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Aktualisierungswahnsinn bei WordPress ::: die ständigen Updates

Ich betreue einige WordPress-Blogs und das nicht nur als Hobby. Ich habe mich inzwischen ja auch schon mehr als einmal dazu geäußert, was mich an WordPress deutlich stört, siehe die diversen Artikel auch dazu in der Kategorie WordPress. Ein erster Blick z.B. auf Wikipedia scheint gar nicht so schlimm, denn die neuen Versionen wurden wie folgt veröffentlicht:

WordPress-Versionen 2008 und 2009

  • WordPress Versions- und Pluginupdates Hinweise WordPress aktualisieren
  • WordPress 2.5 erschien im März 2008
  • WordPress 2.6 erschien im Juli 2008
  • WordPress 2.7 erschien im Dezember 2008
  • WordPress 2.8 erschien im Juni 2009
  • WordPress 2.9 erscheint voraussichtlich im  Dezember 2009
Das Ganze sieht schon anders aus, wenn die zwischendurch veröffentlichten kleinen Updates mit dabei stehen; die deutschen Versionen inklusive der Zwischenversionen laut Archiv von WordPress Deutschland:
  • WordPress 2.5 erschien im April 2008
  • WordPress 2.5.1 erschien im April 2008
  • WordPress 2.6 erschien im Juli 2008
  • WordPress 2.6.1 erschien im August 2008
  • WordPress 2.6.2 erschien im September 2008
  • WordPress 2.6.3 erschien im Oktober 2008
  • WordPress 2.6.5 erschien im November 2008
  • WordPress 2.7 erschien im Dezember 2008
  • WordPress 2.7.1 erschien im Februar 2009
  • WordPress 2.8 erschien im Juni 2009
  • WordPress 2.8.1 erschien im Juli 2009
  • WordPress 2.8.2 erschien im Juli 2009
  • WordPress 2.8.3 erschien im August 2009
  • WordPress 2.8.4 erschien im August 2009
  • WordPress 2.8.5 erschien im Oktober 2009
  • WordPress 2.8.6 erschien im November 2009
  • WordPress 2.9 erscheint voraussichtlich im  Dezember 2009
In diesem Jahr waren es damit bereits neun Updates. Meist ging es um Sicherheitsupdates, sprich gerade die Zwischenversionen sind damit wichtig und sollten auf jeden Fall aktualisiert werden.

Plugins und ihre Aktualisierungen

Ich kenne kein WordPress-Blog welches nicht auch einige Plugins einsetzt, um weitere Funktionen hinzuzufügen. Die Plugin-Updates kommen irgendwann zwischendurch und auch hier kann es sein, dass es um Sicherheitsprobleme geht, die gelöst wurden. Anfangs machte ich regelmäßig Plugin-Updates sobald diese veröffentlicht wurden. Doch als ich mehrfach danach einen oder mehrere Fehler hatte, weil die neue Version eines Plugins zu irgendwas anderem nicht passte, hörte ich damit auf. Inzwischen aktualisiere ich Plugins nur in Notfällen, sprich wenn eine Sicherheitslücke zu stopfen ist, ansonsthref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?768-s"">Version eines Plugins zu irgendwas anderem nicht passte, hörte ich damit auf. Inzwischen aktualisiere ich Plugins nur in Notfällen, sprich wenn eine Sicherheitslücke zu stopfen ist, ansonsten werden Plugins nur noch gemeinsam mit einem Update aktualisiert. Die Zwischenversionen bestehen ja nur aus einigen Dateien, die überspielt werden können, es ist also keine vollständige Änderung aller Dateien nötig. An sich sollte diese Zwischenupdates daher problemlos funktionieren und keine Seiteneffekte haben. Doch das klappt leider oft nicht, mal ein Beispiel wie es bei einem Update lief, welches schon ein bisschen länger her ist:

