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Meine Eindrücke vom Blogcamp Switzerland

Gestern war die komplette Mannschaft von miradlo beim Blogcamp Switzerland. Ich bin mit gemischten Gefühlen wieder nach Hause gefahren. Zur gleichen Zeit fand der Tag der Informatik statt. Was mir hier sehr gefallen hat, war dass man in den Pausen sich unters Volk mischen konnte und so an einem Tag auch noch den Tag der Informatik genießen konnte. Dies führte jedoch dazu, dass ein "wir"-Gefühl unter den Blogcamp-Teilnehmern nicht aufkommen konnte. Wir sind von einer Session zur nächsten gewandert und in den Pausen gab es aus Platzgründen keine Möglichkeit sich irgendwo zu versammeln und miteinander zu plaudern. Die Sessionräume waren sehr klein und so angeordnet, dass nur ein Frontaluntericht wirklich möglich war. Bei den Sessions, an denen ich teilnahm, wurde kaum eine Diskussion angestoßen. Nach dem Blogcamp fand noch der Bloggy Friday statt. Dort war die Stimmung wirklich gut und wir diskutieren diverse Dinge. Hier kam dann doch noch das "wir"-Gefühl und spannende Diskussionen zustande. Für eine Neuauflage wünsche ich mir, dass keine Großveranstaltung parallel dazu abgehalten wird. Blog- und Barcamps sind meiner Meinung nach Veranstaltungen an denen gemeinsam "gecampt" wird. Die Themen, die an dem Blogcamp angesprochen wurden, waren sehr interessant und ich freue mich ein paar Ideen bald umsetzen zu können. Meine Schüler werden sich über ein- zwei Änderungen am Unterrichststil freuen (oder erschrecken) können. ;) Wenn wieder ein Blogcamp in der Umgebung stattfindet, bin ich höchstwahrscheinlich mit dabei!

Blogcamp Switzerland ohne Internetzugang

Stellt euch vor ihr seid beim Blogcamp und könnt als Einziger nicht im Internet rumwurschteln. Genau das ist mir gestern passiert. Mein Asus Eee PC 20G habe ich in den letzten drei Wochen komplett umgebaut und mittels ndiswrapper die Wireless-Lan-Karte konfiguriert. Zuhause habe ich blöderweise kein DHCP ausprobiert und schwupps stand ich in Zürich ohne Netz. Meine Windows Kollegen haben sich natürlich unglaublich über meine Installation gefreut ;( Und außerdem habe ich dann versucht noch mein DHCP in den Kernel reinzuwürgen. Ok, mir ist klar, dass ich mir diese Zeit hätte sparen können. Aber würdet ihr nicht auch versuchen ins Netz zu kommen damit die Lästerei aufhört? So, des Rätsels Lösung war, dass ich blöderweise vergessen hatte emerge dhcpcd auszuführen. Und da der ndiswrapper nicht die DHCP Funktion des Kernels zieht, sondern dhcpcd aufruft, ist klar warum ich ohne Netzzugang da rumstand. Wenn man als Einziger kein Netzzugang hat, schlägt das "warum immer ich?" und das sich-ausgegrenzt-fühlen wirklich zu. Also wenn ihr auf ein Blog- oder Barcamp geht, testet vorher ob ihr auch mit DHCP ins Netz kommt! Mein nächster Versuch wird beim Barcamp Stuttgart stattfinden. Auf fröhliches Gelingen!

Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief

Nach ein bisschen längerer Parkplatzsuche, kamen wir im Technopark an. Das Blogcamp Switzerland fand im Rahmen des Tags der Informatik statt. Einige Sessions waren bereits vorangekündigt, aber nicht so viele, wie bei manchen anderen Bar- oder Blogcamps.
  • Joscha beim Blogcamp in ZürichJoscha
Aktuell sind die meisten jetzt beim Vortrag von Moritz Leuenberger, der ebenfalls vorangekündigt war, den wollte ich jetzt aber nicht mehr hören. Jozo und Joscha waren kurz dort, aber es ist wohl ziemlich voll im Zelt, klar. Außerdem ist das Thema sicherlich eher für Schweizer interessant. Zuerst waren wir in der Auftaktveranstaltung, die leider aus Zeitgründen mehr eine Begrüßungsrede, als eine Eröffnung war. Sonst stellen sich dort alle mit ihren Tags vor, für einen ersten Eindruck von denen, die man nicht kennt, finde ich das eigentlich sehr schön. So war das Aussuchen der Sessions wirklich ausschließlich anhand des Themas, das ist zuweilen nicht ganz so einfach. "Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief" vollständig lesen

WordPress 2.6.1 wie die Galeriefunktion W3C-valide wird...

