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Warum ich Linux mag und nutze...

Jan fragt in seiner Blogparade danach, warum man sich für Linux entschieden hat. Ich habe ja schon das ein oder andere Mal was dazu geschrieben. Sei es in der Artikelserie Linux, Mac, Windows, welches ist das ideale Betriebssystem? oder im Artikel Open-Source-Software professionell nutzen.
  • Gentoo Logo
Für mich war es eine logische Folge meiner Erfahrungen Linux zu nutzen. Angefangen habe ich mit einem Atari ST da gab es ein DTP-Programm und eine Textverarbeitung. Zu Beginn des Studiums hatte ich erstmals einen Windows-Rechner mit Windows 3.11, ein Kommilitone installierte mir das Ding mit gefühlten 78 Disketten. ;-) An der FH gab es 1995 jedoch vor allem Unix. Sehr schnell merkte ich, dass ich damit besser zurecht kam. Auf dem eigenen Rechner folgte dann zunächst beides zu haben und je nach Anwendungsfall das eine oder andere zu nutzen. Auch da half ein Kommilitone und installierte mir Suse Linux. Anfangs gab es da nur wenig grafische Oberfläche und es fehlte noch an Programmen für viele Anwendungsfälle. Irgendwann Ende der Neunziger gab es dann jedoch auch StarOffice auf Linux. Immer häufiger nutze ich Linux, weil es einfach stabiler war. Bei Windows gingen immer wieder Daten verloren, es gab Blue Screens und nur selten waren das System und ich uns einig. Auch als ich zwischendurch das Studium unterbrach und zuweilen Windows nutzen musste, konnte ich mich nicht damit anfreunden. "Warum ich Linux mag und nutze..." vollständig lesen

Kurz und gut II

Die nächste Runde der Linktipps. Diese gibt es nicht ganz regelmäßig, sondern einfach dann, wenn sich ein bisschen was angesammelt hat, worüber ich gern berichten würde, was jedoch noch nicht für einen eigenen Artikel reicht.
  • Wie man feststellt wo man auf dem Weg zum Teamleiter bereits angekommen ist erklärt ein Bild bei EDV (Ende der Vernunft).
  • Dieter, der schon länger in seinem privaten Blog auch schon über Webthemen schrieb, startete vor kurzem ein weiteres Projekt: Webseiten-Infos. Warum? Da lasse ich ihn am besten selbst zu Wort kommen:
    "Im Nachhinein denke ich mir, dass es zwar sehr viele Informationen im Web gibt, aber die Wenigsten dieser Infos auch für Laien verständlich sind. Bei dieser Website soll das anders sein. Sie soll Hilfestellungen für Laien, aber auch Fortgeschrittene in leicht verständlicher Sprache geben."
"Kurz und gut II" vollständig lesen

Google Chrome als Chromium unter Linux testen... ::: WordPress Adminbereich

Nach einem Tipp von onli in den Kommentaren, habe ich es mal mit dem Google Chrome probiert.
  • utele.eu screenshotWordPress Dashboard Google Chrome
  • Direkt für Linux gibt's das Ding von Google natürlich immernoch nicht. Das ist ja üblich und war auch bei Google Earth schon so, dass ewig dauerte bis eine Linuxversion gab. Installiert habe ich deshalb Chromium von codeweavers, bekannt für viele Anpassungen von Windowsprogrammen über CrossOver. In den meisten Fällen kostet es so um die 30$ pro Jahr und Lizenz, für Chromium ist es jedoch kostenlos, holen kann man sich den Browser auf der Downloadseite. Die Installation im User klappte problemlos und auf Anhieb, wie auch schon bei anderen Produkten von codeweavers.
  • Der Browser selbst, naja.
  • kopieren wie gewohnt klappt nicht
  • das Teil ist nicht wirklich integriert
    • z.B. kann ich es nicht von einer auf eine andere Arbeitsfläche verschieben
    • das Fenster selbst kann gar nicht verschoben werden
    • Größenänderungen des Fensters klappen, wenn überhaupt, dann nur mit Fehlern
      • auf volle Größe geht gar nicht
      • zurück auf eine kleinere Größe lässt sich zwar das Fenster ziehen, aber die Inhalte sind dann einfach nicht mehr da => um danach zu beenden geht nur noch ein Shortcut, denn der Fenster-schließen-Knopf ist weg
    • Systemmeldungen und Einstellungen des Browsers sehen schon sehr nach altem Windows aus
  • Flash läuft nicht
  • Geschwindigkeit ist eher langsamer als Opera
  • keinen Fehler mit Absätzen in visueller Ansicht
  • Bedienung insgesamt zumindest mit dieser Version haklig, beim Tippen und Löschen hängt das Ding immer etwas nach, ich lösche also mehr als beabsichtigt und muss dann nochmal korrigieren
  • Absturz bei der ersten Suche, manchmal klappt's aber so richtig stabil wirkt das noch nicht
  • wahrscheinlich kein Fehler des Browsers selbst, sondern Problem der Installation über wine und crossover irgendwo hängt noch eine Leiste auf der Arbeitsfläche, die sich nicht entfernen lässt, wenn der Browser offen ist
  • Eingaben in die Adresszeile reagieren nicht so recht auf die Maus wenn ich z.B. an die bestehende Adresse www.utele.eu noch /blog anhängen möchte, geht es nicht per Maus, sondern nur, wenn ich über die Tastatur ans Ende navigiere

