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Quantität vor Qualität hilft keinem Webauftritt

Weil es grad nochmal passt, weil es immer jemand gibt, der/die es gerade wissen will, weil es eine weitere Blogparade gibt (Traffic-Tipps für neue Blogs läuft nur noch heute), weil... Es gab ja grad erst den Beitrag zu Statistiken und dort im zweiten Teil: Wie kommt man zu Besuchern. Als ich las, es gäbe eine Blogparade mit Traffic-Tipps, dachte ich zunächst: "och nee, nicht schon wieder, nicht noch eine..." Beim genaueren Lesen stellte ich fest, dass Peer jedoch auch noch auf andere Aspekte eingehen möchte. Zu kostenpflichtigen Maßnahmen kann ich nichts sagen, das käme für mich nicht in Frage. Nochmal erwähnen möchte ich, den meines Erachtens wichtigsten Punkt: "Es ist unsinnig möglichst viele Besucher haben zu wollen, sinnvoll sind nur diejenigen, die auch bleiben wollen."

Gesamtbesucherzahlen

Für mich sind die Gesamtbesucherzahlen nicht sonderlich relevant, was mich interessiert ist das Verhältnis von Besuchern zu Seitenaufrufen. Was helfen tausende von Besuchern, wenn sie höchstens auf einer Seite bleiben und nichts weiteres sehen wollen. Diese Besucher wollen nichts von meiner Seite, sie werden sicherlich auch keinen Feed abonnieren oder gern wiederkommen.

Verhältnis Besucher zu Seitenaufrufen

Ich möchte diejenigen mit Inhalten fesseln, die an Themen meiner Webseite interessiert sind. Diese Besucher lesen jedoch mehr als eine Seite, d.h. bei Interessierten ist das Verhältnis von Besucher zu Seitenaufrufen wenigstens bei 1 : 3, klappt das nicht, dann passen Besucher und Seite nicht zusammen. Sicherlich klappt das nicht bei allen Webauftritten, aber gerade bei Blogs sollte es schon so in etwa drin sein. Hier auf dem Blog passt das inzwischen schon ganz gut, im Schnitt sind es rund sieben Seiten, die pro Besucher aufgerufen werden.

Die besten Bloginhalte

Nein, die besten Inhalte, sind nicht die, die die meisten Besucher anziehen, die besten Inhalte, sind die zu den Themen, die den jeweiligen Blogger wirklich interessieren. Denn gute Inhalte kann man meines Erachtens nur schreiben, wenn man das Thema mag, zu dem man schreibt. Vegetarier sollen keine Tipps für die beste Metzgerei schreiben, ebenso unsinnig sind die besten Wege sich vegetarisch zu ernähren von Liebhabern des täglichen Wurstbrots. So klingt das logisch und doch existieren im Netz viele Blogs in denen ähnliches versucht wird, indem Es hilft nicht über das gerade angesagte Topthema zu schreiben, denn meist schreiben viele andere auch schon darüber, wenn der eigene Artikel dann auf Platz 3.227 von 123.417 steht, findet ihn kaum jemand.

Zielgruppe des Blogs finden

Suchmaschinen und Menschen mögen es, wenn sie wissen zu welchen Themen sie Inhalte im Blog finden. Die Konsequenz daraus ist, dass themenorientierte Blogs es leichter haben, Leser zu finden. Wer zu einem bestimmten Thema was zu sagen hat, liest auch gern andere Blogs zu diesem Thema, kommentiert mal und wird so in den Kreisen bekannt, in denen sich die eigene Zielgruppe befindet.

Was ist denn eigentlich Erfolg bei Blogs?