Mistbiene! Blödes WordPress! Erst dachte ich, ich hätte einen Fehler im Theme, weil ich es nicht glauben wollte, aber tatsächlich. Da schreibt mir diese dämliche Galerie doch irgendwo mitten in den Code die Anweisungen:

<style type='text/css'>

Immer mal wieder erstaunt mich ja einerseits, was Wordpress alles kann, nicht nur mit Plugins, sondern auch wie mit dieser Galeriefunktion schon von Haus aus. Bei den eigenen Blogs habe ich eine Vorliebe für meine Versionen Bilder einzubinden, aber gerade für die Blogs anderer, ist die Funktion ja wirklich praktisch und auch sehr einfach.  Deshalb bot sich für Rüdigers Blog diese Galerie an, da er nicht gerade technikvernarrt ist. Also mal kurz recherchieren, für ältere Versionen gibts Plugins, die das Problem beheben, dass es nicht validiert. Bei WordPress 2.7 soll es dann behoben sein, das ist fein, aber ich wollte jetzt eine Lösung. Na gut, also mal selbst in den Code krabbeln und sehen, wo das Problem entsteht. Ahja, ein Teil ist gar kein Problem, der kann hier raus und einfach ins CSS des Themes, dieser hier:
.gallery {
margin: auto;
float:right;
}
.gallery-item {
float: right;
margin-top: 10px;
text-align: center;
}
.gallery img {
padding: 2px;
}
.gallery-caption {
margin-left: 0;
}
Bleibt aber noch ein Problem, die berechnete Breite in dieser Zeile:

                 width: {$itemwidth}%;

Das ist einfach kein CSS, sondern ein bisschen PHP. Also noch ein Blick, na prima, wenige Zeilen tiefer wird das Element generiert, aus:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' '>";

wird einfach per nicht schönem, aber schnell lösbarem inline-style diese Zeile:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' style='width: {$itemwidth}%;'>";

...und juhu, schon habe ich eine Galerie, die auch mit XHTML 1.0 strict validiert! :-)

Wordpress Theme : Fehlersuche bei leerer Seite ::: CSS

Die diversen PHP-Fehler wie Cannot modify header information kenne ich ja schon. Da geht es eigentlich immer drum, dass irgendwo ein Leerzeichen oder eine Leerzeile schon mal ausgegeben wird, z.B. nach dem php footer oder so... Neu war mir bisher, dass das Ding auch im CSS Probleme hat. Normalerweise mache ich einen hübschen Kopfbereich in eine größere CSS-Datei so mit den wichtigsten Infos. Bei manchen Änderungen war ich bei den ersten Versuchen mit WordPress ein Angsthase und ließ es erstmal. Nunja, und wie es halt so ist, das ein oder andere bleibt dann länger als beabsichtigt. Vor kurzem habe ich ein neues Theme gebastelt, alles lokal getestet und dann hochgeladen. So dachte ich jedenfalls. Irgendwo zwischendurch habe ich wohl nochmal geputzt und alles optimiert. Jedenfalls ging oben nichts mehr. Also gut, wie immer:
  • Fehlermeldungen für PHP auf dem Server einschalten
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • alle Plugins nochmal aus
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • das eine Standardtheme, was ich bei allen Blogs mal drin lasse zum Testen aktiviert
    • ups, geht.
    • Hm, und nun?
  • Nichts geändert an index.php header, footer oder so.
  • Mal nochmal genauer geschaut, da fielen mir die Kommentarzeichen in der Themebezeichnung im CSS auf.
  • Also gut, mal alles so, wie in den Standardthemes, nochmal probieren
    • geht!
    • Och nö!
    • Doch, doch es ist schon fein, dass es geht. Was mich ärgert, ist, dass ein Standardkommentar in einer CSS-Datei ausreicht, um einfach nichts mehr zu tun...

