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Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief

Nach ein bisschen längerer Parkplatzsuche, kamen wir im Technopark an. Das Blogcamp Switzerland fand im Rahmen des Tags der Informatik statt. Einige Sessions waren bereits vorangekündigt, aber nicht so viele, wie bei manchen anderen Bar- oder Blogcamps.
  • Joscha beim Blogcamp in ZürichJoscha
Aktuell sind die meisten jetzt beim Vortrag von Moritz Leuenberger, der ebenfalls vorangekündigt war, den wollte ich jetzt aber nicht mehr hören. Jozo und Joscha waren kurz dort, aber es ist wohl ziemlich voll im Zelt, klar. Außerdem ist das Thema sicherlich eher für Schweizer interessant. Zuerst waren wir in der Auftaktveranstaltung, die leider aus Zeitgründen mehr eine Begrüßungsrede, als eine Eröffnung war. Sonst stellen sich dort alle mit ihren Tags vor, für einen ersten Eindruck von denen, die man nicht kennt, finde ich das eigentlich sehr schön. So war das Aussuchen der Sessions wirklich ausschließlich anhand des Themas, das ist zuweilen nicht ganz so einfach. "Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief" vollständig lesen

WordPress 2.6.1 wie die Galeriefunktion W3C-valide wird...

Mistbiene! Blödes WordPress! Erst dachte ich, ich hätte einen Fehler im Theme, weil ich es nicht glauben wollte, aber tatsächlich. Da schreibt mir diese dämliche Galerie doch irgendwo mitten in den Code die Anweisungen:

<style type='text/css'>

Immer mal wieder erstaunt mich ja einerseits, was Wordpress alles kann, nicht nur mit Plugins, sondern auch wie mit dieser Galeriefunktion schon von Haus aus. Bei den eigenen Blogs habe ich eine Vorliebe für meine Versionen Bilder einzubinden, aber gerade für die Blogs anderer, ist die Funktion ja wirklich praktisch und auch sehr einfach.  Deshalb bot sich für Rüdigers Blog diese Galerie an, da er nicht gerade technikvernarrt ist. Also mal kurz recherchieren, für ältere Versionen gibts Plugins, die das Problem beheben, dass es nicht validiert. Bei WordPress 2.7 soll es dann behoben sein, das ist fein, aber ich wollte jetzt eine Lösung. Na gut, also mal selbst in den Code krabbeln und sehen, wo das Problem entsteht. Ahja, ein Teil ist gar kein Problem, der kann hier raus und einfach ins CSS des Themes, dieser hier:
.gallery {
margin: auto;
float:right;
}
.gallery-item {
float: right;
margin-top: 10px;
text-align: center;
}
.gallery img {
padding: 2px;
}
.gallery-caption {
margin-left: 0;
}
Bleibt aber noch ein Problem, die berechnete Breite in dieser Zeile:

                 width: {$itemwidth}%;

Das ist einfach kein CSS, sondern ein bisschen PHP. Also noch ein Blick, na prima, wenige Zeilen tiefer wird das Element generiert, aus:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' '>";

wird einfach per nicht schönem, aber schnell lösbarem inline-style diese Zeile:

$output .= "<{$itemtag} class='gallery-item' style='width: {$itemwidth}%;'>";

...und juhu, schon habe ich eine Galerie, die auch mit XHTML 1.0 strict validiert! :-)

Wordpress Theme : Fehlersuche bei leerer Seite ::: CSS

Die diversen PHP-Fehler wie Cannot modify header information kenne ich ja schon. Da geht es eigentlich immer drum, dass irgendwo ein Leerzeichen oder eine Leerzeile schon mal ausgegeben wird, z.B. nach dem php footer oder so... Neu war mir bisher, dass das Ding auch im CSS Probleme hat. Normalerweise mache ich einen hübschen Kopfbereich in eine größere CSS-Datei so mit den wichtigsten Infos. Bei manchen Änderungen war ich bei den ersten Versuchen mit WordPress ein Angsthase und ließ es erstmal. Nunja, und wie es halt so ist, das ein oder andere bleibt dann länger als beabsichtigt. Vor kurzem habe ich ein neues Theme gebastelt, alles lokal getestet und dann hochgeladen. So dachte ich jedenfalls. Irgendwo zwischendurch habe ich wohl nochmal geputzt und alles optimiert. Jedenfalls ging oben nichts mehr. Also gut, wie immer:
  • Fehlermeldungen für PHP auf dem Server einschalten
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • alle Plugins nochmal aus
    • half nicht, nur eine leere Seite
  • das eine Standardtheme, was ich bei allen Blogs mal drin lasse zum Testen aktiviert
    • ups, geht.
    • Hm, und nun?
  • Nichts geändert an index.php header, footer oder so.
  • Mal nochmal genauer geschaut, da fielen mir die Kommentarzeichen in der Themebezeichnung im CSS auf.
  • Also gut, mal alles so, wie in den Standardthemes, nochmal probieren
    • geht!
    • Och nö!
    • Doch, doch es ist schon fein, dass es geht. Was mich ärgert, ist, dass ein Standardkommentar in einer CSS-Datei ausreicht, um einfach nichts mehr zu tun...