Aktualisieren mehrerer Blogs

Wie schon mehrfach beschrieben, ich aktualisiere immer erst lokal, teste dann und spiele erst danach die jeweilige Änderung auch online ein. Einige Male habe ich es auf einem Testblog versucht automatisch zu aktualisieren, es klappte jedoch - wenn überhaupt -nie so, dass ich das bei einem Blog mit echten Inhalten risikieren würde.  Ich begann WordPress auf diversen Blogs zu aktualisieren. Ich lud mir WP 2.8.3 runter, so wie die aktuellen Versionen der genutzten Plugins. Ich hatte das erste Blog gerade aktualisiert und war dabei das zweite zu bearbeiten, als bereits das erste Plugin wieder nicht mehr aktuell war. Also auch da die neue Version runtergeladen. Abends beim Testen lief es auf meinem Rechner lokal erst mal ganz schlecht. Ein noch langsamerer Adminbereich als bisher schon, in weiteren Browsern entweder gleich schlecht benutzbar oder noch weiter verschlechtert. Ich bin schon einiges gewohnt, aber ich brauche wenigstens einen Browser, mit dem sich auch der WordPress-Adminbereich bedienen lässt.  Ich installierte mir einen Firefox ohne Add-Ons, damit ging es dann einigermaßen. Inzwischen liefen zwei Blogs auf 2.8.3 auch online. Noch während ich lokal die Updates für weitere Blogs testete, Plugins aktualisierte und den ein oder anderen Wunsch für Änderungen umsetzte, las ich dass die 2.8.3 auch keine gute Idee sei. Ich hatte jedoch schon die Updates bei 2.8.1 und 2.8.2 auf dem ein oder anderen Blog abbrechen müssen, weil ich bereits lokal feststellte, dass damit das Blog nicht mehr lief. Für die 2.8.3  kamen ständig neue Vorschläge, wie der unsichere Login zu reparieren wäre. Na bravo! Ich blieb also erstmal an den Anpassungen und Erweiterungen die in einigen Blogs zu machen waren. Am dritten Tag beschloss ich jetzt doch noch weiter zu aktualisieren und um das abzuschließen. Zunächst schaute ich was auf dem nächsten zu aktualisierenden Blog noch zu tun ist und: "Juhu! ein Update!" Ja, es ist toll, dass der Fehler damit behoben wird. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich jetzt also erstmal die ersten beiden Blogs vom Tag zuvor erneut aktualisieren musste. Dieses Mal probierte ich es ohne nochmaliges Sichern und Plugins abschalten, solange war die letzte Aktualisierung ja noch nicht her, als das lokal lief, riskierte ich es auch online. Ja, die zwei nur von 2.8.3 auf 2.8.4 zu aktualisierenden Blogs waren tatsächlich kein Problem; alles andere aber schon. Ein Blog zickte nochmal bevor es sich überreden ließ, doch so zu tun, als sei alles in Ordnung. Zwischendurch musste ich jeweils wieder die online-Versionen aus Kundenprojekten holen, um nicht versehentlich was zu überschreiben, denn ich kann ein Blog ja nicht über zwei, drei Tage einfach abschalten.