Firefox, Opera, Browser im WordPress Adminbereich und ihre Wirkung, z.B. auf Icons

Screenshot utele_wp_admin_icons verschobenMein Problem mit der Geschwindigkeit ließ sich ja eindeutig auf den Firefox zurückführen. Daher setze ich in den letzten Tagen für die Adminbereiche von WordPress Opera ein, denn dreimal schneller ist schon ein sehr klares Argument. Leider verhält sich Opera jedoch nicht wie Firefox. Für mich ist Opera so wie im Moment nicht auf Dauer benutzbar.
  1. normalerweise kann Opera so wie Firefox auch etwas mit der mittleren Maustaste Kopiertes wieder einfügen. Das klappt z.B. um einen Link in die Adressleiste einzufügen. Es klappt jedoch nicht, wenn ich kopierten Text im WordPress-Editor einfügen will, dann öffnet er eine Suchseite oder wechselt zum Linkziel oder so. Er tut jedenfalls nicht, was ich will, nämlich schlicht den Text einfügen.
  2. Beim Überfahren (hover) von Links zeigt mein Firefox mir brav das Linkziel, ich nutze das häufig. Firefox kann es nicht im Adminbereich von WordPress oder bei manchen merkwürdig mit JavaScript erstellten Seiten. Opera allerdings kann es gar nicht, zumindest konnte ich keine Einstellung finden, die mir das ermöglicht.
  3. Von Opera werden keine automatischen Ergänzungen bei Formulareingaben angeboten, wer das wie ich gewohnt ist, ist deutlich irritiert, wenn es fehlt.
  4. Bis hierhin wäre es noch akzeptabel, jetzt kommt jedoch noch ein Bug dazu, mit dem kann ich nicht arbeiten. Schreibe ich mit Opera im TinyMCE von WordPress in der visuellen Ansicht, dann killt Opera alle Zeilenumbrüche und Absätze. Listen und Überschriften sind möglich, alles andere verschwindet einfach. Aus einem nett formatierten Beitrag wird plötzlich eine Textsuppe ohne Absatz oder Zeilenumbruch.
miradlo_bloggt Screenshot wp_admin_icons verschobenBleibe ich in der HTML-Ansicht ist alles ok, dann bleiben Absätze und Zeilenumbrüche auch mit Opera erhalten, aber ein Wechsel mit Speichern zur visuellen Ansicht und alle Umbrüche sind weg. Damit ist Opera definitiv keine Dauerlösung, denn so kann ich nicht arbeiten. Ja, ich weiß es gibt andere Wege mit benutzerdefinierten Feldern und in HTML-Ansicht zu arbeiten. Mir geht's jedoch nicht nur um mich und meine Möglichkeiten, sondern es geht auch um ungeübte Nutzer. Einer der Gründe WordPress zu nutzen ist ja der einfach Editor, der ähnlich wie die gewohnten Office-Programme funktioniert.