...wieder mal Sicherheit ::: WordPress und Plugins ohne Versionsnummern

Im Artikel über das Entfernen des Benutzers "admin" in WordPress erwähnte ich ja schon, dass es dabei um Sicherheit geht. Es gibt einen unterschiedlichen Anspruch an Sicherheit, manche sehen das nicht so eng, und sagen sich: "die Sicherungskopie ist ja schnell wieder installiert, falls man gehackt wurde", andere nehmen Sicherheit sehr ernst. Das neue Wordpress Magazin hat eine eigene Kategorie zum Thema Sicherheit für alle die sich da intensiver damit befassen wollen. Überflüssiges Risiko ist es, die Version der Software mit im Quelltext oder gar in der Fußzeile auszugeben. Insbesondere, wenn man nicht jede Aktualisierung sofort durchführt, erleichtert diese Angabe es etwaigen Angreifern das Blog zu finden.

WordPress Versionsnummer entfernen

Bislang ließ sich das im Template anpassen, in der header.php, bzw. footer.php (/blogverzeichnis/wp-content/theme/name_des_themes/header.php) konnte einfach die Nummer gelöscht werden. Gerade durch einen Beitrag des expertinnen-web wurde ich drauf aufmerksam, dass das in den aktuellen Versionen ab WordPress 2.6  nicht mehr klappt. Inzwischen muss es hier geändert werden:
  •  /blogverzeichnis/wp-includes/general-template.php
  • am Ende der Datei findet sich function get_the_generator ( $type ) {
  • ändert man an allen Stellen, an denen 'version' steht in '00' dann erscheint keine Versionsnummer mehr
Ich finde diese Änderung ärgerlich, auch wenn ich vermuten kann, woran es liegt. Für mich ist es klar, dass Blogs mit Open-Source-Software auch einen Link zur Software bekommen sollen. Ich lasse den daher auch das Meta-Tag "generator" drin.  Allerdings machen das wahrscheinlich nicht alle. Wird der Hinweis jetzt an versteckterer Stelle eingebunden, bleibt er häufiger erhalten. So weit, so gut, meinetwegen. Aber, dass die Version da mit enthalten ist, ist schon ärgerlich.

Nummer der Version bei Plugins entfernen

Übrigens, wer es bei Plugins ebenfalls nicht möchte, dass die Version erscheint, der/die sollte einen Blick in den Code werfen, dort ist meist eine Variable mit der Versionsnummer vorbelegt, z.B:
  • $version = '2.19.8';
  • ändert man den Inhalt wie folgt:
  • $version = '0.0.0';
erscheint anschließend schlicht 0.0.0. Ich ersetze meist einfach, das was da steht, durch eine "0", dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass etwas nicht mehr klappt,  falls ein Plugin irgendwo die Versionsnummer in genau dieser Form abfragt.

Hinweis

Ich teste alles, was ich an der Online-Version ändere und ich achte immer auf ausreichende Sicherungsdateien vorab. Wie ich genau vorgehe, z.B. bei Updates beschreibt der Artikel Ablauf der Aktualisierung, der Artikel ist zwar für eine ältere Version, der Ablauf als solcher gilt jedoch auch für aktuelle Versionen. Meines Erachtens sind Sicherungskopien das A und O jeder Änderung oder Aktualisierung, denn es kann immer irgendetwas schief gehen. Insbesondere bei Blogs, die häufig mit den verschiedensten zusätzlichen Plugins laufen, gibt es nie eine Garantie, dass das was beim einen Blog prima klappt auch beim nächsten Blog problemlos funktioniert.

Umfrage zum E-Mail-Format ::: HTML oder nur als Text?!

Tobias startete auf seinem Blog yenodio.de eine Umfrage zum Thema E-Mails. Teilnehmen kann man bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Als Fan des Usenets und von Mailinglisten ist die Antwort für mich völlig klar:

ich mag keine HTML-E-Mails

Am liebsten ist mir bei allem die reine Textform, ich lese Blogs und Foren wenn irgend möglich im Akregator als RSS-Feed und in reiner Textform. Auf die entsprechenden Webseiten gehe ich nur, wenn es dafür einen Grund gibt, z.B. eine Umfrage oder weil kommentieren möchte. HTML ist ein tolles Format für Webseiten, in E-Mails hat es meines Erachtens nichts zu suchen. Ich lasse in meinem KMail nicht zu, dass irgendwelche Inhalte nachgeladen werden, damit sind einige Newsletter sehr übersichtlich ;-)  Wenn ich einige Male so einen wenig informativen Newsletter bekommen habe, dann weiß ich, dass ich mit dem meine Zeit nicht vergeuden muss. Gute Newsletter lassen mich normalerweise wählen. Das klappt auch nicht immer, aber dann ist es ein weiterer Grund zur Abmeldung. Textmails, die mit vernünftigen und korrekt eingestellten Mailprogrammen verschickt werden, sind
  • wesentlich einfacher zu lesen,  denn sie haben meine Lieblingsschrift und die von mir bevorzugte Schriftgröße
  • besser geeignet für mehrfaches Antworten, da Zitieren einwandfrei funktioniert
  • schneiden die überflüssige Signatur beim Antworten ab
  • brauchen weniger Platz, sei es beim Senden oder beim Aufbewahren
  • sind unabhängig vom genutzten Programm immer lesbar
Tobias wird die Ergebnisse am Ende der Umfrage veröffentlichen. Angekündigt ist ein PDF, ich hoffe noch auf eine andere Form, denn

ich mag PDFs nicht als Webseitenersatz

Für mich sind PDFs ein klasse Format um
  • Dokumente auszutauschen
  • um auszudrucken
...aber für Informationen, die ich einfach erreichen möchte, sind PDFs meines Erachtens ungeeignet. Mich nervt, dass es im Web schon fast üblich ist, alles was man irgendwo mal in ein Text- oder Tabellendokument gepresst hat, als PDF zu veröffentlichen. Aus meiner Sicht ist HTML das Format, um einfach an Informationen zu kommen. Wenn es das noch als RSS-Feed für regelmäßige gelesene Seiten gibt - perfekt! Vielleicht liegt es daran, dass
  • ich kein Windows nutze
  • ich ungeduldig bin
  • ich gern möglichst viele Informationen in kurzer Zeit erreichen möchte
  • ich eher Informatikerin als Designerin bin
Ich weiß es nicht, mich nerven PDFs, wenn ich Informationen suche, dann meist mit der Option -pdf. Noch schlimmer finde ich Links, die ungefragt und unangekündigt zu einem PDF-Download führen. Im Vergleich zu den meisten Webseiten sind PDF-Programme langsam, sei es der Acrobat Reader oder selbst mein KPDF, das ist zwar schneller als der Klotz von Adobe, aber immernoch langsam im Vergleich. Auch empfinde ich die Navigationsmöglichkeiten als umständlicher, das Format ist eben ein Druckformat, also meist umgekehrt propotional zu meinem Bildschirm, und und und... Da ich jedoch immer häufiger über PDFs stolpere, da viele E-Mails leider als HTML-Mails verschickt werden, erhoffe ich mir durch die Umfrage, dass manche sich zumindest mal überlegen, warum und wo sie welches Format nutzen. Also auf geht's nehmt doch auch an der Umfrage teil, es sind wirklich nur wenige knappe Fragen...

Wozu ein Unternehmensblog und warum grad mit Wordpress?

Seit einigen Tagen gibts das neue WordPress-Magazin, von dem wir ja auch bereits verlinkt wurden. Aktuell gibt's dort eine Umfrage wie man zum bloggen kam und warum grad mit WordPress.  Na, dann schau'n wir doch mal, was es dazu zu schreiben gibt:

1. Wie kamen wir zum Bloggen?

Es begann mit einer Kundenanfrage und einem Testblog. Dabei fiel mir auf, dass es einige Themen gibt, über die ich sowieso schreibe, um es für alle Mitarbeiter zu dokumentieren. Vieles davon ist jedoch nicht miradlo-spezifisch oder gar geheim, sondern kann auch für andere nützlich sein. Wir sind ja Open-Source-Anhänger, nutzen Linux und fast ausschließlich freie Software. Wer das mag und gut findet, sollte seinen/ihren Teil dazu beitragen, dass es auch in Zukunft noch Open-Source-Projekte gibt. Es gibt viele Möglichkeiten das zu unterstützen. Häufig glauben die Nutzer sie müssten programmieren, um solche Projekte zu unterstützen, aber das ist keineswegs der einzige Weg. Es gibt vieles was hilft:
  • über Open-Source berichten
  • Tipps und Anleitungen zu veröffentlichen
  • Fehler an die richtigen Stellen melden, für KDE-Bugs z.B. bei bugs.kde.org
Ein Blog bot sich deshalb an, um möglichst einfach zu verschiedenen Themen zu dokumentieren.