Fazit WordPress nutzen

Die Updates sind in keinster Weise planbar, denn z.B.  die 2.9 war für November angekündigt, ob sie jetzt noch dieses Jahr kommt ist nicht klar. Die Zwischenversionen kommen, wenn einehref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?37-s"">aktualisiere immer erst lokal, teste dann und spiele erst danach die jeweilige Änderung auch online ein. Einige Male habe ich es auf einem Testblog versucht automatisch zu aktualisieren, es klappte jedoch - wenn überhaupt -nie so, dass ich das bei einem Blog mit echten Inhalten risikieren würde.  Ich begann WordPress auf diversen Blogs zu aktualisieren. Ich lud mir WP 2.8.3 runter, so wie die aktuellen Versionen der genutzten Plugins. Ich hatte das erste Blog gerade aktualisiert und war dabei das zweite zu bearbeiten, als bereits das erste Plugin wieder nicht mehr aktuell war. Also auch da die neue Version runtergeladen. Abends beim Testen lief es auf meinem Rechner lokal erst mal ganz schlecht. Ein noch langsamerer Adminbereich als bisher schon, in weiteren Browsern entweder gleich schlecht benutzbar oder noch weiter verschlechtert. Ich bin schon einiges gewohnt, aber ich brauche wenigstens einen Browser, mit dem sich auch der WordPress-Adminbereich bedienen lässt.  Ich installierte mir einen Firefox ohne Add-Ons, damit ging es dann einigermaßen. Inzwischen liefen zwei Blogs auf 2.8.3 auch online. Noch während ich lokal die Updates für weitere Blogs testete, Plugins aktualisierte und den ein oder anderen Wunsch für Änderungen umsetzte, las ich dass die 2.8.3 auch keine gute Idee sei. Ich hatte jedoch schon die Updates bei 2.8.1 und 2.8.2 auf dem ein oder anderen Blog abbrechen müssen, weil ich bereits lokal feststellte, dass damit das Blog nicht mehr lief. Für die 2.8.3  kamen ständig neue Vorschläge, wie der unsichere Login zu reparieren wäre. Na bravo! Ich blieb also erstmal an den Anpassungen und Erweiterungen die in einigen Blogs zu machen waren. Am dritten Tag beschloss ich jetzt doch noch weiter zu aktualisieren und um das abzuschließen. Zunächst schaute ich was auf dem nächsten zu aktualisierenden Blog noch zu tun ist und: "Juhu! ein Update!" Ja, es ist toll, dass der Fehler damit behoben wird. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich jetzt also erstmal die ersten beiden Blogs vom Tag zuvor erneut aktualisieren musste. Dieses Mal probierte ich es ohne nochmaliges Sichern und Plugins abschalten, solange war die letzte Aktualisierung ja noch nicht her, als das lokal lief, riskierte ich es auch online. Ja, die zwei nur von 2.8.3 auf 2.8.4 zu aktualisierenden Blogs waren tatsächlich kein Problem; alles andere aber schon. Ein Blog zickte nochmal bevor es sich überreden ließ, doch so zu tun, als sei alles in Ordnung. Zwischendurch musste ich jeweils wieder die online-Versionen aus Kundenprojekten holen, um nicht versehentlich was zu überschreiben, denn ich kann ein Blog ja nicht über zwei, drei Tage einfach abschalten.

Fazit WordPress nutzen

Die Updates sind in keinster Weise planbar, denn z.B.  die 2.9 war für November angekündigt, ob sie jetzt noch dieses Jahr kommt ist nicht klar. Die Zwischenversionen kommen, wenn eine Lücke bekannt wird und groß genug ist, um repariert zu werden. Ich kann jedoch in meinen Arbeitslauf nicht ständig vorsichtshalber drei Tage einplanen, in denen ich sofort, wenn ein Update erscheint, alles andere stoppe und absage, um mich dann um WordPress zu kümmern. Unterm Strich kostet mich eine Aktualisierung pro Blog zwischen einigen Stunden bis zu ein oder zwei Tagen, wenn eine Fehlersuche aufwändiger wird. Ginge es hierbei um ein Update pro Jahr, dann wäre es noch akzeptabel, bei einem Update etwa alle sechs Wochen geht das einfach nicht, denn kein Kunde ist bereit das nach Aufwand auch nur annähernd zu bezahlen. Denn selbst bei einem Stundensatz von nur 50 Euro wären das jährlich rund 2500.- Euro nur für Aktualisierungen und kleine Anpassungen. Ich bin deshalb inzwischen dazu übergegangen, dass ich für neu aufzusetzende Blogs WordPress nicht mehr anbiete, eine Ausnahme sind Portale mit WordPress MU und BuddyPress, weil sich da der Aufwand ja auf viele Einzelblogs verteilt und weil es zur Zeit keine echte Alternative dafür gibt.

Trackbacks

dunkelangst.org ein privates Hobby von H. Roewer am :

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Wie sicher ist bekannte Software wie WordPress, Firefox oder so…miradlo bl am :

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Kommentare

Dunkelangst am :

Dunkelangst Ich bringe hier auch mal meine Meinung kurz und knapp auf den Punkt:

Bei WordPress 2.8 kamen für mich einige Fragen auf. Wie kann es sein, dass eine Software, die von Entwicklern als stable eingestuft wird innerhalb von sehr kurzer mit mittelfristiger Zeit ganze sechs Updates bekommt? Die einzig logische Frage die man hierzu im Kontext stellen muss ist: Haben die Entwickler die 2.8er Reihe ausreichend getestet um diese als stable freigeben zu können? Entschuldigung: Sechs Updates erinnern mich eher an eine frühe Alpha Version.

