Skip to content

Danke im Unternehmensumfeld

Kai-Jürgen Lietz ruft zum Business-Blog-Karneval zum Thema Danke auf, er fragt: "Was kann man über Dankbarkeit schreiben?" Bei Dankbarkeit bekomme ich zunächst eine Gänsehaut, es erinnert mich eher an religiös, esoterisch als an Unternehmensspezifisches. Auch mit "Danke" als Wort, als "Danke sagen" habe ich erst einmal Mühe. Doch beim Lesen der Beiträge (denn irgendwie reizte mich das Thema schon) kamen noch andere Aspekte. Mit denen fühle ich mich wohler. Nein, ich habe kein Problem auf eine Bitte wie "gibst du mir mal..." auch mal eben "danke" zu sagen, aber dass ist mehr gute Erziehung als ein echtes Bedürfnis. Bereits wenn ich ein Geschenk bekomme, dann ist das "Danke" für mich schon nicht mehr so einfach. Das kurze direkte "danke" klappt schon automatisch, aber was mache ich mit dem Gefühl mehr als dieses selbstverständliche "Danke" sagen zu wollen? Einfach so "danke" sage ich ja bereits nur für eine Handreichung. Für ein Geschenk über das ich mich gefreut habe, für eine Situation mit etwas Besonderem reicht es mir nicht. Die gute Kinderstube erfordert in vielen Situationen ein knappes "Danke" am Rande. Jedoch wirkt diese Form sich zu bedanken leicht nach Standardphrase und abgedroschen. Bevor es in Fällen, in denen ich deutlich "danke" sagen möchte, abgedroschen wirkt, lasse ich es lieber weg. Für die Situationen, die mehr als ein kurzes, selbstverständliches "Danke" erfordern, versuche ich bewusst in ein, zwei Sätzen deutlich zu machen, dass etwas gut war. Nicht nur in solchen Momenten, sondern auch sonst bemühe ich mich, wirklich ich zu sagen und explizit zu erwähnen, dass
  • ich etwas gut fand
  • ich mich über etwas gefreut habe
  • etwas für mich nicht selbstverständlich war
  • ich genieße mich auf jemand verlassen zu können
  • ...
Ähnlich handhabe ich es im Umgang mit Lob. Es muss nicht überschäumend ausgeprägt sein, es soll auch zu mir passen, zu meiner Sprache, meinem Umgang mit anderen. Wichtig ist mir, bei allem was ich sage, nicht nur ich zu sagen, sondern auch tatsächlich ich zu sein. Gelingt es mir, bei mir zu bleiben, dann bekomme ich mit, wenn etwas gut ist, wenn es etwas geschieht, was eine Form von "Danke" erfordert. Meist sage ich nicht direkt "danke", aber ich bin sicher: ein kurzes Innehalten, möglichst mit persönlichem Blickkontakt und ein Satz wie "das hat super geklappt", zeigt dem Gegenüber deutlich was ich ausdrücken will. Unterm Strich bin ich überzeugt, dass die Form, wie man sich bedankt, so individuell ist, wie die Menschen selbst. Die Form ist auch nicht das was zählt, wichtig ist, dass es beim Gegenüber ankommt, dass es die individuelle Form eines Dankeschöns ist.

vom Herbstlaub zur Weihnachtsdeko

  • Design Herbst auf miradlo.net Herbstdesign
...inzwischen weihnachtet es fast überall, darum ab sofort auch hier nicht mehr das bisherige Herbstdesign (siehe Bild). Ich werde Designänderungen jeweils als kurzen Beitrag veröffentlichen, damit regelmäßige Leser nicht womöglich glauben, sie seien auf dem falschen Blog... ;-) Stattdessen weihnachtet es jetzt auch hier, ein bisschen früher als im Laden, da werden wir erst kommende Woche auf Weihnachten umstellen und das Schaufenster weihnachtlich dekorieren.