2. Warum wir mit WordPress bloggen?

Nun, es gab bereits von uns betreute WordPress-Blogs. Zunächst wollte ich nicht viel zusätzliche Zeit investieren, brauchte eine weitere Möglichkeit auch zum Ausprobieren, deshalb eben auch hier WordPress.

3. Was gegen WordPress spricht?

Es ist Mainstream, viele nutzen WordPress, wenn es zu viele werden, besteht die Gefahr eines Monopols, wie bei Windows oder Google. Die vielen Nutzer erhöhen das Risiko gehackt zu werden und erfordern sehr regelmäßige Sicherheitsmaßnahmen. Die Vorteile wie schnelle und einfache Installation und viele fertige Plugins, ergeben den automatischen Nachteil, dass der Betreuungsaufwand steigt.

4. Bloggen wir themenorientiert und was ist unser Thema?

Klar, wir bloggen über alles was rundum unser Unternehmen relevant ist. Daraus ergeben sich folgende Hauptthemen:
  • Webdesign
    • unser Hauptgebiet sind Webapplikationen, jede Webapplikation hat auch irgendeine Webseite, deshalb gehört Webdesign immer auch dazu
    • insbesondere zum Thema valide Webseiten und sauber programmierte Layouts mit XHTML und CSS gibt's ständig was zu berichten
  • Linux
    • wir nutzen nichts anderes, daher gibts immer mal wieder Tipps und Anleitungen
  • Blogs und WordPress
    • zur Zeit laufen alle von uns betreuten Blogs mit WordPress, wir bloggen selbst regelmäßig, deshalb ergeben sich hier manche Themen
  • Projekte
    • Roland arbeitet seit Jahren im Projektumfeld, nicht nur bei miradlo, deshalb bloggt er immer mal wieder zu allem rundum Projekte
  • miradlo
    • immer mal wieder gibt's hier Berichte darüber, was wir so tun
    • Technisches aus unserem Alltag
  • Krimskrams
    • in dieser Kategorie stehen Artikel, die nicht so direkt über eins der genannten Themen berichten, aber so rundums Unternehmen oder beim Bloggen, manchmal auch eher philosophierend auftauchen

5. Was tun wir um gelesen zu werden und zwar möglichst regelmäßig, also mit Feed-Abonnenten?

Zunächst einmal einige technische Möglichkeiten nutzen, wie sinnvolle Titel in optimierter Form, automatische Pings an Verzeichnisse wie Technorati usw. Ansonsten all das, was ich schon im Artikel Quantität vor Qualität beschrieben habe. Einen ganz guten Vergleich wie sich Themen auswirken, habe ich zwischen diesem Blog und uteles Blog.
  • regelmäßig gebloggt wird in beiden etwa gleich lang
  • die Blogs haben dieselben Autoren
  • hier ist alles eher technisch, themenorientiert
  • in uteles Blog eher erzählend, plaudernd
  • optisch sind beide Blogs eher ein wechselndes Experimentierfeld, statt eines ausgeklügelten Designs
  • Teilnahmen an Blogparaden sind ähnlich
  • Kommentare in anderen Blogs und eingetragene Verzeichnisse sind ebenfalls ähnlich
Der Hauptunterschied ist das Thema, hier relativ klar abgegrenzt und überwiegend technisch, dort quer durch den Gemüsegarten erzählend, plaudernd.

Auswirkungen auf Besucher und Abonnenten bezogen

  • uteles Blog
    • hat regelmäßig mehr Besucher von Suchmaschinen
    • braucht deutlich mehr Besucher, um einen Abonnenten zu bekommen
    • es kommt vor, dass auch nach hundert Besucher niemand den Feed abonniert
  • miradlo bloggt
    • hat viele Besucher durch Links und andere Verweise
    • es kommt vor, dass aus vier Besuchern vier Abonnenten werden
Mein Fazit daraus:
  • viele Besucher sind leichter durch allgemeine Themen zu bekommen
  • nachhaltig bleibende Abonennten sind leichter mit spezialisierten Themen anzulocken
Je nach eigenem Ziel fürs Blog und eigenen Interessen lässt sich das eine oder andere Ziel schneller erreichen.