...wieder mal Sicherheit ::: WordPress und Plugins ohne Versionsnummern

Im Artikel über das Entfernen des Benutzers "admin" in WordPress erwähnte ich ja schon, dass es dabei um Sicherheit geht. Es gibt einen unterschiedlichen Anspruch an Sicherheit, manche sehen das nicht so eng, und sagen sich: "die Sicherungskopie ist ja schnell wieder installiert, falls man gehackt wurde", andere nehmen Sicherheit sehr ernst. Das neue Wordpress Magazin hat eine eigene Kategorie zum Thema Sicherheit für alle die sich da intensiver damit befassen wollen. Überflüssiges Risiko ist es, die Version der Software mit im Quelltext oder gar in der Fußzeile auszugeben. Insbesondere, wenn man nicht jede Aktualisierung sofort durchführt, erleichtert diese Angabe es etwaigen Angreifern das Blog zu finden.

WordPress Versionsnummer entfernen

Bislang ließ sich das im Template anpassen, in der header.php, bzw. footer.php (/blogverzeichnis/wp-content/theme/name_des_themes/header.php) konnte einfach die Nummer gelöscht werden. Gerade durch einen Beitrag des expertinnen-web wurde ich drauf aufmerksam, dass das in den aktuellen Versionen ab WordPress 2.6  nicht mehr klappt. Inzwischen muss es hier geändert werden:
  •  /blogverzeichnis/wp-includes/general-template.php
  • am Ende der Datei findet sich function get_the_generator ( $type ) {
  • ändert man an allen Stellen, an denen 'version' steht in '00' dann erscheint keine Versionsnummer mehr
Ich finde diese Änderung ärgerlich, auch wenn ich vermuten kann, woran es liegt. Für mich ist es klar, dass Blogs mit Open-Source-Software auch einen Link zur Software bekommen sollen. Ich lasse den daher auch das Meta-Tag "generator" drin.  Allerdings machen das wahrscheinlich nicht alle. Wird der Hinweis jetzt an versteckterer Stelle eingebunden, bleibt er häufiger erhalten. So weit, so gut, meinetwegen. Aber, dass die Version da mit enthalten ist, ist schon ärgerlich.

Nummer der Version bei Plugins entfernen

Übrigens, wer es bei Plugins ebenfalls nicht möchte, dass die Version erscheint, der/die sollte einen Blick in den Code werfen, dort ist meist eine Variable mit der Versionsnummer vorbelegt, z.B:
  • $version = '2.19.8';
  • ändert man den Inhalt wie folgt:
  • $version = '0.0.0';
erscheint anschließend schlicht 0.0.0. Ich ersetze meist einfach, das was da steht, durch eine "0", dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass etwas nicht mehr klappt,  falls ein Plugin irgendwo die Versionsnummer in genau dieser Form abfragt.

Hinweis

Ich teste alles, was ich an der Online-Version ändere und ich achte immer auf ausreichende Sicherungsdateien vorab. Wie ich genau vorgehe, z.B. bei Updates beschreibt der Artikel Ablauf der Aktualisierung, der Artikel ist zwar für eine ältere Version, der Ablauf als solcher gilt jedoch auch für aktuelle Versionen. Meines Erachtens sind Sicherungskopien das A und O jeder Änderung oder Aktualisierung, denn es kann immer irgendetwas schief gehen. Insbesondere bei Blogs, die häufig mit den verschiedensten zusätzlichen Plugins laufen, gibt es nie eine Garantie, dass das was beim einen Blog prima klappt auch beim nächsten Blog problemlos funktioniert.

Wozu ein Unternehmensblog und warum grad mit Wordpress?

Seit einigen Tagen gibts das neue WordPress-Magazin, von dem wir ja auch bereits verlinkt wurden. Aktuell gibt's dort eine Umfrage wie man zum bloggen kam und warum grad mit WordPress.  Na, dann schau'n wir doch mal, was es dazu zu schreiben gibt:

1. Wie kamen wir zum Bloggen?

Es begann mit einer Kundenanfrage und einem Testblog. Dabei fiel mir auf, dass es einige Themen gibt, über die ich sowieso schreibe, um es für alle Mitarbeiter zu dokumentieren. Vieles davon ist jedoch nicht miradlo-spezifisch oder gar geheim, sondern kann auch für andere nützlich sein. Wir sind ja Open-Source-Anhänger, nutzen Linux und fast ausschließlich freie Software. Wer das mag und gut findet, sollte seinen/ihren Teil dazu beitragen, dass es auch in Zukunft noch Open-Source-Projekte gibt. Es gibt viele Möglichkeiten das zu unterstützen. Häufig glauben die Nutzer sie müssten programmieren, um solche Projekte zu unterstützen, aber das ist keineswegs der einzige Weg. Es gibt vieles was hilft:
  • über Open-Source berichten
  • Tipps und Anleitungen zu veröffentlichen
  • Fehler an die richtigen Stellen melden, für KDE-Bugs z.B. bei bugs.kde.org
Ein Blog bot sich deshalb an, um möglichst einfach zu verschiedenen Themen zu dokumentieren.