Alternativen zu Google und seinen Diensten

Eine Blogparade zu Google-Alternativen gibts bei Bloggingtom. Gemeint ist nicht nur die Google-Suche, sondern auch weitere Googledienste. Diese Parade gefällt mir, da ich es, wann immer möglich, schätze, wenn es Alternativen gibt. Mich stören Monopole grundsätzlich, egal in welchem Zusammenhang. Da Google im Bereich Suchmaschinen bei uns bereits das Monopol hat, finde ich es gut mal zu sehen, was es sonst noch gibt und die Monopolstellung nicht noch auszubauen, indem man bei allen Diensten Google bevorzugt.

Suche

Roman empfiehlt in seinem Beitrag zur Parade auf seinem Blog Ask, in einem Kommentar dort wird ixquick empfohlen. Ask habe ich mir nur kurz angeschaut und festgestellt, dass Einträge drinstehen, die bereits über sechs Monate nicht mehr so im Netz zu finden sind. Damit ist das für mich keine Alternative. ixquick dagegen sah auf den ersten Blick gut aus, sowohl das Konzept mit weniger Daten sammeln, als auch die Zusammenfassung der Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen. Die werde ich mal noch intensiver testen. Bei der Suche spricht für mich daher trotzdem einiges für Google. Was ich mag, ist die sparsame Suchoberfläche ohne Werbung, Infos, Geblinke oder so. Ein Extra-Lesezeichen hat bei mir die Google-Linux-Suche, die es mir erspart bei vielen Anfragen linux eintippen zu müssen. Google Analytics setzen wir nur ein, wenn Kunden es wünschen, mich stört dabei die Geschwindigkeit. Ich lege Wert darauf, dass von uns erstellte Webauftritte möglichst geringe Ladezeiten haben, Seiten mit Google Analytics laden etwa dreimal langsamer als unsere üblichen Seiten.

G-Mail, Google-Reader...

Bei Mails kam ich noch nicht auf die Idee Google zu nutzen. Im Normalfall nutze ich die E-Mailadressen unserer eigenen Domains, unterwegs mit den jeweiligen Weboberflächen des Providers. Free-Mail-Adressen für spezielle Fälle und aus Gewohnheit habe ich bei gmx.de und bei web.de. Beide haben ganz gute Spamfilter. Da ich für diese Adressen normalerweise keine Weboberfläche nutze, sondern mein Mailprogramm KMail sowie Kontact als Kalender, stört mich da auch nichts. Beim Usenet und beim RSS von Blogs genieße ich, dass ich mir aussuchen kann, wie ich etwas angezeigt haben möchte. Das ist für mich einer der großen Vorteile gegenüber Weboberflächen, daher käme ich nicht auf die Idee dafür Google oder ähnliches zu nehmen. Fürs Usenet gibts KNode und für RSS den Akregator, beide kann ich so einstellen, wie ich es bevorzuge. Allerdings lese ich dort nur, wenn ich an meinem Rechner bin, ich brauche daher keine Weboberfläche.

PageRank

Die Google-Toolbar hatte ich mal installiert, allerdings nur für einige Tage. Mich störte einerseits die Größe und vor allem, dass damit auch meine Zugriffe mitgeloggt werden. Ich bin mit den Add-Ons Live-PageRank und SearchStatus für den Firefox völlig zufrieden. (Ich nutze beide, da ich damit Anzeigefehler besser ausschließen kann.)

Bilder, Videos

Picasa, Flickr oder was es da sonst noch gibt, verstehe ich nur, für Menschen, die keinen eigenen Webspace haben. Für mich gibt es keinen Grund Bilder dort abzulegen, denn ich kann das auf den eigenen Webseiten machen. Auch ich habe youtube schon mal genutzt, allerdings bin ich niemand, die sehr interessiert an Videos ist. Auf Webseiten eingebundene Youtube-Videos sind, wenn ich sie mir anschauen wollte meist nicht erreichbar gewesen. Insofern sehe ich es dabei ähnlich wie bei Bildern, wer keinen eigenen Webspace hat, aber mal ein Video veröffentlichen will, für denjenigen mag es sinnvoll sein. Ich persönlich brauche das nicht.

