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Selbst 'denkende' Browser und Editoren verhindern korrektes HTML

Ich kann es nicht leiden. Vor kurzem im Artikel über die Firefox-Versionen hatte ich es ja auf Anhieb gar nicht verstanden, was gemeint war, weil ich es mir nicht vorstellen konnte. Tatsächlich ist es wohl so, dass einige Browser, zumindest der IE (Internet Explorer) selbständig einen des Seitenanfangslinks einfügen. Klar, wenn man das gewöhnt ist und es dann im Firefox nicht geht ist das irritierend, mir sind jedoch Browser lieber, die meinen Code in Ruhe lassen. Ich erwarte von Browsern, dass sie bitte, danke, genau das interpretieren, was ich vorgebe, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Über diesen Seitenanfangslink kann man noch diskutieren, was die Bequemlichkeit angeht, aber ich will nicht, dass mir der Browser das Denken abnimmt. Worüber ich gar nicht mehr diskutieren will, ist ein kürzlich festgestelltes Verhalten von zumindest einigen Browsern (ich habe nicht alle getestet):

Quellcode, Befehle, spezielle Zeichen in HTML nutzen

Ich schrieb einen Artikel in Wordpress, wie meist zunächst mit dem internen Editor, für einige Teile des Artikels über Mozilla & Co. brauchte ich jedoch spezielle Formatierungen. Diesen Teil schrieb ich in Quanta, und fügte den Quelltext in den internen Wordpress-Editor ein. Zunächst beschloss der Editor, dass er zu entscheiden gedenkt, wann Absätze zu Ende sind und ähnliches. Erst nachdem ich den Quelltext ohne weitere Leerzeilen eingab, behielt er die Formatierungen der Befehlszeilen und des Codes bei. Nachdem das geklappt hatte, schaute ich mir in der Vorschau das Ergebnis genauer an, und stellte fest, dass es immernoch nicht korrekt war. Einige meiner Konsolenbefehle für Gentoo benötigen zwei Minuszeichen hintereinander, die waren jedoch in den Browseransichten alle weg. Für die Befehle, in den speziell formatierten Bereichen, ließ sich der Editor überreden, das Element <code> auch nach dem Speichern zu behalten und somit zeigten die Browser meine doppelten Minuszeichen an. Bei dem einen Mal im Text war der WordpressArtikels über Mozilla & Co. brauchte ich jedoch spezielle Formatierungen. Diesen Teil schrieb ich in Quanta, und fügte den Quelltext in den internen Wordpress-Editor ein. Zunächst beschloss der Editor, dass er zu entscheiden gedenkt, wann Absätze zu Ende sind und ähnliches. Erst nachdem ich den Quelltext ohne weitere Leerzeilen eingab, behielt er die Formatierungen der Befehlszeilen und des Codes bei. Nachdem das geklappt hatte, schaute ich mir in der Vorschau das Ergebnis genauer an, und stellte fest, dass es immernoch nicht korrekt war. Einige meiner Konsolenbefehle für Gentoo benötigen zwei Minuszeichen hintereinander, die waren jedoch in den Browseransichten alle weg. Für die Befehle, in den speziell formatierten Bereichen, ließ sich der Editor überreden, das Element <code> auch nach dem Speichern zu behalten und somit zeigten die Browser meine doppelten Minuszeichen an. Bei dem einen Mal im Text war der Wordpress-Editor jedoch stur, ich habe es mit mehreren Möglichkeiten versucht, unterm Strich bleibt ein Ergebnis: Gebe ich in der Code-Ansicht meine Minuszeichen als Bindestriche in der folgenden Form ein: <strong>emerge&#160;&#8208;&#8208;search</strong> (strong, um hervorzuheben; um einen Zeilenumbruch im Befehl zu verhindern), dann klappt zunächst alles, um folgendes Ergebnis zu erhalten: emerge ‐‐search Wordpress liefert es so aus, in dieser Form verstehen auch die Browser, dass sie keine Minuszeichen wegwerfen sollen, also alles gut. Nun, fast! ;-) Da kam ich doch auf die Idee, nach dem Korrekturlesen noch zwei, drei Kommas zu ändern und den Entwurf nochmal zu speichern. Damit hatte ich die Dickköpfigkeit des Editors unterschätzt, denn meine Kommas waren schon da, aber mein korrekter Konsolenbefehl war wieder weg. ;-(

Würgaround (von Workaround, Lösung passt ja nicht...)

Wenn ich partout speziellen HTML-Code haben möchte, dann hilft: Die letzte Aktion vorm Speichern eines Beitrags muss die sein, die den relevanten Code in der Code-Ansicht, nicht in der Ansicht "Visuell" betrifft. Damit behält Wordpress, den Code, wie eingegeben, bei. Sollte man später noch einmal etwas am Beitrag ändern oder ergänzen, dann muss man diesen speziellen Code nach den anderen Änderungen nochmals einfügen. Als mir das erste Mal ein solches Verhalten auffiel, hatte ich die Einstellung "Wordpress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren" im Verdacht, die war es jedoch nicht. Denn nach entfernen der Einstellung blieb das Problem bestehen. Leider scheint es das Problem für alle Code-Teile zu geben, die man in der Codeansicht einfügt, falls sie nicht genau so sind, wie der Editor sie erwartet. Bei Artikeln mit solchen Bestandteilen achte ich darauf, diese zum Schluss nochmals anzupassen und ich prüfe bei solchen Artikeln nach dem endgültigen Speichern, ob der Code nach W3C noch korrekt ist. Wenn die Optik der Vorschau und der Validator einer Meinung sind, dann passt es.

