Skip to content

HTML oder XHTML was ist besser, moderner, toller?

An einigen Stellen im Netz wird ja grad die Diskussion geführt, was denn nun die Zukunft sei. Die HTML-Anhänger sagen teils, sie hätten schon immer gewusst, dass sie Recht haben, denn nun komme HTML 5 und wann XHTML 2 kommt ist noch nicht klar, keinesfalls jedoch in der Form wie heute. Im Moment liefern ja alle, die XHTML nutzen ihre Seiten trotzdem als text/html aus und nicht wie eigenlich möglich als xml. Denn wie im Web gewohnt, es gibt einen der es nicht kann. Unser aller Freund, der Internet Explorer versteht als xml ausgelieferte Seiten nicht. XHTML 2 ist so geplant, dass es nicht mehr möglich ist als text/html auszugeben, deshalb wird es nicht mehr wie XHTML 1 direkt ausgeliefert werden können. Gut, manche setzten vor einigen Jahren aus irgendwelchen Gründen auf HTML 4, andere bevorzugten XHTML. Klar schon damals gab es Diskussionen, was falsch und was richtig sei, immer halt das man selbst bevorzugt. Ich glaube meist wurde die Entscheidung für das eine oder andere nicht auf Grundlage der Argumente, sondern aus perönlicher Vorliebe getroffen. Die einen denken eher in Programmen, eine Klammer geht auf und dann muss sie auch wieder geschlossen werden. Die anderen denken eher an das, was sie grad tun wollen, warum sollte man erst etwas schließen, was doch sowieso beendet ist, weil danach etwas neues kommt.

Doch woher kommt dann jetzt wieder die Diskussion?

Ist eine der beiden Versionen ungeeignet für eine Umstellung auf HTML 5? Nein, es braucht von beidem aus Änderungen, aber es ist in beiden Fällen nicht nötig, alles neu zu schreiben. Mir genügte diese Information, für mich wäre damit das Thema beendet gewesen. Denn ob ich jetzt von HTML 4 aus etwas ändern muss, oder von XHTML 1 aus, das ist doch nun wirklich egal. Aber plötzlich gab es Gerüchte, man müsse jetzt auf HTML 4 (korrekterweise auf HTML 4.01) umstellen, weil XHTML ja so nicht mehr weiterentwickelt würde. Wer genauer schaute, wusste, dass das Unsinn ist, denn Fakt wird irgendwann schon HTML 5 sein, aber auch wer HTML 4 schreibt kann nicht einfach den Doctype ändern und als HTML 5 ausliefern. Wohl deshalb diskutierten nun auch die Fachleute und ich meine die Diskussion ist ebenso müßig und unsinnig wie die Glaubenskriege über Betriebssysteme. Im Moment ist beides möglich, mit Einschränkungen ist inzwischen HTML 5 teils schon nutzbar. Dahin geht der Weg und von wo man ihn jetzt geht ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Wer mehr darüber wissen möchte, bei t3n gibt es einen guten Einstieg ins Thema.

Überflüssige Blogrolls? ::: Überbleibsel oder Hingucker?

