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Kubuntu Grundeinstellungen wieder anpassen nach Installation : Wechsel KDE 3.5 auf KDE 4.2

Seit rund einer Woche bemühe ich mich nur noch auf (K)Ubuntu zu arbeiten, also von:
  • Kubuntu Werkzeugleiste
  • Gentoo mit KDE 3.5 zu
  • Kubuntu jaunty mit KDE 4.2
  • Ja ich weiß inzwischen könnte, sollte und werde ich auch demnächst auf Karmic Koala umstellen und auf KDE 4.3 oder so... Aber eins nach dem anderen, erstmal, was mir bisher so auffiel:
    • Einiges klappte recht gut und ich habe auch die Einstellungen bewußt mal wieder neu gemacht und nicht das ganze /home kopiert
    • Manches musste ich daher zwangsläufig wieder anpassen, anderes klappte soweit auf Anhieb
Die folgenden Punkte sind nicht vollständig, sondern eher was so nebenbei gar nicht klappen wollte oder sehr störend war umzustellen:
  • Ich hasse überflüssige Dateien, ich kümmere mich selbst darum zu sichern, was ich sichern will. Leider sieht Kubuntu das anders:
    • Sicherungsdateien für .directory also zusätzlich eine .directory~
    • für Kate
    • für Quanta
    Für die letzten beiden konnte ich es selbst einstellen, ich mag es zwar nicht, wenn bei default alles gesichert wird, aber wenn ich es abstellen kann ist es ok. Leider ist mir auch nach diversen Recherchen nicht gelungen herauszufinden, wo ich dem Ding abgewöhne, dass weiterhin .directory gesichert wird. Besonders lästig ist das, weil dann auch mein Eclipse immer meint geänderte Projekte zu haben, weil plötzlich eine .directory~ existiert. Für Tipps wäre ich dankbar...
  • Nervig ist, dass meine Sitzungsverwaltung nicht klappt wie gewohnt, zumindest mein Quanta war bisher immer in dem zuletzt genutzten Projekt wieder offen, das klappt leider nicht. Ich befürchte hier, dass es an KDE 4 liegt...
  • Mein Seamonkey ist der einzige Browser der mit zwei verschiedenen Konten der Deutschen Bank immer klar kam:
    • Problem ist, dass die Filialnummer der deutschen Bank zuerst steht, dann erst die Kontonummer, deshalb glauben fast alle Browser, dass das der Benutzername sei, dieser ist dann jedoch zweimal derselbe. Nur der Seamonkey verstand das immer, dass es zwei Konten sind.
    • Leider will sich der Seamonkey jetzt aber gar nicht mehr mit der Deutschen Bank verbinden und behauptet, dass SSL-Verbindungen nicht möglich seien. Die Einstellungen des Seamonkey und die Version sind zwischen Gentoo mit KDE 3.5 und Kubuntu jaunty mit KDE 4.2 identisch, aber es geht einfach nicht. Auch hier: Freue mich über jeden Tipp, der mein Problem zweier Konten in einem Browser löst...
  • Virtuelle Arbeitsflächen lassen nicht die Einstellung eigener Hintergründe zu
    • ich nutze schon immer vier Arbeitsflächen, wovon jede unterschiedlich konfiguriert war
      • zwei hatten höchstens ein stehendes Hintergrundbild, weil ich es nie sehe (Sitzungsverwaltung letzte wiederherstellen... damit ist auf zweien immer alles voll ;) )
      • eine hat meist ein wechselndes Hintergrundbild, weil sie ab und zu mal nicht voller Programme ist
      • eine war schon immer nur in einer dunklen Hintergrundfarbe, weil ich dort Bildprogramme nutze
  • Mühsam sind bislang die doch recht häufigen Abstürze verschiedener Programme:
    • AKregator habe ich jetzt deaktiviert und dank Dirk nehme ich jetzt den Tiny RSS (in demsollte ich mal noch ein bisschen mehr anpassen, aber ich komme grad eh nicht zum Lesen... ;)  )
    • Kontact stürzt rund fünfmal wöchentlich ab
    • Gwibber will noch nicht so recht alles tun, was ich gern hätte (Facebook geht gar nicht)
    • der KDE-Starter stürzt ebenfalls so etwa alle zwei Tage ab, nicht soooo schlimm, denn ich wechsle dann halt zum klassichen Menü
    • erstmals seit sehr vielen Jahren ist mir letztens während des Schreibens einer E-Mail die Tastatur abgestürzt
  • Einiges bei der Bedienung ist langsam aufgrund der KDE-Spielereien und neuen Ideen, z.B:
    • wenn ich zwischen Programmen umschalten möchte und mir nach erstem Anklicken auffällt, ich möchte doch ein anderes, dann bleibt der Focus bei dem ersten, muss erst wieder entfernt werden und erst danach kann ich wechseln
  • Meine geliebte umgangssprachliche Uhr hat noch Fehler und leider weiß ich noch immer nicht wo ich die Texte anpassen könnte
    • das zugehörige Datum lässt sich nicht von der Schriftgröße her anpassen und ragt in den Text der Uhrzeit hinein
  • Digikam zeigt keine sauber laufende Diashow mehr, sondern hängt sich alle paar Bilder auf
  • Mein Bildschirmschoner hält sich noch immer nicht an die angegebenen Zeiten, wie lange er laufen soll, bevor er sich zwecks Energiesparen einfach abstellt und einen schwarzen Bildschirm zeigt
  • An Dolphin statt Konqui als Dateimanager gewöhne ich mich allmählich, obwohl er noch immer zuweilen ein Eigenleben führt
    • klasse wäre, wenn es auch dort Lesezeichen gäbe, ich hatte bisher alle FTP-Zugänge so gespeichert, dass sie im Konqui als Lesezeichen verfügbar waren, aber eben, im Zweifel nehme ich dafür wieder Konqui
  • Der gesamte Rechner ist immer mal wieder mit "was weiß ich" beschäftigt und wird furchtbar langsam, obwohl ich mir grad schon angewöhnt habe, deutlich weniger Programme, Tabs und so gleichzeitig offen zu haben. Teilweise scheint das an Firefox zu liegen, der bekanntermaßen heftige Probleme mit schlecht programmiertem JavaScript hat und sich da an vielen Seiten aufhängt. Auch Eclipse und OpenOffice.org sind Klötze, die das ganze System stark belasten, trotz allem hatte ich da schon bessere Performance...
Unterm Strich: Einiges ist aus meiner Sicht normal, und gehört zum "wieder-einlernen" in ein geändertes System. Aber einige Punkte sind schon noch sehr merkwürdig und mühsam... Nun denn mal sehen...