Ergänzung vom 6. April

Für ein anderes Problem habe ich einen weiteren Würgaround gefunden. Der Editor verschluckte sich, wenn ich innerhalb einer Tabelle Text und Listen hatte, es fehlte jeweils das beginnende "p" des Paragraphs. Gibt man dieses von Hand an, dann klappt es nur bei direktem Speichern aus der Code-Ansicht. Beim nächsten Bearbeiten ist es wieder weg. In vielen Fällen ist das nicht so schlimm, bei Beitr

Mozilla, Iceape oder Seamonkey geht nicht nach Update - Probleme

Dieses Mal habe ich mein Gentoo-Update recht lange herausgezögert, daher gab es einige Probleme, bis alles wieder klappte, wie gewohnt. Unter anderem wollte mein Mozilla nicht mehr starten. Mein System ist insgesamt schon ein bisschen älter und daher heißt meine Version nicht Seamonkey, sondern immernoch Mozilla. Wie es bei Debian mit Iceape ist, ob es auch da oder auf anderen Linuxversionen zu solchen Namensproblemen kommen kann, weiß ich nicht sicher, halte es jedoch für möglich. Mir sind Name und Symbol des Browsers eigentlich egal, daher stört es mich bei identischem Verhalten auch nicht, wenn der Browser auf dem einen Rechner Seamonkey und auf dem anderen Rechner eben Mozilla heißt. Ich nutze den Mozilla nicht als Standardbrowser, aber für das ein oder andere, was der Firefox nicht so mag wie ich und natürlich zum Testen, verwende ich den Mozilla mehrmals wöchentlich. Kurz nach dem Update wollte ich das ebenfalls tun, klickte auf das Symbol und nichts passierte. Daher versuchte ich es über Konsole, um zu prüfen, was da wohl nicht stimmt:

ute@tuxy ~ $ mozilla & [1] 8443 ute@tuxy ~ $ /usr/libexec/mozilla-launcher: unknown browser Wie jetzt, wieso kennt er den nicht; anderer Name vielleicht?

ute@tuxy ~ $ seamonkey & [1] 8460 ute@tuxy ~ $ bash: seamonkey: command not found Hm, wohl nicht, denn den kennt er gar nicht. Na gut, mal sehen, was denn eigentlich da ist. Bei Gentoo prüft man das mit emerge ––search (Rückmeldung des Systems habe ich gekürzt, soweit nicht relevant):

ute@tuxy ~ $ emerge --search seamonkey Searching... [ Results for search key : seamonkey ] [ Applications found : 2 ]

www-client/seamonkey Latest version available: 1.1.7 Latest version installed: [ Not Installed ] (...) www-client/seamonkey-bin Latest version available: 1.1.7 Latest version installed: [ Not Installed ](...) Wie vermutet, Seamonkey habe ich nicht, aber was ist mit Mozilla?

ute@tuxy ~ $emerge --search mozilla Searching... [ Results for search key : mozilla ] [ Applications found : 11 ] www-client/mozilla Latest version installed: 1.7.13 (...) Gut, an dieser Stelle fehlt der Hinweis auf eine neue Version, also sollte ich wohl irgendwann mal auf Seamonkey umstellen.

www-client/mozilla-firefox [ Masked ] Latest version available: 2.0.0.11 Latest version installed: 2.0.0.3 Jep, und hier alles wie gewünscht, den Firefox will ich im Moment noch in der stabilen Version behalten, daher das [ Masked ], mehr dazu warum ich noch die 2.0.0.3 bevorzuge, steht im Firefox-Artikel.

Lösung

Die Meldung beim Aufruf des Mozilla gab mir den Hinweis, wo ich suchen muss:

ute@tuxy ~ $ /usr/libexec/mozilla-launcher: unknown browser

In dieser Datei werden die verschiedenen Mozillaprodukte angesprochen. Unter anderem steht da folgender Code:

( $zero == firefox* || $zero == seamonkey* )

Außerdem noch:

seamonkey) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/usr/lib/seamonkey"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/seamonkey-bin ;; sowie:

*seamonkey-bin) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/opt/seamonkey"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/seamonkey-bin ;; und:

if [[ ${zero} == seamonkey ]]; then echo "Running seamonkey-rebuild-databases.pl" umask 022 ${MOZILLA_FIVE_HOME}/seamonkey-rebuild-databases.pl return $? fi Ich habe geprüft ob die angegebenen Pfade auch für Mozilla passen und danach habe ich die folgenden Teile ergänzt durch:

( $zero == firefox || $zero == seamonkey* || $zero == mozilla* )

Außerdem noch:

*mozilla) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/usr/lib/mozilla"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-bin ;; sowie:

*mozilla-bin) export MOZILLA_FIVE_HOME=${MOZILLA_LIBDIR:-"/opt/mozilla"} remote=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-xremote-client mozbin=$MOZILLA_FIVE_HOME/mozilla-bin ;; und:

if [[ ${zero} == mozilla ]]; then echo "Running mozilla-rebuild-databases.pl" umask 022 ${MOZILLA_FIVE_HOME}/mozilla-rebuild-databases.pl return $? fi ...und juhu, das war's, kaum macht man's richtig geht's. ;-) Auf Dauer werde ich sicherlich vom guten alten Mozilla auf den aktuelleren Seamonkey wechseln. Ein ähnliches Problem könnte jedoch auch bei anderen Namensänderungen auftreten, siehe dazu unter anderem den Wikipediaartikel über Namensstreitigkeiten.

Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - A-F

Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile. "Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - A-F" vollständig lesen

Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil V

Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, der Frage nach dem idealen Betriebssystem; es folgte Teil II über Mac, Teil II über Mac, Teil III handelte von Windows und Teil IV befasste sich mit Linux, zu alledem gibt es heute im letzten Teil das:

Fazit

Nach Beleuchten einiger Vor- und Nachref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III handelte von Windows und Teil IV befasste sich mit Linux, zu alledem gibt es heute im letzten Teil das:

Fazit

Nach Beleuchten einiger Vor- und Nachteile der drei Betriebssysteme Linux, Windows und Mac lassen sich, meines Erachtens, deutliche Unterschiede zwischen den Systemen erkennen. Aus diesen Variationen sollte sich jede/r, das für den beabsichtigten Zweck, passende Betriebssystem aussuchen. Ich persönlich kann soweit mit einem Mac umgehen, dass es fürs grobe Anwenden und Testen von Webseiten reicht. Insgesamt ist ein Mac jedoch nicht mein System, mir ist da zuviel href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?53-s"">Teil IV befasste sich mit Linux, zu alledem gibt es heute im letzten Teil das:

Fazit

Nach Beleuchten einiger Vor- und Nachteile der drei Betriebssysteme Linux, Windows und Mac lassen sich, meines Erachtens, deutliche Unterschiede zwischen den Systemen erkennen. Aus diesen Variationen sollte sich jede/r, das für den beabsichtigten Zweck, passende Betriebssystem aussuchen. Ich persönlich kann soweit mit einem Mac umgehen, dass es fürs grobe Anwenden und Testen von Webseiten reicht. Insgesamt ist ein Mac jedoch nicht mein System, mir ist da zuviel Spielerisches in der Oberfläche und zu wenig Variationsmöglichkeiten beim Rest. Hinzu kommt, dass ein Mac sehr teuer ist. Mit Windows komme ich nicht sonderlich gut zurecht. Klar, auch da reicht es, um das System, wenn nötig zu bedienen, beispielsweise zum Testen. Jedoch bin ich meist schnell genervt, weil mir Windows keine Entscheidungsfreiheit lässt. Außerdem sind wir nicht kompatibel, wenn ich an mit einem Windows arbeite, zeigt es alle Fehler, die es vorher niemals hatte... Seit über zehn Jahren komme ich am besten mit Linux zurecht. Zunächst einige Jahre vor allem Suse, solange bis es vor lauter Vereinfachen, für die üblichen Konfigurationsmöglichkeiten zu undurchsichtig wurde. Inzwischen nutzen wir bei miradlo, zum produktiven Arbeiten seit rund eineinhalb Jahren, ausschließlich Gentoo. Die Erstinstallation eines Gentoo ist aufwändiger als bei Suse, bei welchem mit Yast sehr schnell ein Grundsystem installiert werden kann. Im alltäglichen Gebrauch ist Gentoo jedoch schneller und logischer zu bedienen. Ende der Serie, die anderen Teile gibts hier: href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?47-s"">Teil I, die Frage nach dem idealen Betriebssystem
  • Teil II über den Mac
  • Teil III handelte von Windows
  • Teil IV befasste sich mit Linux
  • href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?51-s"">Teil II über den Mac
  • Teil III handelte von Windows
  • Teil IV befasste sich mit Linux
  • href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III handelte von Windows
  • Teil IV befasste sich mit Linux
  • href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?53-s"">Teil IV befasste sich mit Linux

    Webdesign mit Webstandards oder für Microsofts Internet Explorer?

    Bei golem.de wird im Artikel Internet Explorer - Standards machen Microsoft Probleme vom Vorhaben Microsofts berichtet, sich künftig stärker an Standards zu orientieren. Das passt zu den Berichten auf dem IEBlog, dass IE8 den Acid2-Test bestanden habe. Für alle Webentwickler ist das eine sehr gute Nachricht, weil damit in Zukunft vieles einfacher zu lösen sein wird. Wenn auch der IE sich an Standards hält, so wie es die anderen gängigen Browser tun, seien es Firefox, Seamonkey, Opera, Safari, Konqueror usw. so könnte das Ziel jede Webseite nur einmal zu entwerfen näher sein. Zur Zeit ist es jedoch so, dass die Webautoren eine Seite erstellen, die in einem standardkonformen Browser so aussieht und sich so verhält wie gewünscht. Anschließend wird die Seite mit IE7 überprüft und wenn nötig angepasst, danach wird sie im IE6 betrachtet und bekommt speziell für den IE6 Definitionen, die es ermöglichen, dass die Seite auch mit diesem Browser angezeigt wird.
    • damit erscheint optisch ein gelber SmileyBestandener Acid2 Test mit Konqueror
    • damit erscheint optisch ein verworrenes Bild, ohne einen SmileyIE6 fällt durch beim Acid2 Test
    Der Acid2- Test ist ein Testfall auf einer Webseite, initiiert vom Web-Standards-Projekt, mit dem geprüft werden kann, ob ein Browser sich an die aktuellen Standards für CSS hält. Ein Browser, der mit diesen aktuellen Standards korrekt umgeht zeigt, wie im Bild von Konqueror, einen Smilie an. Der IE6 fällt durch und zeigt nichts sinnvolles an.

    Probleme mit dem IE6

    Für Microsoft und das Browserentwicklungsteam gibt es jetzt Probleme. Wenn der IE8 sich so verhält, wie Konqueror auf dem oberen Bild, dann werden Webseiten, die speziell für den IE6 erstellt wurden, ganz sicher etwas sehr unterschiedliches anzeigen. Die meisten Anwender im Web kümmern sich nicht um die Hintergründe, sie wissen nichts darüber, sondern wollen schlicht, dass ihre Software funktioniert. Microsoft möchte jedoch nicht, dass nach Einführung des IE8 viele Webseiten plötzlich nicht mehr gut aussehen oder womöglich nicht mehr benutzbar sind. Golem schreibt dazu: "Damit will der Konzern verhindern, dass vor allem Durchschnittsanwender Microsoft die Schuld für das Versagen des Internet Explorer zuschieben."
    • Bis hierhin ist alles verständlich, die Webautoren wollen Standards, um nicht für verschiedene Browserversionen Extras einbauen zu müssen.
    • Die Nutzer eines Browsers möchten Webseiten sehen, die gut aussehen und lesbar und benutzbar sind.
    • Microsoft möchte seinen neuen Browser so erstellen, dass er sich so verhält wie die anderen aktuellen Browser auf dem Markt.