Tanta aka Jürgen forderte vor kurzem dazu auf, auf die Blogroll, also die Links zu anderen Blogs in der Seitenleiste zu verzichten: "Kill your blogroll". Ich fasse im Folgenden mal zusammen, wie er das in seinem englischen Artikel begründet. Eine Blogroll ist automatisch in jedem Blog enthalten und deshalb nutzen die meisten sie, ohne weiter darüber nachzudenken. Auch wenn die Grundidee gut ist, dass man den Lesern zeigt, welche Blogs man selbst liest, so sind Blogrolls inzwischen doch eher nervig, weil:
  • Freundeliste Viele Blogrolls haben eine Kategorie Freunde. Dort finden sich die Blogs, von Menschen, die der Blogbetreiber persönlich kennt. Jedoch was nützen etwaige Freunde, dem Leser?
  • Menschen lesen heutzutage meist Feeds, nicht das Blog auf der Webseite Die meisten sehen die Blogroll daher gar nicht mehr.
  • Fast alle Blogrolls sind veraltet Die wenigsten aktualisieren ihre Blogroll wirklich so regelmäßig, dass sie genau das wiedergibt, was sie gerade bevorzugt lesen. Außerdem viele lesen auch in sehr vielen Blogs, wieviele davon werden in der Blogroll angezeigt?
  • Blogs sind nicht immer gut Die Blogroll sagt "Autor X ist lesenswert", keiner dieser Autoren ist immer gleich gut und gleich lesenswert. Empfiehlt man ein Blog und ein Leser folgt dem Link, kann es sein, dass gerade die drei aktuellen Artikel gar nicht gut und interessant sind, weil es womöglich die schlechtesten sind, die der Autor jemals schrieb. Blogrolls mögen sinnvoll sein, wenn man wirklich von Website zu Website geht und durch einzelne navigiert, um zu sehen was dort geschrieben wird. Jedoch heutzutage macht das kaum noch jemand.
Deshalb sind doch die direkten Links auf einen Artikel viel sinnvoller, denn da verlinkt man genau auf den guten Artikel, den man gerade meint. Je nachdem wieviel man selbst schreibt und wie es passt, können es Links innerhalb eines eigenen Beitrags sein, oder eben auch wöchentliche Linklisten. Auf diese Art bekommen die Leser tatsächlich genau die Eindrücke und Beiträge, von denen man selbst wollte, dass die eigenen Leser sie wahrnehmen und anschließend vielleicht das verlinkte Blog regelmäßig lesen oder auch nicht, wie auch immer, das sollte man den Lesern überlassen.

Blogroll aus meiner Sicht

Ähnlich wie Jürgen es in seinem Artikel beschreibt, hatte ich erst einmal eine Blogroll. WordPress packt da ein paar Links rein, die ich sowieso nicht wollte, also habe ich ein paar eigene eingefügt. Immer mal wieder räume ich die Blogroll schon auch auf, aber manche Blogs sind nur deshalb nicht drin, weil sie nicht in die Kategorien der Links passen, die ich angelegt habe. Ich denke an vielen Punkten passen die Argumente:
  • Ich habe jetzt keine Freundesliste, da ich im persönlichen Umfeld fast ausschließlich mit Menschen Kontakt habe, die kaum wissen was Blogs sind.
  • Aber ich selbst lese tatsächlich sehr selten auf der Website eines Blogs, sondern gerade wenn ich ein Blog regelmäßig lese, dann nur im Feedreader. Zum Kommentieren verirre ich mich mal auf ein Blog. Einige ganz wenige lese ich noch, obwohl sie einen gekürzten Feed anbieten, doch da lese ich viel seltener auch mal einen ganzen Beitrag, noch seltener kommentiere ich dort.
  • Manch ein Blog war noch in meiner Blogroll, als ich es schon nicht mehr las. Mir fiel ähnliches bei vielen auf, die basicthinking noch lange nach dem Verkauf unter Robert Basic verlinkt hatten.
  • Mir geht es bei einigen Blogs so, dass ich immer mal wieder einen Artikel sehr gern lese, aber doch mit vielen anderen Beiträgen nichts anfangen kann. Das ist nicht schlimm, ich weiß das für mich und sortiere entsprechend. Aber keins dieser Blogs würde es in die Blogroll schaffen, weil es nicht regelmäßig genug für mich lesenswerte Artikel gibt.
Ein weiterer Punkt ist, dass es mir schon zu lästig ist alles zu pflegen. Je nachdem wie man abonniert, lässt sich das automatisieren, aber das würde ich nicht wollen. Ich lese sicher regelmäßig deutlich über hundert Blogs, aber eben sehr selektiv. Je nachdem wieviel Zeit ich habe, lese ich auch mal eine Woche gar nicht, wenn dann 6000 Beiträge anstehen, lese ich noch weniger als im Durchschnitt. Genau so und nach welchen Kriterien, ich dann schneller oder langsamer sehr viel als gelesen markiere, lässt es sich in der Blogroll nicht abbilden.