Icons (Symbole) im Adminbereich verschoben

Screenshot utele_wp_admin_icons Opera

Vor kurzem habe ich auf uteles Blog einige Beiträge mit Videos erstellt. Nach mehrfachem Testen und Recherchieren fand ich einen recht einfachen Weg, die Dinger auch in valider Version da reinzubasteln. Auf keinen Fall klappte es mit dem ganz offensichtlichen Button gleich oberhalb unter "Hochladen/Einfügen". In der Reihe der erweiterten Symbole für den TinyMCE gibt es jedoch noch einen Knopf "Medien hinzufügen". Über diesen ließen sich relativ schnell die Videos so einbinden, dass nicht alles mögliche hinzugefügt wird, was ich nicht haben will und nachher zu invaliden Seiten führt. Ich erstellte nacheinander mehrere Beiträge mit Videos, und irgendwann zerbröselte die Optik im Adminbereich. Ich bin einiges gewöhnt und beschloss es zu ignorieren, weil ich annahm, dass nach dem nächsten Booten alles wieder passt.

Das war nicht so, in uteles Blog blieben die Symbole und Beschriftungen verschoben. Nun gut, auch das ist kein Weltuntergang, ich suchte also nicht, sondern ließ es einfach so.

Worauf ich jedoch nicht gekommen wäre: Auch das ist ein Fehler, der browserabhängig ist, denn im Opera sieht auch uteles Blog so aus, wie die anderen, da ist kein Symbol verschoben. Browserfehler im Sinne von, etwas sieht in einem Browser etwas anders aus, als im nächsten kenne ich ja, aber was mir neu war, sind so starke Auswirkungen auf einen Browser, weil er sich bei einer Aktion mal verschluckt hat... Da Opera also auch noch keine echte Alternative ist, habe ich mal weiter getestet, mehr dazu, demnächst...

WordPress Adminbereich Geschwindigkeitsproblem mehr oder weniger gelöst...

Schon mal kurz am Rande hatte ich ja geschrieben, dass ich zumindest eine teilweise Lösung für den extrem verlangsamten Adminbereich von WordPress 2.7 und 2.7.1 gefunden habe. Nach nochmaligem Recherchieren gab's den Tipp mal zu prüfen, ob es am Browser liegt. Tja und tatsächlich, es liegt am Browser.

Geschwindigkeit je nach Rechner und Browser

Derselbe Rechner, dieselben Blogs und ihre Adminbereiche ergeben mit Firefox beim Speichern eines Artikels Zeiten von 15 bis 20 manchmal bis zu 26 Sekunden.

Beim ersten Versuch mit Opera: Huch, das war schnell, jedenfalls beim ersten Speichern, nochmal?! Ja, reproduzierbar klappt das wesentlich schneller. Nehme ich also Opera auf diesem Rechner mit denselben Blogs so liegen die Zeiten fürs Speichern plötzlich nur noch bei 5 bis 10 Sekunden.

Je nach Laptop ließen sich diese Zeiten  noch etwas verändern, aber nicht wesentlich. Der Firefox wird noch langsamer, wenn mehrere Tabs offen sind, insbesondere wenn es auch noch mehrere WP-Adminbereiche sind.

Mit einem 64-Bit-Tower und statt W-LAN, altmodischer direkter Ethernetverbindung, in einem Firefox der keine Plugins hat, lässt sich auch hier eine Zeit von etwa 5 bis 10 Sekunden wie bei Opera erreichen. Als erste Lösung bezogen auf die Geschwindigkeit ist Opera prima. Die dreifache Geschwindigkeit beim Speichern macht schon einen deutlichen Unterschied.

Wer also genervt ist vom langen Warten beim Speichern eines Beitrags in WordPress oder vom langsamen Umschalten zwischen verschiedenen Seiten im Dashboard, sollte mal testen, ob es mit Opera oder einem anderen Browser besser klappt. Leider gibt's da andere Probleme, dazu in den nächsten Tagen nochmal mehr zum Thema Browser und WordPress.