Laut Statistik der deutschen Blogcharts muss man im Moment 668 Links aufs Blog haben, die technorati berücksichtigt, um unter die ersten 10 Blogs in Deutschland zu kommen. Um Nummer 1 zu sein, müsste man mehr als 1838 Links haben, will man dagegen "nur" unter die ersten 100 Blogs kommen, so genügen im Moment 186 Links, die bei technorati als Authority gewertet werden. wikio.de wertet ein bisschen anders, aber sehr groß sind die Unterschiede bei den ersten Plätzen nicht, da stehen überwiegend dieselben Blogs. Dort werden Blogs außerdem nach Kategorien sortiert auf den ersten Plätzen gibt es die Kategorien:
  • High-Tech
  • Politik
  • Kultur
  • Sonstige
  • Marketing
  • Media
  • SEO
An diesen vielfältigen Kategorien sieht man, dass es sehr unterschiedliche Themen gibt, mit denen ein Blog erfolgreich sein kann. Schaut euch doch mal die ersten zehn, fünfzehn Top-Blogs an, ich bin ziemlich sicher, dass die meisten, ähnlich wie ich, zwei oder drei dieser Blogs gut finden, aber ganz sicher nicht alle. Menschen sind verschieden und interessieren sich für unterschiedliche Themen mehr oder weniger, deshalb können Blogs zu allen Themen erfolgreich sein, aber nicht jedes Blog interessiert alle Blogleser. Überlegt euch, was euch interessiert, was ihr gern lest, das sind Themen, über die ihr wahrscheinlich auch gern regelmäßig schreibt, konzentriert euch auf diese Themen, dann ergibt sich eure Zielgruppe von selbst.

Kostenlose Maßnahmen für ein erfolgreiches Blog

Meines Erachtens gibt es nicht die Maßnahme, die perfekt funktioniert. Die Kombination einiger Punkte macht Blogs erfolgreich, auch hier empfiehlt es sich mal auf die Top-Blogs zu schauen, was die so tun. Die Topblogs, die ich lese tun folgendes:
  • regelmäßig schreiben
  • regelmäßig andere Blogs lesen und kommentieren
  • regelmäßig eigene Inhalte und die eigene Meinung mit einbringen
  • Schwerpunkte bei den Themen setzen
  • gute Funktionalität des Blogs in jeglicher Hinsicht (leichte bedienbare Kommentarfunktion, ein gesundes Maß an Plugins, gut lesbares Layout)
  • sinnvolle Links zu anderen Seiten, wenn es zum Beitrag passt, kein no-follow in den Kommentaren
Manches was sich für neue Blogs empfiehlt, müssen die Top-Blogs nicht mehr machen, insbesondere alles was mit bekannt werden zu tun hat, ist ja nicht mehr nötig. Bekannt werden klappt ergänzend mit folgenden Punkten:
  • sinnvolle SEO-Maßnahme, wie:
    • sprechende URLs
    • sinnvoll benannte Kategorien
    • gut strukturierte Beiträge mit Überschriften, Listen usw.
  • anmelden in Linkverzeichnissen und Webkatalogen (den gewünschten Suchbegriff eingeben und schauen welche Verzeichnisse im vorderen Bereich auftauchen, gibt Hinweise, welche Verzeichnisse gerade sinnvoll sind)
  • nutzen von Social Bookmarks (ich halte es nicht für sinnvoll jeden Beitrag mit zwanzig Links zu solchen Diensten zu füllen, aber bei ein, zwei Diensten das eigene Blog und den ein oder anderen Beitrag eintragen hilft bekannter zu werden)
  • teilnehmen an Blogparaden
    • nicht mit inhaltsleeren Beiträgen einfach an jeder Blogparade
    • Blogparaden zu Themen des eigenen Blogs nutzen
    • mit guten Beiträgen auffallen, die einen Mehrwert bieten
  • Artikelserien zu einem Thema sind eine Möglichkeit um Leser ans Blog zu binden