Weg mit der Blogroll?

Nein, auch wer jetzt im Feed liest, nein im Moment gibts die Blogroll und auch in schon länger nicht aktualisierter Form. Aber ja, auf Dauer kommt die Blogroll vielleicht weg. Ich nutze ja schon immer eher eine eingeschränkte Blogroll und verteile je nach Thema zwischen hier und uteles Blog. Trotz aller Einschränkung sind auch das nicht immer die echten Top-Blogs, die mir grad am wichtigsten sind. Ich verlinke sowieso gern und viel, sei es in Artikeln oder mit wöchentlichen Linklisten. Im Grunde zeigen diese Beiträge eher, was mich grad interessiert hat. Wobei natürlich auch einige Links vorkommen, die sich nur auf einen Artikel beziehen, von dem ich irgendwo las, nicht jedes Blog, jede Webseite, die verlinke, lese ich regelmäßig. Ich werde jetzt nicht sofort alles umstellen, aber ich werde mir mal genauer überlegen, warum ich eigentlich eine Blogroll habe...

Wir gehen zum Barcamp Dornbirn

Ja, ich weiß grad gestern erst übers Fucamp geschrieben, doch wie man an den Kommentaren dort sieht, bot es sich gerade an. Ich hatte schon überlegt, wegen Dornbirn, weil ich noch nie in Österreich auf einem Barcamp war und weil es in der Nähe ist und überhaupt. Roland ist voraussichtlich auch grad mal nicht in England, ob Jozo mitkommt werden wir sehen. Ich habe es jetzt sicher eingeplant und Roland zu 90% ebenfalls. Sowohl bei den Zusagen, als auch beim vielleicht, sind schon Menschen dabei, die ich kenne. Das mag ich, da sind schon vorab die Gespräche am Rande gesichert. So ein, zwei Sessions habe ich noch auf jedem Barcamp eher mit Gesprächen am Rande verbracht. Klar, meist ging es auch da um Themen rundums Web, aber halt in kleinerem Rahmen. Ebenso gehören für mich die zunächst unbekannten Menschen dazu, ich finde es spannend immer mal wieder ganz andere Gesichter zu sehen. Es ergeben sich auch andere Sessions zu anderen Themen, das ist gut, das mag ich auch. Die österreichischen Barcamps laufen nicht über die mixxt-Plattform, sondern über ein Wiki, aber es steht alles drin, was man wissen muss. Ich bin gespannt und freu mich drauf.

Termin und Anmeldung

BarCamp Dornbirn 2009 am 6. und 7. Juni 2009 Weitere Infos und die Anmeldung gibts unter barcamp.at/BarCamp_Dornbirn_2009 Den Anmeldungen nach dürfte auch Linux ein Thema sein, aber mal sehen. Noch sind keine Sessions angekündigt, ich habe auch noch nichts geplant, aber ein paar Themen sind ja immer auch spontan möglich. Falls jemand auch zum Barcamp Dornbirn kommt und einen Themenwunsch an mich hat, dann ab damit in die Kommentare.

Fucamp in der Nähe des Uhrenmuseums in Furtwangen im Schwarzwald

  • Logo mit Kuckucksuhr
Wir sind zu dritt schon seit längerem beim Fucamp angemeldet, welches an dem Wocheende nach Himmelfahrt, vom 22. bis 24. Mai stattfindet. Oliver Gassner, der vergangenes das Barcamp Bodensee organisierte, unterstützt die erstmals ein Barcamp organisierenden Studierenden bei den Vorbereitungen und sicherlich auch währenddessen.
"Fucamp in der Nähe des Uhrenmuseums in Furtwangen im Schwarzwald" vollständig lesen