Eigene kleine Anpassungen an WordPress oder ähnliche CMS

Klar, für fast alles gibt es ein Plugin, aber aus verschiedenen immer mal wieder auch erwähnten Gründen, versuche ich nicht noch mehr Plugins einzusetzen, als sowieso schon sein müssen. Für manches lohnt ein Plugin auch nicht, manchmal gäbe es nur eins, welches viel mehr macht, als eigentlich gewünscht. Diese Tipps am Rande beziehen sich jetzt auf WordPress, das Prinzip klappt in ähnlichen Systemen jedoch genauso. In älteren Versionen von WordPress gab es sowas wie letzte Beiträge im Admin. Irgendwann hatte ich auch schon einmal vorgesehene Beiträge eingebaut. Immer mal wieder kommt die Frage auf, wann begann dieses Blog, seit wie vielen Tagen gibt es das. Manches ist nicht unbedingt nötig, aber nett, anderes ist mir wichtig, für meinen Überblick. Als ich die 2.7 erstmals näher ansah fand ich einiges gut, z.B. dass ich jetzt selbst einiges an die Stellen packen kann, an denen ich es bevorzuge. Prima ist die Möglichkeit manches zu- oder abzuschalten, das erhöht die Übersichtlichkeit. Die Oberfläche insgesamt gefällt mir persönlich deutlich besser, als die ihrer Vorgänger. Aber perfekt ist es trotzdem nicht. Denn offensichtlich gibt es Funktionen, die die Ersteller nicht für nötig hielten:
  • vorgesehene Beiträge im Dashboard
  • letzte Beiträge in der Übersicht
  • Blogalter im Adminbereich
Das sind jetzt die, die mich grad interessieren, bei anderen sind es andere Ansichten und Informationen. Deshalb finde ich es sinnvoll, selbst Hand anlegen zu können, für solche Kleinigkeiten. Je nachdem worum es geht, findet man mit ein bisschen Suchen eine Möglichkeit bei jemand anderem. Klappte z.B. für die vorgesehenen Beiträge bei Frank Bültge. Er wollte es aus anderen Gründen und auch nicht für den Adminbereich, aber prinzipiell fand ich da die Form. Welche Variable ist zuständig und muss abgefragt werden, das ändert sich nicht, wenn ich es im Dashboard möchte statt innerhalb des Blogs.

Um- und Einbau fremder Codeschnipsel

Ich achte dabei drauf, von wem sie kommen. Wenn irgendein Neuling irgendwas rumprobiert bin ich vorsichtiger, als bei einem langjährigen Plugin-Autor. Trotz allem, solche Spielereien teste ich selbstverständlich immer erst einmal lokal. Sobald die passende Stelle zum Einbau festgelegt ist, schaue ich nach:
  • dem Pfad zur Datei (steht in der Adresszeile)
  • dem Quelltext (der zeigt die Stelle, an der es sich einbauen lässt)
Habe ich das, dann bastele ich  es rein und schaue erstmal, ob es überhaupt klappt. Wenn alles geht und angezeigt wie erwartet, passe ich das Ganze noch so an, wie ich es haben möchte. Kennt man die Namen der Aufrufe, ist es einfach weitere Informationen zu finden, was es sonst noch geben könnte. Ähnlich lief es beim Blogalter, es braucht eine Funktion, die vom ersten Beitrag ausgehend die Anzahl an Tagen, die seither vergangen sind berechnet.

Eigene Codeschnipsel basteln

Die englischen Begriffe in WordPress helfen herauszufinden, wie eine gesuchte Funktion heißen könnte. Um die letzten Beiträge anzuzeigen habe ich nach "recent posts" gesucht. Damit gibt mir die Codex-Site von WordPress unter anderem den Hinweis auf wp_get_archives. Mit ein bisschen überlegen, weiterem Nachlesen und ausprobieren bekam ich so eine Version, die zeigt was mir wichtig ist. Nicht für jede Kleinigkeit muss meines Erachtens ein Plugin sein und vieles lässt sich auch ohne tiefere Programmierkenntnisse realisieren. Wenn man dann zunächst lokal testet und sich bei den ersten Versuchen auf den Adminbereich beschränkt, dann besteht wenig Gefahr, dass da viel schiefgehen kann.

