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Die Nase voll von WordPress

Ich habe mich ja in den letzten Monaten mehr als einmal über WordPress geärgert. Nach den letzten Updates habe ich trotz vieler Versuche noch immer in mehreren Blogs nicht wieder alles so laufen, wie ich wollte. Die aktuelle WP 2.8.4 ist ja wegen unzähliger Probleme und Lücken ihrer Vorgänger zwingend nötig. :(

Die Meldung bei Golem berichtet aktuell schon wieder von einer Sicherheitslücke für alle vorigen Versionen. :( Bereits im Juni habe ich in einer Blogparade nach Erfahrungen auch mit Serendipity und anderer Blogsoftware gefragt. Ich habe gestern beschlossen, dass es jetzt reicht und ich in Zukunft Schritt für Schritt von WordPress Abstand nehme. Mein Hauptproblem sind grad noch die sozialen Netzwerkfunktionen, die BuddyPress mit WP MU bietet.

Deshalb habe ich auch mal bei identica und twitter gefragt. Es gab kaum Joomla-Fans, wenig ganz andere Ideen, aber viele Drupal-Empfehlungen. Ich werde demnächst mal suchen gehen, wie sich ein Theme bei s9y bauen lässt, fein wäre ein leeres Grundgerüsttheme... Wird sich alles zeigen, vielleicht lassen sich ja Teile der WP-Themes übernehmen.

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Tweets that mention Die Nase voll von WordPressmiradlo bloggt -- Topsy.com am :

"" vollständig lesen
[...] This post was mentioned on Twitter by Ute Hauth. Ute Hauth said: Neuer Artikel auf miradlo bloggt: Die Nase voll von WordPress http://bit.ly/3uxCJ [...]

miradlo bloggt am : ...was lange währt... s9y

"...was lange währt... s9y" vollständig lesen
Ich habe mich ja bereits 2009 entschieden immer öfter lieber Serendipity als WordPress einsetzen zu wollen. Bei neuen Installationen habe ich das auch gemacht. Irgendwann vor gut eineinhalb Jahren hatte ich endgültig beschlossen, dass ich hier ein s

Kommentare

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onli am :

onli Leeres Grundgerüst: Das ist so ne Sache. Es gibt zwar templates/default/, die Dateien, die genutzt werden wenn das Template keine eigenen mitbringt, aber als Tabellendesign ist das nicht unbedingt die beste Vorlage - auch, weil das css dann ja nicht passt. Wenn man davon ausgeht muss man erstmal daran schrauben, vielleicht ist das aber auch nicht der schlechteste Anfang.
Am besten so: erstmal Bulletproof anschauen. Das Template ist mehr als eines, hat viele Anpassungsmöglichkeiten und gibt so auch ein Bild davon, was machbar ist. Mit den Optionen samt CSS-Kenntnissen ist da viel bereits machbar. Soll dann wirklich was eigenes her, kannst du gerne auf meinem derzeit genutzten aufbauen, würde ich dir dann zukommen lassen und dich ggf. einweisen. Ist das Prinzip der .tpls und der default-Dateien erstmal klar, wird der Eigenbau aber auch recht schnell machbar - abgesehen davon dürfte ja gerade dir alles klar sein ;)

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke Na, dann, herzlich Willkommen!

Wie Malte schon sagte, solltest Du Dir Bulletproof anschauen. Dieses Design ist schon sehr weit konfigurierbar.

Wenn Du s9y installiert hast, solltest Du Dir als erstes Plugin "Spartacus" installieren. Das sorgt dafür, dass Du auf das Online-Repository zugreifen kannst und es erhöht die Auswahl enorm.

Garvin Hicking, der Chefentwickler, treibt sich sehr häufig im unglaublich hilfsbereiten Forum herum. Die Community ist nich so riesig, wie bei Wordpress, aber dadurch lernst Du auch schnell die Köpfe hinter s9y kennen.

Ach ja, nach Version 1.4.1 im Januar steht jetzt gerade Version 1.5 vor der Tür.

Dieter am :

Dieter Ach nö! Das fände ich schon schade, wenn Du WordPress den Rücken kehren würdest.

Ich denke - trotz der häufig zutage tretenden Sicherheitsprobleme - sogar darüber nach WordPress bei meinen alten Websites bei einem Relaunch als CMS einzusetzen, also nicht mehr nur das Blog mit WordPress zu betreiben, sondern dann die komplette Webpräsenz. Das ist genau der umgekehrte Weg. Dazu wahrscheinlich demnächst mehr in einem Blogbeitrag oder Artikel.

Die Sicherheitsprobleme habe ich bisher in den Griff bekommen und das neue Buch von Frank Bültge enthält noch weitere Sicherheitstipps, die ich umzusetzen beabsichtige.

Ute am :

Ute @onli Danke für die Tipps und das Angebot mir dein Theme zu geben. Ich schau mir an, wie ich mit dem bulletproof klar komme, nicht immer komme ich mit idiotensicher zurecht. ;)

@Dirk mir fehlt definitiv noch eine Lösung für die Portalfunktion, aber ich werde erst einmal mit Einzelblogs anfangen.

@Dieter ich werde sicher nicht sofort bei allem von WordPress weggehen. Einerseits braucht es Zeit und für sowas wie BuddyPress sehe ich grad auch keine andere Lösung.
Hinzu kommen betreute Blogs, da ist es gar nicht meine Entscheidung.