Firefox kann endlich wieder Feeds direkt in den Akregator abonnieren

Leicht genervt musste ich nach dem letzten Update des Firefox feststellen, dass er das Abonnieren wieder nicht mehr konnte. Zunächst dachte ich es läge an der Version, probierte dann einiges aus, suchte auch nach Lösungen, aber erst einmal wollte es einfach nicht klappen. Vor kurzem fiel mir das Problem wieder auf, und ich bin genervt, denn ich abonniere immer mal testweise Feeds in ein eigenes Verzeichnis, um später zu entscheiden, was ich damit tun möchte. Inzwischen gab's bereits die 3.0.9 da lohnte sich mal wieder ein Versuch. Nach gefühlten drei Tagen übersetzen (ich brauche das bin für meine Testvariante des Firefox 2), war das Ding dann drauf. Probiert und nö, geht wieder nicht. Ich hasse es, und ging also nochmal auf die Suche. Bei so Kram habe ich ein extrem schlechtes Gedächtnis und stolperte zuerst über die eigenen Beiträge hier aus dem Blog zu diesem Thema, ein bisschen langweilig. An den vielen schon besuchten Links in Google zeigte sich, dass ich wohl vor nicht allzu langer Zeit schon einmal gesucht habe. Die Richtung war also unsinnig, denn da war wohl nichts Neues dabei. Eher spaßhalber habe ich mal die Fehlerkonsole eingeschaltet, denn in die üblichen Logs schrieb der Guteste ja nicht. Ups, bei jedem Versuch zu abonnieren gab es in der JS-Fehlerkonsole eine Fehlermeldung. Nun, ich hatte damit gar nicht gerechnet, aber das war eine neue Idee, nach genau dieser Datei zu suchen: /usr/lib/mozilla-firefox/components/FeedConverter.js Tatsächlich fand sich ein Thread aus einer Debian-Gruppe, in dem beschrieben wird, wie sich die vier bestehenden Zeilen ab Zeile 412 so ändern lassen, dass es wieder klappt, statt:
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec);
wird das Ganze etwas verpackt:
try {
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
try { ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec); } catch(e) {}
} catch(e) {
var p =
Cc["@mozilla.org/process/util;1"].
createInstance(Ci.nsIProcess);
p.init(clientApp);
try { p.run(false, [spec], 1); } catch(e) {}
}
und schon klappt es wieder mit dem Abonnieren von Feeds direkt aus Firefox rein in den Akregator! :-)

Kurz und gut X

Ja, auch diese Woche habe ich den ein oder anderen Link zu interessanten Seiten, Artikeln und Beiträgen:

Hilfreiche Fehlermeldungen und plattformunabhängige Lösungen

Auf uteles Blog habe ich grad ganz ausführlich beschrieben, wie es geht zwei Jahre zu brauchen, um sich bei Elster Online zu registrieren. Aus meiner Sicht wurden bei der Idee von Elster von Anfang an gravierende Fehler gemacht. Der erste dicke Fehler war eine Windows-Software zu erstellen und auf die Idee zu kommen, verpflichtend elektronische Abgaben mancher Meldungen zu fordern. Ich verstehe ja, dass die Entscheidungsbefugten nicht wussten, dass es mehr als ein Betriebssystem gibt, wie es jedoch bei solch einem großen Projekt passieren kann, dass auch die Berater aus der IT nicht darauf aufmerksam machen ist mir schleierhaft. Nachdem das schief gegangen war, kam die Idee mit Elster Online und dieses Mal sollte es plattformunabhängig werden. Leider klappte das zunächst ebenso wenig, wie bei der normalen Elsterlösung, denn getestet worden war wohl wieder nur auf Windows. Ich musste zunächst einiges speziell anpassen, um wenigstens bis zum Registrierungsformular zu kommen.