Learning by doing ::: Asus Eee PC

Ich habe mir ja einen Asus Eee 20G PC angelacht. Mittlerweile läuft da ein vollständiges Gentoo mit Eclipse und allen anderen Schweinereien, die ich so zum Arbeiten brauche, drauf. Das wirklich faszinierende ist aber, dass ich mit meinen dicken Wurstfingern auf der Tastatur mit meiner fast normalen Geschwindigkeit schreiben kann. Ich mach so gut wie keine Tippfehler mehr!

Da stellt sich die Frage wie ich das hinbekommen habe

Ganz einfach. Ich habe geübt. Ich habe mir jedes Mal, wenn ich eine Taste nicht erwischt habe, genau angesehen, oder angefühlt, warum das nicht geht. Und siehe da, dass Gehirn ist tatsächlich in der Lage aus Wurstfingern Pinzetten zu machen. Wenn ihr also mit einem Eee wirklich was machen wollt, kann ich euch wirklich empfehlen so zu tun, als ob es euer einziger Rechner ist. Versucht wirklich alles, was auf eurem normalen Rechner drauf ist, mit dem kleinen Gerät zu machen. Am Anfang kostet es enorm viel Zeit. Zum Beipspiel sind die Tasten anders angeordnet. Dann sind sie viel zu klein und ich bin normalerweise ein externer Maus-Anwender. Gebt euch ein- zwei Wochen Zeit und freut euch über jede kleine Verbesserung. Ich habe nicht nur ein KDE 4.1 draufgewürgt, sondern kann auch im Eclipse mit allen schönen Sonderzeichen programmieren. Damit das geht muss ich zwar vom deutschen auf das englische Tastaturlayout umstellen, da ich eine englische Tastatur habe. Bisher kann ich leider noch nicht blind auf einer englischen Tastatur mit deutscher Belegung die Klammer usw. finden. Vielleicht klappt das in ein paar Wochen... So, wenn ihr also eine neue und viel zu kleine Maschine habt, gebt euch Zeit und lernt wirklich damit umzugehen. Am Ende ist es wie immer: A fool with a tool is still a fool! Wenn man sich selbst neu programmiert, klappt es auch mit der kleinsten Büchse. Ganz nebenbei ist der kleine Rechner wirklich herrlich. Die Installation hat sich wirklich gelohnt!

...wieder mal Firefox Add-Ons, Plugins usw.

Prinzzess mag grad in ihrer Blogparade wissen, welche Add-ons, man nutzt; teilnehmen könnt ihr noch bis zum 20.8. Ich nutze die Gelegenheit, um hier meine aktualisierte Liste der Add-Ons und Plugins aufzuführen, die ich jetzt noch mit Firefox 3 nutze, im Artikel über den Firefox 2 habe ich mich ja schon mal recht ausführlich über Vor- und Nachteile ausgelassen... Mein Firefox hat einige zusätzliche Add-ons:
  • Web Developer (essenziell, um Webseiten zu entwickeln)
  • Adblock Plus (damit kommt fast gar keine Werbung mehr durch)
  • Deutsches Wörterbuch, praktisch beim Blogbeiträge schreiben
  • Flashblock, damit suche ich mir aus, was ich sehen will und was nicht
  • ColorZilla (geht jedoch nicht in der aktuellen Version mit 2.0.0.3, aber mit 2.0.0.11)
  • Colour Contrast Analyser (Farbkontraste der benutzten Farben prüfen)
  • DOM Inspector (für schnelle Checks von Problemen auf Webseiten sehr praktisch)
  • PDF Download (auf Linux sinnvoll, damit ein PDF direkt nach dem Runterladen geöffnet wird)
  • Screen grab! (Screenshots sind auch von ganzen Seiten in voller Länge möglich, brauche ich nicht oft, aber ab und zu ganz praktisch)
  • SearchStatus (zwei Tools zum PageRank, weil beide ab und zu mal ausfallen, eins geht meist)
Hinzu kommen ein paar Plugins überwiegend für Videos und ähnliches, mehr dazu siehe auch Artikel zu ZDF Mediathek einbinden:
  • Helix DNA-Plugin (manche Videos RealPlayer-Format)
  • Java(TM)
  • mplayerplugin
  • OpenOffice.org Plugin
  • Shockwave Flash
  • VLC Multimedia Plug-in
Das ein oder andere mit Firefox 2 genutzte Plugin gibts noch nicht für die Version 3, aber dafür habe ich ja den Firefox href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?58-s"">Artikel zu ZDF Mediathek einbinden:
  • Helix DNA-Plugin (manche Videos RealPlayer-Format)
  • Java(TM)
  • mplayerplugin
  • OpenOffice.org Plugin
  • Shockwave Flash
  • VLC Multimedia Plug-in
Das ein oder andere mit Firefox 2 genutzte Plugin gibts noch nicht für die Version 3, aber dafür habe ich ja den Firefox 2.0.0.14 noch auf dem Rechner und kann es dort nutzen. Falls das nicht passt, gibts ja noch mehr Browser, siehe Vorlieben bei der Browsernutzung.href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?138-s"">Vorlieben bei der Browsernutzung.