Blogs

Für mich ist ein Blog doch schon ein größerer eigener Bereich, mal ein paar Bilder oder ein Video auf eine Community-Seite zu stellen verstehe ich noch. Warum man Blogdienste wie Blogger.com oder ähnliches nutzt ist für mich nicht nachvollziehbar. Auf eigenem Webspace gibt es viel mehr Möglichkeiten etwas anzupassen, Blogsoftware wie Wordpress lässt sich mit einiger Recherche auch von Ungeübteren installieren und betreuen. Große Provider mit günstigen Webspaceangeboten bieten außerdem vorinstallierte Blogsoftware an. Warum jemand der/die regelmäßig bloggt, solche Dienste nutzt ist mir daher nicht klar.

Google-Maps und Google-Earth

Zwei Dienste, die ich zuweilen praktisch finde und für die ich bisher noch keine ernstzunehmende Alternative kenne, sind Googles Maps und Earth. Google Earth nutze ich nicht oft, aber doch regelmäßig. Insbesondere in und um Konstanz ist auch die Auflösung klasse und ich kann sogar mein Motorrad auf dem Parkplatz hinterm Haus erkennen. ;-) Google-Maps mit integriertem Routenplaner habe ich bei manchen Kunden als Anfahrtsplan eingesetzt. Wenn es noch eine alternative Beschreibung gibt, die bei Ausfall des Dienstes oder falls der Dienst aus anderen Gründen nicht angezeigt werden kann, weiterhilft dann ist es eine einfache Alternative. Hierbei hat Google den Vorzug, dass die meisten Besucher Google kennen und daher auch gut mit dem Dienst zurechtkommen. Die Routenplaner, die ich sonst kenne sind oft sehr langsam, manche nerven mich mit überflüssigen Abfragen, bisher ist Google-Maps da eher nach meinem Geschmack.

Aktualisiert am 3. August 2008

Auch Peter Kröner fragt sich, ob es nicht sinnvoll sei, an manchen Stellen über Alternativen zu Google nachzudenken. Für mich ist es nach wie vor so, dass ich versuche an einigen Stellen bewusst versuche  Google zu vermeiden. Ich denke alle Monopole sind auf Dauer nicht gut und das gilt daher eben auch für Google. Im Zusammenhang mit der Recherche für den Artikel zu Google-Tools vom Juni fiel mir auf, wie erschreckend viele einfach ohne zu überlegen alles von Google nutzen, was angeboten wird.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?128-s"">Artikel zu Google-Tools vom Juni fiel mir auf, wie erschreckend viele einfach ohne zu überlegen alles von Google nutzen, was angeboten wird.

Webdesign Trends 2008 Blogparade

...wieder bei der Blogparade gefunden: Webdesign Trends 2008 bei Der Korsti bloggt (er hatte Umstellungsschwierigkeiten mit seinem Blog und war einige Zeit nicht online, inzwischen jedoch unter neuer Adresse wieder erreichbar). Fragestellung ist, welche Trends wird es wohl 2008 geben. Die Idee ein bisschen in die Glaskugel zu schauen, gefällt mir... Meines Erachtens geht der Trend weiter in Richtung eher neutraler Designs. Insbesondere Unternehmensseiten bevorzugen ein klares Design angepasst ans jeweils eigene Logo, meist mit wenig Experimenten. Einerseits ist das ein Vorteil, denn inzwischen sind viele Webseiten sehr sehr ähnlich aufgebaut, das hilft insbesondere weniger geübten Anwendern sich zurecht zu finden. Andererseits ist es ein bisschen schade, denn wenn man sich die vielfältigen Möglichkeiten ansieht, die es beispielsweise im Zen Garden gibt, dann wäre mehr möglich. Auf miradlo.info haben wir ja auch einige Spielereien mit Designs, ich persönlich mag z.B. Schattenstadt sehr gern, allerdings ist auch das kein Design, was ich als Standarddesign auf einer Webseite empfehlen würde. Neutraler und im Bereich dessen was auch noch empfehlenswert ist, wäre z.B. das Design miradlo Stadt.

