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Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen -T - Z

Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile. 

Usability, Benutzerfreundlichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Software-Ergonomie

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Benutzerfreundlichkeit ist laut Wikipedia: "die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System" Software-Ergonomie ist laut Wikipedia: "die Wissenschaft von der Benutzbarkeit von Computerprogrammen". Diese Definitionen beschreiben bereits den Zusammenhang der Begriffe. Speziell aufs Web bezogen gibt es außerdem den Begriff Web-Ergonomie. Unabhängig vom genutzten Begriff geht es darum anwenderfreundlich, leicht und intuitiv benutzbare Webseiten zu erstellen. Das Ziel jedes Webauftritts sollte sein: die Darstellung der Inhalte an die menschliche Aufnahmefähigkeit anzupassen, kurz gesagt: „Don’t make me think.“ Dies ist auch der Titel eines guten Buchs von Steve Krug zu diesem Thema: "Don't make me think! Web Usability: Das intuitive Web". Gemeint ist nicht, dass die Besucher nicht denken dürfen; das dürfen und sollen sie natürlich. Aber sie sollen über die Inhalte der Webseite, des Themas nachdenken, nicht darüber, wie die Webseite zu bedienen ist oder was sich vielleicht noch irgendwo versteckt.

Validator

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Ein Validator ist ein freier und kostenloser Service, über den Webautoren Dokumente wie HTML- und XHTML-Dokumente auf die Konformität zu W3C-Empfehlungen und anderen Standards überprüfen können. Der bekannteste Validator für HTML ist der W3C HTML-Validator, für CSS gibt es den CSS-Validator, für RSS den RSS-Validator, (mehr zu RSS im Glossar Blogs) um Links automatisch zu prüfen den Linkchecker, wer wissen will ob ein XHTML-Dokument korrekt ist nutzt am besten den XHTML-Schema-Validator von schneegans.de. Es gibt noch einige weitere Validatoren, die meist ähnliche Ergebnisse liefern. In Details können sich diese jedoch unterscheiden, mancher vermeintliche Fehler im CSS liegt daran, dass auf CSS 2, statt auf CSS 2.1 geprüft wird. Mehrere Tests mit nur einmaliger Domaineingabe gibts z.B. bei monstercheck.

W3C (World Wide Web Consortium)

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Das W3C wurde 1994 u.a. von Tim Berners-Lee gegründet, der auch heute noch Vorsitzender ist. Dieser Verband verschiedener Interessensgruppen, empfiehlt neue Webstandards, bzw. macht Vorschläge dazu. Die Mitglieder des W3C sind Fachleute aus IT-Unternehmen und Forschungsinstituten, daher werden deren Empfehlungen (Recommendations, da diese nicht-staatliche Organisation keine verbindlichen Standards festlegen darf) meist in kurzer Zeit zum verbindlichen Standard. Mit Hilfe dieser Standards für HTML, XHTML, CSS usw. ist es möglich Webseiten so zu erstellen, dass sie von den verschiedensten Browsern auf unterschiedlichen Betriebssystemen les- und bedienbar angezeigt werden.

Webautor, Webdesigner...

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Die Person oder die Personen, die HTML-Dokumente, Stylesheets (sowie weiteres, wie z.B. PHP) für Webseiten schreiben, haben keine verbindliche Berufsbezeichnung. Der Beruf kann auch dann ausgeübt werden, wenn jemand keinerlei einschlägige Ausbildung in diesem Bereich hat. Keine der Bezeichnungen ist geschützt, daher haben Kunden leider keine Möglichkeit bereits an der Berufsbezeichnung zu erkennen, ob jemand über Fachwissen verfügt. Manche Webautoren kommen aus ganz anderen Fachgebieten, manche aus dem grafischen Bereich, andere, wie die meisten Mitarbeiter bei miradlo aus der Informatik. Eine Auswahl der gängigen Berufsbezeichnungen:
  • Webautoren
  • Webdesigner
  • Entwickler
  • Suchmaschinenexperten
  • Online-Redakteure
  • Mediendesigner
  • Mediengestalter
  • Informationsarchitekten
  • Usability-Experten
  • Web-Ergonomen
  • XML-Evangelisten
  • Webworker
Je nach Schwerpunkt und Geschmack bezeichnen sich diejenigen, die mit dem Web arbeiten, mit einer der genannten Berufsbezeichnungen. Mir persönlich gefällt Webautorin gut, da diese Bezeichnung meines Erachtens am besten die gesamte Tätigkeit beschreibt.

Webdesign und Webentwicklung : hilfreiche Programme

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Fürs Erstellen von Webseiten gibt es einige hilfreiche Programme, für viele gibt es keine Alternative zum marktführenden Dreamweaver. Jedoch wer Alternativen sucht, kann einiges anders finden. Hilfreich sind beispielsweise das Firefox Add-On Screengrab und die Webdeveloper-Toolbar; speziell unter Linux, gibt es neben Quanta unter anderem Ergänzungen wie KSnapshot, den KColorChooser (bei Gentoo im Paket kde-base) die IEs4Linux, und den KRuler. Mehr zu Browsern, siehe: Browser, Webbrowser, User Agent (Benutzeragent).