Gimp fürs Webdesign einsetzen : Plugin Save for Web

Ich habe ja schon erwähnt, dass wir gut mit Open-Source-Software klarkommen, wenn es um Webentwicklung geht. Noch einfacher gehts mit einem Plugin für den Gimp, welches ich kürzlich bei Eckhard gefunden habe.
  • Save for Web Gimp-PluginÜberblick Gimp mit Save for Web
  • Save for Web Gimp-PluginPlugin für den Gimp im Einsatz
  • Save for Web Gimp-PluginSpinnennetz im Baum das Bild des Beispiels
Das Plugin "Save for Web" (fürs Web speichern) für den Gimp bietet einige, sehr angenehme und einfache Optionen, um zu entscheiden, in welchem Format und in welcher Größe ein Bild oder eine Grafik am besten gespeichert werden. In der Readme stehen kurz die Schritte, die man zum Installieren unter Gentoo braucht, wenige Minuten später ist das Plugin im Gimp integriert und nutzbar.

Umgang mit dem Plugin

Für jedes Bild, kann man ausprobieren, ob .jpeg, .gif oder .png mit 8 bzw. 24 Bit besser geeignet sind. Gerade im Web geht's ja immer um den Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität. Von wenigen speziellen Fotoseiten mal abgesehen, sind die Besucher nicht bereit lange zu warten, bis ein Bild geladen wurde. Andererseits erwarten die Nutzer schon auch gute Qualität, denn wenn es einerseits Videos gibt, die funktionieren, dann sollten Bilder ja noch einfacher möglich sein. Im Beispiel habe ich jetzt ein Foto genommen, was ich im Juli aufnahm, als wir in Freudenstadt bei einem Waldspaziergang unterwegs waren. Da gab's grad das aus Holzstämmen nachgebaute riesige Spinnennetz eines Künstlers. Bei diesem Bild war es einfach, wie die meisten Fotos ist ein komprimiertes .jpg die beste Möglichkeit. Geht es jedoch um Fotos von Grafiken, Zeichnungen oder um am Rechner erstellte Grafiken, dann ist ein .jpg meist ungeeignet. Spätestens bei Transparenzeffekten ist es gar nicht möglich. Noch hat .png im ein oder anderen Internet Explorer Probleme, es existieren jedoch Workarounds und aktuelle Browser kommen gut damit klar. Je nach Motiv kann jedoch auch ein *.gif das bestmögliche Format sein. Abhängig vom eigenen Wunsch, bzw. der Dateigröße bieten sich Verfahren wie Interlace und Progressive an, die es ermöglichen schon einmal Teile des Bilds zu zeigen, auch wenn noch nicht alles geladen werden konnte. Wieviel an zusätzlicher Dateigröße ein Bild benötigt, berechnet das Plugin ebenfalls. Insgesamt ein, wie ich finde, sehr nützliches und leicht zu bedienendes Plugin. Ich mag meinen Gimp ja sowieso, mit diversen Plugins fällt es noch leichter, ihn weiterhin zu nutzen. Übrigens ja, ich weiß Gimp steht für GNU Image Manipulation Programm und ja ich sag trotzdem der Gimp, wahrscheinlich, wegen Wilbur, der beim Start immer erscheint...

CMYK und Gimp

Separate, um nach CMYK zu exportieren ist ebenfalls sehr praktisch, wenn es um Druckerzeugnisse geht. Die Installation in Gentoo braucht einen kleinen Umweg, da es das Plugin nur als RPM gibt, aber dank rpm2targz lässt sich auch dieses Problem lösen.