Farben

Gefragt war: Flippig, schlicht oder verrückt betont? Ich denke es wird weiterhin noch mehr in Richtung eher neutraler, schlichter Farben gehen. Meist mit einem weißen oder fast weißen Inhaltsbereich, rundum ein bisschen Spielerei in den Logofarben bei Unternehmensseiten und in den persönlich bevorzugten Farben bei Privatseiten. Auch wenn es aus Designersicht schade ist, weil viele Webauftritte sich immer ähnlicher werden. So gibt es andererseits gute Gründe für diese Entwicklung. Ein eher heller Inhaltsbereich mit dunklen Schriftfarben ist für die Mehrzahl der Besucher am Besten lesbar. Berücksichtigt man auch Blogs, so gilt das meines Erachtens noch mehr, da hier noch häufiger vor allem gelesen wird, es geht kaum um das Design. Neutrale Farben haben den Vorzug, dass wiederum viele Besucher sie als angenehm empfinden, damit geht man kein Risiko ein.

Technik

zu: Weg von den Blogs, hin zur Standard-Website? AJAX, CSS, größere Beachtung von Webstandards, Barrierefreiheit? Ich hoffe und befürchte, dass es in zwei Richtungen gehen wird. Einerseits fürchte ich wird der Anteil an reinen Flash-Seiten noch steigen, weil diese den Designer viel mehr Möglichkeiten bieten, z.B. indem sie verschiedene Schriften einbetten können. Auf der anderen Seite, hoffe ich, steigt der Anteil an barrierearmen Seiten, da diese für staatliche Stellen bei Neuerstellungen verpflichtend sind. Einige große Unternehmen haben in dieser Hinsicht bereits nachgezogen und haben Webauftritte, die standardkonform und mit möglichst wenig Barrieren realisiert sind. Weiterführendes dazu z.B. in den Artikeln der Webkrauts, die sich auch immer wieder neue Webauftritte vornehmen und diesbezüglich begutachten, wie zuletzt den der Postbank. Lesenswert ist auch der Überblick inwieweit die Bundesligavereine sich an Webstandards halten. Meist bin ich sonst eher auf standardkonformen Seiten unterwegs, durch den Überblick angeregt, schaute ich mal einige Vereinsseiten an, ich fand es teilweise erschreckend, was es so im Netz gibt. Ansonsten glaube ich werden die Blogs nicht verschwinden, sondern noch mehr werden. Ich halte es auch für sinnvoll, denn meines Erachtens sollten unterschiedliche Ziele auch mit den jeweils passenden Techniken umgesetzt werden. Eine Webseite mit sich nur selten ändernden Unternehmensinformationen sollte daher nicht als Blog angelegt sein, sondern je nach Umfang und Änderungshäufigkeit entweder statisch oder mit dynamischen Anteilen, per CMS oder mit kleineren Newsfunktionen. Blogs dagegen sind klasse für aktuelle häufig nur kurzfristige interessante Inhalte. Hinweise auf aktuelle Programmversionen, Tipps zu gerade aktuellen Softwareversionen, Termine, Ankündigungen und ähnliches, das sind Inhalte, die sofort leicht und schnell veröffentlicht werden sollten, die aber auch nach und nach in den Tiefen von Archiven wieder untergehen dürfen. In diesem Zusammenhang interessant sind auch noch Wikis, die prädestiniert sind für Inhalte die das Wissen verschiedener Autoren zusammenfassen, größtes Beispiel natürlich Wikipedia, kleiner aber gerade im Softwareumfeld immer häufiger sinnvoll eingesetzt, sind die speziellen Wikis, wie z.B. das Gentoo-Wiki. (Bei miradlo entwickeln wir auf Gentoo Linux).