Fazit

Für mich war es sinnvoll mich zunächst ins Thema einzulesen. Zuerst habe ich nach Hinweisen von erfahreneren Bloggern gesucht, was die für sinnvoll halten, um Besucher zu bekommen. Aus diesen Informationen habe ich mir mein, zu mir passendes, Sortiment genommen und mich daran gehalten. Ein wichtiger Punkt ist meines Erachtens das regelmäßige Bloggen und das regelmäßige Anwenden der genutzten Maßnahmen. Ab und zu ein Blick in die Statistiken, um zu prüfen, ob man auf dem richtigen Weg ist, halte ich ebenfalls für wichtig. Übertriebenes Statistiken prüfen, installieren von unzähligen verschiedenen Tools halte ich für unnötig, egal welche Software man nutzt, es geht um den Trend im eigenen Blog, nicht um absolute Zahlen. Ich glaube nicht, dass sich an den Grundlagen, wie ein Blog erfolgreich wird sehr viel ändert. Denn von allen Maßnahmen abgesehen, erfolgreich sind nur Blogs, die regelmäßige interessante Inhalte liefern, alles andere sind Einstiegshilfen, bringt erste Besucher, aber nicht den durchgehenden Erfolg.

Auswertung Blogparade: Projektleiter der Welt vereinigt euch

An dieser Stelle möchte ich meine Erkenntnisse der verlängerten Blogparade Projektleiter der Welt vereinigt euch! zusammenfassen.

Eigenthref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?113-s"">Projektleiter der Welt vereinigt euch! zusammenfassen.

Eigentlich gibt es gar kein Problem

Wie immer im Leben gibt es verschiedene Sichtweisen und Erfahrungswerte. Hans hat zum Beispiel keine negativen Erfahrungen gesammelt: Westaflex Markenwelt Lufttechnik Schallschutz Filtration » Blog Archiv » Blogparade Projektarbeit In seiner Umgebung werden Projekte korrekt und mit den notwendigen Ressourcen durchgeführt. Der Projektleiter muss keine Brüllaffen-Mentalität besitzen und Projekte dienen, wie es laut Lehrbuch auch sein sollte, dazu ein Problem aus der Welt zu schaffen. Ich habe solche Erfahrungen ebenfalls gehabt. Eine Firma wollte ein neues Produkt einführen und ich hatte von Anfang an die Zielsetzung, den Umfang und das notwendige Team beieinander. Der Umfang war realistisch, das Team und die benötigten Kenntnisse ausreichend vorhanden und nach der Projektlaufzeit konnten wir erfolgreich abschliessen. Kein Brüllaffe und auch keine Prügelei um Mitarbeiter.

Oder gibt es doch ein Problem?

Georg bestätigte mit dem Beitrag Anders leben wollen: Projektleiter der Welt vereinigt euch! jedoch wieder, dass in einigen Firmen Projekte nicht sinnvoll aufgesetzt sind. Ich habe in den letzten Wochen mit meinen Projektleiterkollegen über dieses Thema etwas mehr diskutiert. Sie haben zwar nicht bei der Blogparade mitgemacht, aber wir konnten im Betrieb erreichen, dass wir über die Verteilung der Mitarbeiter anders diskutieren. Wir haben zwar noch keine abschliessende Lösung gefunden, das wird auch nicht möglich sein, wir haben jedoch eine Basis gefunden und sprechen gemeinsam mit allen Beteiligten. Wir kommen ein wenig von der Ellbogenplanung weg.

Vielleicht ist die Definition eines Projekts einfach falsch?

Genial finde ich den Beitrag von Rick: Projektleiter = unter einem Projekt Leider Er beschreibt auf eine wunderbar satirische Weise was Projekt und das Projekt (leiden) wirklich bedeutet. Vielen Dank für diese geniale Definition ;) Wenn man mit Humor an die ganze Sache herangeht ist die Welt wesentlich einfacher und eigentlich auch logischer. Ich danke Euch für Eure Beiträge!