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Kommentare

Dunkelangst am :

Dunkelangst Hi miradlo!

Was war denn für dich der ausschlaggebende Punkt von Gentoo zu Kubuntu zu wechseln? Ich frage nur aus dem Grund, da du die erste bist, die ich kenne, die den Weg in diese Richtung geht. Die meisten anderen wechseln eigentlich von K/Ubuntu zu Gentoo...

ute am :

ute Hi Helmut,

einer meiner Hauptgründe war die zeitweise völlig fehlende Doku von Gentoo:
http://miradlo.net/bloggt/web/datenverluste-und-wiederherstellung-gentoo-wiki

Gentoo erfordert recht regelmäßige Updates, die immer mal wieder auch Anpassungen erfordern. Insbesondere die Erstinstallation ist nicht schnell und nebenbei zu machen, sondern erfordert einige Zeit, weil da Gentoo Vor- und Nachteil ist.

Gentoo hat zunächst im Grunde gar nichts außer dem Betriebssystem. Gut dabei ist, dass ich immer die Wahl habe, möchte ich dieses oder jenes oder eben auch nicht.

Der Nachteil ist, fast alles muss ich explizit anfordern, viele Programme sind erst einmal nicht dabei.

Solange die Doku immer erreichbar war, war alles andere akzeptabel, denn während des Installierens konnte ich ja weiter arbeiten. Wobei es bei unserem Fuhrpark an verschiedenen Rechnern schon aufwändig wurde, alle soweit aktuell zu halten.

Roland hat unsere Gründe schon einmal recht gut zusammengefasst:
http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/blogparade-betriebssystem-oder-distributionsumstieg

Ein bisschen habe ich beim Podcast-Interview von Deimhart auch dazu gesagt:
http://miradlo.net/bloggt/linux/vorsicht-eigenwerbung-podcast-deimhart-von-gentoo-zu-ubuntu

Jetzt im Moment bin ich grad noch nicht wirklich glücklich, der ein oder andere Rechner bei uns bekam auch inzwischen wieder ein Gentoo, weil sich Ubuntu nicht passend konfigurieren lässt.

Ich habe vor mir und dem System Zeit zu geben, ein paar kleine Macken sind es wert dafür vieles nicht selbst anpassen zu müssen.

Aber unterm Strich brauche ich einen funktionsfähigen Rechner, wenn das mit ein paar Macken klappt, prima, wenn nicht, dann kann es auch sein, dass ich zurück wechsle, ich lasse mir das offen.

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