Layoutvariationen

Die Frage war: Flüssiges, festes, elastisches Layout Setzt sich eine der Methoden durch? Wo seht ihr die Zukunft? Feste Layouts haben immer die gleich Größe unabhängig davon welche Auflösung, Fenster- oder Schriftgröße gewählt wird. Elastische Layouts verändern sich abhängig von der gewählten Schriftgröße. Flüssige Layouts ändern sich je nach gewählter Auflösung und Fenstergröße. Ich befürchte, dass die festen Layouts auch weiterhin sehr beliebt sind. Mich persönlich stört das häufig, da ich mit 1680*970 im Vollbildmodus surfe und viele Seiten eher wie ein Klecks im leeren Raum wirken. Klar, wenn die Seitenbreite nicht begrenzt wird, dann wähle ich bei manchen Seiten auch lieber eine kleinere Fenstergröße, denn "ewig" lange Zeilen sind nur mit Mühe lesbar. Meine Lieblingsversion sind eher die flüssigen Layouts wie hier auf dem Blog, die zwar in 800*600 alles anzeigen, die jedoch bei größeren Auflösungen mitwachsen und einiges vom zusätzlichen Platz nutzen, der geboten wird. Da inzwischen jedoch viele Designer mit Mini-Flash-Dingern arbeiten; (z.B. beschränkte sich der eigentliche Seiteninhalt bei diedenker einige Zeit auf 380*550 inzwischen ist die Seite geändert, eine von ihnen erstellte Seite besteht nach wie vor nur aus Flash in etwa 670*350 groß und optimiert auf 1024*768); fürchte ich, wird von Seiten einiger Grafikdesigner das fixe Layout weiterhin bevorzugt angeboten. Damit konzentrieren sie sich fix auf den kleinsten den gemeinsamen Nenner und beschränken das Layout hierauf. Solche Layouts halten die Diskussion wach auf welche Auflösung man optimieren sollte. Meines Erachtens ist das unsinnig. Warum sollen alle Anwender das gleiche sehen, egal für welche Ausgabegröße sie sich entschieden haben. Ich selbst verwende standardmäßig eine größere Schriftart, es gibt jedoch viele Seiten bei denen ich damit nicht navigieren kann. Meine Meinung und die Philosophie von miradlo sind: Webseiten sollten so sein, dass sich die Anwender aussuchen, wie sie es möchten. Wer ohne Bilder surft, andere Schriftgrößen bevorzugt, einen größeren oder kleineren Monitor nutzt, Seitenleisten einblendet, eine Seite nur im Text-Browser benutzt... soll unabhängig davon, immernoch möglichst viele der Informationen einer Webseite nutzen können. Ich denke, dass es viele Anwender gibt, die das so sehen, Blogs bieten da gute Möglichkeiten, denn wie ich meinen RSS-Feed anschaue, darf ich mir als Anwender selbst aussuchen. Daher denke ich, es wird noch einige Zeit beide Philosophien geben:
  • die Philosophie mancher Grafikdesigner, die alle Abstände, Größen, Schriften kontrolliert, so wie es auf Papier möglich ist
  • aber andererseits auch die Philosophie, die von den Anhängern barrierearmer Seiten ausgeht, und möglichst viel den Anwendern überlässt.

Schriften

Korsti, der Initiator der Blogparade fragte: Größere Auswahl und auch Einsatz von Schriftarten, die beispielsweise Vista mit sich bringt? Wie sieht es mit dem Einbinden von Schriftarten mithilfe von Replacement-Techniken aus? Wie schon beim Thema Flash-Webseiten erwähnt, natürlich wären manchmal weitere Schriftarten wünschenswert. Immer mal wieder wünsche ich mir, dass es mehr system-übergreifend nutzbare Schriftarten gäbe, aber ich denke es wird auch 2008 nur wenige Schriften geben, die dabei einsetzbar sind. Für mich ist Vista kaum ein Grund mehr Schriften zu nutzen, denn damit gibt es nur ein weiteres System, welches einige Möglichkeiten bietet, die jedoch auf anderen Systemen nicht sichtbar sind. Ich nutze per CSS meist einige unterschiedliche Schriftarten, die dann gewährleisten, dass zumindest häufig wirklich eine Schrift angezeigt wird, die so aussieht, wie beabsichtigt. Replacement-Techniken sind aus meiner Sicht nur selten sinnvoll nutzbar. Für Logos und Überschriften sind sie hilfreich, bei allem anderen nutze ich das nicht, da mir veränderbare Schriftgrößen wichtiger sind, als eine schicke Schriftart. Ansonsten geht es noch mehr in die Richtung, die mich immer mal wieder ärgert: PDF Ich habe nichts gegen PDFs, für manche Zwecke sind sie praktisch und sinnvoll. Genervt bin ich jedoch regelmäßig dann, wenn ich auf Webseiten gerate, die gerade mal noch eine Startseite haben, alles andere sind halt PDFs. Für den Druck, zum Austausch von Dokumenten ein klasse Format, aber im Web sollten PDFs nur genutzt werden, um zusätzliche Informationen anzubieten, nicht als Inhalt von Webseiten.

