Skip to content

WordPress 3.2 mischt sich bei Browsern ein :(

  • IE6
  • IE5
  • IE8
  • Firefox 3.6 Ubuntu
  • Firefox 4 Win 7
WordPress unterstützt im Adminbereich inzwischen keinen guten alten IE6 mehr. Hätte ich wohl nicht so gemacht, aber das ist akzeptabel, irgendwann wären wir Webautoren das Ding ja schon gern mal los.

Fehlermeldungen in WordPress

Schockiert bin ich dagegen von den Monsterfehlermeldungen im Dashboard. Ich nutze - nicht übertrieben aktuell  aber auch nicht veraltet - einen Firefox 3.6 auf Ubuntu Maverick Meerkat. Für diesen Browser bekomme ich noch regelmäßige Updates. Trotzdem meint WP mit einer Monstermeldung mir sagen zu müssen:
"Dein Browser ist veraltet"
Ja, die Meldung lässt sich ausblenden, ja bei ersten Tests sieht es so aus, als käme sie auch nicht mehrfach. Trotzdem: Ungeübtere Nutzer werden überflüssigerweise erstmal irritiert sein. Ich kann auf die Anfragen warten, wenn ich bei Kunden die neue Version eingespielt habe. WordPress mischt sich hier in etwas ein, was für meinen Geschmack definitiv nicht mehr in Ordnung ist.

IE6

Hier eine dicke rote Meldung mit
"Du verwendest einen unsicheren Browser"
zu bringen, ist in Ordnung, das Ding (Internet Explorer) ist von 2001, da ist allmählich mal Zeit für ein Update.

IE5

Ups, besser IE5 als IE6, denn hier gibt's nur eine ockerfarbene aber keine rote Fehlermeldung. ;)

IE8

"Dein Browser ist veraltet"
Nunja, auf Windows 7 stimmt das, aber auf einem guten alten Windows XP kann gar kein IE9 installiert werden, insofern schon auch fragwürdig.

Firefox 3.6

"Dein Browser ist veraltet"
Das ist nicht in Ordnung, in meiner noch nicht veralteten Version von Ubuntu bekomme ich per automatischem Update keinen aktuelleren Firefox.

Firefox 4 auf Windows

"Dein Browser ist veraltet"
Für mich die Krönung des Ganzen, im Moment ist für mich Firefox 4 auf Windows durchaus, Stand der Dinge, auch wenn es bereits Firefox 5 gibt.

Sonstige Browser

Die Meldungen erscheinen nur bei den Mainstreambrowsern, mein Seamonkey 2.0.11 ist in Ordnung, obwohl es 2.2 bereits gibt.

Nutzer sollen selbst entscheiden

Für mich ist es in Ordnung bei schweren Mängeln zu informieren, gegen sehr veraltete Browserwarnungen innerhalb von WordPress habe ich nichts. Aber das gilt für mich für Internet Explorer kleiner gleich IE7, ebenso bei alten Firefoxversionen, für die es keine Updates mehr gibt. WordPress jedoch teilt die Welt in gut und böse, wie es grad dem jeweiligen Entwickler passend erschien. Das ist für mich Einmischung und ärgerlich. Daran ändern  - wie erwähnt - auch die ausblendbaren Warnungen nichts.

Hilflos ohne Internet oder langweilig ohne Strom?

Dirk schrieb über Geeks, die hilflos sind, falls sie mal nicht ihre gewohnten Werkzeuge haben. Er meint, dass wir uns zu sehr daran gewöhnen jederzeit Zugriff auf alle Mittel der Wahl zu haben. Fällt mal was aus, dann haben wir ein Problem, zum Artikel:

Ich wär so gern ein Geek...

Klasse finde ich unter anderem den Satz, den er zitiert:
"Ich habe mehr in meinem Leben vergessen als Du je lernen wirst."
Den merke ich mir, den kann ich sicher mal brauchen... ;) Ich hänge grad im Arbeitsalltag schon an meinem gewohnten Umgang mit Internet und meinen Lieblingstools. Vieles kann ich auch nur mit Internetzugang machen, da unser Job nun einmal das Web ist. Hinzu kommt, dass wir beispielsweise ganz bewusst unsere Dokumentation online auf dem Server liegen haben. Nicht sehr oft, aber ab und zu gab's schon mal einen Internetausfall, aus verschiedensten Gründen. Davon geht die Welt nicht unter und ich habe immer auch einiges was ich durchaus ohne Internet tun kann. Mal sind noch Bilder zu sichten und zu bearbeiten, dann liegt Papierkram an oder ich wollte einen Blogbeitrag schreiben. All das geht auch ohne Internet. Ich schreibe so gut wie nie zeitkritische Blogartikel, fast jeder kann problemlos einen Tag später erscheinen. Selbst wenn wir Stromausfall hätten, könnte ich an manchem arbeiten, nicht immer sind Zettel und Stift das schlechteste Mittel um etwas zu planen. Ginge mir die Arbeit aus, fielen mir noch einige Freizeitbeschäftigungen ein, für die ich keinen Strom brauche. Manches hat sich jedoch auch bei mir im Lauf der Jahre verändert:
  • Die große Lexikareihe steht heutzutage nicht mehr griffbereit, denn ich nutze eher Wikipedia als Einstieg in ein Thema oder einen Begriff.
  • Wie auch Dirk wusste ich vor der Zeit der langen Mobiltelefonnummern die Nummern aller mir wichtigen Menschen auswendig und noch manche mehr. Inzwischen kenne ich noch die Festnetznummern einiger ganz weniger Menschen, aber das war's auch schon.
  • Ich entsorge das Papiertelefonbuch schon lange direkt ins Altpapier. Vieles was ich früher mal in Schreibbüchern, Spiralblocks oder ähnlichem notierte, tippe ich heute direkt am Rechner. Ich schreibe nicht weniger, aber an anderer Stelle, viel häufiger öffentlich, statt nur für mich.
Vieles mache ich sicher anders, ob besser oder schlechter ist eine Frage der Sichtweise. Manches finde ich mit den heutigen Möglichkeiten einfacher und leichter. Andererseits ich kenne viel weniger Telefonnummern, aber ich kenne meine vollständigen Bankverbindungen inklusive PIN, einige KFZ-Kennzeichen, und ich erkenne auch heute noch Telefonnummern wieder, hinterlässt mehrfach jemand mit derselben Nummer eine Nachricht oder auch nicht, so fällt mir das auf. Unterm Strich ist für mich selbst wohl nicht schlechter mit mehr Technik und leichterer Recherche, aber es ist definitiv anders. PS: Mir war der Ursprungsbeitrag von Dirk entgangen, er fiel mir erst auf, als @guggat ihn empfahl.

