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WordPress 2.7.1 automatisches vs. herkömmliches Update

Um Vergleiche anzustellen ist es ja schon praktisch mehr als ein Blog zu betreuen. ;-) Vor jedem Update lohnt es sich ans Sichern nicht nur zu denken, sondern es auch zu tun, siehe: Ablauf bei Aktualisierungen ( Dieser Ablauf der mit Sicherungen der Dateien, Beiträge usw. ist versionsunabhängig, wurde jedoch ursprünglich für die 2.3.2 geschrieben.) Dieses Mal konnte erstmal die automatische Update-Funktion genutzt werden. Ich habe bewusst beide Versionen probiert, in Kurzfassung:

Automatisches Update

  • schnell
  • überschreibt alles
  • läuft direkt auf dem Server

Herkömmliches Update

  • dauert länger, weil ich ausgepackte und getestete Dateien dann einzeln hochlade
  • testbar
  • läuft erst einmal lokal, dann jedoch logischerweise ebenfalls auf dem Server

Klappte gut

  • WordPress selbst lief in allen Fällen problemlos weiter (wie meist, wenn es kein Versionssprung mit Datenbankänderungen ist)
  • auch automatisiert gab es keine Probleme beim Aktualisieren

Passte nicht so ganz

  • die automatische Aktualisierung installiert erneut das unsägliche "Hello Dolly"-Plugin, was ich noch nie haben wollte
  • das ein oder andere Plugin verschluckte sich beim ebenfalls gerade durchgeführten Update (automatisch aktualisiert, heißt, es kann nicht vorher getestet werden)
  • leider sind da noch immer einige Stellen, sowohl bei Plugins, wie auch im Core, an denen ich keine andere Lösung habe als selbst im Code zu fummeln, die müssen nach einem Update natürlich angepasst werden
    • passende Werkzeuge erleichtern das natürlich mit Eclipse und SVN für die Projekte ist es relativ einfach Unterschiede festzustellen und eigene Änderungen wieder anzupassen.
  • beim herkömmlichen Update blieb in einigen Blogs die Meldung: WordPress 2.7.1 ist verfügbar
    • ich musste ein bisschen suchen, weil sich da wohl beim Hochspielen irgendwas verschluckt hatte
    • meine erste Idee, die Versionsdatei wäre nicht da, verwarf ich, als ich sah, dass die Datei mit neuem Datum auf dem Server lag
    • irgendwann suchte ich nochmal, weil keine Fehler sonst auftauchten, war es unwahrscheinlich, dass es etwas Größeres sein könnte
    • die Datei hatte zwar das neue Datum, war theoretisch auch geändert worden, aber als ich sie mir anschaute, sah ich, dass da eben doch noch 2.7 stand, das konnte nicht gehen

Verhalten von WordPress 2.7.1

Insgesamt ist in keinem der Blogs ein Unterschied spürbar. Leider erfüllte sich meine Hoffnung nicht, dass eins der über sechzig geschlossenen Tickets ein bisschen mehr Geschwindigkeit im Adminbereich bringt. :-(  Unter meinen Bedingungen bleibt es bei den 15 bis 20 Sekunden fürs Speichern eines Artikels im WordPress-Editor mit visueller Ansicht. Klar, ich schreibe vieles auch direkt in der HTML-Ansicht und die ist meist etwas  schneller. Da hatte ich zwar auch schon Zeiten von fast 25 Sekunden fürs Speichern, aber zumindest beim Link einfügen kostet es nur halbsoviel Zeit, ist allerdings auch nicht ganz so komfortabel. Keins der Tickets scheint sich auf etwas, was mir in einem der Blogs aufgefallen wäre, bezogen zu haben.

Unterm Strich

Ich halte die Funktion des automatischen Updates nicht für ungefährlich. Das gilt jedoch noch mehr für Plugins, als für ein Zwischenupdate von WordPress selbst. Denn ohne Versionssprung hatte ich da selten Probleme. Lästig finde ich, dass alles wieder drüber gespielt wird, eben auch noch nie genutzte Plugins. Dieses Einspielen neuer Versionen ohne irgendeinen Test vorher, halte ich für eine schlechte Idee. Automatische Plugin-Updates sind jedoch, wie erwähnt, noch gefährlicher, denn da gibts kaum eins, bei dem ich nicht an der ein oder anderen Stelle in den Code eingreifen musste, da lohnt es selten es automatisch zu aktualisieren. Denn die eigenen Änderungen muss ich sowieso noch mit einspielen und mir ist nicht wohl ohne Tests. Bei den Plugins ist es meist eher ein Glücksspiel, ob das automatische Aktualisieren überhaupt klappt. Das ein oder andere schafft es zwar alles zu löschen, aber das Einspielen der neuen Version passte nicht mehr.