Auf Grund von diesen Updates habe ich mich mit der Entwicklung von WordPress 2.9 auseinander gesetzt um zu lernen, wie die Entwickler vorgehen. Was ich im Blog von WordPress Deutschland gelesen habe, hat mich gelinde gesagt entsetzt. So wird WordPress 2.9 in meinen Augen nicht einmal annähernd einem Feature Freeze unterzogen, da sämtliche Kernentwicklungen schlicht weg nicht eingefroren werden. Näheres dazu findest du in meiner Blog Publizierung Bauchscmerzen beim Upgrade auf WordPress 2.9? im Abschnitt "WordPress 2.9 - Welcher Feature Freeze?". Hier blieb mir schlicht die Spucke weg und ich werde WordPress 2.9 definitiv überspringen und erst das Update 2.9.1 oder 2.9.2 einspielen, da man in meinen Augen frühestens in diesem Stadium der Entwicklung davon ausgehen kann, dass zumindest eine Beta Version erreicht worden ist. :-(

Als debian GNU/Linux Nutzer habe ich für mich eine andere Erwartung, wenn man eine Software als stable bezeichnet. ;-) Gerade im Bezug auf Server Software, zu der zweifelsohne auch WordPress gehört, erwarte ich eine besonders ausgereifte Software - eben um auch die Update Zeit einzusparen. Mich nerven die Updates auch an und das, obwohl ich das nur ein einziges Mal vor mir habe.

Ich verlinke deinen Beitrag in meiner Blog Publizierung vom Oktober 2009 mal nachträglich da dein Beitrag die Update Problematik zeigt. Dazu habe ich allerdings auch noch eine Frage:

Ich date meinen Blog immer nach meiner eigenen Anleitung ab. Ich denke mal, dass bei jedem anderen Blog die Schritte ähnlich monoton ablaufen werden. Ist es möglich ein Skript zu schreiben, welches nach einander diese Schritte bei allen Blogs macht? Das würde doch den Aufwand erheblich vereinfachen, wenn man eine Vielzahl von Blogs gleichzeitig upgraden könnte...

Ich teste neue Versionen nicht erst auf meinem Rechner sondern lade alles direkt hoch. Was versprichst Du Dir von dem Extra Test?

Ganz liebe Grüße

Dieter am :

Dieter Das lokale Testen eines WordPress-Updates ist aus meiner Sicht besser als direkt das Update auf einem Live-System einzuspielen. Allerdings muss dann die lokale Testumgebung möglichst identisch mit dem Live-System sein. Es gibt aber einige Plugins, die in einer lokalen Umgebung nicht funktionieren (z.B. Amazon Machine Tag). Vor diesem Hintergrund ziehe ich das Testen auf einem Online-Testblog auf dem gleichen Webspace vor.

Das häufige Updaten ist zwar lästig, aber diese vielen Sicherheitsupdates sind mir lieber als das sie offen gelassen werden. Und: Wenn eine Sicherheitslücke festgestellt wird, dann wird sie auch schnell geschlossen.

Gleichwohl stört es mich natürlich, dass ich so häufig updaten muss. Bei meinem Lieblingsbrowser Firefox werden auch zum Schließen von Sicherheitslücken häufig entsprechende Zwischenupdates veröffentlicht. So haben wir aktuell schon die Version FF 3.5.5. Dort ist es nur mit weniger Arbeit verbunden, weil das Aktualisieren bei Standardeinstellung des Browsers automatisch erfolgt.

Mein Fazit:
Das standardmäßig automatische Sicherheitsupdate könnte das Problem bei WordPress lösen. Allerdings wären dann erst einmal noch ein paar Folgeprobleme in den Griff zu bekommen (insbesondere Umgang mit Plugin-Problemen).

Von einem Aktualisierungswahnsinn würde ich deshalb in diesem Zusammenhang nicht reden/schreiben.

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke Als Alternative zu Buddypress lohnt sich vielleicht ein Blick auf Elgg - http://elgg.org/ - Roman und ich denken gerade darüber nach, das für ein Projekt zu nutzen.

Dunkelangst am :

Dunkelangst Das häufige Updaten ist zwar lästig, aber diese vielen Sicherheitsupdates sind mir lieber als das sie offen gelassen werden.Ja, ich bin auch darüber froh, dass die Sicherheitsupdates schnell veröffentlicht werden um die Sicherheitslücken zu schließen.