Design

zu: Detailverliebt oder schlicht? Ähnlich wie die Entwicklung in der letzten Zeit schätze ich den Trend weiterhin zu eher schlichten Designs ein. Inzwischen haben viele Webauftritte ja nicht nur eine sehr umfangreiche Navigation, sondern viele zusätzliche Features, seien es Einbindungen von Videos, oder wie in Blogs zusätzliche Informationen von Blogroll, über Schlagwörter bis hin zu "Social Bookmarks". Damit wird das Gesamtbild bereits unruhig, damit ist es schwierig zusätzlich sehr detailverliebte Designs zu nutzen ohne dass das Gesamtbild leidet.

Soziale Aspekte

Gefragt war: Welche Rolle spielt der Leser/Besucher? So allmählich spielen Besucher immer stärker die Rolle, die ihnen zukommt, sie beeinflussen den Status eines Webauftritts, Blogs oder Wikis. Während es lange Zeit eher so war, dass nur die Domänen wichtig waren, also auch gut gelistet, die untereinander gut verlinkt waren; so beeinflussen inzwischen die Besucher durch ihre Social Bookmarks (ein feststehender Begriff der nur selten mit soziale Lesezeichen übersetzt wird) den Status einer Webseite ebenfalls. Insbesondere bei Blogs steigern Besucher den Wert eines Blogs durch ihre Kommentare und ebenfalls durch die Social Bookmarks. Stück für Stück entscheiden Besucher jetzt mit, ob eine Webseite oder ein Blog Erfolg hat. Ich denke, dass damit auf Dauer die Qualität besser wird.

Zukunft

zur Frage: Ganz neue Aspekte, die bisher gar nicht so im Vordergrund standen? Im Moment sehe ich gerade nichts Neues, von dem ich denke, dass es 2008 einen stärkeren Einfluss haben wird, als jetzt bereits sichtbar ist. Das Web ist insgesamt facettenreicher geworden durch neue Techniken und Möglichkeiten. Die ersten CMS (Content Managenment Systeme) sorgten dafür, dass es mehr Webseiten gab, die aktuelle Inhalte lieferten. Die Blogs sorgen dafür, dass auch tagesaktuelles ein Webthema nicht nur in den Nachrichten großer Webseiten ist. Wikis helfen vor allem bei Dokumentationen diese leichter immer auf dem aktuellen Stand zu halten. CSS ist meines Erachtens inzwischen in allen guten Webseiten selbstverständlich, die Letzten, die es noch für einen Hype halten, werden nachziehen. Ajax, Flash, Podcasts und ähnliche Techniken unterstützen den für den einzelnen Anwender bevorzugten Umgang mit Informationen. Ich persönlich ziehe meist Informationen in Textform vor, aber je nach Thema und Anwender bieten sich andere Techniken an, ich bin überzeugt, dass damit das Web immer informativer wird. Wenn in Zukunft jemand nach Informationen sucht und sich nicht nur aussuchen kann ob Text oder Bild, sondern auch ob Podcast oder Video, dann wäre doch allen geholfen.

Ups - miradlo bloggt

Ups, irgendwie habe ich nicht nachgedacht, ganz selbstverständlich schreibe ich das Blog, bloggen, über Blogs, gebloggt, aber hier ist mir ein Fehler unterlaufen: ohne viel darüber nachzudenken, habe ich miradlo blogt geschrieben. Ein Blogtitel ist nicht grad die unaufälligste Stelle für einen Schreibfehler. Aufgefallen ist mir der Fehler erst heute, zum Glück ist der Titel nicht auch Teil der Permalinks. So gibts nur einen Beitrag, bei dem jetzt noch die falsche Schreibweise im Link steht. Ich habe es jetzt an allen Stellen korrigiert, die mir auffielen. Ab sofort jetzt also überall: miradlo bloggt

Schwachstellen von Webapplikationen

Eine klasse Übersicht der Sicherheitsrisiken und Schwachstellen von Webapplikationen gibts bei Frank Bültge. Damit wird klar, warum sich regelmäßige Updates und Anpassungen der eigenen Applikationen lohnen...