Überflüssige Ärgernisse

  • Warum muss die Java Runtime das Original von Sun sein?
  • Wozu soll es gut sein, dass die Elster meint, sie wisse besser als die Nutzer in welcher Größe diese ihr Fenster haben möchten?
  • Was bitte soll ein System, indem nur bestimmte Eingaben zulässig sind?
    • 0-Eingaben sind nicht möglich [inzwischen steht bereits bei den Eingabehinweisen, dass 0-Werte nicht möglich sind]
    • die Zahlenwerte mussten ursprünglich mit Dezimalpunkt statt Komma eingegeben werden, jedoch ohne darauf hinzuweisen
    • gültig ist irgendein Bescheid des Finanzamts bei geänderten Bescheiden weiß niemand (weder die Hotline noch das örtliche Finanzamt) welcher Wert erwartet wird

Fehlermeldungen oder eben nicht

Falls die von Ihnen eingetragenen Berechtigungsdaten von den Daten der Finanzverwaltung abweichen, wird Ihnen kein Aktivierungs-Code zugestellt und Schritt 1 der Registrierung muss wiederholt werden. Aus Sicherheitsgründen wird in diesem Fall keine Fehlermeldung angezeigt.
Na bravo! Keine Fehlermeldung ist eine blendende Idee. Bei den ersten Versuchen führte das dazu, dass ich mindestens die zwei Wochen nach einem Versuch abwarten musste, bevor ich nachfragen konnte, ob es geklappt hatte. Inzwischen geht das per Mail innerhalb von zwei Tagen... ;-)

Fehlende Kompetenz des Supports

Inzwischen gibt es wohl auch bei den örtlichen Finanzämtern Menschen, denen jemand erklärt hat, wie die Software funktioniert, von der das Amt erwartet, dass in teils verpflichtend genutzt wird. Anfangs gab es das gar nicht, vom örtlichen Finanzamt bekam ich Hinweise wie:
Meine Registrierung habe einen Fehler bei der Sicherheitsfrage, daher könne ich gar keinen Postcode bekommen.
Die Sicherheitsfrage gibt man bei der Registrierung nur an, sie kann noch gar nicht falsch sein, weil nicht danach gefragt wird.
Es sei besser ich registriere mich nicht, weil sonst mein Rechner nicht kaputt gehen darf, da die Registrierung an den genutzten Rechner gebunden sei.
Es erschien mir sehr unwahrscheinlich, dass ein Zertifikat tatsächlich an die MAC-Adresse des Rechners gebunden sein könnte, aber wer weiß. Nun die Hotline erklärte mir, ich hätte komische Ideen. Nun ja, von mir war die Idee ja nun nicht... ;-)
Ich könne doch die CD bei ihnen abholen, wenn das Internet nicht geht.
Ich muss nicht erwähnen, dass ich der Dame gerade erklärt hatte, dass ich mich online registrieren muss, weil mein Betriebssystem nicht unterstützt wird, also ich habe kein Windows...

Benutzbare Software sollte benutzerfreundlich sein (Usability)

Klar weiß ich, dass es schwer ist, Software so zu erstellen, dass sie intuitiv und einfach zu nutzen ist. Es ist auch zusätzlicher Aufwand Fehlermeldungen zu erzeugen, die mehr aussagen als "Falsche Eingabe" zu vermelden, alle Eingaben zu löschen und es dem Nutzer zu überlassen, auszuprobieren, was nun wohl falsch war. Darüberhinaus wachsen kompetente Ansprechpartner nicht auf Bäumen, sie fallen auch nicht einfach so vom Himmel, sondern müssen halt geschult werden. Leider sind das all die Punkte, die Laien in diesem Gebiet zunächst nicht sehen. Wer nicht aus dem Fachgebiet der Softwareerstellung kommt, für den oder die ist es schwierig zwischen Softwareangebote zu unterscheiden, die an solche Kleinigkeiten denken oder eben nicht. Die Schwierigkeit taucht auch nicht nur bei solchen Großprojekten auf, sondern die gibt es heute auf fast jeder Website. Denn zumindest ein Kontaktformular gibt es fast immer, solange alles klappt oder keiner es testet, sehen Kontaktformulare recht identisch aus. Wenn man jedoch mal ausprobiert, was bei bewußten Falschangaben oder fehlenden Informationen so ausgegeben wird oder auch nicht, dann sind die Unterschiede riesig.