Valide Seiten in Blogs ::: standardkonform nach W3C auch mit Wordpress

Gibt es einen Unterschied, wie sinnvoll es ist, valide Seiten zu erstellen, je nachdem was es für Webseiten sind? Ich meine:  ja und nein. Ja, deshalb, weil es bei einer üblichen Webseite zumindest heutzutage kein Problem ist, trotz Fehlern im Code gefunden zu werden. Google unterscheidet nicht, ob Seiten valide sind oder nicht. Für Suchmaschinen ist die Struktur wichtig, sinnvolle Überschriften, Code der den Text strukturiert, passend beschriftete Bilder usw. das sind Kriterien, die berücksichtigt werden. Das gilt grundsätzlich für alle Webseiten, egal ob es sich um ein Blog handelt oder nicht. Nein, zumindest wenn es um Feeds in Blogs geht, die gefunden werden sollen, dann müssen Feeds valide sein. Fakt ist, dass z.B. technorati Probleme mit nicht validen Feeds hat. Deshalb sollten Blogs auf jeden Fall immer mal wieder überprüft werden, ob sie valide sind, Links zu Validatoren gibts im Web-Glossar. Unterschied hin oder her, bezogen auf die ganz offensichtlichen Gründe, die für valide Seiten sprechen, aus meiner Sicht sollten alle Seiten standardkonform sein. Es gibt viele gute Gründe für standardkonforme Seiten, zu den für mich wichtigsten gehören:
  • klare Trennung von Inhalt und Layout
  • leicht wartbarer Code
  • leicht les- und testbarer Code
  • weitgehend vom Ausgabegerät unabhängige Darstellung der Inhalte
  • logische und nachvollziehbare Semantik (damit lässt sich z.B.  fremder Code sehr viel einfacher lesen)
  • Vorbedingung für barrierearme Seiten
  • ...
Ein guter Artikel zum Unterschied zwischen standardkonform und barrierefrei stammt von Ralph G. Schulz und wurde bei den Webkrauts veröffentlicht. Ganz klare und offensichtliche Gründe sprechen dafür Webseiten standardkonform zu erstellen. Aus meiner Sicht gibt es dagegen keinen nachvollziehbaren Grund warum Seiten nicht standardkonform sein sollten.

Wordpress und valide Seiten

Immer wieder lese ich, dass es nicht möglich sei valide Blogs mit Wordpress zu erstellen. Das kann ich so nicht bestätigen. Klar, manchmal braucht es ein bisschen Überredungskunst, aber mit regelmäßigem Überprüfen, klappt auch das.

Wordpress und TinyMCE

Zuweilen nervt der Editor, der manchmal meint besser zu wissen als ich, was ich haben will, siehe dazu auch: Selbstdenkende Editoren Eine Abhilfe, bei selbständigen Änderungen durch die Software ist, zuletzt in Code-Ansicht zu speichern, damit bleiben die eigenen Anpassungen erhalten.  Ja, ich weiß, es gibt für solche Fälle bessere Lösungen als den TinyMCE, das steht auch auf meiner Aufgabenliste, mich da mal schlau zu machen und eine sinnvolle Lösung zu finden.

youtube valide

Ein bisschen mühsam war es zunächst, als ich erstmals ein youtube-Video einbaute. Zunächst ließ sich mit allen Tricks kein "
Congratulations
The document located at <http://www.utele.eu/blog/einfach-so/fussball-einfach-so/und-noch-ein-viertelfinale-welches-nicht-der-favorit-gewinnt> was checked and found to be valid XHTML 1.0 Strict. (...)" erreichen. Doch nach kurzer Recherche, als es nicht auf Anhieb klappte, gabs eine ganz Selbstdenkende Editoren Eine Abhilfe, bei selbständigen Änderungen durch die Software ist, zuletzt in Code-Ansicht zu speichern, damit bleiben die eigenen Anpassungen erhalten.  Ja, ich weiß, es gibt für solche Fälle bessere Lösungen als den TinyMCE, das steht auch auf meiner Aufgabenliste, mich da mal schlau zu machen und eine sinnvolle Lösung zu finden.

youtube valide

Ein bisschen mühsam war es zunächst, als ich erstmals ein youtube-Video einbaute. Zunächst ließ sich mit allen Tricks kein "
Congratulations
The document located at <http://www.utele.eu/blog/einfach-so/fussball-einfach-so/und-noch-ein-viertelfinale-welches-nicht-der-favorit-gewinnt> was checked and found to be valid XHTML 1.0 Strict. (...)" erreichen. Doch nach kurzer Recherche, als es nicht auf Anhieb klappte, gabs eine ganz einfache Anleitung bei wildbits.de. Damit klappt es prima und auch die Seiten mit Video haben jetzt die gewünschte Erfolgsmeldung. Valid XHTML 1.0 Strict Unterm Strich meine ich, dass es auch für Blogs keinen Grund gibt, warum sie nicht standardkonform und valide nach W3C erstellt werden sollten. Falls jemand das anders sieht, diskutiere ich gern darüber in den Kommentaren.