    von IE6 über IE7 zu IE8

    Die Schwierigkeit ist nun, den Übergang zu schaffen. Wie geht man vor, um zu gewährleisten, dass der IE8 wesentlich besser und moderner ist, ohne dass ältere Webseiten der Webdesigner, die ihre Seiten vor allem für den IE6 erstellt haben, nicht mehr benutzbar sind?! Manche der für den IE6 erstellten Seiten, hatten das Problem bereits als der IE7 rauskam, je nachdem ob sie mit einer korrekten Doctype-Deklaration ausgeliefert wurden oder nicht. Die Seiten mit dem korrekten Doctype, behandelte der IE7 als nach neuem Standard anzeigbar, damit wurden diese für den IE6 optimierten Seiten nicht mehr korrekt angezeigt. Microsoft möchte dieses Problem nicht wiederholen und hat sich daher mit einigen Mitgliedern des Web-Standards-Projekts zusammengesetzt und nach einer Lösung gesucht. Der Vorschlag ist, ein spezielles Metatag für HTML-Seiten einzuführen, mit dem die Webautoren festlegen, ob ihre Seiten nach den Regeln des IE8 oder der Vorgängerversionen dargestellt werden. Die Idee an sich klingt logisch und nachvollziehbar. Die meisten Webautoren, die Darstellungsprobleme hatten, haben ihre Seiten bereits für den IE7 angepasst. Würde jetzt ein Metatag eingeführt, welches ihnen ermöglicht, diese Anpassung auch für weitere Versionen des Internet Explorers bestehen zu lassen, ohne Schwierigkeiten mit der Darstellung zu haben, dann wäre das doch prima.

    Problem mit dem Metatag für Internet Explorer

    Ich gebe zu, im ersten Moment war ich sauer, warum sollen jetzt schon wieder die Webautoren sich darum kümmern, dass Microsoft Browser veröffentlichte, die sich nicht an Standards halten?! Wieso wir die Webautoren, soll sich doch Microsoft selbst drum kümmern... Mit ein bisschen Abstand und dem Nachlesen einiger Meinungen zu dem Thema, sehe ich das etwas anders. Natürlich ist es ärgerlich, dass weiterhin nicht standardkonforme Browser berücksichtigt werden müssen. Andererseits können die Anwender dieser Browser auch nichts dafür, dass sie keinen guten Browser bekamen. Klar, manche dieser Anwender könnten sich andere Browser installieren, aber nicht alle Nutzer können selbst installieren, manch andere sind an eine Firmenpolitik gebunden, die ihnen keine eigene Entscheidung überlässt. Außerdem wird Microsoft eine Lösung nehmen, es hilft nicht mit dem Fuß aufzustampfen und alles abzulehnen. Das Metatag oder auch die Idee das Problem mittels Conditional Comments zu beseitigen, ist vor diesem Hintergrund nicht die schlechteste Version.

    Katastrophale Entscheidung

    Die aktuell noch bestehende Lösung ist allerdings eine Katastrophe. Denn im Moment plant Microsoft ein Metatag einzuführen, welches erst dann, wenn es eingesetzt wird, dafür sorgt, dass sich die neuen Versionen des Internet Explorer standardkonform verhalten. Damit zäumt man den Gaul von hinten auf, denn das würde bedeuten, dass noch jahrelang immer dieses Metatag angegeben werden müsste, um den jeweils aktuellen Stand des neuen Internet Explorer zu bekommen. Ohne Angabe dieses Tags würde sich jede neue Version zumindest wie ihr Vorgänger oder gar Vorvorgänger verhalten. Das bedeutet aktuell: Solange man nicht explizit angibt, der IE8 möge sich wie der IE8 verhalten, solange würde er sich verhalten wie IE7! In diesem Stil äußert sich auch Jeremy Keith in seinem Beitrag zu diesem Thema (eigene sinngemäße Übersetzung des englischen Zitats): "Nochmal, um es ganz klar zu sagen, ich halte das Metatag < http-equiv="X-UA-Compatible"> für eine prima Idee. Es ist gut für Microsoft. Es ist gut für Mircrosofts Kunden. Aber das Vorgabeverhalten ist falsch, falsch, falsch! Dieses Metatag müsste eine innovative Eigenschaft sein, nicht ein verpflichtender Teil im Prozess des Erstellens eines Dokuments fürs Web." Eric Meyer kommentiert diesen Beitrag wie folgt (eigene sinngemäße Übersetzung des englischen Kommentars): "Wie schon gesagt, ich hoffe sehr dass du mit deiner Meinung diese Diskussion gewinnst; denn mir geht es genauso, ich möchte dieses Vorgabeverhalten. Ich habe genau das vergeblich anzubringen versucht, nun hoffe ich, dass andere ebenso argumentieren und weiterhin versuchen Microsoft zu überzeugen. " Den Meinungen der beiden kann ich mich nur anschließen, es ist verständlich ein Metatag einführen zu wollen und warum auch nicht. Aber es kann nicht sein, dass es falsch herum benutzt werden soll. Ich hoffe sehr, dass sich noch einige Webautoren zu dem Thema so äußern, dass es sich Microsoft anders überlegt und dieses Vorgabeverhalten ändert! Weiteres zu dieser Diskussion um das Metatag für den IE8 und das zu erwartende Verhalten ohne das Tag gibts auf deutsch im Artikel Microsoft spaltet die Webentwickler und bei Jens Grochtdreis.

    Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil IV

    Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, und der Frage nach dem idealen Betriebssystem. Im Teil II ging es um den Mac, Teil II ging es um den Mac, Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

    Linux

    Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ihref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

    Linux

    Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ist ein Betriebssystem und zwar wirklich "nur" ein Betriebssystem. Aktuell ist zur Zeit der Linux-Kernel 2.6, damit ist bei einer Frage nach "Linux 10.3" sofort klar, dass jemand noch nicht viel über Linux weiß. Die mit Linux mitgelieferten Programme hängen von der jeweiligen Distribution ab und sind an diese angepasst.