2. Warum wir mit WordPress bloggen?

Nun, es gab bereits von uns betreute WordPress-Blogs. Zunächst wollte ich nicht viel zusätzliche Zeit investieren, brauchte eine weitere Möglichkeit auch zum Ausprobieren, deshalb eben auch hier WordPress.

3. Was gegen WordPress spricht?

Es ist Mainstream, viele nutzen WordPress, wenn es zu viele werden, besteht die Gefahr eines Monopols, wie bei Windows oder Google. Die vielen Nutzer erhöhen das Risiko gehackt zu werden und erfordern sehr regelmäßige Sicherheitsmaßnahmen. Die Vorteile wie schnelle und einfache Installation und viele fertige Plugins, ergeben den automatischen Nachteil, dass der Betreuungsaufwand steigt.

4. Bloggen wir themenorientiert und was ist unser Thema?

Klar, wir bloggen über alles was rundum unser Unternehmen relevant ist. Daraus ergeben sich folgende Hauptthemen:
  • Webdesign
    • unser Hauptgebiet sind Webapplikationen, jede Webapplikation hat auch irgendeine Webseite, deshalb gehört Webdesign immer auch dazu
    • insbesondere zum Thema valide Webseiten und sauber programmierte Layouts mit XHTML und CSS gibt's ständig was zu berichten
  • Linux
    • wir nutzen nichts anderes, daher gibts immer mal wieder Tipps und Anleitungen
  • Blogs und WordPress
    • zur Zeit laufen alle von uns betreuten Blogs mit WordPress, wir bloggen selbst regelmäßig, deshalb ergeben sich hier manche Themen
  • Projekte
    • Roland arbeitet seit Jahren im Projektumfeld, nicht nur bei miradlo, deshalb bloggt er immer mal wieder zu allem rundum Projekte
  • miradlo
    • immer mal wieder gibt's hier Berichte darüber, was wir so tun
    • Technisches aus unserem Alltag
  • Krimskrams
    • in dieser Kategorie stehen Artikel, die nicht so direkt über eins der genannten Themen berichten, aber so rundums Unternehmen oder beim Bloggen, manchmal auch eher philosophierend auftauchen

5. Was tun wir um gelesen zu werden und zwar möglichst regelmäßig, also mit Feed-Abonnenten?

Zunächst einmal einige technische Möglichkeiten nutzen, wie sinnvolle Titel in optimierter Form, automatische Pings an Verzeichnisse wie Technorati usw. Ansonsten all das, was ich schon im Artikel Quantität vor Qualität beschrieben habe. Einen ganz guten Vergleich wie sich Themen auswirken, habe ich zwischen diesem Blog und uteles Blog.
  • regelmäßig gebloggt wird in beiden etwa gleich lang
  • die Blogs haben dieselben Autoren
  • hier ist alles eher technisch, themenorientiert
  • in uteles Blog eher erzählend, plaudernd
  • optisch sind beide Blogs eher ein wechselndes Experimentierfeld, statt eines ausgeklügelten Designs
  • Teilnahmen an Blogparaden sind ähnlich
  • Kommentare in anderen Blogs und eingetragene Verzeichnisse sind ebenfalls ähnlich
Der Hauptunterschied ist das Thema, hier relativ klar abgegrenzt und überwiegend technisch, dort quer durch den Gemüsegarten erzählend, plaudernd.

Auswirkungen auf Besucher und Abonnenten bezogen

  • uteles Blog
    • hat regelmäßig mehr Besucher von Suchmaschinen
    • braucht deutlich mehr Besucher, um einen Abonnenten zu bekommen
    • es kommt vor, dass auch nach hundert Besucher niemand den Feed abonniert
  • miradlo bloggt
    • hat viele Besucher durch Links und andere Verweise
    • es kommt vor, dass aus vier Besuchern vier Abonnenten werden
Mein Fazit daraus:
  • viele Besucher sind leichter durch allgemeine Themen zu bekommen
  • nachhaltig bleibende Abonennten sind leichter mit spezialisierten Themen anzulocken
Je nach eigenem Ziel fürs Blog und eigenen Interessen lässt sich das eine oder andere Ziel schneller erreichen.
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