Registrierte Linuxnutzer ::: Der Linuxzähler

  • WuschelpinguinWuschel-Tux
Ich habe grad mal wieder meine (Benutzer #447150) Daten beim Linux-Counter etwas aktualisiert. Der Linux-Counter wurde eingeführt, um die Nutzer zu zählen und einen Überblick über die genutzten Rechner und Distributionen zu bekommen.

Geschichte des Linux-Counters

Laut eigenen Angaben:
"Der Linux-Zähler wird von einer nicht-gewinnorientierten aus Mitgliedern bestehenden Organisation betrieben, die sich das Linux-Zähler-Projekt nennt. Diese Organisation wurde am 1. Mai 1999 gegründet und übernahm den Betrieb des Zählers von Harald Tveit Alvestrand, der das Projekt seit 1993 betrieben hatte."

Anmelden beim Linux-Counter

Klar, dort werden Daten gesammelt, wer das nicht will, sollte sich nicht anmelden. Ich denke jedoch, dass der offene Umgang hiermit hilfreich sein kann, auch um Linux weiter zu fördern. Genauere Auskunft über den Umgang mit den gesammelten Daten gibts in der Datenschutzrichtlinie. Wer die Idee gut findet und noch nicht angemeldet ist, na auf geht's ;-)

Farbzusammenstellungen auf Webseiten

  • Screenshot henss.eu Layoutfarben aus der Headergrafik
Als Nicht-Grafikerin, die aus der Informatik kommt, ist mir Design ja schon von vorne herein nicht ganz so wichtig. Für völlig abgefahrene Traumentwürfe bin ich daher auch nicht die Richtige. Mir würde schon die Geduld fehlen unzählige Farbkombinationen auszuprobieren, aber mir fällt auf, wenn etwas gar nicht zusammenpasst. Um vorm Erstellen eines Layouts die ersten Ideen zu bekommen, gibt es Hilfsmittel. Erweiterungen, Plugins oder ähnliches die den Kontrast von Farbkombinationen auf Webseiten prüfen, haben meines Erachtens weitgehend ausgedient, falls sie nicht auch Farben aus Bildern hinzuziehen. Denn inzwischen gibt es kaum ein Design, was nicht mittels Hintergrundbildern erstellt wird. Schließlich soll hier und da noch ein Schatten, ein Transparenzeffekt ein Farbverlauf oder ähnliches genutzt werden. Ich kenne derzeit kein Hilfsmittel, was auch mit den Farben eines Bilds etwas anfangen kann. Falls es automatisiert nicht möglich ist, ist es sinnvoll auf verschiedenen Monitoren und auch mal mit abgedunkeltem Modus zu testen, um festzustellen, ob der Kontrast immer lesbar bleibt. Um eigene Farbideen mal nebeneinander zu sehen, mag ich ColorCombos. Kombinationen, die laut Farbwerten zueinander passen, lassen sich sehr schön mit dem Color Scheme Generator finden. Wenn möglich nutze ich zum Logo passende Farben und wähle genau die, die auch im Logo enthalten sind, z.B. beim Guggat emol Blog, das Logo entstand aus den Farben von Diagrammen, die Farben fürs Blog kamen aus dem Logo. Meine Lieblingsversion, um Farbzusammenstellungen zu finden, sind jedoch Fotos. Wie solche Kombinationen aussehen können zeigen die Beispiele für Farbkombinationen aus Fotos. Ein Beispiel für eine Farbzusammenstellung aus Fotos im Header ist das Layout von Rüdigers Seite auf dem Screenshot. Wann immer es ein Design mit Bild im Kopfbereich, also einer Headergrafik ist, nehme ich mir die Farben aus dem Foto. Stimmiger und passender geht es aus meiner Sicht gar nicht. Wer gerade erst beginnt mit Layouts zu experimentieren ist mit dieser Variante auf der sicheren Seite und kann wenig falsch machen.

