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Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil II

Letzte Woche begann diese fünfteilige Serie mit Teil I, in dem ich darauf einging, warum ich meine, dass es das ideale Betriebssystem nicht gibt. In diesem Teil geht es um den:

Mac

Ein Mac ist mit Sicherheit der schönste Rechner, in dem ein Betriebssystem stecken kann. Ein Mac ist unixbasiert, damit also Linux näher als Windows. Ursprünglich wurden Macs vor allem von Designern genutzt, nicht weil sie von außen so schön waren, sondern vor allem, weil Apple sich auf die Einbindung und den Umgang mit Grafiksoftware spezialisiert hatte. An manchen Stellen bemerkt man das auch heute noch, denn die Standardoberflächen eines Mac enthalten meist mehr schicke Designelemente als die Oberflächen der Konkurrenten. Da ein Mac unixbasiert ist, ist es grundsätzlich auch ein recht stabiles und sicheres System, weil Unix dafür gemacht wurde, dass mehrere Nutzer gleichzeitig damit arbeiten können, ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt. Wer ein System haben möchte, bei dem er wenig vom Betriebssystem sieht, weil das meiste direkt mit ein paar Klicks funktioniert; und wer vor allem mit Anwendungen für Bilder, Grafiken, Musik und ähnlichem umgeht, der bekommt mit einem Mac alles was nötig ist. Im nächsten Teil, dem Teil III geht es um Windows.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III geht es um Windows.

Blogumzug am kommenden Freitag - Ausfälle möglich

Am Freitag, den 1.2.08 wird miradlo bloggt ab etwa 21 Uhr zwar beim gleichen Hoster, aber vom Webspace auf einen eigenen Server umziehen. An diesem Abend werden die meisten unserer Domains umziehen. Wir werden versuchen das Ganze so schnell und problemlos wie möglich zu erledigen und haben den Termin auch frühzeitig mit dem Hoster geklärt. Trotz guter Vorbereitung wird es nicht ganz ohne Ausfall möglich sein, ab Freitagabend und im Lauf des Samstags kann es passieren, dass diese oder andere unserer Domains nicht erreichbar sind, sorry. Wir werden alles tun, um die Ausfälle so kurz wie möglich zu halten und wir informieren euch, sobald alles erledigt ist.

Blogger und Webdesign wie wichtig sind Design und Wissen über Webdesign?

Durch eine Blogparade wurde ich auf die Frage aufmerksam, wie ist das mit Bloggern und ihrer Meinung, bzw. ihrem Wissen über Webdesign? Bei mir besteht ja die Verbindung zwischen Beruf und Blog, bei einigen Blogs, die ich regelmäßig lese ist das genauso. Ob das jedoch außerhalb dieses Themas für andere Blogger ebenso gilt? Mir fiel einige Mal auf, dass selbst sehr gut besuchte größere Blogs teilweise noch mit einem Standarddesign laufen, dass kaum an das Blog angepasst wurde. Manche haben Webseiten und ein Blog jedoch ist das Blogdesign häufig nicht an das Webseitendesign angelehnt. In vielen Fällen scheint mir das keine Absicht zu sein, sondern eher die fehlende Fähigkeit das Design des Blogs anzpassen. Ich bin gespannt, ob bei der Blogparade, die Olli vom Blog webBloggers durchführt, Tendenzen erkennbar werden, wieviele Blogger etwas von Webdesign verstehen. Die Parade läuft bis zum 11. Februar. Zu den Fragen:

Design des Blogs

Mir persönlich ist das Design meines Blogs nicht gerade egal. Ein vorgefertigtes Standarddesign käme für mich nicht in Frage. Allerdings ist es für mich nicht das Wichtigste bei einem Blog. Meines Erachtens muss das Design muss die Inhalte in ansprechender, gut bedienbarer und lesbarer Form verpacken. Für mich gehört zum Design auch die Überlegung, was alles außer den Artikel im Blog stehen soll. Blogs, die in mindestens drei Spalten unzählige Hinweise, Buttons, Links usw. unterbringen, mag ich nicht sonderlich. Für mich ist weniger mehr. Persönlich bevorzuge ich nicht zu riesige Schlagwortbereiche (Tag Clouds), weil diese bereits durch die Optik recht schnell zeigen, worum es in dem jeweiligen Blog geht. Wenn sie gut gemacht sind, finde ich sie übersichtlicher als die Kategorien. Leider gibt es einige Blogs in denen es pro Beitrag ein neues Schlagwort und eine neue Kategorie gibt, dann klappt das mit der Übersicht natürlich nicht mehr. Glücklicherweise sind das meist Blogs, die wenig eigene und spannende Inhalte bieten, daher stört es mich dann nicht, weil ich sie nicht regelmäßig lese. Ich selbst lese Blogs selten im Browser, sondern fast ausschließlich per RSS-Feed. Am Liebsten mag ich Blogs, die den gesamten Artikel ausliefern, so dass ich nur in besonderen Fällen, das Blog direkt besuchen muss. Für einen Kommentar zu einem guten Artikel tue ich das jedoch gern. Für RSS-Abonnenten ist das Design sicherlich nicht ganz so wichtig, wie für Besucher des Blogs, aber ich denke beide wissen ein gut nutzbares Design zu schätzen.

Erfahrungen mit Webdesign

Als Diplom-Informatikerin (FH), die bereits im Studium einen Schwerpunkt aufs Web gelegt hat, hatte ich schon deshalb einiges an Wissen auch zu Webdesign. Hinzu kommen einige Jahre Berufserfahrung als Webautorin, die sich überwiegend mit dem Webdesign von Webapplikationen, aber auch von Webseiten befasst. Meine Schwerpunkte sind jedoch auch beruflich vor allem die gute Bedienbarkeit, und möglichst für alle nutzbare Seiten (Stichwort Barrierefreiheit, wobei ich barrierearm bevorzuge). Schon bei kleineren Webseiten halte ich die technische Seite für sehr wichtig, bei Webapplikationen und Blogs gilt das meines Erachtens noch mehr. Denn kleinere Webseiten, werden meist nur ab und zu besucht, Blogs von manchen Lesern täglich und Webapplikationen sollen so oder so vor allem funktionieren.