Mein zentraler Vorwurf ist jedoch der, dass die WordPress Entwickler eine neue WordPress Version vor der Veröffentlichung nur Mangelhaft bis gar nicht testen. Würden die WordPress Entwickler ein wenig mehr auf die Qualität ihres Codes achten, könnte man wirklich davon ausgehen, dass deutlich weniger Sicherheitsupdates veröffentlicht werden müssten. ;-)

Oder aber ich bin hier gerade gemein. Vielleicht gibt es auch nicht genügend Beta Tester - dies wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Aber auch in diesem Fall würde das nicht erklären, weshalb die Kernelemente des Codes von WordPress 2.9 keinem Feature Freeze unterzogen werden... :-(

ute am :

ute Sorry für die Verspätung, aber dank Fieber und nicht recht funktionierendem Hirn, dauerte es ein bisschen, bis ich die Kommentare verstanden hatte. Inzwischen habe ich Stück für Stück an der Antwort gearbeitet und heute klappt denken schon wieder besser. ;)



Dunkelangst: Sechs Updates erinnern mich eher an eine frühe Alpha Version.


Ja, das ist meines Erachtens eins der Probleme, es scheint eben kein klares Konzept mit Feature-Freeze und ausreichend Tests zu geben.



Dunkelangst: Als debian GNU/Linux Nutzer


Klar, bei Debian wird ja noch verstärkter darauf geachtet, was stable ist, als bei anderen Linux-Distributionen.



Dunkelangst: Ist es möglich ein Skript zu schreiben, welches nach einander diese Schritte bei allen Blogs macht?


Klar, lässt sich ein Skript schreiben, welches die einzelnen Schritte macht. Aber wie du auch in deiner Anleitung schreibst es gehört immer wieder zwischendurch testen dazu, insbesondere beim erneuten Aktivieren der Plugins.

Hinzu kommt, dass die an sich gut gemeinte Idee der Updates über den Adminbereich auch Nachteile hat. Denn die meisten Plugins erwarten Einstellungen, die jedoch beim Plugin-Update nicht erhalten bleiben. Manche dieser Einstellungen sind bei mehreren Blogs gleich, viele jedoch unterschiedlich. Ein Skript denkt nicht mit, ein Skript kann nur das tun, was immer gleich ist.

Automatisiertes Testen ist grundsätzlich bei Software möglich, aber nicht mit einem System, welches so aufgebaut ist, dass einzelne Dateien Fehler enthalten, weil sie erst in Kombination mit anderen Dateien korrekten Code liefern. Die Gesamtfehlerzahl der echten Fehler bei WordPress selbst ist schon deutlich besser geworden, ebenso gibt es immer mehr Plugins, die nicht voller Fehler sind. Aber das ganze System ist nicht gut geeignet, um sinnvoll automatisiert zu testen.

Zeit kosten jedoch vor allem die Tests und die Fehlersuche, das Update selbst ist nur halb so schlimm.



Dunkelangst: Ich teste neue Versionen nicht erst auf meinem Rechner sondern lade alles direkt hoch. Was versprichst Du Dir von dem Extra Test?


Nun, bei einigen Versionen zeigte sich schon bei den ersten Tests, dass ich manches Blog in der Kombination mit Plugins wie gewünscht nicht fehlerfrei zum Laufen brachte, wenn das beim Testen schon klar ist, dann muss ich die online-Version nicht noch kaputt machen. ;)




Dieter: Testen auf einem Online-Testblog auf dem gleichen Webspace


Klar ein online-Testblog ist auch prima, es geht einfach drum, nicht die echte Liveversion kaputt zu machen, falls was schief geht.



Dieter: Das häufige Updaten ist zwar lästig, aber diese vielen Sicherheitsupdates sind mir lieber als das sie offen gelassen werden. U

Dazu bei Gelegenheit noch ein eigener Artikel, den ich schon angefangen habe...



Dieter: Dort ist es nur mit weniger Arbeit verbunden, weil das Aktualisieren bei Standardeinstellung des Browsers automatisch erfolgt.


