Verzeichnisse sind ebenfalls ähnlich
Der Hauptunterschied ist das Thema, hier relativ klar abgegrenzt und überwiegend technisch, dort quer durch den Gemüsegarten erzählend, plaudernd.

Auswirkungen auf Besucher und Abonnenten bezogen

  • uteles Blog
    • hat regelmäßig mehr Besucher von Suchmaschinen
    • braucht deutlich mehr Besucher, um einen Abonnenten zu bekommen
    • es kommt vor, dass auch nach hundert Besucher niemand den Feed abonniert
  • miradlo bloggt
    • hat viele Besucher durch Links und andere Verweise
    • es kommt vor, dass aus vier Besuchern vier Abonnenten werden
Mein Fazit daraus:
  • viele Besucher sind leichter durch allgemeine Themen zu bekommen
  • nachhaltig bleibende Abonennten sind leichter mit spezialisierten Themen anzulocken
Je nach eigenem Ziel fürs Blog und eigenen Interessen lässt sich das eine oder andere Ziel schneller erreichen.

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Kommentare

ute am :

ute Falls du dich wunderst warum da ohne_Namensnennung steht, siehe:
Mein Umgang mit Kommentaren
Hm, ich denke nicht, dass jede Software, die viele Vorteile hat, zwangsläufig zum Monopol wird. Es sind die Nutzer, die entscheiden, ob das so wird.

Rene am :

Rene Ich schwöre auf Wordpress. Dann mal weiterhin viel Spaß beim "bloggen" wir lesen uns ;)

Gruß
Rene

ute am :

ute danke, dir ebenfalls viel Spaß mit WordPress.

Alex aus Nürnberg am :

Alex aus Nürnberg Bei Webseiten bei denen es auf standardkonforme Umsetzung und gute Suchmaschinenoptimierbarkeit ankommt ist WordPress äußerst empfehlenswert.

ute am :

ute Es ist möglich WordPress standardkonform umzusetzen, es wäre jedoch nicht gerade deshalb meine Wahl. Es gibt einfachere Wege für Seiten, die sich an Webstandards halten.

Die Suchmaschinenoptimierbarkeit ist mit Plugins und passenden Voreinstellungen recht gut schon einstellbar, so dass auch diejenigen damit zurecht kommen, die sich nicht explizit damit befassen wollen.

Franze am :

Franze Also Wordpress mag ja toll sein nur verbraucht WP auch viele Ressourcen. Wenn man etwas Ahnung hat kann man sich schnell und einfach eine Seite basteln und der Riesenvorteil dabei ist wenn man sich einemal eine Maske angelegt hat geht das fast genauso schnell wie mit WP und man hat volle Kontrolle über Meta Tags.

ute am :

ute

Franze: Also Wordpress mag ja toll sein nur verbraucht WP auch viele Ressourcen.


Klar, jedes CMS hat einiges, was nicht nötig ist, wenn man von Hand den Quelltext schreibt.



Franze: Wenn man etwas Ahnung hat kann man sich schnell und einfach eine Seite basteln


Allerdings geht hier im Artikel explizit um Blogs. Niemand bastelt mal eben schnell ein Blog mit den entsprechenden Funktionen von Hand zusammen.




Franze: und der Riesenvorteil dabei ist wenn man sich einemal eine Maske angelegt hat geht das fast genauso schnell wie mit WP und man hat volle Kontrolle über Meta Tags.

Nun, wer von WP ein bisschen Ahnung hat, hat ebenfalls die volle Kontrolle über die Meta-Daten. ;-)

horton am :

horton Hey,

danke für den interessanten Beitrag,
endlich mal ein pro und contra und eine genaue Auflistung. So kann man sich ein genaues Bild machen.
Grüße
Horton von
Internetagentur München

Sascha am :

Sascha Hallo Ute,
ich befasse mich zur Zeit auch mit der Entscheidung ob ein Unternehmensblog für meinen Arbeitgeber sinnvoll ist, oder nicht. Nachdem wir erst vor kurzem unsere Seite von Flash auf Typo3 umgestellt haben, wäre dies jetzt möglich, allerdings bin ich mir nicht sicher, in wieweit man wirklich ein Wordpress-Template mit dem Design unserer Webseite überein bringen kann. Gerade, da wir im visuellen Bereich tätig sind. Waren die Anpassungen für diese Seite denn sehr umfangreich?
Viele Grüße
Sascha

ute am :

ute Hi Sascha,



Sascha: in wieweit man wirklich ein Wordpress-Template mit dem Design unserer Webseite überein bringen kann


nun, 1:1 lässt sich ein Design meist nicht umsetzen, einfach weil ein Blog auch andere Anforderungen stellt. Aber ganz grundsätzlich lässt sich zumindest der optische Gesamteindruck eines jeden Designs auch umsetzen.



Sascha: Waren die Anpassungen für diese Seite denn sehr umfangreich?


Nein, aber das kommt ein bisschen drauf an wie die Ursprungsseite aufgebaut ist. Ganz grundsätzlich unterscheidet es sich aber nicht so sehr, ob du jetzt ein CMS oder ein WordPress hast, denn bei beiden wird ein Gesamtlayout in die passenden Bestandteile wie Kopfbereich, Navigation, Inhalt, Fußzeile eingebunden.

Das Design wäre für mich daher nie ein Entscheidungskriterium für oder gegen ein Unternehmensblog, das ist Handwerk und da findet sich immer ein Weg.

Entscheidend ist eher, wieviele Personen sind bereit regelmäßig Beiträge zu liefern und sich um Kommentare zu kümmern. Ein Blog mit drei Einträgen will niemand lesen.

Sascha am :

Sascha Hallo Ute,
danke für die Antwort und die Hinweise! Ich gebe dir recht, ein Blog der nicht regelmäßig gepflegt wird, wirkt eher negativ auf das Image als das er einen Vorteil mit sich bringt. Ich werde noch weiter über die Integrationsmöglichkeiten in Typo3 recherchieren und die endgültige Entscheidung liegt dann auch nicht mehr bei mir.
Viele Grüße und einen guten Start in die Woche!
Sascha

ute am :

ute

Sascha: danke für die Antwort und die Hinweise!


Gerne.



Sascha: ein Blog der nicht regelmäßig gepflegt wird, wirkt eher negativ auf das Image als das er einen Vorteil mit sich bringt. I


Das ist der für mich wichtigste Punkt, das ist auch bei Vereinen häufig ein Problem, alle wollen die tollsten und aktuellsten Seiten, aber nur mit ein, zwei Personen ist das nicht zu machen. Einem Unternehmen muss klar sein, dass ein Blog Zeit kostet.





Sascha: Ich werde noch weiter über die Integrationsmöglichkeiten in Typo3 recherchieren


Das muss ja nicht sein, sprich ein Blog kann auch gut neben einer Typo3-Installation installiert werden. Meist ist es sinnvoll spezielle Blogsoftware wie WordPress oder Serendipity zu nutzen.



Sascha: einen guten Start in die Woche!


Danke gleichfalls :)

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