Eigenes, fremdes oder angepasstes Theme

Wie schon erwähnt ich mag Standarddesigns nicht. Das Standarddesign, Kubrick von Wordpress, wirkt auf mich eher unprofessionell, bzw. bei privaten Blogs lieblos. Wer sich selbst ein Blog anlegen kann, sollte seinen Lesern meines Erachtens auch ein etwas individuelleres Design bieten. Die Anzahl kostenlos verfügbarer Themes ist groß und zwei, drei eigene Anpassungen sind mit ein bisschen Recherche nicht schwerer durchzuführen, als die Installation. Bei größeren Blogs oder gar Corporate Blogs halte ich es für nötig ein eigenes Theme zu nutzen oder zumindest ein bestehendes deutlich anzupassen. Angefangen habe ich die ersten Schritte beim Blogdesign auch mit dem Anpassen von Kubrick für Wordpress, ich wollte auch erst einmal ein bisschen ein Gefühl für Wordpress bekommen. Mir fiel sehr schnell auf, dass manche kleinere Anpassungen, wie ein eigenes Bild völlig problemlos waren, weitere Änderungen jedoch nicht ganz trivial, da jeder Webautor seine eigene Art hat ein Design in CSS umzusetzen. Auf der Suche nach einem umfangreicher anpassbaren Theme, bin ich auf das leere Theme bei texto.de gestossen. Für mich war das die ideale Grundlage, die ich seither jedesmal genutzt habe, daraus habe ich dann die eigenen Themes erstellt. Das Theme enthält die wichtigsten Bausteine, wie die Dateien für die Gesamtseite, Einzelseiten, die Navigation, den Kopfbereich, die Fusszeilen usw. Damit musste ich mich erstmal nicht darum kümmern wie etwas in Wordpress umgesetzt wird, sondern konnte mit dem nötigen PHP und einem leeren Stylesheet beginnen. Stück für Stück habe ich und werde auch weiterhin immer mal etwas auch an diesen Dateien ändern, aber um zunächst anfangen zu können, konnte ich genau das nehmen, was das Theme enthielt. Das leere Stylesheet ermöglichte mir, ein Blogdesign ebenso in meinem Stil umzusetzen, wie ich das auch sonst bei Webseiten mache. Damit war es einfach, ein Design so zu erstellen, wie ich es haben wollte. Inzwischen habe ich aus dem ersten angepassten Stylesheet eine Grundvorlage gemacht, die alles enthält, was ein Theme meines Erachtens haben sollte und passe nur diese Vorlage für neue Blogs an.

Wird Software wie z.B. Gimp genutzt?

Klar, kein Blog, keine Webseite kann ein eigenes Theme haben, ohne dass es auch einige eigene Bilder gibt, sei es fürs Design, das Favicon, oder zum Text passende Bilder. Insofern geht es meines Erachtens fast nicht ohne Bildbearbeitungssoftware. Ich nutze zweierlei, einerseits Digikam eine Fotoverwaltungssoftware, die manche Bearbeitungsfunktionen bereits enthält; und dazu natürlich den Gimp. Inzwischen gibt es den Gimp nicht mehr nur für Linux, sondern auch für Mac und Windows. Als Linux-Nutzerin ist mir der Gimp seit Jahren vertraut und ich hatte es bisher noch nicht, dass mir eine Funktion gefehlt hätte. Fürs Web und insbesondere für Blogs habe ich mich bisher noch nicht mit SVG-Grafiken befasst, weil es bislang noch keinen Anlass gab. Für den Druckbereich habe ich dagegen schon SVG gebraucht und verwende da je nach Situation Inkscape und/oder Scribus. Je nach Thema eines Artikels benutze ich nicht den internen Wordpress-Editor, sondern meinen Lieblings-HTML-Editor, das CSS erstelle ich sowieso mit diesem, also mit: Quanta.

Erfahrung mit CSS (Cascading Style Sheets)

Webseiten erstellen ist mein Job, dazu gehört dass ich CSS umfassend beherrsche. Perfekt in diesem Bereich ist, nach meiner Meinung, nahezu niemand, denn selbst bei den wirklich sehr guten Webautoren, habe ich schon einmal kleine Fehler auf einer Seite gesehen. Das liegt unter anderem daran, dass jeder Webauftritt der online ist, bei Veröffentlichung eines jeder neuen Browserversion wieder überprüft werden müsste. Häufig hinzu kommende höhere Auflösungen verlangen bei manchen Designs spezielle Anpassungen und ich denke, dass der Anteil der Besucher, die in ihrem Browser nicht die Standardeinstellungen beibehalten, ebenfalls immer höher wird. Bisher habe ich jedoch noch für jeden Fall eines Designs eine Lösung gefunden, wenn es möglich war. Um das zu können, lese ich viel zum Thema Webdesign ganz allgemein und CSS im Besonderen. Sehr viel habe ich dadurch gelernt, dass ich im Usenet, auf Mailinglisten und in Foren immer mal wieder beschriebene Probleme zu lösen versucht habe. (Mehr zu diesen Möglichkeiten gibt es voraussichtlich ab März in einer kleinen Artikelserie). Wer in solchen Bereichen aktiv ist, bekommt bei eigenen Problemen mit einem Design dort auch schnell kompetente Antworten. Auch wenn einige behaupten, es sei nicht möglich Wordpress von validem XHTML und CSS zu überzeugen, dem kann ich nicht zustimmen. Das HTML klappt meist ohne Probleme, insbesondere, wenn Wordpress mithilft, unter: Hilfe von Wordpress gibts auch unter: Einstellungen/Schreiben/Formatierung das Häkchen setzen bei: Wordpress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren Ab und zu bei spezielleren Definitionen, wie z.B. einer anderen Sprachauszeichnung für einen Teil eines Artikels, dann will Wordpress nicht auf Anhieb, aber schlussendlich konnte ich es doch überzeugen. Ich prüfe nicht nach dem Veröffentlichen jedes Artikels in Blogs, ob der Code noch ok ist, aber ich teste immer mal wieder zwischendurch und korrigiere, wenn nötig. Das CSS habe ich ja selbst in der Hand. Ich achte immer auf valides CSS, welches für ein Layout erst einmal vorhanden sein muss. Es gibt danach manche Punkte, bei denen ich den Validator ignoriere, wenn es bei einem Design nötig ist und keine negativen Auswirkungen hat. Für dieses Design meldet der CSS-Validator, z.B. folgende Fehler:

body Die Eigenschaft -moz-border-radius existiert nicht : 5px

body Die Eigenschaft -webkit-border-radius existiert nicht : 5px

Diese Fehler liegen daran, dass ich die Eigenschaft der runden Ecken für die Browser nutze, die das bereits können. Offiziell wird es diese Eigenschaft erst mit CSS 3 geben, die Nutzung schadet jedoch nicht, da die Browser, die sie nicht interpretieren, sie einfach ignorieren.

.anfang a Ungültige Nummer : display inline-block ist kein display-Wert : inline-block

Der Fehler mit inline-block wird nur gemeldet, wenn der Validator darauf eingestellt ist, nach CSS 2 zu prüfen, stellt man die Prüfung auf CSS 2.1. dann ist die Definition in Ordnung. In solchen Fällen ignoriere ich die Fehler des Validators, aber eben ganz bewusst und nur dann, wenn sie keine negativen Konsequenzen haben.

Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil I

Immer mal wieder liest und hört man Diskussionen darüber warum, welches dieser Betriebssysteme besser sei als die anderen. Je nachdem wer sich darüber unterhält gewinnt jeweils ein anderes der Systeme. Die Frage welches der Systeme das Beste ist wollte ich nicht in wenigen Sätzen abhandeln. Daher habe aus diesem Thema eine kleine, fünfteilige Serie gemacht, in der jede Woche ein Teil veröffentlicht wird. Kurz und knapp lässt sich die Frage: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? beantworten mit: "keins der Systeme!"

Warum glaube ich, dass keines der genannten Betriebssysteme ideal ist?

Meines Erachtens muss das Betriebssystem zu dem passen, der, etwas damit tun möchte. Je nach Person und Anwendungsfall passt darum das ein oder andere System besser. Der Chaos Computer Club (CCC) bietet einen Artikel, in dem sie die Frage beantworten, welche Betriebssysteme empfehlenswert sind. Dieser Artikel geht davon aus, dass jemand lernen möchte Hacker zu werden, mehr dazu was in diesem Zusammenhang mit Hacker gemeint ist erklärt der Beitrag Hackerethik des CCC. Der Schlusssatz zu den Betriebssystemen ist: "Es gibt auch deshalb so viele verschiedene Betriebssysteme, weil es so viele verschiedene Hacker gibt." Unterm Strich ist der CCC meiner Meinung zum Thema Betriebssysteme: "kein System ist ideal". In eine ähnliche Richtung geht der Artikel Linux ist nicht Windows, der je nachdem eher Linux, einen Mac von Apple oder eben doch Windows empfiehlt. Linux ist nicht Windows der Originalartikel von Dominic Humphries, wurde ins Deutsche übersetzt von Felix Schwarz. Ein ideales Betriebssystem müsste für alle Anwender und ihre Zwecke passen. Da die Nutzer jedoch sehr unterschiedlich sind und auch sehr verschiedene Ansprüche an ihr Betriebssystem haben ist es unmöglich das ideale System zu haben. Welches System hat welche Vorteile und ist für wen geeignet? Teil II beschäftigt sich mit dem Mac von Apple.

Firefox unterschiedlich guter Browser je nach Version (von 2.0.0.3 bis 2.0.0.11)

Den Firefox nutze ich seit langem als Standardbrowser, weil er einige Möglichkeiten mehr bietet, als der Mozilla, den ich vorher verwendet habe. Bis vor kurzem war das auch kein Problem, weil er stabil meist alles tat, was er soll. Auf meinem normalerweise genutzten Samsung M70-Laptop mit Gentoo und dem Firefox 2.0.0.3 ist der Firefox, nach wie vor, zuverlässig und problemlos. Je nach Version gibt es jedoch deutliche Probleme, die den Firefox die vom Internet Explorer gewonnenen Marktanteile wieder kosten könnten. Den Firefox 2.0.0.8 habe ich gar nicht erst probiert, denn da wurden sofort einige Fehler bekannt und laut Jens Grochtdreis kam noch hinzu: "Dieser führt dazu, daß Float-Layouts mit negativen Margins kaputt aussehen, weil die normalen Clearingmethoden nicht mehr greifen." Klasse beim Firefox ist, wie schnell etwas verändert wird. Bereits nach etwa zwei Wochen kam die Version 2.0.0.9 in der, der Float-Bug behoben war. Auf meinem Zweitrechner hatte ich die 2.0.0.9, die war in Ordnung und kurz danach habe ich auf Firefox 2.0.0.10 aktualisiert. Von der 2.0.0.10 war ich nur genervt, weil sie völlig unstabil war. Daher habe ich recht schnell die 2.0.0.11 installiert und leider gibt es grad noch keine aktuellere Version. Mit der 2.0.0.10, die wir auf mehreren Rechner hatten, konnte man gar nicht vernünftig arbeiten. Die 2.0.0.11 ist nicht ganz so schlimm, aber verglichen mit der 2.0.0.3 nervt sie trotzdem. Sie kommt einigermaßen damit klar, wenn nicht mehr als fünf Tabs offen sind und solange man sich auf möglichst standardkonformen Seiten bewegt, die wenig bis kein Javascript nutzen. Ich finde standardkonform wirklich gut und fände es auch prima, wenn es da immer mehr Seiten gäbe. Wenn jedoch ein Browser zur Zeit, bei allem was nicht sauber erstellt wurde, abstürzt, dann bleibt nicht viel übrig. Jedesmal einen kompletten Absturz, wenn etwas kaputt ist oder falls eine Seite ein Video enthält, das kann nicht sein. Bei mir stürzt die Firefox 2.0.0.11 wirklich ständig ab, noch deutlich häufiger als es bei meinen Jungs passiert. Wahrscheinlich ist meine Art den Firefox zu nutzen, besonders ungünstig:

Firefox nutzen

Mein Firefox hat einige zusätzliche Add-ons:
  • Web Developer (essenziell, um Webseiten zu entwickeln)
  • Adblock Plus (damit kommt fast gar keine Werbung mehr durch)
  • Bookmark Duplicate Detector (praktisch, um doppelte Lesezeichen zu vermeiden)
  • Bookmarks LinkChecker (ab und zu mal Lesezeichen putzen und rauswerfen, was es nicht mehr gibt)
  • ColorZilla (geht jedoch nicht in der aktuellen Version mit 2.0.0.3, aber mit 2.0.0.11)
  • Colour Contrast Analyser (Farbkontraste der benutzten Farben prüfen)
  • DOM Inspector (für schnelle Checks von Problemen auf Webseiten sehr praktisch)
  • Live PageRank
  • SearchStatus (zwei Tools zum PageRank, weil beide ab und zu mal ausfallen, eins geht meist)
  • PDF Download (auf Linux sinnvoll, damit ein PDF direkt nach dem Runterladen geöffnet wird)
  • Screen grab! (Screenshots sind auch von ganzen Seiten in voller Länge möglich, brauche ich nicht oft, aber ab und zu ganz praktisch)
  • Firebug (hab ich deaktiviert, weil er hier im Moment nicht läuft)
  • MediaPlayerConnectivity (für manche Seiten braucht es Kaffeine, für andere den RealPlayer usw. mit dieser Erweiterung kann man das festlegen)
Außerdem habe ich selten weniger als dreißig Tabs gleichzeitig offen und teste häufig auf irgendeiner Seite etwas mit dem Web Developer. Standardmäßig läuft bei mir JavaScript, außer zu Testzwecken. Flash lasse ich ebenfalls zu, allerdings lade ich nicht stande nie neueste Version runter.

Anker und Firefox

Roman beschreibt auf yoda.ch heute von Problemen mit: dem Anchor-Tag (Anker) und Firefox in Version 2.0.0.11. Er meint, dass das Setzen von Ankern über das name-Attribut in diesem Firefox nicht funktioniert. Das kann ich so nicht bestätigen: In dem folgenden Beispiel sind Anker definiert, diese Beschreibung gilt für XHTML, welches IDs verlangt, in HTML geht das mit dem name-Attribut. Ein Anker ist ein Element, welches einen Link auf eine bestimmte Stelle innerhalb einer HTML-Seite ermöglicht. Um einen Anker zu nutzen muss einem Element an der gewünschten Stelle eine ID (id="ankertext") gegeben werden. Anschließend kann mit dem Linkpfad und der Raute mit dem Ankertext (#ankertext) am Ende des Pfads eine Sprungstelle angegeben werden. Ich definiere meist eine ID in der h1:

<h1 id="anfang">Überschriftentext</a></h1>

und dann, da wo ich es möchte einen Link zum Seitenanfang:

<p class="anfang"><a href="#anfang">zum Seitenanfang</a></p>

Wer ganz sicher gehen will, dass das Ganze auch für ältere Screenreader funktioniert, sollte ID und name definieren:

<a > name="sprungziel" id="sprungziel">Linktext</a>

Wer nicht XHTML sondern HTML nutzt, verweist mit demselben Link auf einen Anker, also z.B:

<p class="anfang"><a href="#anfang">zum Seitenanfang</a></p>

Statt eine ID in der Überschrift, wird jedoch name benutzt:

<h1><a name="anfang">Überschriftstext</a></h1>

Soweit ich Roman verstanden habe, hat er das Anker setzen mit XHTML und dem name-Attribut auf Firefox 2.0.0.11 getestet. Wie oben ausgeführt möchte ich diese Version bestimmt nicht verteidigen, aber ein Ankerproblem kann ich nicht bestätigen. Bei meinen Tests wurden alle Anker, die wie beschrieben definiert sind, auch angesprungen.

Nachtrag ergänzt

Inzwischen habe ich verstanden, was eigentlich gemeint war, nämlich ein bereits vordefinierter Anker einiger Browser. Beispielsweise fügen Internet Explorer selbstständig einen  #top-Anker ein, den man nicht mehr selbst setzen muss. Ich mag es nicht sonderlich, wenn Browser selbst denken, mehr zu den Gründen gibt's demnächst in einem anderen Beitrag.

Fazit

Die Logs auf unseren Seiten, lassen vermuten, dass einige unserer Besucher ähnliche Erfahrungen mit einer instabilen 2.0.0.11 haben, denn Firefox 2.0.0.3 wird häufiger genutzt als die aktuelleren Versionen einschließlich der 2.0.0.11. Auch wenn ich das Ankerproblem nicht nachvollziehen kann, ärgert mich doch die Instabilität der aktuellen Firefox-Versionen. Denn leider kam sie nahezu zeitgleich mit der verstärkten Nutzung des IE 7 (Internet Explorer Version 7). Ich war froh, dass Firefox seinen Marktanteil gegenüber IE deutlich verbessert hatte, denn gerade der völlig veraltete IE 6 zwingt zu vielen speziellen Definitionen beim Webseitenerstellen. IE 7 hat immernoch viele Probleme und ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Einige Probleme fallen jedoch vor allem den Webautoren, nicht Nutzern auf. Wenn Firefox gerade dann mit Problemen ausgeliefert wird, ist zu befürchten, dass einige, die ihn nutzten wieder zum IE zurückkehren. Das wäre sehr schade, denn ich bin überzeugt, dass die Verbesserungen die IE 7 gegenüber IE 6 hat, ebenso wie die Bemühungen für den bald kommenden IE 8, damit zu tun haben, dass der IE deutlich an Marktanteilen verloren hatte. Ich hoffe, dass bald eine neue Firefoxversion erscheint, die wieder die Stabilität der 2.0.0.3 hat.