Aktualisiert

Im Beitrag Wordpress sicherer machen ohne den zunächst immer exisiterenden Admin gibt's ne Anleitung, wie das ganz einfach ohne Datenbankeingriffe funktioniert.
"Schwachstellen von Webapplikationen" vollständig lesen

Unterkategorien aus- und einblenden in Wordpress

Von der Seite elite-media kam die Idee, die mit der aktuellen Wordpress-Version 2.3.1 gut klappt. (In älteren Versionen klappt es so nicht, da dort die Klassen fehlen, um das Menü per CSS erstellen zu können.) Angelegt werden konnten Unterkategorien auch in den älteren Versionen, jedoch wurden diese immer angezeigt. Jetzt ist es möglich zunächst nur den Hauptpunkt anzuzeigen, die Unterpunkte werden erscheinen erst, wenn dieser gewählt wird. Beispielsweise zu sehen in uteles Blog; wählt man rundums web, dann wird auch der Unterpunkt wordpress angezeigt. Mit dieser sehr einfachen Möglichkeit lassen sich auch umfangreichere Kategorien und Unterkategorien noch strukturiert anzeigen.

Mailprogramm KMail und drumrum Kontact

Die Idee für diesen Beitrag entstand durch den Aufruf zur MUA-Parade (Mail User Agent, also Mail-Programm-Blog-Parade). Ich nutze seit Jahren KMail und inzwischen auch schon sehr lange KMail integriert in Kontact. (KMail und Kontact sind Teil von KDE, der wohl verbreitetsten grafischen Oberfläche von Linux). KMail verwaltet derzeit bei mir rund 20 E-Mailadressen mit unterschiedlich konfigurierten Konten, sowohl POP3 als auch IMAP. KMail kommt auch hervoragend mit einer großen Anzahl an E-Mails klar, bei mir gerade aktuell 17.881 Stück. Sehr intensiv nutze ich die Filtermöglichkeiten angefangen vom Bogo-Filter, der Spam aussortiert bis hin zu unterschiedlichen Filtern, die nach Absender, Empfänger oder Betreff die ein- und ausgehenden Nachrichten direkt in unterschiedliche Ordner sortieren. Als visuell orientiertem Menschen mag ich die Möglichkeit die Ordner mit verschiedenen Symbolen oder Farben zu kennzeichnen. (siehe auch Screenshot KMail am Ende des Beitrags). Ich komme mit Webmail-Möglichkeiten der Anbieter meiner E-Mail-Konten ausreichend zurecht, in den nicht so häufigen Fällen, in denen ich Mails nicht am lokalen Rechner bearbeite. Für diejenigen, die ihre Mails häufig an unterschiedlichen Orten abrufen, ist KMail nicht so gut geeignet, da es keine Weboberfläche ist. Wir (miradlo-intern mit mehreren Mitarbeitern) nutzen darüberhinaus Kontact intensiv um Termine und Aufgaben untereinander auszutauschen. Mails aus KMail können direkt per Drag & Drop in den Kalender von Kontact übernommen werden. Innerhalb von Kontact nutze ich außerdem KNode fürs Usenet und Akregator um RSS-Feeds zu lesen. Im täglichen Umgang sind Kontact und KMail sehr stabil. KMail verschluckt sich manchmal, wenn sehr viele Mails neu gefiltert werden sollen. Beispielsweise, weil ein Ordner zu unübersichtlich wurde und nun aufgeteilt werden soll. Sonst kenne ich aus früheren Tätigkeiten vor allem Outlook, welches weit weniger stabil war, mit größeren Mengen an E-Mails nicht gut klar kam und nur teilweise wie gewünscht konfigurierbar war; allerdings kenne ich keine aktuelle Version. Was mir außerdem an KMail gefällt sind die Möglichkeiten es zu konfigurieren: Ich verschicke beispielsweise keine HTML-Mails, ich lasse bei eingehenden HTML-Mails externe Referenzen nur auf Rückfrage zu. Bei verdächtig erscheinenden E-Mails ist die Anzeige des vollständigen Headers problemlos mit einem Klick möglich. Die angezeigten Spalten ob Absender, Datum, Größe der Nachricht usw. sind nach eigenen Wünschen konfigurierbar. KMail bietet außerdem nette Kleinigkeiten, wie eine Wortliste, die dafür sorgt, dass ich die Anhänge auf die ich hinweise auch tatsächlich gleich in dieser Nachricht mitschicke, indem es bei von mir genutzten Begriffen fragt, ob ich wirklich nichts anhängen will. Wie bei jeder Software würde ich mir manchmal noch etwas wünschen, was KMail gerade (noch) nicht hat, aber insgesamt bin ich völlig zufrieden damit. Screenshot KMail Da es KMail und Kontact nur für Linux gibt, installiere ich bei Windows-Nutzern den Thunderbird. Bei Mails unterscheiden sich die beiden kaum, die Integration in Kontact fehlt dann natürlich.