Subversion (svn) über Konsole nutzen

Bei uns sind alle wichtigen Projekte mittels Subversion unter Versionskontrolle. Sobald mehrere daran arbeiten geht es gar nicht anders, aber auch sonst ist zuweilen praktisch genau prüfen zu können, was sich geändert hat. Da wir überwiegend mit Webapplikationen arbeiten ist fast immer auch PHP beteiligt, deshalb nutzen wir meist Subclipse in Eclipse, für die svn-Befehle. Ab und zu lohnt es sich jedoch nicht, den Klotz (Eclipse ist dick und langsam) zu öffnen, wenn es grad nur ums einchecken, nach kleineren Änderungen im HTML oder CSS geht, die ich mit Quanta mache. In solchen Fällen bevorzuge ich die Konsole (KDE auf Gentoo Linux, ob das auch mit Windows oder Mac so klappt weiß ich nicht) . Leider gibt es manchmal Versionsprobleme, deshalb kann es vorkommen, dass ein über die Konsole bearbeites Projekt in Eclipse nachher nicht mehr gelesen werden kann, weil die svn-Version älter ist. Andererseits gabs auch schon mal einen Rechner, auf dem Eclipse grad nicht auf Anhieb laufen wollte und sowieso nur fürs svn genutzt wurde. Dann lohnt es sich nicht lange zu suchen, der einfachere Weg ist hierbei die Konsole.

svn-Befehle auf Konsole

Vor Arbeitsbeginn, falls man nicht ganz sicher weiß, dass niemand sonst etwas eingecheckt hat, im eigenen Verzeichnis aufrufen:
  • svn update Dabei werden alle aktualisierten Dateien geholt.
  • Zwischendurch zeigt svn status (svn st genügt auch, für fast alles gibt es auch kürzere Varianten) den aktuellen Stand aller lokal geänderten Dateien an. So kann entschieden werden, welche Dateien geändert, gelöscht, hinzugefügt werden sollen.
  • svn add Dateiname fügt eine Datei hinzu.
  • svn delete Dateiname löscht eine Datei, die bereits im svn war.
  • Einchecken mit: svn commit -m „das ist der Text der beschreibt, was ich tatsächlich getan habe, z.B. Datei xy erstellt, im Design der Navigation Fehler korrigiert, Funktion xy eingebaut” Im Kommentar sollte stehen, was getan wurde, damit jeder andere am Kommentar sehen kann, wann und was in einer Version geändert wurde.
  • Bei weiteren Aktionen bietet sich meist eher Eclipse an, beispielsweise geht svnignore in Eclipse schneller und komfortabler.

KDE ::: Tipps

Hin und wieder geht bei einem Update mal was schief. Schon häufiger habe ich erlebt, dass die Kontrollleiste verloren geht.

Kontrollleiste (kicker) und Konsole zurückholen

Keine Kontrollleiste bedeutet je nach Einstellungen, dass nach dem Start noch nicht einmal eine Konsole aufgerufen werden kann, weil das KMenü fehlt: Mit Alt+F2 kommt man in den "Befehl ausführen" Dialog. Dort gibt man konsole ein und klickt auf Ausführen. Damit ist anschließend alles wieder erreichbar. Ebenso lässt sich auch die Kontrollleiste wieder zurückholen, mit kicker wird sie neu gestartet.

Pingbacks und Trackbacks ::: Serendipity und WordPress ::: Blogsoftware

Bei Trackbacks und Pingbacks hatte ich angenommen, dass jede Blogsoftware damit auf dieselbe Art umgeht. Ich setze in einem Artikel einen Link und automatisch wird von WordPress ein Trackback zu dem verlinkten Blog gesetzt. Das klappt meist mit WordPress, und ab und zu auch mit Serendipity, aber leider nicht immer. Mit anderer Blogsoftware hatte ich das Problem noch nicht, da habe ich zumindest bewußt noch keinen Link zu einem Blog gesetzt.