Projektorganisation oder Matrixorganisation?

Immer wieder steht man als Firma oder Projektleiter vor der Herausforderung die Projekte sinnvoll aufzusetzen. Wenn die Mitarbeiter in der Matrixorganisation bleiben, und die Projekte sich die Mitarbeiter teilen, enstehen folgende Vorteile:
  • Wenn ich das Projekt in der Matrixorganisation betreibe ,gefährde ich den täglichen Betrieb nicht. Die Mitarbeiter sind in ihrer bestehenden Organisation und können schnell von einem Projekt zum Betrieb wechseln.
  • Mehrere Projekte können sich dieselben Mitarbeiter teilen. Die Mitarbeiter müssen nicht zu 100% von einem Projekt finanziert und betreut werden. Mehrere kleinere Tasks können gleichzeitig abgearbeitet werden.
  • Die Organisation bleibt stabil. Es gibt keine größeren Wechsel und die Mitarbeiter wissen über eine lange Zeit wo sie arbeiten.
Die Nachteile der Matrixorganisation für Projekte sind:
  • Viele Projekte benötigten dieselben Mitarbeiter. Der einzelne Mitarbeiter muss sehr schnell zwischen verschiedenen Projekten umschalten und verliert an Effizienz.  Im schlimmsten Fall kann der Mitarbeiter keine Leistung mehr bringen, da er permanent zwischen den Aufgaben wechseln muss. Dies führt zu Frust und schlechten Ergebnissen.
  • Bei strategisch wichtigen Projekten kann die Koordination innerhalb der Matrixorganisation dazu führen, dass der Projektfortschritt extrem gebremst wird.
Aus diesen, und natürlich noch vielen anderen, Gründen muss vor Projektbeginn nachgedacht werden welche Organisationsform zu wählen ist. Die Projektorganisation verursacht Unruhe unter den Mitarbeitern, da sie für die Projektlaufzeit nur für das jeweilige Projekt zur Verfügung stehen. Der Vorteil ist jedoch, dass sehr effizient und gezielt an einem einzigen Projekt gearbeitet wird. Je nach Zeitrahmen und Aufgabenstellung, kann es daher sinnvoll sein, eine Projektorganisation innerhalb einer Matrixorganisation zu etablieren.

KMail und Kontact 3.5 Mails und Kalender auf KDE 4.1 migrieren

Ich bin gerade von KDE 3.5.9 auf 4.1 umgestiegen. Und als ich schnell mal eine Mail verschicken wollte, wurde mir klar, dass ich noch etwas Arbeit aufwenden muss. Mails verschicke ich mit KMail über Kontact.

Mails migrieren

Bei der Installation von KDE 4.1 werden alle persönlichen Einstellungen nicht mehr im /home/BENUTZER/.kde/3.5 sondern logischerweise im  /home/BENUTZER/.kde/4.1 abgelegt. Die erste Idee, einfach alles von 3.5 nach 4.1 zu kopieren war nicht so toll. Die Indexierung funktioniert nicht und somit sieht man seine bestehenden Mails nicht mehr. Also musste was anderes her.

Mein gewählter Weg

  • Ich habe mich bei KDE 4.1 ausgeloggt und
    • beim KDE 3.5 eingeloggt.
  • Dann habe ich im KMail alle Mails selektiert und in eine
    • *.mbox Datei exportiert (bitte merken wie die Dateien heißen, da der Importer diese ausblendet).
  • Wieder in den KDE 4.1 einloggen
    • und KMail starten
  • Mit Datei->Nachrichten importieren den Importer starten
  • Bei der Selektion
    • Importieren von E-Mails und Ordnerlisten aus KMail
  • Weiter drücken
  • Im Adressfeld die *.mbox Datei auswählen
  • Ok drücken.
Es wird ein KMail-Importordner erstellt, in dem ihr eure als "ungelesen" markierten Mails finden könnt. Die könnt ihr nach Belieben in eure gewünschten Mailordner verschieben.

Kontakte migrieren

Das war wesentlich unspektakulärer. Einfach im 3.5.9 Kalender alle Kontakte exportieren und im neuen Kalender importieren. Lief prima! Bei mir hat's geklappt. Ich hoffe, dass ihr hiermit ebenfalls schnell eure Mails migrieren könnt.
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