...mal eben zwischendurch Serien angepasst und strukturiert : Organize Series

Integriert hatte ich das Plugin Organize Series schon einige Zeit, aber bislang hatte ich noch keine Gelegenheit es auch zu nutzen. Morgen beginnt jedoch eine neue Serie, deshalb war es jetzt sinnvoll, die noch nötigen Anpassungen zu machen. Bei der Gelegenheit habe ich schon mal zwei ältere Serien ebenfalls mit den Möglichkeiten des Plugins angepasst.

Sorry

Leider fiel WordPress jetzt auf, dass es das ein oder andere Ping zu einem Artikel vergessen hatte, das holte es jetzt nach, deshalb sehen die letzten Kommentare grad ein wenig komisch aus...
  • Mitarbeiterblog mit Serienartikel in EinzelansichtSerie mit Icon

Serien nutzen

Das Plugin nutze ich in anderen Blogs schon länger und in unterschiedlicher Form. Mir gefällt, dass die Leser zusätzliche Informationen bekommen, sobald sie einen Artikel aus einer Serie aufrufen. Im Artikel selbst steht zu welchem Teil der Serie er gehört. Die Box am rechten Rand zeigt die Überschrift der Serie und die dazugehörigen Beiträge. Der aktuelle Beitrag wird einsortiert, aber nicht verlinkt. Außerdem setze ich das dazugehörige Widget ein. Damit kann man in der Seitenleiste unter Serien sich die bestehenden Serien aussuchen. Wählt man eine Serie, dann werden die dazugehörigen Artikel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge angezeigt. In der Seitenleiste werden statt der zuletzt veröffentlichten, dann ebenfalls die aktuellsten Serienartikel angezeigt. Wählt man einen Artikel in seiner Einzelansicht, dann erscheint eben die Serien-Übersichtsbox, mit den Links zu den anderen Artikeln. Am Ende eines Serienartikels gibt es noch die Seriennavigation. Stehe ich mitten in einer Serie, kann ich den vorigen und den nächsten Artikel direkt wählen. Logischerweise klappt das beim ersten und letzten Artikel nur in eine Richtung. Mir gefällt diese Funktion, ich selbst nutze sie gern. In unserem Mitarbeiterblog bekommen die Serien auch noch ein eigenes  Bild siehe Abbildung, hier wollte ich das vorerst nicht, es ist jedoch möglich. Prima finde ich, dass sogar im RSS der Link zur Serie mit erscheint, wer also von dort aus weiterstöbern will, steht direkt in der Übersicht der Serienartikel.

Aktualisiert 15.2.

  • Das Plugin verschluckt sich noch ab und zu beim ein oder anderen, das ist schade, aber ich finde es nicht so schlimm, dass ich deshalb drauf verzichten möchte:
  • In der Seitenleiste passt es manchmal nicht, was angezeigt wird.
  • Beim Zurückschalten auf  keine Serie ändert sich die Ansicht nicht mehr.
  • Erstellt man mehrere Artikel im Voraus dann kommt es vor, dass sich das Plugin verschluckt, falls man die Nummerierung des Serienteils nicht von Hand passend eingibt.
    • Im Normalfall muss man keine Nummer angeben, wenn der jeweils neueste Beitrag der letzte der bisherigen Serie sein soll.

Twitter Tools zeigt nur eine Fehlermeldung an : Problemsuche

Das Plugin Twitter Tools ließ sich bei einigen WordPress-Blogs problemlos installieren und einbinden. Zu sehen ist die Anzeige der Meldungen beispielsweise in der rechten Seitenleiste auf uteles Blog, da gibts grad auch einen Beitrag über Twitter und Identica, Microblogging eben. Ich habe mir einige Möglichkeiten angeschaut, wie sich Twitter einbinden lässt. Bei der Wahl eines Plugins schaue ich auf Funktionen, teils auf den Autor und auf mein Gefühl wie sich ein Plugin verhält, für Twitter fiel meine Wahl auf Twitter Tools.