    Bei miradlo nutzen wir Gentoo; Gentoo ist eine von vielen Linux-Distributionen. Jede Distribution hat Vor- und Nachteile, Suse ist zunächst sehr einfach und mit wenigen Vorkenntnissen zu installieren, es wird daher auch das Windows unter den Linux-Distrubutionen genannt. Weitere Distributionen sind z.B. Debian, Red Hat, Mandrake, Ubuntu und Kubuntu. Um ohne viel Aufwand, ein Linux einfach einmal auszuprobieren, bietet sich Knoppix an, da es von CD gebootet und getestet werden kann. Mit der Frage nach "Linux 10.3" wissen Linuxanwender dann bereits, dass höchstwahrscheinlich Suse 10.3 gemeint ist, da die anderen Distributionen keine oder andere Versionsnummern haben.

    Die nächste Anfängerfrage ist häufig: "hat mein Suse 10.3, ein Programm, um xy zu tun". Die Antwort darauf lautet meist: "ja, da gibt es einige welche Oberfläche verwendest du denn?". Wie jetzt? Jetzt weiß man Linux und das die Distribution Suse ist, sogar mit Versionsnummer, was denn jetzt noch? Anfänger, die von Windows kommen, wissen nicht, dass es zusätzlich verschiedene Oberflächen gibt. Üblich sind zur Zeit meist Gnome oder KDE, je nach Distribution wird die Standardinstallation mit einer der beiden grafischen Oberflächen durchgeführt, wenn man nichts anderes wählt. Für beide GUIs (graphical user interface) gibt es speziell angepasste und in die jeweilige Oberfläche integrierte Programme. Das bedeutet nicht, dass die Programme der anderen GUI nicht genutzt werden können, sondern nur, dass sie nicht optimal an diese GUI angepasst wurden. Linux ist ein System, bei dem nahezu alles an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Distribution, die grafische Oberfläche, die Auswahl der Programme, die Gestaltung der Oberfläche und häufig auch Teile des Verhaltens der Programme. Diese Vielfalt an Möglichkeiten, bedeutet jedoch andererseits, dass es fast immer unterschiedliche Wege gibt, um dasselbe Ziel zu erreichen. Ein eingefrorenes Programm kann mittels der Konsole (Kommandozeilenfunktion) mit dem Befehl "kill Prozess-ID" ebenso gestoppt werden, wie auf eher grafischem Weg. Nach Eingabe von STRG+ALT+ESC, erscheint ein Totenkopf, das Fenster auf dem man diesen verwendet und das zugehörige Programm werden beendet. Dabei sollte man jedoch vorsichtig sein, denn das Fenster, das der Totenkopf trifft, das "tötet" er tatsächlich, trifft er beispielsweise die Kontrollleiste, so ist auch die weg. Ein Linuxsystem, das alles enthält, was man haben möchte und das an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist, ist üblicherweise so stabil, dass man es wochenlang ohne Unterbrechung laufen lassen kann. Selbst für Installationen braucht Linux normalerweise keinen Reboot, wenn nicht gerade der Kernel geändert wurde. Je nach Einrichtung des Systems muss man zu keinem Zeitpunkt den Reset-Knopf nutzen; weil es entweder vom genutzten oder von einem anderen Rechner aus möglich ist, das System mit "Herunterfahren" zu beenden. Anstrengend und insbesondere für Anfänger schwierig und schwer nachvollziehbar kann es sein neue Hardware anzubinden. Fast jede Hardware ist für Windows optimiert und es werden Treiber mitgeliefert, um die Hardware ins System zu integrieren. Nur wenige Hersteller passen ihre Hardware für Linux an, daher ist es gerade mit sehr neuer Hardware oft aufwändig bis sie wie gewünscht funktioniert. Anfänger, die das nicht wissen, schimpfen meist auf das "schreckliche Linux" was etwas nicht kann. Linux kann jedoch nichts dafür, dass die Hersteller ihre Hardware nur für Windows optimieren. Spätestens einige Monate nach Erscheinen neuer Hardware, finden sich im Netz Anleitungen, wie sich diese in Linux integrieren ließ. Einer der wichtigsten Vorteile eines Linuxsystems ist diese Möglichkeit für jeden, der es möchte das System zu ändern. Ich habe jetzt nur einige Gründe angerissen, die erklären, warum Linux ein System ist, mit dem man sich beschäftigen muss, bis man es einigermaßen beherrscht. Ein Linuxsystem benötigt einen Administrator/in (unter Linux ist das root), der/die nicht nur die Grundinstallation übernimmt, sondern auch da ist, wenn es um neue Hardware und Programme geht. Einen letzten Vorteil, der ein erheblicher Unterschied zu Windows und Mac ist, ist der Preis. Linux ist kostenlos und kann einfach runtergeladen werden.

    Aktualisiert am 6.5.08

    Eine Artikelserie von Peter Kröner befasst sich mit Linux speziell für Webworker, die Serie startete am 29. April 08. Für mich ist das besonders spannend, denn noch immer kenne ich nur wenige aus diesem Bereich, die konsequent Linux einsetzen. Im fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?54-s"">fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?

    Wie bei mir ein Beitrag (Blogartikel) entsteht, wie ich vorgehe und mehr...

    Wahrscheinlich gibt es sehr viele unterschiedliche Vorgehensweisen, um einen Blogeintrag zu erstellen. Hobby (Nickname vom Nachnamen abgeleitet) von thinkblogging möchte in seiner Blogparade einiges darüber wissen, wie bei anderen ein Beitrag entsteht. Teilnehmen kann man noch bis morgen den 9. Februar. Ich bin gespannt, wie sich das Vorgehen bei den Teilnehmern unterscheidet.

    Woher kommen die Ideen für einen Blogeintrag?