Arbeitsplatz mal fest, mal mobil, angeschlossene Geräte

Aus verschiedenen Gründen habe ich keinen fest installierten ausschließlichen Arbeitsplatz. Wenn ich im Laden bin, bevorzuge ich einen Stehtisch. In meinem Zimmer wechsle ich zwischen Schreibtisch, Stehtisch und Sofa. Das alles gilt jedoch eher zur Zeit, denn gerade ist ja Winter und es ist doch häufig zu kühl, um auch nur für ein Stündchen auf dem Balkon zu arbeiten. Im Schnitt wechsle ich zweimal täglich den Raum und mindestens fünfmal den Arbeitsplatz.
  • 12 und 19 Zoll-Laptops nebeneinanderArbeitsplatz am Schreibtisch (Devika und Tuxy)
  • Ute mit 17 und 19 Zoll-LaptopArbeitsplatz im Urlaub (Xaver und Tuxy)

Hardware

Daraus folgt logischerweise, dass ich ein Laptop nutze, den mit Tower-PCs ist das keine gute Idee. ;-) Insgesamt bin ich selten weniger als zwölf Stunden am Rechner, daher habe ich zwar auch ein kleines leicht transportierbares und für unterschiedliche Zwecke zusätzlich einsetzbares Notebook, aber im Normalfall brauche ich Platz auf dem Rechner. Mein Standard-Laptop ist daher ein 19" Samsung-M70, unfreundliche Menschen nennen meine Tuxy "Kuchenblech" oder vermuten gar sie sei eine Attrappe. Bei uns, also bei miradlo, haben alle Rechner Namen, schon deshalb weil es unter Linux häufig genutzt werden kann. Namen lassen sich besser merken, als z.B. IP-Adressen (http://tuxy zeigt allen im Netzwerk genau das an, worauf mein localhost gerade eingestellt ist). Manche Rechner bekamen ihre Namen aufgrund des äußeren Designs, ein Tower-PC heißt Satan, weil er ein rot-schwarzes Gehäuse hat, das seitlich transparent ist und blaues Licht ausstrahlt. Meine aktuelle Tuxy ist bereits das zweite Laptop mit diesem Namen. Da Linux auf Laptops immernoch eher selten eingesetzt wird, fand ich diesen Namen passend. Mein kleines Notebook heißt Devika (kleine Göttin), eben weil es klein und praktisch ist. Roland arbeitet derzeit meist mit Xaver, siehe Bild, der bekam diesen Namen, weil wir ihn in München gekauft haben.

Peripheriegeräte ::: Blogparade

Micha fragt in seiner Blogparade - Peripheriegeräte, die noch bis zum 31.1. läuft, welche Peripheriegeräte man nutzt: Immer angeschlossen ist bei mir eine externe Maus, da Touchpads für mich nur eine Notlösung sind, mit der ich spätestens bei Bildbearbeitung nicht klar komme. Ich brauche bei meinem Laptop keine externe Tastatur, da durch die Größe auch ein eigener Zahlenblock noch gut untergebracht werden kann. Zum Thema Maus habe ich schon einiges ausprobiert, aber schlussendlich bin ich immer wieder zu Logitech zurückgekehrt, mein Umgang und deren Mäuse passen am Besten zusammen. Nach meiner aktuellen Maus habe ich lange gesucht und einiges probiert. Meine letzte Lieblings-Logitech-Maus war eine spezielle, kleine Laptop-Maus. Leider scheine ich mit meiner Vorliebe für kleine Mäuse recht allein zu sein. Ich habe Modelle verschiedenster Hersteller getestet, weil es diese Maus nicht mehr gab und die anderen kleineren Logitech-Mäuse alle ohne Kabel waren. Da ich noch keine kabellose Maus gefunden habe, die sich so verhält, wie ich das möchte, kamen die nicht in Frage. Schlussendlich habe ich jetzt eine Logitech-Racer-Mouse, bei der ich auf Grund des Designs und des günstigen Preises von weniger als fünfzehn Euro niemals erwartet hätte, dass diese Maus funktioniert. Mir wurde die Maus von einem Verkäufer empfohlen, der andere teurere Modelle im Angebot hatte, daher habe ich sie überhaupt ausprobiert. Inzwischen habe ich noch einige davon nachgekauft, zu diesem Modell gibt es nur zwei eindeutige Meinungen, die einen finden sich schrecklich und viel zu klein, die anderen finden diese Maus rundum klasse. Auf das rote Rennwagendesign hätte ich verzichten können, mir wäre stattdessen ein edles Design wie bei meiner vorigen Maus lieber gewesen, aber inzwischen ist normal. Bei Bedarf, nutze ich einen Drucker, entweder einen HP-Laserjet, der sich um schwarz-weiße Ausdrucke kümmert oder für farbige Ausdrucke einen Epson alc900. Häufig angehängt werden die kleine Digitalkamera eine Kodak DX 4330 und die größere eine Sony ? 100. Bei der Kodak nutze ich zuweilen auch nur die Speicherkarte über den integrierten Card-Reader. Ganz selten nutze ich auch mal einen USB-Stick und ich habe einen kleinen MP3-Player der zuweilen mal neue Musik möchte. Zwecks zusätzlicher Datensicherung kommt es auch vor, dass ich eine externe Trekstor-Festplatte anhänge, diese nutzen wir jedoch vor allem für Sicherungen des Betriebssystems, die gibt es nicht so oft.