Web 2.0

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Der vielfach eingesetzte Begriff Web 2.0 fasst einige sehr unterschiedliche Themengebiete zusammen, die in etwa im gleichen Zeitraum verstärkt gestartet wurden. Das sind einerseits die Blogs meist mit RSS-News. Blogs werden meist, erst dann, erfolgreich, wenn die Kommunikation mit den Besuchern stattfindet. Noch stärker gilt das für Wikis und Webforen, nur wenn sich die Leser und Besucher beteiligen, ergeben sich spannende Projekte. Klappt das nicht, dann sieht man an vielen traurig leeren Webseiten, dass sie zwar viele Möglichkeiten haben, die jedoch nicht genutzt werden. Ein weiterer sehr wichtiger Teilbereich des Web 2.0 sind die sozialen Netzwerke, angefangen von öffentlichen Lesezeichen, über Kontaktmöglichkeiten, eingebaute Foren und ähnliches. Führend in Deutschland sind zur Zeit Xing, Studi-VZ und Schüler-VZ.

Workaround, Umgehungslösung, Würgaround

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Ein Workaround ist meist eine provisorische Lösung die das gewünschte Ergebnis bringt, ohne den eigentlichen Fehler zu beheben. Für Endanwender ist ein Workaround bei Softwarefehlern, oft die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen. Im Webumfeld werden Workarounds genutzt, um bekannte Schwächen mancher Browser in der CSS-Implementierung zu umgehen. Bei Lösungen, die sehr unschön sind oder nur mit großem Aufwand zum Ziel führen, spricht man umgangssprachlich auch von einem Würgaround.

www (World Wide Web)

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Das heutige Web (www) wurde 1989 von Tim Berners-Lee an einem Forschungsinstitut in Genf als Dokumentationssystem entwickelt. Das World Wide Web basiert auch heute noch auf den drei Kernstandards HTTP (HyperText Transfer Protocol), HTML (HyperText Markup Language) und URL (Uniform Resource Locator, ein URI [Uniform Resource Identifier] bezogen auf HTTP), ohne die keine Webseite angezeigt werden kann. Inzwischen haben sich als weitere Standards CSS, JavaScript und HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure), etabliert.

WYWIWYG (What You See Is What You Get)

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WYSIWYG-Programme sollen Dokumente bereits während der Bearbeitung am Bildschirm exakt so angezeigen, wie diese später aussehen. In der Webentwicklung funktioniert das für den einen vom Programm genutzten Browser sehr gut. Allerdings ist das Ganze ein Trugschluss, denn gerade Anfänger glauben, dass diese eine korrekte Ausgabe ihnen eine funktionierende Webseite beschert. Die Programme, wie z.B. Dreamweaver können jedoch nicht automatisch alle Browserbesonderheiten berücksichtigen, daher ergeben sich später häufig Anfragen, wie: "Warum stellt der Browser XY meine Seite nicht so dar wie der Browser Z." Ein umfangreiches Glossar zur Webentwicklung gibt es bei Michael Jendryschik, dort gibt es außerdem die sehr gute Einführung in Webdesign. Empfehlenswert zum Thema Webdesign ist immer auch SelfHTML, meines Erachtens am besten nutzbar, indem man bei Google eingibt: selfhtml gesuchter_Begriff.

Ich freue mich auf Kommentare und Hinweise.

Trackbacks

miradlo bloggt am : Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - G - S

"Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - G - S" vollständig lesen
Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Info

miradlo bloggt am : Wordpress sicherer machen ::: ohne den sonst existierenden admin

"Wordpress sicherer machen ::: ohne den sonst existierenden admin" vollständig lesen
Wordpress-Attacken häufen sich insbesondere in den vergangenen Wochen. Anders als sonst oft, sind dieses Mal wohl auch aktuelle Versionen betroffen. Einige empfehlen daher, den von Wordpress grundsätzlich angelegten admin, umzubenennen. Im Web fanden s

Kommentare

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Core Design Studio am :

Core Design Studio Hi Ute, erst einmal alles Gute und Gesunde für 2013. Ich finde deinen Artikel wirklich gut und er umfasst alles was wichtig ist. Dafür ein dickes Danke! Wenn du erlaubts, würde ich gerne deinen Artikel als Vorlage für ein ähnliches Glossar nutzen. Wäre nett, wenn du mir hierzu kurz ein Feedback geben könntest. Ich würde alles natürlich in meinem Wortlaut schreiben, aber diesen Artikel als Basis nutzen wollen. wäre das okay für dich ?
VG, Mario

ute am :

ute Hi Mario,

dir auch einen guten Start ins neue Jahr.

Meine Regel ist, ein Link zum Original, dann kannst du gern nutzen was du magst.

Gruß aus dem Süden,

Ute

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