    Die meisten Ideen kommen bei mir aus dem Alltag. Das gilt für beide Blogs, sowohl für dieses als auch für uteles Blog, in dem es mehr um allgemeine Themen, und um Plaudereien geht, als hier. Fast täglich bin ich im Netz unterwegs, sei es auf Webseiten, im Usenet, in Mailinglisten, bei Xing oder ähnlichem. Dabei begegnen mir die unterschiedlichsten Themen und manche davon greife ich auf. Manchmal gibt es auch gerade aktuell einen Anlass, um einen angefangenen Beitrag zu einem Thema fertigzustellen. Andere Ideen kommen aus dem Alltag außerhalb des Internets, mal vom Arbeitsalltag, mal aus dem Privatbereich. Je nach Thema veröffentliche einen Artikel mal hier und mal eher im anderen Blog.

    Vorgehen von der Idee bis zum fertigen Artikel

    Vieles begegnet mir an Ideen, in Momenten, in denen ich grad keine Zeit habe, um einen Beitrag zu schreiben. Ich habe jedoch fast immer den Administrationsbereich beider Blogs offen. Wenn mir etwas interessant erscheint, dann erstelle ich einen Entwurf, da gibt es schon mal einen Arbeitstitel, meist noch ein Datum bis wann ich den Artikel fertigstellen möchte, und im Hauptteil notiere ich einige Stichworte, eventuell Links, die mich auf die Idee gebracht, oder auch mal ganze Mails oder Nachrichten, wenn die Idee auf diesem Weg kam. Manche Entwürfe bleiben länger liegen und es kommt vor, dass ich mehrfach weiteres Material hinzufüge, bevor ich mich näher mit dem Artikel befasse. Wenn ich einen Beitrag erstellen möchte, öffne ich alle Links, die ich notiert habe und schaue mir zunächst noch einmal alles an, was ich an Informationen gesammelt habe. Als nächstes schaue ich schon einmal vorab, welche Links nachher im Artikel erscheinen sollen und notiere diese bei meinen Stichwörtern. Ich beginne zu schreiben, wenn ich weiß, was ich eigentlich mit dem Beitrag sagen oder erreichen will. Mal geht es ums Plaudern, ein anderes Mal darum zu informieren, ab und zu möchte ich außerdem zum Nachdenken anregen oder einen Artikel zusätzlich so verfassen, dass auch Suchmaschinen ihn mögen. Nach den ersten ein, zwei Absätzen bekomme ich ein Gefühl dafür, wie umfangreich der Blogbeitrag wird. Dementsprechend erstelle ich mir die weitere Struktur. Mal nur mit einer Liste, mal nur mit dem Hervoheben einiger Schlüsselbegriffe im Text, mal indem ich direkt berücksichtige, dass das Stoff für mehr als einen Beitrag ist, mal indem ich Zwischenüberschriften einfüge. Wenn die Struktur steht, fange ich oben an und schreibe den eigentlichen Text. Manchmal stelle ich noch ein bisschen was um, aber meist stimmt meine erste Struktur. Das Schreiben an sich, das geht quasi von selbst. Ich schreibe schon seit Teenagerzeiten regelmäßig, angefangen vom Tagebuch, über Briefe, Mails, Dokumentationen, Berichte, Webseitentexte bis hin zu Blogeinträgen. Im Lauf der Jahrzehnte habe ich gelernt, welche Fehler ich häufig beim Schreiben mache, daher achte ich bereits während des Schreibens bewusst darauf, diese zu vermeiden. Um auch die optische Struktur sinnvoll für Leser erkennbar zu machen, nutze ich bereits zwischendurch und auf jeden Fall am Ende die Vorschau des Artikels. In der Webseitenansicht fällt mir eher auf, was vielleicht noch fehlt. Längere Artikeln lese ich schon zwischendurch Korrektur, spätestens am Ende lese ich jeden Artikel nochmal in der Vorschau. Beim Lesen bemerke ich eher, falls ich es mal wieder mit Bandwurmsätzen übertrieben habe, oder welche überflüssigen Füllwörter ich auch noch weglassen kann.

    Durchschnittlicher Zeitaufwand für einen Beitrag

    Die meisten meiner Beiträge sind eher ausführlich, enthalten einige relevante, weiterführende Links und wurden vorab recherchiert. Solche Artikel kosten zwischen einer und mehreren Stunden Zeit alles in allem. Manches kann ich aus anderen Quellen nutzen, weil ich es bereits dokumentiert hatte, oder da ich bereits eine Antwort in einer Diskussion geschrieben habe. Den ein oder anderen Artikel kann ich umgekehrt in Schulungen wieder nutzen, daher schätze ich der reine Blogbeitrag kostet mich wohl meist so eine gute Stunde. Ab und zu, wenn es gerade passt kommt auch mal ein kurzer Schnellschuss, beispielsweise die kurzen Hinweise auf Designumstellungen. Für solche Artikel, brauche ich auch mit Screenshot einbinden, nicht mehr als eine Viertelstunde. Die Viertelstunde ergibt sich nicht daraus, dass ich so langsam tippe, sondern weil ich auch bei kurzen Beiträgen Korrektur lese, mir die passenden Schlagwörte und die Kategorie/n überlege und in der Vorschau prüfe, ob alles ok ist.

    Optimierung der Beiträge für Suchmaschinen & Co.

    Klar, wie wohl alle Blogger, schreibe ich nicht nur für mich, sonst wäre es überflüssig die Beiträge zu veröffentlichen. Daher möchte ich natürlich auch Leser haben. Ein Blog, das niemand kennt, liest auch niemand. Deshalb bemühe ich mich die Blogs und die Artikel auch bekannt zu machen. Ich persönlich bin kein Fan der Social Bookmarks egal mit welchem System, selbst nutze ich sie nicht. Trotzdem habe ich einen Account bei Mr. Wong, da auch Google dort vorhandene Links weit vorn in den Ergebnissen aufführt. Google ist zur Zeit in Deutschland absolut führend was die Besucher angeht; die meisten Leser kommen zunächst einmal von Google. Daher gibt es ein paar Punkte, die ich beachte, die nicht nur für die Leser da sind, sondern auch für Google. Dazu gehören sinnvolle Titel, relevante Überschriften, die Begriffe mit denen ich gefunden werden will, stehen auch in Titeln und Überschriften usw. Jeder Blogeintrag pingt darüberhinaus drei Blogdienste an, unter anderem Technorati, auch da habe ich einen Account, um zu sehen, wie sich die Blogs entwickeln.