Anschlüsse und genutzte Geräte pro Blogger

Die meisten Geräte laufen über USB-Anschlüsse, vom Card-Reader mal abgesehen. Da ich nur wenige Geräte ständig nutze, genügen meine vier USB-Anschlussmöglichkeiten bisher immer. Die Anzahl der von Bloggern genutzten Peripheriegeräte hängt meines Erachtens stark davon ab, ob es eher Tower-PCs sind oder Laptops. Ich vermute, dass es mehr Blogger mit Laptop gibt, die dann keinen Monitor brauchen, teils auch keine externe Maus und Tastatur. Insgesamt tippe ich daher, dass die durchschnittlichen Blogger nicht mehr als drei Geräte ständig angeschlossen haben. Bei Bedarf wird das im Durchschnitt wohl eher auf fünf steigen, also inklusive Kamera, Mobile usw.

Updates, Upgrades nur wegen der Sicherheit; lohnt sich das?

  • Screenshot CCC Passwörter auslesbar bei einer Hochschule
  • Screenshot CCC Passwort auslesbar
  • Screenshot CCC Webseite gehackt
  • Screenshot CCCBlog gehackt
  • Screenshot CCC  Webseite gehackt, am 12.1.
Wegen der Wordpress-Updates kam mir die Idee zu diesem Artikel. Hinzu kam, dass ich kurz danach noch die passende Meldung las: heise online schrieb, dass der Chaos Computer Club anlässlich seines Treffens einige Seiten auf Sicherheitslücken testete. Erstaunlich erfolgreich klappte es, einige Lücken zu finden, eine Übersicht gibt es auf der Seite events.ccc.de Markus hat aus der Not eine Tugend gemacht und das "gehackt werden" in einem Artikel verarbeitet. Mit etwas Verspätung ähnlich gelöst hat das Sebo Warum denn gleich alles aktualisieren, war doch gut bisher und "never change a running system"? Je nachdem was eine neue Version bietet, gibt es Gründe zügig zu aktualisieren oder auch nicht. Wurden neue Möglichkeiten, Verbesserungen und Verschönerungen eingebaut, dann überlege ich mir, ob es sich lohnt.Wenn jedoch Sicherheitslücken behoben wurden, dann gibt es für mich keinen Zweifel. Das Hauptproblem sind Skriptkiddies, die sich Anerkennung holen, indem sie möglichst viele Seiten hacken. (Skriptkiddies nennt man Jugendliche, die zwar kein tiefgreifendes Wissen haben, die jedoch manches mal ausprobieren. Hätten sie jemand, der ihnen sinnvolles Programmieren beibringt, wäre das sicher für einige von ihnen interessanter.) Je nachdem wie freundlich diese sind, entsteht mehr oder weniger großer Schaden. Seitenbetreiber, die vom CCC gehackt werden, haben meist noch Glück, wie auch die Gehackten teils berichten, sie bekamen viele Besucher und die Jungs und Mädels vom CCC zerstören nichts. Mehr als ein paar Bilder und Text, die auf den Kongress hinwiesen veränderten sie meist nicht. Der CCC hält sich an die ethischen Grundsätze des Hackens. Der CCC machte weitere Schlagzeilen, z.B. bei Golem mit dem Versuch, den Einsatz der Wahlcomputer für Hessen, per Gerichtsbeschluss stoppen zu lassen. Ich würde mich jedoch nicht bei allen Angreifern darauf verlassen... Eben das, ist auch das Ziel des CCC, dass sie aufmerksam machen möchten, welche Lücken dringend gestopft werden müssten. Jeder kann Wordpress mal eben installieren und einfach nutzen. Empfehlenswert ist das jedoch nicht, wenn man nicht plötzlich Inhalte im Blog haben möchte, die man nicht selbst erstellt hat. Eine absolute Garantie, dass eine Internetseite nicht gehackt werden kann, die gibt es nicht, egal wie man mit Sicherheit umgeht. Aber es gibt Möglichkeiten die Chance auf einen erfolgreichen Angriff zu minimieren. Einfacher zu schützen sind Webapplikationen, die nicht so verbreitet sind wie Wordpress. Eine unbekanntere Anwendung hat keine allgemein bekannten Sicherheitslücken, die man bei der jeweiligen Installation einfach nur durchprobiert. Wer bei so häufig genutzter Software wie Wordpress jedoch mit uralten Versionen unterwegs ist, keinerlei Hinweise auf Sicherheit beachtet, muss sich nicht wundern, wenn Angreifer problemlos ihre Inhalte einstellen können.

Webworker, Webautoren, Webdesigner, Webseitenersteller, Online-Redakteure, Informationsarchitekten, Usability-Experten, Web-Ergonomen, ...

Ab heute bis zum 18. Februar 2008 läuft die Webworker-Umfrage 2008 der Webkrauts zu finden auf Michael Jendryschiks Seiten, die sowieso empfehlenswert sind, insbesondere zu den Themen XHTML und CSS. Teilnehmen sollen, laut Aufruf, alle im deutschsprachigen Raum lebenden und arbeitenden
  • Webautoren
  • Webdesigner
  • Entwickler
  • Projektmanager
  • Suchmaschinenexperten
  • Webautoren
  • Online-Redakteure
  • Informationsarchitekten
  • Usability-Experten
  • Web-Ergonomen
  • XML-Evangelisten
  • und sonstige Webworker
"Webworker, Webautoren, Webdesigner, Webseitenersteller, Online-Redakteure, Informationsarchitekten, Usability-Experten, Web-Ergonomen, ..." vollständig lesen

Warum Wordpress als Software fürs Blog?