Asus Eee PC mit Gentoo Linux

Roland schrieb hier ja schon zuweilen über den Asus. Inzwischen erklärt er in seinem Guggat emol Blog Schritt für Schritt, wie sich Gentoo Linux auf dem Asus installieren und konfigurieren lässt. Darüberhinaus beschreibt er welche Programme er unter KDE 4 auf dem kleinen Ding (Nemo) nutzt und wie das auf dem "Zwerg" so klappt. So ab und zu habe ich mich auch schon mit dem Asus beschäftigt. Hätte es den schon etwas eher gegeben, dann hätte ich den sicher auch gekauft. Ich habe mir im Frühjahr 2007 einen kleinen Fujitsu (Devika) gekauft, 12" mit einer Auflösung von 1280. Das Ding ist vor allem Ersatz für meinen normalen Rechner (Tacita), aber auch für die Zwecke, in denen ich wenig Lust habe ein stromfressendes 17" Laptop mitzuschleppen. Damals war der Preis einer der Gründe für die Kaufentscheidung. Schön an Devika ist natürlich, dass ich zwecks viel Platz einfach alles per rsync dorthin kopieren kann, was ich auf Tacita drauf habe. Das ginge beim Asus so dann doch nicht, ich habe auch einige Fotos auf dem Rechner, da wird's dann auf dem doch recht schnell eng. Andererseits ist er zum mitnehmen und auch bei Präsentationen natürlich klasse, er hat alles was man sonst so braucht und auch wenn die Tastatur kleiner ist als üblich, so ist sie doch noch gut bedienbar. Mir fallen also durchaus Argumente für so einen netten kleinen Asus ein. ;-) Käme der einfach so ins Haus, würde ich ihn sofort nehmen:

Asus Eee PC gewinnen

via Frank erfuhr ich vom Gewinnspiel für einen Asus auf elexpress.de dort kann man noch bis zum teilnehmen, ihr müsst euch dort auch noch in ein Formular eintragen. via Rio gab's den Hinweis zum Gewinnspiel bei handy-flatrate-24.de teilnehmen kann man hier noch bis zum 31.3. ebenfalls mit den entsprechenden Links auf das Gewinnspiel, dort dann jedoch einfach per Trackback. Falls es mit gewinnen klappt, hätte ich auch so einen Zwerg, wenn nicht, dann leihe ich mir Rolands Nemo. Sollte ich tatsächlich beide gewinnen, dann gibts hier halt ein Gewinnspiel... ;-)

KDE 4 erste Eindrücke von 4.2

Vorgestern habe ich ja schon mal ein bisschen was zum Umstieg auf eine neue Version einer Oberfläche geschrieben. Bei vielem frage ich mich ja ob es Bug oder Feature ist. Jozo hat sich jeweils gut amüsiert, wenn ich an einem KDE 4-Rechner war. Normalerweise bin ich eher ruhig, friedlich und bastele so vor mich hin. Wenn jedoch ein Rechner nicht tut was ich will, gehe ich innerhalb von Sekunden hoch wie ein HB-Männchen, und kann schon auch mal recht deutlich schimpfen. Unser "gut gemischter Zoo", unsere Rechner, sprich je nach Aufgabe und Zweck gibt es verschiedene Rechner haben den Nachteil, dass sie sich nicht identisch verhalten. Sprich nur weil eine Einstellung auf einer Maschine problemlos klappt heißt das noch nicht, dass es auch auf der nächsten Kiste genauso geht.

Bugs oder Features

Bis zu einem gewissen Grad ist das normal insbesondere in Umstellungsphasen wie jetzt auf KDE 4. Manchmal nervt es trotzdem, meist jedoch ist, wer an seit Jahren auch an regelmäßigen Umgang mit Linux und Experimenten damit gewöhnt ist, doch auch geübt im Umgehen von Bugs. Irgendwelcher Kleinkram, der sich auch anders erledigen lässt ist nichts wofür ich mehr als eine kurze Recherche investiere. Da gabs: "KDE 4 erste Eindrücke von 4.2" vollständig lesen