Design auf miradlo bloggt

Das Herbstlaubbild des aktuellen Designs stammt von einem Foto vom Balkon bei miradlo. Ich habe das Design so angelegt, dass es sich leicht verändern lässt. Mein Ziel ist es, das Design immer mal wieder passend zur Jahreszeit zu ändern...
  • Screenshot mit Herbstlaubmiradlo bloggt 2007 mit Herbstlaub
Hinweis: Das Design war in dieser Form nur im Herbst 2007 online.

Glossar ::: Blogs

Dieses Glossar ist derzeit eins von dreien, es gibt auch die zu:  Informatik und zu Webdesign, Webapplikationen

Archiv

Im Archiv lassen sich Beiträge nach ihrem Veröffentlichungsdatum suchen.

Blogroll/Links

Eine Blogroll enthält Links zu anderen Blogs und/oder Webseiten

Design eines Blogs

Die meisten Blogs haben ein Design, welches auf einem Theme, also einer Vorlage für das Grundlayou, basiert. Das endgültige Design ist das was die jeweiligen Blogautoren dann an Anpassungen noch vornehmen. "Glossar ::: Blogs" vollständig lesen

Linux-Programme, ihre Namen, was sie tun

Wir arbeiten bei miradlo üblicherweise mit Linux (z.Z. vor allem mit Gentoo). Da wir regelmäßig Praktikanten haben, tauchte jedes Mal die Frage auf, wenn ich ... tun will, welches Programm nehme ich dann. Daher gibts inzwischen eine Seite, die die meistgenutzten Programme, die auf unseren Rechnern installiert sind auflistet, mit dem jeweiligen Programmnamen und einer Erklärung, was das Programm tut, bzw. mit welchem Windows-Programm es vergleichbar ist. Die Liste gibts unter: Anleitungen Wir nutzen als grafische Oberfläche grundsätzlich KDE, einige verwendete Programme sind daher speziell für diese Oberfläche optimiert. Diese Programme sind auch mit anderen Oberflächen wie Gnome nutzbar, meist gibt es jedoch besser angepasste Programme für die jeweils anderen grafischen Oberflächen.

Irritierende Einstellung bei Wordpress

Beim Ausprobieren und nachschauen, was so eine Version so alles bietet, begegnete mir die Einstellung: WordPress soll Beiträge komprimieren (gzip), falls Browser danach fragen. Nur flüchtigt draufgeschaut klang das recht vernünftig. Sollen Besucher doch bekommen, was sie sich wünschen. Zum Glück testete ich nebenbei intensiv, so fiel es mir fast sofort auf, dass ich mir das so nicht dachte... Denn zumindest bei meinen beiden Tests, hieß das: im Firefox ist das gesamte Blog schlicht eine leere Seite und im Konqueror gibts komische Zeichen. Ich hatte angenommen, dass sich das eher auf RSS-Feads und irgendwelche Spezialeinstellungen bezieht. Also Vorsicht wer diese Option einschaltet, sollte wissen, das da was schief gehen kann.
tweetbackcheck