Statistisches ::: danke an über 1000 regelmäßige Leser

Mit einem Dankeschön daher heute mal hier einen Blick auf die Statistiken:
Statistisches uteles Blog miradlo bloggt Gesamt uteles Blog Anfang März miradlo bloggt Anfang März
Feed-Abonennten 477 552 1029 215 162
Besucher täglich laut Wordpress Blogstatistik 37 40 77 31 39
Technorati Authority 34 51 85 25 54
Pagerank 3 4 - 2 3
Technorati Rang 199.642 131.620 - 331.293 140.824
Heute haben die beiden Blogs uteles Blog und miradlo bloggt daher nicht mehr 377 Feed-Abonnenten, wie noch Anfang März, sondern 1029 regelmäßige Leser, klasse, vielen Dank für euer Interesse. Wer wissen will, wie es sich anfangs entwickelte, auf utele.eu gibts die Statistik von Dezember bis März. Wie ich zu den Statistiken komme, steht im Artikel über Statistiktools. "Statistisches ::: danke an über 1000 regelmäßige Leser" vollständig lesen

...mal wieder zu Google-Tools und anderen Anwendungen des Anbieters

Bereits im Artikel: Althref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?16-s""> Alternativen zu Google und seinen Diensten habe ich ja recht ausführlich beschrieben, welche Dienste ich nutze und warum. Ebenso bin ich bereits darauf eingegangen, warum ich versuche nicht ausschließlich Google zu nutzen. Alex möchte in seiner Blogparade zu Google-Tools wissen, welche Anwendungen man nutzt und warum. Die Blogparade läuft noch bis zum 30. Juni. Er selbst beschreibt sehr ausführlich, welche Tools es gibt und ob und wie häufig er sie nutzt. Da also vieles schon geschrieben wurde, nur nochmal kurz zu seinen Fragen:
  1. Ich nutze oben genannte Google-Tools, allerdings versuche ich möglichst auch Alternativen zu nutzen, da ich Monopole nicht mag, die sonst zwangsläufig entstehen.
  2. Vorteile bei einigen Anwendungen sind, dass sie einfach und bekannt sind, z.B. wenn man Google-Maps einbindet, das kennen die meisten Besucher und verstehen sofort, wie sie damit umgehen müssen. Der Nachteil, wenn man viele Angebote eines Anbieters nutzt, ist, dass dieser vieles über einen weiß und dass man sich abhängig macht vom jeweiligen Anbieter.
  3. Was ich im Einzelnen nutze habe ich im oben verlinkten Artikel bereits geschrieben, daran hat sich nichts geändert, ich nutze die Suche, die Maps und den Pagerank. Was ich außerdem in eingeschränktem Maß für manche Kunden und eigene Seiten nutze sind die Webmastertools. Warum? Ganz einfach, wer im Moment im deutschsprachigen Raum gefunden werden will, kommt um Google nicht herum.
  4. Irgendwas gibt es immer zu verbessern, meist liegt Google jedoch weit vorn mit seinem Angebot. Beispielsweise kann ich Alex nicht zustimmen, was die Geschwindigkeit bei Google Maps angeht. Nein, nicht deshalb weil ich es für schnell genug halte, für mich darf es gern schneller sein. Jedoch im Vergleich mit den Routenplanern, die ich sonst kenne hat Google Maps die Nase weit vorn.
  5. Zur Frage, ob sich ein Webmaster und/oder Blogger sich ausschliesslich auf Google-Tools verlassen kann, denke ich: es kommt darauf an. Wer zur Zeit einfach nur den Überblick und die Analyse haben will, wem es egal ist, ob sich Google zum Monopolisten entwickelt, der bekommt von Google alles was man braucht, um den Erfolg des eigenen Auftritts einschätzen zu können. Für mich sind z.B. die Analytics keine Alternative, da sie die jeweiligen Webauftritte extrem verlangsamen. Ich möchte auch nicht alles mit Google machen und es gibt ja auch Alternativen.
  6. Meine drei Favoriten sind, die drei Möglichkeiten, die ich auch regelmäßig nutze:
    1. die Suche (mehrmals täglich, wobei ich noch immer irritiert bin vom neuen, unpassenden Favicon)
    2. Maps (bei Bedarf, etwa einmal im Monat)
    3. Earth (ein- zweimal jährlich, weil es hübsche Effekte gibt)