Kurz und gut von anderen I

Sicher nicht ganz regelmäßig, garantiert nicht ohne Kommentar aneinandergereiht, habe ich vor ab und zu mal nur kurz auf etwas hinzuweisen. Bei manchem ist es schade, wenn es untergeht, nur weil ich grad keinen passenden Artikel zu dem Thema schreibe. Lange dachte ich, die meisten Sachen kennen eh schon alle. Erstens fiel mir auf, dass das keineswegs stimmt, wie auch kürzlich in den Kommentaren klar wurde. Zweitens habe ich bei mir festgestellt, dass ich zuweilen etwas übersehe. Da schreibt jemand einen Artikel, derjenige ist in meinen Feeds, aber die Überschrift fiel mir nicht auf. Kurze Zeit später lese ich in einem anderen Feed einen spannenden Hinweis auf einen Beitrag und stelle fest: "Ups, das Blog kenne und lese ich doch..." Aus mehreren Gründen also wird es ab und zu hier mal kommentierte Linktipps geben. Zumindest weiß ich dann, wo ich suchen muss, wenn ich mich mal wieder nur vage an einen Beitrag erinnere... ;-) Die unsäglichen Benutzergruppen in WordPress mal erklärt, wer was darf. Nein, davon werden sie nicht besser und ich bin weiterhin genervt, warum es fünf Gruppen gibt, wenn es im Grunde höchstens drei bräuchte, weil alles andere sowieso nicht sinnvoll angepasst werden kann. Ohne weitere Plugins sind die Gruppen eigentlich nie sinnvoll nutzbar. CSS: Sticky Footer in jedem Fall ohne ein Extra-div. Immer mal wieder gibts in einem Layout das Problem, dass die Fußzeile nicht wirklich unten liegt, sondern leicht nach oben rutscht. Je nachdem lohnt es sich dafür ein eigenes div einzusetzen oder eben nicht. Ich werde mir bei Gelegenheit mal genauer ansehen, wie sich das in bestehende Designs einbinden lässt, wenn es so einfach ist, wie beschrieben, ist es wirklich eine gute Idee. RSS-Feeds auf dem eigenen Server ablegen und online von jedem Rechner aus zugreifen ist eine interessante Idee, via Dirk. Mit Tiny Tiny RSS ist das mit Login möglich. Nochmal was zu WordPress via Netzlogbuch habe ich gelesen, dass sich WordPress jetzt mittels eines E-Commerce-Plugins auch zu einem Webshop ausbauen lässt. Das wird nicht in allen Fällen passen, in denen ein Shop gewünscht wird, je nach Webauftritt, falls z.B. bereits ein Blog besteht, klingt das jedoch interessant. ...und nochmal zu WordPress: Löwenherz geht's wie allen, die ab 2.7 aktualisiert haben, wieder einmal das Problem mit dem nofollow. Das alte Plugin läuft nicht mehr und deshalb hatten alle Kommentarlinks zunächst wieder mal das dämliche nofollow. Ich habe es jetzt endgültig in die Themes eingebaut, da bin ich etwas sicherer, dass einige Zeit hält... Eine Anleitung gibts bei texto.

Weisheit, Erkenntnis und Hinweis

Nur kurz: bin grad nicht ganz anwesend, bekomme wohl grad einen Weisheitszahn. Kommentare beantworte ich sobald mein Hirn wieder wie gewohnt funktioniert.

Kurz zum langsamen Adminbereich von WordPress

Nach den Kommentaren dazu, habe ich nochmal recherchiert, das Problem ist  hier für alle betroffenen Blogs gelöst. Firefox braucht weiterhin  ewig für jegliche Aktion im Adminbereich. WordPress Bug-Tracking usw. waren keine Hilfe, das traf alles nicht zu. Teils bestand das Problem nur für 2.7 gar nicht für WP 2.7.1 Nach einem Tipp von hier habe ich es mal kurz ausprobiert: Opera hat ganz normale Antwortzeiten. :)