Pingbacks und Trackbacks von WP zu S9y klappen nicht immer

Auch umgekehrt also von Serendipity zu WordPress klappen Pingbacks und Trackbacks leider nicht zuverlässig. Zuletzt habe ich von utele.eu aus einen Link zu einem Beitrag von onli gesetzt, er bemerkte es wohl, weil er den Beitrag las, aber nicht weil der Pingback ankam. Andererseits habe ich schon das ein oder andere Mal auf Oliver Gassner oder Dirk Deimeke, die ebenfalls mit Serendipity arbeiten verlinkt, und es klappte. Zuletzt klappte es bei Dirk, ebenfalls von uteles Blog aus, jedoch von einem anderen Artikel. Zumindest bei Dirk werden jedoch Pingbacks immer wieder gelistet, sprich ändere ich an dem Beitrag ein Komma und aktualisiere so sendet WordPress den Pingback wohl erneut. WordPress selbst listet Pingbacks nicht erneut, bei Serendipity müssen diese jedoch von Hand wieder gelöscht werden. Soweit ich es jetzt mitbekommen habe, kommt ein Link aus WordPress bei Serendipity als Pingback, nicht als Trackback an. Trage ich dagegen von Hand explizit die Trackback-URI eines Beitrags ein, dann scheint es auch mit Serendipity zu klappen, z.B. hier: http://www.onli-blogging.de/comment.php?type=trackback&entry_id=655 Damit werden dann zwar die Umlaute in Serendipity HTML-kodiert angezeigt und nicht als Umlaut, aber immerhin es kommt als Trackback an. Warum das so ist verstehe ich nicht ganz, denn beide Systeme arbeiten mit UTF-8 und html-kodierte Zeichen sollten eigentlich nicht so ü sondern halt als "ü" angezeigt werden...

Probleme mit Pingbacks und Trackbacks auch von S9y zu WP

onli versuchte von seinem Blog aus, einen Trackback hierher zu senden, was jedoch mit einer Fehlermeldung endete: Überprüfe http://miradlo.net/bloggt/web/microblogging-oder-bloedsinn-voller-tippfehler-twitter-und-identica auf mögliche Trackbacks ... Trackback gescheitert: Keine Trackback-URI gefunden. Sende pingback an URI http://miradlo.net/bloggt/xmlrpc.php... Eventuell liegt dieser Fehler jedoch am von mir genutzten Plugin Trackback-Validation, welches nur Trackbacks zulässt, wenn im Ursprungsartikel ein Link steht. Damit verhindere ich sonst Spamlinks. WordPress hat pro Beitrag noch eine spezielle Trackbackadresse, z.B. für diesen Beitrag: http://miradlo.net/bloggt/krimskrams/pingbacks-und-trackbacks-serendipity-und-wordpress-blogsoftware/trackback Ob es damit klappen würde, wenn ein Trackback gesetzt wird, weiß ich grad nicht, aber da können die Serendipity-Nutzer sicher mehr dazu sagen...

Nerviges Problem

Egal woran welches dieser diversen Probleme liegt und wie es sich umgehen lässt. Mich nervt, dass es nicht einfach mit den Standardinstallationen der beiden Systeme klappt. Denn aus meiner Sicht sollte jede Blogsoftware diesbezüglich problemlos mit den anderen Systemen funktionieren. Es gibt ja auch durchaus Blogger, die einfach nur bloggen wollen und nicht noch am System rumschrauben wollen... Fein wäre, wenn sich ein Weg finden ließe das Problem zwischen den Systemen zu lösen, so dass die Entwickler es in den nächsten Versionen so erstellen könnten, dass es einfach von Haus funktioniert...

Kurz und gut IX

Aktuelle Linktipps dieser Woche, wie gewohnt aus der Reihe: kurz und gut.
tweetbackcheck