Anteil der Internetnutzer in Deutschland : Anteil bei Facebook

google sieztIch kann mir Zahlen zu solchen Anteilen nicht gut merken. Die jeweiligen Statistiken finde ich meist nicht mehr wieder, wenn ich sie nur irgendwo ablege, deshalb mal als Blogbeitrag, da stehen die Chancen besser. ;)

Anteil der Internetnutzer in Deutschland

Heise schrieb gestern zum Anteil der Internetnutzer, gezählt wurden in einer ARD/ZDF-Studie nach telefonischer Befragung die Nutzer ab 14 Jahren.
  • Frühjahr 2011 in Deutschland: 73,3%
    • davon über 60 Jahre: 34,5% (2010 waren es nur 28,2%)
    • Anteil bei den Frauen stieg um 5% auf 68,5%
    • Anteil der Männer stieg um 2,8% auf 78,3%

Anteil der Nutzer bei Facebook

Thomas Hutter veröffentlicht regelmäßig die Daten zu Nutzern von Facebook in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Deutschland: Nutzer bei Facebook
  • 51,39% der Männer
  • 48,61% der Frauen
  • 23,64% der Gesamtbevölkerung nutzt Facebook
Österreich: Nutzer bei Facebook
  • 50.80% der Männer
  • 49.20% der Frauen
  • 31,36% der Gesamtbevölkerung nutzt Facebook
Schweiz: Nutzer bei Facebook
  • 51,38% der Männer
  • 48,62% der Frauen
  • 34,93% der Gesamtbevölkerung nutzt Facebook

Twitter

Für Twitter gibt es keine aktuellen Statistiken für die drei Länder, die bekannten Zahlen bleiben jedoch unter 1% Anteil an der Gesamtbevölkerung. Insofern meilenweit von Facebook entfernt.

Google+

Noch ist Google+ ja nicht für alle offen, insofern kann es wohl frühestens in einigen Monaten belastbare Zahlen geben. Aber so nach den ersten Tagen, vermute ich, dass es zunächst überwiegend die webaffinen Nutzer sein werden, die eben auch Twitter nutzen. Ob sich Google+ bei der Mehrheit der Nutzer Sozialer Netzwerke durchsetzen kann, muss sich zeigen. Mein erster Eindruck ist gut, mit persönlich gefällt Google+ bisher deutlich besser als Facebook, auch wenn die aktuelle Betaversion noch ihre Macken hat:
  • Da siezt mich Google und hat bei den Übersetzungen aber wohl nur sehr bedingt berücksichtigt, wie sich die deutsche Sprache von anderen unterscheidet:
    • "+2 von Sie und 1 andere Person"
    • beim Versuch den Fehler per Feedback zu melden stürzte Google+ ab
    • manch eine Angabe kann ich zwar anklicken, aber sie ist leer, z.B. die der +1 die ich vergeben habe
    • ...
Aber wie gesagt, das ist eine Betaversion, die noch nicht öffentlich freigegeben ist. Einige Möglichkeiten innerhalb von Google+ sind klasse und insgesamt macht es beim Bedienen deutlich mehr Spaß als Facebook.

Fazit

Wie ich vermutete, ist die Anzahl der tatsächlichen Nutzer sozialer Netzwerke im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weiterhin sehr übersichtlich. Selbst in der Schweiz mit einem hohen Anteil an Facebooknutzern ist es gerade mal ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Selbst wenn sich also Twitter zu einem Thema überwiegend einig ist, auch noch wenn das bei Facebook passiert, das heißt noch lange nicht, dass ein Großteil der Bevölkerung davon überhaupt etwas mitbekommen hat. Fast dreiviertel der Bevölkerung kennt jedoch Webseiten und informiert sich dort. Im Moment sollte das Hauptaugenmerk also immernoch auf Webseiten liegen.
tweetbackcheck