    Sofort oder automatisch erst später veröffentlichte Beiträge

    Manche Beiträge schreibe ich spontan, weil ich gerade auf die Idee kam. Insbesondere wenn es ein eher aktuelles Thema ist, dann veröffentliche ich den Beitrag meist sofort oder nur wenig später. Viele Artikel jedoch schreibe ich, wenn es gerade passt und veröffentliche sie dann nach und nach.

    Regelmäßig schreiben

    Ich selbst schreibe nicht regelmäßig, manchmal schreibe ein, zwei Wochen gar nichts. Andererseits kommt es vor, dass ich mehrere Tage nacheinander immer wieder etwas schreibe. Da ich selbst einen solchen Rhythmus beim Lesen nicht mag, möchte ich den auch meinen Besuchern und vor allem den Feed-Abonnenten nicht zumuten. Daher schätze ich die Funktion Beitrage automatisch zu veröffentlichen sehr. Damit ist es sehr einfach möglich den Lesern regelmäßig neue Beiträge zur Verfügung zu stellen, ohne, dass ich diese ebenso regelmäßig schreiben muss. Bereits im Artikel Wordpress als Blogsoftware habe ich beschrieben, dass ich sicherlich fünf, sechs Stunden pro Woche ins Bloggen investiere. Wobei ich manches im Blog umsetze, was ich sowieso recherchieren und/oder dokumentieren wollte. Daher ist nur ein Teil dieser Zeit tatsächlich nur fürs Bloggen entstanden.

    Sidebar - Seitenleiste im Blog bei Wordpress & Co

    Vladimir, besser bekannt als Perun möchte in seiner, bereits heute zu Ende gehenden, Blogparade wissen, was in die Sidebar (Seitenleiste) gehört und was eher überflüssig ist. Um nicht zuviele Versionen und Meinungen auf einmal zu bekommen, sollen Kopf- und Fußbereich (Header und Footer) nicht diskutiert werden.

    Ziel der Umfrage zur Sidebar

    Es soll klar werden, was die Besucher wollen und brauchen, wenn z.B. die Suchfunktion wichtig ist, dann ist es zunächst unerheblich, ob diese dann im Kopfbereich oder in der Seitenleiste steht. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Sidebars mit den verschiedensten Elementen und Funktionen, interessiert mich das Ergebnis der Umfrage sehr. Wie Perun habe ich die Listen nach Wichtigkeit bzw. gewünschter Position absteigend sortiert. Unterschieden habe ich nicht nur in zwei, sondern in drei Bereiche:
    • Was meines Erachtens essenziell ist: Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen
    • Was mich wirklich nervt: Störendes in Sidebars
    • Was für mich unnötig ist: Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

    Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen

    Meine Favoriten für die Sidebar in Blogs:
    • Suchfunktion
    • Tagcloud (Schlagwörter), wenn sie gut gemacht ist und nicht zuviele Punkte enthält, nicht mehr als fünfzig
    • Kategorien, jedoch auch nur wenn es nicht mehr als zehn sind
    • weitere Navigationspunkte, z.B. Über mich, Archiv usw.
    • kleine Blogroll nicht mehr als fünfzehn Links
    • Monatsarchiv, aber nur ein Auszug, entweder als Dropdown oder nur die letzten drei bis sechs Monate

    Störendes in Sidebars

    Manches nervt mich so, dass ich ungern im Blog lese und mich entweder auf den Feed beschränke oder lieber ganz auf das Blog verzichte:
    • gar keine Sidebar (wenn ich mich nicht orientieren kann, fühle ich mich nicht wohl)
    • alles was sich bewegt (ich will lesen, kein Geblinke anschauen)
    • Werbung, die trotz all meiner Werbeblocker noch durchkommt (gibts zum Glück nicht oft)
    • unzählige Buttons zu Social-Bookmarks und ähnlichem
    • zweite Sidebar, weil die erste schon zu voll ist
    • Mitgliedschaften in irgendwelchen Blog-Gruppen
    • letzte Blogbesucher
    • ellenlange Blogrolls (bei mehr als fünfzehn Links lese ich gar nicht mehr)
    • riesige Tagclouds mit hundert und mehr Begriffen (pro Artikel ein Schlagwort oder so ähnlich)
    • inhaltliche Statements (ein kurzes Statement, worum es im Blog geht ist prima. Aber wer wann was wie warum gesagt hat, will ich als Blogbeitrag oder gar nicht wissen)
    • Monatsarchive der letzten drei Jahre, am liebsten noch in Kombination mit Blogs, deren Beiträge meist Fünfzeiler sind
    • Wetter, Uhrzeit usw.
    • Spielereien mit den angeblichen Ortsangaben der Besucher, die sowieso meist falsch sind

    Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

    Was mich kaum interessiert, ebenfalls in absteigender Reihenfolge, beginnend mit worauf ich zuerst verzichten könnte:
    • Kalender
    • Metadaten zur Administration (verzeihlich bei privaten Blogs)
    • Statistiken wieviele Beiträge, welche Ranks usw. (von mir aus im Fußbereich einer Seite, aber nicht an prominenter Stelle)
    • letzte Beiträge (die sind über die Navigation zwischen Artikeln erreichbar, wenn ich sie lesen will)
    • häufig oder meist gelesene Artikel
    • ähnliche Artikel (gehört für mich nicht in die Seitenleiste, sondern ans Ende eines Artikels)
    • Fotogalerien (ein Link zu Galerien genügt mir, die zwanzig letzten Schnappschüsse interessieren mich nicht)
    • letzte Kommentare (bei einigen, wenigen Blogs, die darauf ausgerichtet sind und pro Artikel dreißig oder mehr Kommentare haben, interessiert es mich, sonst ist es überflüssig)
    • Link zum Newsfeed RSS-Button (mir geht es wie Monika von webdesign-in ich abonniere einen Feed, nachdem ich einen Artikel gut fand, daher brauche ich den Newsfeed-Link am Ende des Artikels nicht am Anfang in der Seitenleiste)
    Wenn ich zum ersten Mal ein Blog besuche, dann habe ich es meist wegen eines Artikels gefunden, der mich interessiert. Sei es, dass ich über eine Suchmaschine komme oder weil ich woanders einen Link auf das Blog gefunden habe. Zunächst möchte ich den Inhalt zum Thema lesen, gefällt mir der, dann sehe ich mich um. Bei übersichtlichen Seitenleisten, in denen ich auf Anhieb weiteres finde, was mich interessiert, bleibe ich und schaue mal noch genauer. Finde ich weitere interessante Beiträge, dann abonniere ich den Feed. Alles weitere an Infos und Spielereien schaue ich mir nur an, wenn ich ein Blog mehrfach besuche, also erst dann, wenn die Beiträge des Feeds mich öfter hinführen, oder wenn das Blog immer wieder in Suchergebnissen oder Links auftaucht. Je interessanter die Inhalte für mich sind, desto eher bin ich bereit auch über mich Störendes wegzusehen.

    Blogroll-Umfrage

    Dazu passt die Umfrage des Projekts "Netzwerkkommunikation im Internet", die noch bis zum 29. Februar läuft. Die Teams der Universitäten Trier und Koblenz möchten in ihrer Studie über die Kommunikationsstrukturen in Weblogs wissen, wie die Blogroll (Linkliste in Blogs) aussehen soll. Die Blogroll-Umfrage ist so angelegt, dass auch Blogger teilnehmen können, die keine Blogroll führen.

    Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil III

    Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, in dem ich darauf einging, warum ich meine, dass es das ideale Betriebssystem nicht gibt. Im Teil II ging es um den Mac und dieses Mal geht es um:

    Windows

    Windows ist ebenfallshref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?51-s"">Teil II ging es um den Mac und dieses Mal geht es um:

    Windows

    Windows ist ebenfalls ein System, bei dem Anwender nicht viel vom Betriebssystem mitbekommen. Windows wurde ursprünglich als einfach zu bedienendes System für einzelne Anwender konzipiert. Damit Windows auch bei mehreren Anwendern sicher und gut funktioniert, muss zumindest der Systemadministrator schon gute Kenntnisse mitbringen. Wer Spaß an Computerspielen wie Siedler, Command and Conquer oder ähnlichem hat, ist auf Windows angewiesen. Es gibt für Linux die ein oder andere Alternative um damit zu spielen, wer jedoch oft auch neue Spiele sofort nutzen will, braucht Windows. Inzwischen gibt es einige Spiele auch für den Mac, die klassische Spieleumgebung, für die die meisten Spiele optimiert werden, ist jedoch eindeutig Windows. Windows bietet sich ebenfalls an, wenn man an unterschiedlichster Software, die man im nächsten Laden kaufen kann, Interesse hat. Wer z.B. seine Steuererklärung mit irgendeinem Programm machen möchte, hat bei Windows die gesamte Auswahl zur Verfügung, für Mac und Linux gibt es manchmal eine Alternative, aber das ist nicht sicher; und wenn, dann ist es eben eine Alternative. Windows ist das verbreitetste System, damit ist es einfach jemand zu finden, der bei Problemen hilft, es ist oft das System welches man bereits beruflich nutzt, die meisten anderen nutzen dasselbe System der Austausch von Daten ist daher ohne Schwierigkeiten möglich. Der größte Nachteil von Windows, die Sicherheitsprobleme, liegen unter anderem genau daran, dass das System so häufig genutzt wird. Einerseits bedeuten so viele Anwender, die teilweise kaum Grundkennnisse eines Betriebssystems haben, dass die Möglichkeiten Windows sicherer zu machen nicht bekannt sind und somit auch nicht eingesetzt werden. Andererseits lohnt es sich viel mehr Schadsoftware für Windows zu erstellen, denn es gibt viel mehr Chancen auf Erfolg. Im vierten Teil dreht sich alles um Linux. Ein Klassiker zum Thema Linux ist nicht Windows, ist der gleichnamige Artikel, empfehlenswert für alle die erstmals von Windows zu Linux wechseln, amüsant für alle, die schon länger Linux nutzen.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?53-s"">vierten Teil dreht sich alles um Linux. Ein Klassiker zum Thema Linux ist nicht Windows, ist der gleichnamige Artikel, empfehlenswert für alle die erstmals von Windows zu Linux wechseln, amüsant für alle, die schon länger Linux nutzen.

    Blogumzug vom Webspace auf einen eigenen Server spätabends problemlos verlaufen

    Alle Domainumzüge sind zumindest auf den ersten Blick völlig problemlos verlaufen. Wie schon vorab angekündigt zogen heute nacht fast alle von uns betreuten Domains um. Alles in allem dauerte es weniger als zwei Stunden für alle Domains. Einige waren nur wenige Minuten nicht erreichbar, die Blogs waren ein bisschen länger weg. Insgesamt jedoch auch deutlich unter einer Stunde. Die ersten Tests verliefen hervorragend, auch die Daten aller Webapplikationen scheinen den Umzug problemlos verkraftet zu haben. An keiner Stelle habe ich die Sicherungen gebraucht, die ich insbesondere von den Datenbanken nochmal kurz vorm Umzug gemacht habe. Falls noch irgendwelche Kleinigkeiten auftauchen sollten, die doch nicht geklappt haben, dann werden wir die sicher morgen im Lauf des Tages finden und reparieren.
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