miradlo bloggt mit Bodenseemotiv

  • miradlo bloggt Screenshot: weiße Narzissen
...wieder mal ein anderes Bild und ein bisschen rumgespielt an der Optik... Zur Zeit ist es zwar noch ein bisschen kühl, aber so allmählich wird es Sommer und so passt für mich ein Motiv aus Konstanz Staad ganz gut. Der Stadtteil Staad ist die Stelle an der die Fähre nach Meersburg die beiden Seeseiten verbindet.
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 800*600
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1024
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1024 große Schrift
  • Screenshot in Auflösung von miradlo bloggt 1280
  • Screenshot in Auflösung vonmiradlo bloggt 1680

Layout passt sich an die Umgebung des Besuchers an

Warum ich fürs Blog kein zentriertes Design nutze sieht man an den Screenshots in ihren Variationen. Ich mag es, insbesondere bei sehr textlastigen Seiten, wenn die Seiten sich an die Gegegebenheiten des Besuchers anpassen. Deshalb soll im Blog auch bei 800*600 noch niemand quer scrollen müssen. Am Beispiel mit 1024 und der gleichen Auflösung jedoch stark vergrößerter Schrift sieht man, dass das Design auch das brav mitmacht. Bei 1280 gibt es erstmal rechts einen Rand, der verhindert, dass der Inhaltsbereich so breit wird, dass die Zeilen nicht mehr gut lesbare Längen haben. Bei Auflösungen die deutlich größer sind als 1280, z.B. 1680 und mehr, werden oft auch kleinere Schriftengrößen genutzt, hier wird der rechte Rand immer größer, da sich die maximale Zeilenlänge gegenüber 1280 nicht mehr oder zumindest nicht mehr wesentlich ändert. Teilweise ließe sich diese Flexibilität mit einem zentrierten Design ebenfalls umsetzen. Ich mag jedoch zentrierte Designs nicht sonderlich.

Blogparade verlängert bis 24. Juni ::: Erfahrungen von Projektleitern

Die Blogparade war ursprünglich bis 16. Juni 2008 begrenzt. Falls jedoch Fussballfans erst Zeit haben, sobald es einen spielfreien Tag gibt, wird verlängert bis einschließlich Dienstag, 24. Juni 2008 (damit sind es zwei spielfreie Tage der Euro 2008): Projektleiter der Welt vereinigt euch!

Die Blogparade möchte Antworten von euch zu folgenden Fragen

  • Was sind eure Erfahrungen?
  • Arbeitet ihr mit euren Projektleiterkollegen zusammen oder führt ihr ein Einzelleben?
Selbstverständlich könnt ihr sowohl in den Kommentaren, als auch mit eurem Blog teilnehmen. Wäre fein, wenn sich noch der ein oder andere beteiligen würde... Die Blogparade Projektleiter haben wir, ebenso wie die Verlängerung bei blog-parade.de eingetragen, ein Service, bei dem Blogparaden gesammelt werden.

Samstag beim Barcamp Bodensee in Friedrichshafen Mai/Juni 2008

Heute war unser erster Barcamp-Tag, siehe auch den Vorbericht. Der Tag auf dem wunderschön gelegenen Gelände der Zeppelin-University begann mit Frühstück. Anschließend gabs von Oliver Gassner eine Einführung für Newbies , das Frühstück der meisten Teilnehmer war übrigens deutlich umfangreicher und besser, als sein Bild vermuten lässt... ;-) Die Session von Robert Basic drehte sich um Blogs und ihre Zukunft, klar waren dabei Social Networks, twitter usw. ebenfalls ein Thema. Die Messeblogger Jan und Roman berichteten und diskutierten ihre Erfahrungen beim Bloggen auf Messen. Welche Vorbereitung ist nötig, wie klappt das dort usw. Roman stellt übrigens regelmäßig Bilder vom Barcamp online, siehe yoda.ch Patrick Schnabel zeigte am Beispiel wie sich in 10 Minuten eine Wordpress-Installation für mehrere Blogs nutzen lässt. Der Vorteil ist, dass so nur ein Blog technisch mit Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss.