Insgesamt habe ich mich jetzt jedoch oft genug über WordPress aufgeregt, deshalb muss ich mir Alternativen überlegen... ;)

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke @Ute: Ich habe das Serendipity-Buch hier. Vielleicht bietet das eine Antwort.

Dieter am :

Dieter @Ute
Aufregen und Ärgern sind Gefühlszustände, die ich gerne vermeide. Und WordPress hat sie mir schon beschert.

Wir hatten ja schon öfter die Diskussion um Alternativen für WordPress. Ich habe da noch nichts konkret getestet, aber versuche schon auf dem Laufenden zu bleiben.

Derzeit sehe ich insbesondere folgende Alternativen zu WordPress:
Einfache Bloglösungen: Insbesondere gehostete Lösungen wie Blogger.com und WordPress.com; s9y, Habari
CMS mit Blog: Drupal
Nur CMS: Typolight

Das deutet für mich darauf hin, dass es zwar Alternativen gibt, aber keinen "Allrounder" wie WordPress. WordPress war mal eine reine Blog-Software und ist auf dem Weg zum CMS mit Blog-Funktionalitäten. Ich persönlich finde das gut, denn damit wird WordPress auch für Websites mit und ohne Blog einsetzbar. Für andere WordPress-Nutzer, die lediglich eine Blog-Software wollen, wird damit aber WordPress zu umfangreich. Deshalb dürfte der Ruf nach einem WordPress-Light in Form einer reinen Blog-Software zunehmen. Mal Schauen, ob dieser Ruf so laut wird, dass die Entwickler ihn hören und umsetzen.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass Du WordPress nicht ganz den Rücken kehren willst. Sonst würde mir eine sehr kompetente und nette Diskussionspartnerin dazu abhanden kommen.

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke @Dieter: Wordpress nur zum Bloggen wäre dann schon Habari, oder nicht?

Ich persönlich halte nicht so viel von eierlegenden Wollmilchsäuen. Programme, die eines können und das dafür richtig finde ich besser als solche, die einen Gemischtwarenladen darstellen, dabei aber nicht so gut wie die Spezialisten sind.

Wordpress hat derzeit ein ganz starkes Architektur-Problem, was sich nicht zuletzt durch die Anzahl an Sicherheitslücken äussert. Beschränkung auf das wesentliche finde ich da besser.

ute am :

ute Ich bin ja beim Barcamp, deshalb gibt's von mir wahrscheinlich eher wenige inhaltliche Kommentare, ich hol's nach...

Dieter am :

Dieter @Dirk
Habe mir mal gerade die Startseite des Projekts Habari unter http://habariproject.org/en/ angesehen.

Die Importfunktion klingt schon interessant: Importers for Serendipity and WordPress

Da ich immer mehr Interesse an einem CMS mit integriertem Blog entwickle, entwickelt sich für mich auch WordPress grundsätzlich in die richtige Richtung. Aber das gilt natürlich nicht für die reinen Blogseiten.

ute am :

ute @Dirk ja das Buch schaue ich mir sicher noch an, du hattest ja schon mal angeboten es mir zu leihen...

@Dieter Danke fürs Diskussionspartnerin-Kompliment. :)
Mir geht's ein bisschen wie Dirk, ich glaube gerade die CMS-Funktionalität von WP macht es zu diesem komplexen Klotz, der dann solche Schwierigkeiten macht.
So schön es einerseits ist, sich nur in ein System einlernen zu müssen, so viel Probleme wirft der Funktionsumfang andererseits auch auf.

Für mich wäre es logischer nicht ein WP-Light in welcher Form auch immer zu entwickeln, sondern von vorne herein zwischen Blog und CMS zu trennen. Die CMS-Funktionen sollten der Zusatz sein, eher wie die Pluginsammlung BuddyPress, die nur zum Einsatz kommt, wenn sie benötigt wird.

Zu dem Thema Kern von Blogsoftware, demnächst mal noch mehr... ;)

Robert Wetzlmayr am :

Robert Wetzlmayr Vielleicht bin ich zu vorsichtig, gerade der Gedanke an BuddyPress würde mir die meisten Bauchschmerzen verursachen und die Ablösung von WordPress eher beschleunigen als verzögern, und zwar aus diesen Gründen:

BuddyPress enthält eine Vielzahl zusätzlicher Frontendfunktionen und damit potentieller Schadvektoren.

Es gibt nur extrem kurze Erfahrungswerte über die Sicherheitsaspekte der BP-Plugins. Schon rein auf Basis von Wahrscheinlichkeitsüberlegungen enthalten die jungen PB-Plugins noch schwere Lücken.

* Das Fundament WordPress MU ist im Wesentlichen eine One-Man-Show des einzigen Committers Donncha O Caoimh und liegt bei der Reaktion auf Zero-Day-Exploits meist einen Tag hinter der Single-User-Version.

Meine Wahl für community-lastige Sites: Drupal. Sauberer Code, nachvollziehbare Sicherheitspolitik, viele Committer.

ute am :

ute @Robert
Ja, mir geht's auch nicht gut mit BuddyPress, es verstärkt alles, was sowieso schon wacklig ist...

Aber was mir jetzt gut gefällt, ist, dass noch jemand Drupal empfiehlt, denn nach einigem Umschauen, wollte ich mir genau das mal genauer ansehen.

Wenn ich ein Testprojekt stehen habe, überlege ich mir dann, ob ich bestehende migriere oder nur neue dann mit Drupal realisiere.

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