Wie war das mit Twitter Tools?

Mal der Ablauf in Stichworten beim Installieren und Aktivieren:
  • mehrfach problemlos
  • dann lokal alles ok
  • hochgespielt bei 1&1 - nichts passiert, außer
  • "Keine Tweets vorhanden."
  • deaktiviert/aktiviert
  • Tabelle des Plugins gelöscht und wieder neu angelegt
  • Tabellen verglichen zwischen funktionierender Einbindung und dem Problemblog
  • Datensätze für
    • id,username... waren auf latin, nicht auf utf8
    • für die Daten des Datums war kein Grundwert gesetzt
  • Datensätze entsprechend angepasst über mysqladmin
  • danach nochmal update,
  • reset
  • update mit Änderungen
  • und jetzt gehts...
Ich vermute es war nur ein Initialisierungsproblem, denn seither klappt alles wie gewünscht...

Validieren : Kommentarfeeds : Pluginverhalten

Wie schon geschrieben, hatte ich Probleme mit validem Code und dem Kommentarfeed. Zwischendurch gab's dann eine Lösung. Allerdings nur bis zum nächsten Update. :-( Plugin aktualisiert, nach Lesen des Hinweis mit valide, auf der Seite des Entwicklers. Heute wunderte ich mich mal wieder über den fehlenden Kommentarfeed. Beim Validieren eines einzelnen Artikels mit Kommentaren war dann klar, dass es nicht gehen konnte. Bei dem Googlebeitrag vor kurzem, gabs ja einigen Austausch. Jeder Kommentar, der am Anfang oder Ende einen Smiley nutzt führt zu einem Fehler, weil das <p> nicht geöffnet oder nicht geschlossen wird.

Plugins die nicht tun was sie sollen

Beim nochmal genauer Hinschauen fiel mir auf, dass heute auch dessen Seite nicht validiert, obwohl sie transitional nutzt, nicht strict wie wir. Damit flog jetzt "Quote Comments" erstmal wieder raus. Ich mag das Plugin und seine Eigenschaften, ich finde es auch praktisch, aber dafür über 20 Fehler in einer Seite lohnt sich nicht. Doch dann kam innerhalb weniger Stunden auf meinen Hinweis hin ein weiteres Update des Autors. Noch einmal probiert, klappte zunächst. Bis ich wieder den Kommentarfeed testete, der ging nicht mehr. Also nochmal deaktiviert, nochmal den Autor angeschrieben und tatsächlich ging er nochmal dran, inzwischen geht alles, inklusive des Kommentarfeeds. Jetzt läuft Quote Comments hier wieder und macht genau das was es soll! :-) Gestern habe ich schon wieder umgestellt.  In aktueller Version fand "search everything" bei mir gar nichts mehr. Selbst wenn es je nach Einstellung klappen könnte, das will ich nicht. Ich habe einige Plugins für Social Bookmarks probiert, das ein oder andere gefiel mir nicht, manche sahen einfach nicht so aus, wie ich wollte... Jetzt nutze ich ein leicht angepasstes "Sociable". Das warf zwei Fehler bei mir, einmal target="blank" und das language-Attribut bei JavaScript, beides darf und muss auch in XHTML strict nicht enthalten sein. Noch bin ich nicht gerade glücklich mit WordPress und seinen Plugins, aber mal sehen, wie sich das entwickelt...

Apropos validieren

Wer es jetzt mit einem einzelnen Beitrag prüft, wird feststellen, dass der Validator einen Fehler meldet:
Validation Output: 1 Error 1. Error Line 556, Column 114: there is no attribute "aria-required". …size="22" tabindex="1" aria-required='true' /> You have used the attribute named above in your document, but the document type you are using does not support that attribute for this element.
Mir geht's da wie Monika, den lasse ich gern stehen, da muss der Validator dazulernen. Das Attribut hilft Webapplikationen zugänglicher zu machen, für diejenigen, die keinen grafischen Browser nutzen können. Somit können Webanwendungen mitteilen, wenn es Pflichtfelder gibt, das erleichtert z.B. Screenreader-Nutzern das Ausfüllen von Formularen.
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