Paul vom Webmaster Watchblog möchte in seiner Blogparade wissen, welche Blogsoftware genutzt wird und warum: Wir nutzen zur Zeit sowohl für eigene, als auch für Kunden Wordpress als Blogsoftware. Meine erste Begegnung mit Blogsoftware hatte ich mit einer Serendipity-Installation auf einer Kundenwebseite. Zumindest mit dieser Installation war es schwierig zu durchschauen, wie das System zu konfigurieren und anzupassen ist. Die meisten Blogs, die ich kannte, nutzten Wordpress, es gab einiges Online-Dokumentation, Foren und Blogs mit Anleitungen, sowie Bücher über Wordpress.

Vor- und Nachteile von Wordpress

Die umfangreiche Dokumentation und die vielen Anwender von Wordpress machen es leicht an Informationen zu fast jedem Detail zu kommen. Für die Endanwender lässt sich Wordpress so anpassen, dass es ohne große Vorkenntnisse genutzt werden kann. Fast alle Ideen zu Blogeigenschaften gibt es bereits als Plugin. Download und eine erste Testinstallation sind ohne großen Aufwand realisierbar. Sicherheitsupdates sind meist sehr zeitnah nach Bekanntwerden einer Lücke verfügbar. Es gibt sehr viele kostenlos vefügbare Themes für Wordpress. Ein Theme ist eine Designvorlage, die durch die Trennung von Programmkern und fürs Design relevanten Bestandteilen, leicht gewechselt werden kann, ohne am Programmcode des Blogs etwas ändern zu müssen. Manche Vorteile wirken sich direkt auch als Nachteile aus. Viele Anwender einer gut dokumentierten Software bedeuten, dass es auch viele Angreifer gibt, die sich sehr leicht viele Informationen über das System beschaffen können. Die unzähligen Möglichkeiten und Plugins bergen die Gefahr dass man sich in Details verliert. Viele Plugins können ein Blog instabil und langsam machen. Der Bekanntheitsgrad von Wordpress erfordert es möglichst zeitnah immer auf dem aktuellen Stand mit sicherheitsrelevanten Updates zu sein; (zu Sicherheit und warum Updates sinnvoll, gibts in den nächsten Tagen noch einen Artikel.) Soll ein Blog nicht gerade mit einem vorgefertigten Theme genutzt werden, sondern beispielsweise an das Design einer bereits bestehenden Webseite angepasst werden, dann sind Fachkenntnisse nötig. Für viele Blogger bedeutet das, dass sie dafür Fachleute brauchen. Jedoch sind nicht alle Webdesigner damit vertraut ein Design an ein Blog anzupassen.

Zeitaufwand, Besucher und Verdienst

Selbstverständlich kostet bloggen Zeit. Je nachdem, wie man bloggt und worüber, ist es ausschließlich zusätzlicher Zeitaufwand oder lässt sich verbinden. Ich mag Blogs nicht, die täglich fünf Dreizeiler irgendwo aus dem Netz kopiert, veröffentlichen. Zur Zeit blogge ich auf zwei Blogs, konsequenterweise eher mit etwas ausführlicheren Beiträgen, pro Blog zwei, drei Beiträge wöchentlich. Inklusive Recherche für die Beiträge kostet mich bloggen schon fünf, sechs Stunden Zeit pro Woche Zeit. Allerdings sehe ich das nicht als nur fürs Bloggen genutzte Zeit. Einige Artikel, sind das, was ich sowieso dokumentiert, oder mir schriftlich überlegt hätte. Andere Artikel passen dazu, dass ich schon immer recht viel schreibe. Insofern bleiben rund zwei Stunden nur fürs Bloggen aufgewendete Zeit im Schnitt. Hinzu kommt allerdings im Moment immernoch einige Zeit, die ich brauche, um weitere Möglichkeiten von Wordpress zu testen, Neues zu lernen, zu aktualisieren, Verschiedenes auszuprobieren... Unterm Strich wird es alles in allem mit Kommentieren wohl doch rund ein halber Tag wöchentlich sein, der mit Blogs zusammenhängt. Die Anzahl einzelner Besucher ist noch nicht riesig, es sind ja beides noch recht neue Blogs. miradlo bloggt besteht erst seit dem 31. Oktober 2007 und utele.eu habe ich einige Monate nur zum Testen nicht zum Bloggen genutzt, tatsächlich bloggen ist es auch dort erst seit November. Hier im Blog sind es täglich etwa vierzig eindeutige einzelne Besucher, den Feed haben noch nicht ganz so viele abonniert. Im etwas weniger technischen, sich mehr mit Plaudereien befassenden uteles Blog gibt es etwa zwanzig Besucher täglich, allerding ist der Feed schon sehr beliebt, utele bekam gestern den 100. Feed-Abonnenten. Meine Popup- und Werbeblocker sind sehr zuverlässig, mir fällt immer mal wieder erst auf Grund der Aussagen anderer auf, dass es wohl recht viele Seiten und Blogs mit Werbung gibt. Daran sieht man, wie sehr ich Werbung mag ;-) Was ich nicht mag, würde ich auch unseren Lesern und Besuchern nicht zumuten wollen. Deshalb ist Werbung im Stil von Bannern und Anzeigen, für mich nichts womit ich Geld verdienen möchte. Die Idee mit bezahlten Artikeln wie, z.B. über trigami ist etwas, was ich mir mal anschauen werde. Sollte es klappen noch ein bisschen was zu verdienen, ohne dass Inhalt und Stil der Blogs leiden, warum nicht. Blogger, die ehrlich damit umgehen und darauf hinweisen, wenn sie für etwas bezahlt werden, schreiben damit zuweilen ebenfalls über interessante Themen.

