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Linux reagiert gar nicht mehr ::: vollgelaufen

Seit gestern betreibe ich ja grad mal wieder:  "sollte es einen Fehler in irgendeinem System geben, so werde ich ihn finden" So ziemlich alles was schief gehen, geht grad schief, ziemlich egal welche Software. WordPress zickt, Eclipse verweigert alles, diverse Programme, die ich so beim Aktualisieren nutze, sei es fürs Backup, zum Testen oder Hochspielen zeigen grad mal wieder alle Macken, die sie so haben. Zusammengenommen nicht grad wenig. Vorhin beim Versuch ein kleines *.zip runterzuladen dann die Meldung: "nicht genug Platz auf der Platte" Hä, wie, was, warum? df -h 89% für /home nicht übertrieben viel, aber ganz ok. Erst danach habe ich nochmal genauer geschaut: 100% für /root Ups, das erklärt, dass irgendwas nicht mehr klappt. Wenn Linux bei irgendwas wirklich empfindlich ist, dann wenn es überläuft. Ich habe in letzter Zeit auf diesem Rechner gar nicht viel gemacht, deshalb kam ich auch nicht auf die Idee, dass da ein Problem sein könnte. Ein Blick in die Logs half, meine nicht mehr so ganz sauber laufende Kiste scheint massivere Kernelprobleme zu haben, denn nach Löschen von /var/log/kernel.log hatte ich plötzlich statt genutzten 100% nur noch 34% ;) Die Kiste läuft deutlich runder seither, jetzt kann ich mich wieder um die anderen Probleme kümmern...

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Ute Hauth (miradlo) 's status on Wednesday, 12-Aug-09 17:22:41 UTC - Identi.ca am :

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[...] http://miradlo.net/bloggt/linux/linux-reagiert-gar-nicht-mehr-vollgelaufen [...]

Kommentare

Dieter am :

Dieter Gut, dass Du Dich mit Linux so gut auskennst und durch Löschen der kernel.log das Problem gelöst bekamst.

Aber droht wegen der massiven Kernelprobleme nicht wieder die kernel.log den Speicherplatz für Root voll zu müllen?

Gibt es einen neue Kernelversion oder einen Patch, der das Problem löst oder schreibst Du Dir ein Skript das über einen Cronjob regelmäßig die kernel.log löscht?

ute am :

ute

Dieter: Gut, dass Du Dich mit Linux so gut auskennst und durch Löschen der kernel.log das Problem gelöst bekamst.


Ich arbeite ja schon seit 1995 überwiegend mit Linux. :)





Dieter: Aber droht wegen der massiven Kernelprobleme nicht wieder die kernel.log den Speicherplatz für Root voll zu müllen?


Klar, auf Dauer würde es wieder passieren, wenn ich nichts ändere, aber ich bin ja gerade am Umstieg von Gentoo nach Ubuntu, auf den Zweitrechnern läuft es schon fast. Wenn alles eingerichtet ist, dann kommt es auch auf diesen Rechner. Falls es nicht klappt, dann würde ich halt mein Gentoo wieder mal richtig putzen, dann wäre es auch ok.





Dieter: Gibt es einen neue Kernelversion oder einen Patch, der das Problem löst oder schreibst Du Dir ein Skript das über einen Cronjob regelmäßig die kernel.log löscht?


Prinzipiell sollte man einfach ab und zu in die Logs schauen, was ich sonst auch tue, aber dieses System habe ich seit ein paar Monaten abgeschrieben und wollte eigentlich auch schon seit einem Vierteljahr umgestiegen sein...

Klar, wenn ein Log mehr gefüllt wird, als gut ist, dann ist ein Skript sinnvoll, was dafür sorgt, dass die alten Einträge jeweils gelöscht werden und nur die aktuellen Meldungen erhalten bleiben.

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke @Dieter: Es gibt ein Programm namens logrotate, mit dem man in der Regel die Logdateien archiviert. Wenn das Interval, in dem logrotate läuft (normalerweise ein Mal am Tag) zu gross ist, hilft es aber auch nicht.

Keine Regel, ohne Ausnahme.

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke Ich merke gerade, dass ich das blöd formuliert habe.

Es gibt Situationen wo das Log innerhalb eines Tages so anwächst, dass logrotate gar keine Chance hat, die Logs zu archivieren.

Ute am :

Ute

Dirk Deimeke: Es gibt ein Programm namens logrotate, mit dem man in der Regel die Logdateien archiviert.

Danke, der Name war mir grad entfallen. ;)

Klar klingt es erstmal erschreckend, dass das passiert. Aber im Grunde ist es nicht so schlimm.

Ich kann mich in vielen Jahren mit Linux noch gut an die paarmal erinnern, wo etwas volllief. Es passiert normalerweise nicht sehr oft.

Bei Windows weiß ich, wenn es zickt, dann immer erstmal neu starten.

Ein Linux neu zu starten bringt so gut wie nie was, dort ist bei Zickerei der Plattenplatz immer eine der ersten Stellen zu suchen. Die zweite sind die Rechte unter Linux, damit sind 98% aller Systemfehler abgedeckt.

Ein Linux ist aufwendiger beim Einrichten, aber wenn es mal läuft ist es kaum kaputt zu kriegen.

Dagegen kenne ich viele Windowsnutzer, die ihr Windows alle paar Monate komplett neu installieren.

Unterm Strich ist es wie immer, jedes System hat Vor- und Nachteile, ein bisschen Hintergrundwissen hilft damit zurecht zu kommen.

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