Umstieg auf neue Software oder Version

Schick ist das Ding, der KDE 4  ja zweifellos. Die Optik sieht schon sehr nach Web 2.0 oder Mac aus. Wer es noch nicht gesehen hat, Roland hat auf dem Guggat emol Blog einige Bilder vom KDE 4 auf dem Asus. Ich setze es selbst noch nicht ein, weil ich grad noch keine Zeit für eine Testphase habe. Ein Wechsel von KDE 3.5.9 auf KDE 4 wird mit einigen Anpassungen, teils neuem Einlernen und dem ein oder anderen neuen Fehler rund zwei Tage kosten, in denen ich nicht wirklich produktiv arbeiten kann.  Auf meinem Zweirechner ist es bereits installiert und ebenso auf einigen anderen Rechnern bei uns, erste Eindrücke und Erfahrungen konnte ich daher bereits sammeln. Im Moment bin ich daher mal kurz am ein oder anderen Rechner bei KDE 4, mein Standardrechner läuft jedoch noch mit 3.5.9. Wenn schon neue Software dann meine ich, dass sie auch in der neuen Form genutzt werden sollte. Ich halte wenig davon, dann doch auf alte Strukturen umzuschalten, die die neue noch anbietet. Der Vorzug beim vollständigen Umsteigen ist, dass das neu Erlernte dann doch recht lang genutzt werden kann. Der Nachteil ist, dass es doch einige Anpassungen sind bis das System wieder ohne nachzudenken nutzbar ist. Mir fällt dabei dann oft genauer auf, was ich sonst alles ohne nachzudenken ganz automatisch mache. Wenn die Umgebung sich ändert klappt das plötzlich nicht mehr, da fehlt hier ein Knopf, dort ist eine Einstellung nicht sofort offensichtlich. An manchen Stellen fehlen die lange gewohnten eigenen Einstellungen und Anpassungen, alles ist neu und ungewohnt. Ich bin von Natur aus ein echter Ungeduldspinsel. ;-) Ich hasse es, wenn ich warten muss, ich mag möglichst viel in eindeutig strukturierter Form, ich mag keinen überflüssigen Spielkram. Nach dieser kurzen Vorgeschichte könnt ihr besser einschätzen, was von dem was mich bisher stört, auch für euch störend wäre, bzw. was davon einfach nur Utes Ungeduld ist. ;-) Zu den konkreten Eindrücken zum KDE 4.2 komme ich dann übermorgen.

Fasnet bei miradlo

  • Ute als TuxTux aka Ute
In Konstanz haben in der Innenstadt heute alle Geschäfte geschlossen. In Büros wird, wenn überhaupt bis mittags gearbeitet:

Schmotziger Dunnschdig in Konstanz

Die Öffnungszeiten über Fasnet bei miradlo, stehen wie gewohnt auf der Startseite von miradlo.com. Wer weiß vielleicht bin ich heute wieder als Tux unterwegs, es ist so kalt, dass ich noch nicht genau weiß,  in welchem Häs (Kostüm)  ich heute unterwegs sein werde. Im Gegensatz zum Karneval findet bei uns die Fasnet überwiegend auf der Straße statt. Zumindest die "Ureinwohner" findet man nur zwischendurch immer mal wieder in einer Kneipe oder Besenwirtschaft. In obigem Häs hört man öfter: "schau mal Pinguine".  Linux ist nicht sehr verbreitet bei den Mäschgerle (Narren im Kostüm) in Konstanz. Nur einmal hörte ich einen lauthals rufen: "Gugg mal zwei Tuxe!" ;-) Glückselige Fasnet und Honarro allen, die daran Spaß haben. Allen anderen einen schönen Tag, egal was ihr tut.

Perfekte Testerin oder Ute, Horror für alle Entwickler

Hä, wie jetzt? Ja, genau das ist das Problem. Einerseits ist es gut, wenn jemand wirklich jeden Fehler entdeckt und sei er auch noch so versteckt - perfekte Testerin. Andererseits müssen Fehler auch korrigiert werden -  deshalb Ute, der Alptraum aller Entwickler und Programmierer.

Windows, Elektronik und ich

Wie ich hier ja zuweilen schon erwähnt habe, nutze ich Windows nur, wenn es sein muss, also meist nur zum Testen. Dafür gibt es einen einfachen Grund, wir sind nicht kompatibel. Windows "merkt" wenn ich drangehe und zeigt dann jeden Fehler, den es bei anderen bis dahin nie hatte. ;-) Nur Windows? Nö, auch bei allen anderen Systemen, Programmen oder so, einfach bei allem was irgendwie mit Elektronik funktioniert tauchen in meiner Gegenwart deutlich mehr Fehler auf, als bei anderen. Dieses Phänomen ist schon immer so und zog sich auch immer durch. Im ersten Praxissemester lief nur mein Rechner mit identischer Hard- und Software nicht wie alle anderen. Manche Programme hatten Fehler, die ich durchaus reproduzieren konnte, die jedoch bis dahin nie bei jemandem auftauchten. In der FH konnte ich beispielsweise mit meinem Studikonto während des gesamten Studiums nicht wie alle anderen drucken. Wenn es elektronische Eingänge, Zugänge oder ähnliches gibt, tendieren sie dazu, immer dann auszufallen, wenn ich in der Nähe bin.

