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Daten sichern : Backup und Struktur

Ich habe einige GB verschiedenster Daten, angefangen von Dateien für Webprojekte über Buchhaltungsbelege bis hin zu Bilddateien wie Fotos, Grafiken und Logos. Über die Jahre werden das nicht weniger Daten, denn die wenigsten Dateien landen tatsächlich im Müll. Deshalb ist mir ein sehr sortiertes, klares Struktursystem wichtig, um Daten auch wieder zu finden. Innerhalb von miradlo sollte die Dateistruktur möglichst auf jedem Rechner dieselbe sein, sonst ist es unmöglich sich auf mehreren Rechnern zu orientieren. Da nicht alle Personen dieselben Aufgaben haben und Rechner unterschiedlich genutzt werden, gibt es trotzdem einige Unterschiede. Bemerkbar macht sich das vor allem bei der Datensicherung.

Backups und Sicherungen

Theoretisch könnte ich jeweils alles auf meinem Rechner auf den Backupserver sichern. Das klingt zunächst sinnvoll, ist es aber nicht. Beim ersten Sichern ist das eine gute Idee, doch sobald ich mal aufräume und umsortiere, neu benenne, lösche wird es schwieriger.

Löschen im Backup

Um wenig Platz zu verbrauchen wäre es sinnvoll auch im Backup direkt alles zu löschen, was ich lokal gelöscht habe. Allerdings brauche ich mein Backup unter anderem deshalb, weil ich zuweilen mal etwas zuviel lösche. Würde ich beim Sichern also direkt auch auf dem Backupserver alles löschen, dann wäre womöglich beides weg, bevor ich merke, dass ich etwas zuviel gelöscht habe.

Alles aufheben beim Backup

Alternativ könnte ich also im Backup nichts löschen. Für mich auch keine gute Idee. Innerhalb weniger Wochen habe ich im Backup damit eine Version, die voll ist mit altem Kram, den ich schon aufgeräumt hatte. Brauche ich jetzt das Backup, z.B. bei einem Rechnerwechsel, dann hilft es mir nicht, denn ich müsste erstmal wieder aufräumen. Hinzu wird die Datenmenge irgendwann überdimensional riesig. Ich habe zur Zeit etwa 40.000 Bilddateien, die ich noch nutze. Da sind keine Verzeichnisse alter Projekte dabei, auch nicht dabei sind die Zwischenstände, die speichere wenn ich Bilder bearbeite. Bei den 40.000 fehlen auch die meisten Bildverzeichnisse, bei denen ich Bilder aus anderen Ordnern reinkopiert habe, um für ein Projekt eine eingeschränkte Auswahl zu haben, die ich auch gefahrlos bearbeiten kann, ohne womöglich ein Original kaputt zu machen.

Daten für mehrere Nutzer

Ein großer Teil meiner Dateien sind keine privaten Daten, sondern sie hängen mit miradlo zusammen. Diese Daten sollen für alle Mitarbeiter leicht nutz- und erreichbar sein. Da ich meine Finger in jedem unserer Projekte habe, was für niemand anders gilt, habe ich alle Daten. Wir haben daher ein Konzept was das berücksichtigt:
  • Projektdaten (Daten die bei laufenden Projekten ständig gebraucht werden)
  • Kundendaten (Daten, wie z.B. Bilder vom Kunden, die jedoch nicht alle im aktuellen Projekt genutzt werden)
  • Daten pro genutztem Rechner (auf meinem Hauptrechner ist alles was ich aktuell brauche drauf, auf meinem Zweitrechner für unterwegs nur ein kleiner Teil)
  • Persönliche Daten (alles was privat ist, der kleinste Teil ;) )

Sicherungen

Die Daten meines Rechners unterscheiden sich also und werden daher auch unterschiedlich behandelt. Den größten Teil der Daten sichere ich doppelt. Einmal so, dass ich eine exakte Kopie meines Arbeitsrechners habe. Einmal so, dass nichts verloren geht, also ohne im Backup ebenfalls zu löschen.

Struktur Backupserver

  • public
    • rechnername 1-n
    • miradlo (alle Daten, die pro Mitarbeiter gebraucht werden könnten)
    • scripts (Skripte, z.B. für rsync)
  • private
    • rechnername 1-n (falls es private Daten gibt)
    • musik
Hinzu kommen die Projektdaten, die wir über svn sichern.

Trackbacks

rsync und ich: eine Hassliebemiradlo bloggt   am :

"" vollständig lesen
[...] die Struktur meiner Daten aussieht und wie ich Daten sichere habe ich im Artikel Daten sichern : Backup und Struktur beschrieben. Ich habe einige GB Daten, die sind schon auch in einem klaren System sortiert, [...]

Kommentare

Holger am :

Holger Der Beitrag erinnert mich mal wieder drann selber diverse backups zu aktualisieren.. Ich bin immernoch auf der Suche nach einer einfachen und sicheren lösung um FTP und SQL Backups automatisch anzulegen welche im ernstfall auch ohne Probleme wieder hergestellt werden können.. Zum glück hatte ich bisher noch nie das Problem, das mir eine komplette Festplatte ausgefallen ist.

ute am :

ute

Holger: lösung um FTP und SQL Backups automatisch anzulegen

FTP brauche ich nicht, unsere Webprojekte sichern wir über SVN und meine Sicherung bezieht sich hier jetzt auf die Daten auf dem lokalen Rechner. SQL-habe ich da nicht so oft, dass ich es automatisiere, das mache ich auch auf dem Laptop über phpmyadmin. Skripts auf dem Server kümmern sich natürlich auch um SQL-Sicherungen.

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