Gutes Beispiel, wobei ich denke, nicht automatische Aktualisierung ist der Grund, warum es einfach geht. Ich meine der Unterschied ist, dass Firefox selbst getestet wird, bevor er veröffentlicht wird und Firefox selbst sorgt dafür auch zu prüfen, ob die installierten Plugins kompatibel sind. Ich habe noch nie erlebt, dass ich bei Firefox eine vorige Version zurückholen musste, weil die neue Version nicht lief.



Dieter: Von einem Aktualisierungswahnsinn würde ich deshalb in diesem Zusammenhang nicht reden/schreiben.


Ich bleibe hier bei meiner Formulierung, denn Updates, die sich nahezu risikolos einspielen lassen, wie bei Firefox sind etwas ganz anderes, als Aktualisierungen, die fast jedes Mal eine Fehlersuche nach sich ziehen und immer mal wieder einfach gar nicht möglich sind.



Dirk Deimeke: Als Alternative zu Buddypress lohnt sich vielleicht ein Blick auf Elgg – http://elgg.org/ –


Ich habe mir das mal kurz angesehen. Prinzipiell sieht es auf den ersten Blick nicht schlecht aus.

Jedoch stören mich zwei Punkte:
Die Entwickler gehen zunächst mal nicht davon aus, dass auch andere Sprachen genutzt werden. Häufig gibt es gerade mit deutsch dann häufig Probleme, denn oft haben wir im Deutschen mehrere Versionen für etwas was im Englischen immer gleich ist. Wird das nicht von vorne herein berücksichtigt fehlen dann meist die Möglichkeiten es anzupassen.

In den Kommentaren und Berichten, sowie in den Beispielen, die ich mir angesehen habe, sieht es durchgehend danach aus, dass das elgg nicht ganz einfach zu bedienen ist. Grad bei einem solchen Netzwerk sind es jedoch oft Anfänger, die sich damit befassen.

Insofern bin ich unschlüssig, aber mal sehen, wenn ihr es ausprobiert, gibt's vielleicht noch andere Erfahrungen.



Dunkelangst: WordPress Entwickler eine neue WordPress Version vor der Veröffentlichung nur Mangelhaft bis gar nicht testen


Das ist auch mein Problem und ich meine es wären deutlich weniger Updates nötig, wenn besser getestet würde.

Dunkelangst am :

Dunkelangst Hi Ute!

Danke für Deine Antwort!!
Nun, bei einigen Versionen zeigte sich schon bei den ersten Tests, dass ich manches Blog in der Kombination mit Plugins wie gewünscht nicht fehlerfrei zum Laufen brachte, wenn das beim Testen schon klar ist, dann muss ich die online-Version nicht noch kaputt machen.Ich möchte auf meinem Desktop, welchen ich mit debian GNU/Linux realisiert habe, keine Serversoftware zum testen installieren. In dem Moment, wenn man sich einen Testserver einrichtet werden auch wieder weitere Dienste angeboten. Durch diese Dienste ist ein System angreifbarer als vorher (mit Windows dennoch nicht mal ansatzweise zu vergleichen).