Informatikerin

Ja, einerseits ist es eine blöde Idee, dass ich genau diesen Bereich ausgesucht habe. Diese Anhäufung von Fehlern bei allem was irgendwie elektronisch ist, fiel nicht sonderlich auf, solange ich als Gärtnerin arbeitete, klar. ;) Es ist andererseits jedoch auch eine Fähigkeit. Meine Jungs und alle Entwickler, die je mit mir zu tun hatten, wissen, wenn ein Programm keinen Fehler mehr zeigt, nachdem ich dran war, dann ist die Chance, dass noch Fehler vorhanden sind, sehr gering. Wenn ich nichts mehr finde, dann kann man ziemlich beruhigt ausliefern.

Gute Tester sind nichts für schwache Nerven

Manchmal nervt es mich selbst, dass ich Fehler so leicht entdecke. Mancher Fehler fiel über lange Zeit niemandem auf, doch wenn er erst einmal bekannt ist, kann er nicht mehr ignoriert werden. Meine Jungs kennen es inzwischen schon und wissen, dass nachdem ich getestet habe, eigentlich immer nochmal irgendwas repariert werden muss. Fast schon peinlich war es mir dagegen in letzter Zeit bei zwei Plugin-Entwicklern.
  • Bei Joern, der das Quote Comments Plugin schrieb, gab es mehrere Runden, in denen alle mit dem Ding zufrieden waren, nur ich fand Fehler. Inzwischen ist es im Grunde behoben, aber es war doch die ein oder andere Anfrage bis es passte. Im Grunde behoben, weil es nur klappt, wenn Link Indication nicht gleichzeitig aktiviert ist.
  • Frank dessen copyfeed-Plugin viele nutzen, hatte seit längerem keine Änderung daran gemacht und es lief auch, sogar bei mir. Allerdings gab es Fehler in den Error-Logs des Servers, sobald etwas geändert wurde, ein Artikel  oder ein Kommentar geschrieben wurden. Das Problem ist bei mir behoben, Frank hat mir mehrfach per Mail Updates geschickt, die auch irgendwann in seine nächste Version einfließen sollen.
An diesen Beispielen wird einer der Gründe deutlich, warum ich Fehler finde:
  • ich teste immer mal wieder ob noch alles valide ist
  • ich schaue ab und zu auch mal die Error-Logs
  • ich schaue auch mal in Webmastertools bei Google
  • ich probiere nicht nur eine Variante, z.B. bei den Kommentaren, sondern mehrere
  • ich teste den Best-Case, aber auch den Worst-Case
    • z.B. mal ausprobieren was die Suche macht, mit Begriffen, die ganz sicher im getesteten Blog vorkommen
    • aber ebenso mal schauen, was passiert, mit Begriffen, die sicher nicht existieren
    • ähnliches gilt für Tests von Seiten, klar teste ich wie ein neues Blog aussieht, ob die Einzelansicht passt, wie die Sucheseiten aussehen...
    • und ebenso teste ich, kommt die Fehlerseite, wenn ich was falsches eingebe, sieht sie so aus, wie gedacht
Wer ernsthaft testet ist nicht schnell fertig. Es gehören einige Punkte dazu, manche mehr oder weniger wichtig. Die Kunst, um es in praktikablem Rahmen zu halten ist zu wissen, was man unbedingt immer testen muss und wo man auch mal weniger genau sein darf. Es geht um Grenztests, am Beispiel eines Blogs:
  • jede Funktion (Artikel erstellen, Kommentare schreiben, Einstellungen anpassen) muss getestet werden
  • ich nutze Blogs nur mit selbst erstellten Themes, da kenne ich schon einige Knackpunkte, bzw. kann manche vermeiden
    • die Startseite testen, weil die z.B. nur die Artikel, aber keine Kommentare zeigt
    • die Einzelansicht eines möglichst langen und eines kurzen Artikels testen
    • die Seitenansicht bei statischen Seiten prüfen
    • die Archivseiten testen
    • die Sucheseiten
  • bei Blogs, die ich betreue, habe ich immer:
    • den Feed abonniert
    • den Kommentarfeed abonniert
    • das Mailabo
    • mehrere Feedreader ausprobiert, z.B. meinen Liebling, den Akregator, aber auch die Feeds im Opera und im Google-Reader
  • validieren der Startseite und mindestens einer Einzelansicht mit Kommentaren, sollten immer mal wieder auch zwischendurch zum Standard gehören
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