Wordpress 2.4 wird nicht erscheinen, stattdessen direkt Version 2.5

Gerade wurde im Wordpress-Blog gemeldet, dass die ursprünglich bereits für Dezember geplante Version 2.4, die jetzt im Januar hätte kommen sollen nicht erscheint. Stattdessen wird Wordpress 2.5, welches sowieso für Anfang März geplant war die bereits für 2.4 geplanten Neuheiten enthalten. Begründet wird die Terminverschiebung damit, dass gravierende Änderungen im Basisteil und im Administrationsbereich geplant sind, die sorgfältiges Vorgehen erfordern. Mir ist das recht. Ich bevorzuge gut geplante Versionen, die sorgfältig getestet sind. Lieber warte ich noch auf ein paar Verbesserungen, als zwischendurch, Updates nutzen zu müssen, die vor allem aus Sicherheitsgründen nötig waren. Beim letzten Upgrade lief es ja sehr gut, aber das ist nicht immer so. Aus Sicherheitsgründen hatte ich außerdem zwischen den Versionen 2.3.1 und 2.3.2 noch das DB-Errors-Plugin installiert. Wenn solche Aktionen zwischendurch nicht nötig sind, dann warte ich doch ein bisschen.

Google & Co ::: was ist doppelter Inhalt (Double Content)?

Vor kurzem tauchte mal wieder die Frage auf: Was ist für Suchmaschinen wie Google doppelter Inhalt (Double Content)? Es gibt eine Webseite mit dem Seiteninhalt: "Das ist der tolle Text der Startseite...".Dieser identische Inhalt ist erreichbar unter: http://www.domain.tld http://www.domain.tld/dateiname.dateinendung http://domain.tld http://domain.tld/dateiname.dateinendung Eine einzelne Seite ist also unter vier Adressen erreichbar. Eine Suchmaschine ist einfach nur ein Programm, welches prüft, ob sich Inhalte unterscheiden, wenn es um doppelten Inhalt geht. Die Suchmaschine sagt sich also: da steht viermal das Gleiche.

Welche Nachteile kann doppelter Inhalt haben?

Bei Google hat man, mit etwas Glück, inzwischen keine Nachteile mehr, da sich Google an diejenigen angepasst hat, die nicht darauf achten. Eine Garantie ist das jedoch nicht. Besser ist es, wenn man sich selbst darum kümmert, dass es keinen doppelten Inhalt gibt. Bei anderen Suchmaschinen als Google, weiß man erst recht nicht, ob sie empfindlicher reagieren. Daher sagt der Googlebot: "wenn du mich reinlegen willst, gut, mach das; aber ich lasse mir das nicht gefallen." "Ich ignoriere dich einfach, weil du mir zwei- drei- oder viermal das Gleiche unterjubeln wolltest um besser platziert zu werden. Anders gesagt: Google wertet eine Seite ab oder ignoriert sie schlimmstenfalls, wenn die Gefahr besteht, dass jemand doppelten Inhalt für ein besseres Ergebnis eingestellt hat. Das ist im Grunde, für alle ernstzunehmenden Webauftritte, ein Vorteil, denn seit Suchmaschinen so reagieren, gibt es nicht mehr so oft irrelevante Ergebnisse von Seiten, die unter vielen verschiedenen Domains den gleichen Inhalt boten. Noch vor etwa zwei Jahren gab es einige Betreiber, deren Seiten mit identischem Inhalt die ersten zwanzig Suchergebnisse füllten.

Webverzeichnisse

Google ist zumindest in Deutschland derzeit Marktführer. Um das zu bleiben muss Google darauf achten vernünftige Ergebnisse zu liefern, sonst nutzen die Menschen irgendwann wieder vor allem handverlesene Webverzeichnisse. Ein von Menschen geprüftes Webverzeichnis hat logischerweise sinnvollere Inhalte, als es mit Programmen von Suchmaschinen möglich ist. Das größte Verzeichnis, welches von Menschen gepflegt wird ist dmoz.org. Der Nachteil von Internetverzeichnissen dieser Art ist, dass es viele Menschen geben muss, die ständig Webauftritte prüfen, um zu entscheiden, ob sie in das Verzeichnis aufgenommen werden. Google ist mit seinem Googlebot (die Suchmaschinenprogramme werden auch Roboter genannt oder kurz Bot) natürlich deutlich schneller und kann wesentlich mehr Seiten in kürzerer Zeit aktuell in den Ergebnissen aufführen, als ein Webverzeichnis. Google hat derzeit mehrere Milliarden Seiten im Index, bei dmoz sind es weniger als fünf Millionen. Google nutzt jedoch unter anderem die Ergebnisse von dmoz.org und bewertet dort gelistete Seiten als hochwertiger, verglichen mit denen, die nicht dort erscheinen.

Lösungswege

Um das www immer anzuzeigen die .htaccess anpassen:

#immer mit www RewriteEngine on RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.miradlo\.net$ RewriteRule ^(.*)$ http://miradlo.net/$1 [L,R=301] Links innerhalb des Webauftritts, der Navigation usw. sollten nicht so:

<a href="../index.php">Startseite</a>

sondern besser so geschrieben werden:

<a href="../">Startseite</a>

Weitere Hinweise zur .htaccess und vielem mehr gibt es bei selfhtml.

Googles Duplicate Content

...und immer noch aktuell Googles eigene Aussagen zu Duplicate Content: Strafe bei doppeltem Inhalt?

...zum Jahresanfang noch während allerorts die Korken knallen

Gleich zum Jahresanfang alle guten Wünsche an alle Leser, Besucher, Kunden und wer sich sonst noch angesprochen fühlt.
  • Silvesterschaufenster miradloNeujahrswünsche mit einem etwas angepassten Bild aus 2004
Das ganze Team von miradlo wünscht:

Ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2008

Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit euch, sowie auf alle neuen Kontakte im Jahr 2008. (Wie überall im Netz, wie bei miradlo intern und wie gegenüber den meisten Kunden duzen wir normalerweise in unseren Beiträgen. Ausschließlich auf unseren Unternehmenswebseiten und im direkten Kontakt mit noch neuen Partnern oder Kunden verwenden wir das "Sie".)
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