Da es sich hier um meinen Arbeitsrechner handelt entfällt für mich ein System zum Testen. Vielleicht wird sich das ändern, wenn ich mir nach meinem Studium einen neuen Rechner kaufen werde - dann bleibt dieser hier ja zu Testzwecken erhalten. :-D
Klar ein online-Testblog ist auch prima, es geht einfach drum, nicht die echte Liveversion kaputt zu machen, falls was schief geht.Ich denke, für den Zweck habe ich eine gute Datensicherung. Für den Fall das nichts mehr geht wird der alte Blog eben wieder her gestellt. Zumindest wird dieses Vorgehen im WordPress Forum häufig empfohlen. Was denkst du zu diesem Vorgehen?
Ich bleibe hier bei meiner Formulierung, denn Updates, die sich nahezu risikolos einspielen lassen, wie bei Firefox sind etwas ganz anderes, als Aktualisierungen, die fast jedes Mal eine Fehlersuche nach sich ziehen und immer mal wieder einfach gar nicht möglich sind.
Dem stimme auch ich uneingeschränkt zu! ;-)
WordPress Entwickler eine neue WordPress Version vor der Veröffentlichung nur Mangelhaft bis gar nicht testen.
Das ist auch mein Problem und ich meine es wären deutlich weniger Updates nötig, wenn besser getestet würde.
Ich habe den Verdacht, dass die vielen Updates eine neuartige Strategie von den WordPress Entwicklern ist. Ich zitiere hier einmal die Wikipedia (auch in der englischen Wikipedia sieht die Kritik nicht besser aus):
Wordpress ist im Vergleich zu anderen Weblog-Systemen relativ häufig von Sicherheitsproblemen betroffen. Dabei wird den Wordpress-Entwicklern auch vorgeworfen, Sicherheitsprobleme herunterzuspielen oder nur mit Verzögerung zu behandeln. So wurde beispielsweise im Dezember 2007 eine Schwachstelle, die nur bestimmte Zeichensätze betraf, über mehrere Wochen nicht behoben und die Nutzer hierüber auch nicht informiert.Es ist doch logisch, dass viele Updates das Sicherheitsgefühl der Benutzer erhöht. Nur leider sind viele Updates nicht die Lösung für Sicherheit. Gutes und häufiges Testen im Vorfeld ist in meinen Augen viel viel wichtiger, damit ein Update von vorne herein und nach bestem Wissen und Gewissen verhindert werden kann. Viele Updates sind in meinen Augen eher der Beweis für mangelhaftes Testen im Vorfeld.

Und zum Abschluss wünsche Ich Dir eine gute Besserung!

Dieter am :

Dieter Liebe Ute,

auch von mir gute Besserung!
Fieber klingt ja nicht gut. Hast Du etwa eine Grippe oder die in der Regel milder verlaufende Neue Grippe, auch Schweinegrippe genannt?

Ich möchte gerne noch einmal auf die Ähnlichkeiten von WordPress mit dem Firefox (Feuerfuchs) eingehen. Der Firefox deaktiviert bei Updates, wenn ein Addon oder Theme nicht für diese Version funktioniert oder freigegeben ist (?) dieses. Bei WordPress wird es nicht deaktiviert, sondern kann es dann im Extremfall zum Totalausfall der WordPress-Installation kommen. Aus meiner Sicht wäre es ein großer Schritt vorwärts, wenn hier WordPress wie der Firefox funktionieren würde.

Liebe Grüße aus Siegburg
Dieter

ute am :

ute

Dunkelangst: Ich denke, für den Zweck habe ich eine gute Datensicherung. Für den Fall das nichts mehr geht wird der alte Blog eben wieder her gestellt. Zumindest wird dieses Vorgehen im WordPress Forum häufig empfohlen. Was denkst du zu diesem Vorgehen?


Nun, ich hatte schon Fälle, in denen sich die alte Version nicht so einfach wieder herstellen ließ; deshalb fasse ich kein Live-Blog an ohne vorher getestet zu haben.

Klar in 95% aller Fälle lässt es sich wieder wie zuvor herstellen, aber eben nicht immer.



Dunkelangst: Gutes und häufiges Testen im Vorfeld ist in meinen Augen viel viel wichtiger, damit ein Update von vorne herein und nach bestem Wissen und Gewissen verhindert werden kann.


Ja, da stimme ich zu, bei Gelegenheit noch mehr dazu in einem eigenen Beitrag.





Dunkelangst: Und zum Abschluss wünsche Ich Dir eine gute Besserung!


Danke, scheint sich leider noch zu ziehen...

ute am :

ute

Dieter: Fieber klingt ja nicht gut. Hast Du etwa eine Grippe oder die in der Regel milder verlaufende Neue Grippe, auch Schweinegrippe genannt?


Keine Ahnung, falls es nächste Woche immernoch nicht besser ist, werde ich vielleicht mal jemand fragen. Zugegenermaßen ist es für mich schon ungewöhnlich so lange krank zu sein, ohne so recht was tun zu können. ;)



Dieter: Aus meiner Sicht wäre es ein großer Schritt vorwärts, wenn hier WordPress wie der Firefox funktionieren würde.


Da sind wir uns absolut einig! :)

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke @Dunkelangst: Ein System zum Testen lässt sich mit VirtualBox sauber und abgekapselt neben dem Hauptsystem betreiben.

sabine am :

sabine Also ich mache auf meinem Block auch allerhöchstens einemal im JAhr ein Update, das reicht doch!

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