Schnelligkeit, Einfachheit, Klarheit

Martin Koser leitete die Session zu Intranet-Usability (und Erfolgsfaktoren der Implementierung von “Intranet 2.0″). Das Ziel eines jeden Intranets sollte nicht anders sein, als das von Internetauftritten: Informationen sollten schnell, einfach und klar verfügbar sein. Martin stellte sich als Wiki-Fan vor, interessiert auch an folgenden Themen:
  • Usability auch im Intranet
  • Blogs Enterpise 2.0
  • Opensoruce businessmodel_innovation_design
  • User Interface, Prozessinnovationen..
Anhand des Zitats: "We shape oout building, and afterwards, our buildings shape us." wurde die Frage der Auswirkungen diskutiert. Wollen die Anwender das was ihnen geboten wird oder wird ihnen etwas vorgesetzt, an das sie sich zwar gewöhnt haben, was sie jedoch im Grunde nicht wollen.

Brauchen wir ein Intranet 2.0?

Bei der Frage waren sich alle einig: klar, wieso sollte im Intranet die altmodische, schwerfällige Form genutzt werden, wenn es anwenderfreundlichere Möglichkeiten gibt. Denn falls ein Intranet nicht gut ist, dann wird es nicht genutzt und im Zweifel eher bei Google gesucht. Fehlt die gute Usability wird ein Intranet nicht benutzt, daher gilt auch hier: Bedürfnisse der User berücksichtigen
Unter Martins Buchtipps
waren auch Bücher aus unserer Bücherliste, wie "Don't make me think" von Steve Krug oder Jacob Nielsens "Designing Web Usability". Noch bevor viele Unternehmen ihr Intranet auf 2.0 bringen, gibt es inzwischen bereits Intranet 2.1. Damit verschlafen einige Unternehmen die Chance, dass ihre Mitarbeiter das Intranet gern und regelmäßig nutzen; vergessen wird dabei, dass im Grunde um die Menschen geht, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als Anregung kam der Hinweis, dass z.B. der Einsatz von Wikis schnelle und direkte Anpassungen, eben auch im Intranet ermöglicht. ipod, iphone von apple als Designführer werden deshalb gern genutzt, weil die Menschen es mögen, allerdings:
  • itunes z.B. die einen lieben es, andere kommen nicht damit klar
  • was kennen, wollen, sind Menschen gewohnt
  • google funktioniert weil es extrem einfach und klar
  • Apple mit einem Knopf, Google ein Feld viele Applikationen sind mit unterschiedlichen Feldern unübersichtlich gefüllt
  • contextual interface erstmal gibt es ein leeres übersichtliches Feld, erst anschließend kommt die Navigation
  • Idee auch Hilfe wird erst eingeblendet, wenn man im passenden Feld steht
    • Vorteil: es ist einfach, nicht überladen
    • Nachteil: ich habe nicht sofort alles im Blick
Früher als man noch mit altavista und yahoo suchte, da gab es Angaben zur Suche. Somit wurde auch noch anders gesucht, die meisten wussten, dass es weitere Möglichkeiten gibt, dieses Wissens haben im Vergleich heute nur noch wenige.

Weiteres zum Barcamp

Die Joomla Einführung von Thorsten war kompetent und informativ. Alle wichtigen Punkte wurden angesprochen, wie sich das System nutzen lässt, was alles möglich ist, wo man aufpassen muss usw. Roland hat ebenfalls eine Session gehalten, aber darüber schreibt er besser selbst, denn ich war gar nicht dabei... ;-)
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