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Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - G - S

Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile.

Grafikprogramme

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Grafikprogramme, wie Gimp, Scribus und Inkscape können die Marktführer, wie Photoshop ersetzen.

Homepage, Webseite, Website, Webauftritt, Internetseite

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Für Laien scheinen diese unterschiedlichen Begriffe meist alle dasselbe zu bedeuten. Unter Fachleuten gibt es jedoch durchaus unterschiedliche Definitionen:
  • Homepage: die Startseite eines Webauftritts, das ist auch die Seite, die angezeigt wird, wenn nur die Domain ohne weitere Angaben aufgerufen wird, z.B. miradlo.net
  • Website, Webauftritt, Internetauftritt: der gesamte Auftritt, das gesamte auf einer Domain (z.B. miradlo.net) erreichbare Angebot
  • Webseite, Internetseite: eine einzelne Seite, eines Auftritts, z.B. die Startseite oder jede andere Unterseite, die durch einen Link oder direkte Eingabe in die Adresszeile aufgerufen werden kann.

HTML (HyperText Markup Language), XHTML (Extensible HyperText Markup Language)

Jede Webseite enthält HTML, damit sie überhaupt angezeigt werden kann. Selbst rein als Flash realisierte Seiten (siehe auch den Beitrag zu Webdesign Trends) benötigen etwas HTML. Ein Ausschnitt der Struktur, einer HTML-Seite, innerhalb des body-Elements steht der eigentliche Seiteninhalt.

<body>

<h1>Überschrift</h1>

<p>Absatztext</p>

</body>

Wird keine bestimmte Seite angegeben, also z.B. miradlo.net/irgendwas.html gibt es Standardvorgaben, welche Seite angezeigt werden soll. Diese Standards erwarten meist eine Seite, die index heißt.

Zunächst wird gesucht, ob es eine index.html gibt. Ist diese vorhanden, so wird sie zum Browser gesendet, dieser zeigt sie an.

Die Struktur des HTML sollte ähnlich aufgebaut sein, wie ein Aufsatz:

Überschriften (header: h1, h2, ...)

Textpassagen und Absätze (paragraphs p),

Listen (z.B: unordered list ul, Listenelement li),

Bilder (images img) usw.

Dieser Aufbau hat nichts mit dem Design zu tun und soll daher ausschließlich auf den Inhalt bezogen sinnvoll strukturiert sein. Das bedeutet beispielsweise, dass jede Seite mit einer Hauptüberschrift h1 beginnt. Rundum den Inhalt werden weitere HTML-Elemente gesetzt, die beispielsweise den Pfad zur CSS-Datei enthalten.

XHTML 1.0 wird zur Zeit meist ebenfalls als HTML ausgeliefert, da einige Browser, z.B. der Internet Explorer mit der Auslieferung als XML nicht zurecht kommen. XHTML 1.1 darf nur als XML ausgeliefert werden und kann aus diesem Grund im Moment nicht für Webauftritte verwendet werden, außer innerhalb eines Intranets in welchem die genutzten Browser damit zurecht kommen. Eine ausführliche Erläuterung zu den Vor- und Nachteilen von XHTML und HTML bietet Christoph Schneegans in seinem XHTML-Einmaleins. Wer genauer wissen möchte welche Elemente es in HTML gibt und wie sich die Elemente unterscheiden, je nachdem um welche HTML/XHTML-Version es geht, sollte einen Blick auf die Übersicht aller HTML-Elemente von Jens Meiert auf seiner Website werfen.


IP

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Nach Eintippen einer Adresse in Adresszeile des Browsers, z.B. miradlo.net sendet der Browser eine Anfrage an den DNS-Server. Dieser übersetzt die Adresse in eine IP, z.B. 85.131.171.218, diese eindeutige Adresse identifiziert den Server, auf dem die gewünschten Inhalte liegen. Da die als Zahl aufgebaute IP für Menschen schwer zu merken ist wurden die Domainnamen entwickelt.

Meta, Metadaten

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Wikipedia schreibt zu Metadaten: "Als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man allgemein Daten, die Informationen über andere Daten enthalten." Im Zusammenhang mit dem Web sind meist die meta-Tags genannten HTML-Elemente gemeint, die im Kopfbereich von HTML-Seiten stehen können. Die Daten in den Meta-Tags sind für Besucher der Webseite nicht sichtbar, sie befinden sich im Quelltext und waren ursprünglich für Suchmaschinen gedacht. Durch den massiven Missbrauch der Meta-Tags von Spamseitenbetreibern werden diese Tags inzwischen nur noch von wenigen Suchmaschinen überhaupt berücksichtigt, Google ignoriert fast alle Meta-Tags. Die meisten dieser Tags müssen daher nicht mehr angegeben werden. Sinnvoll ist es jedoch nach wie vor, die Beschreibung der Seite anzugeben, da auch Google diese nutzt, wenn Suchergebnisse angezeigt werden.

miradlo

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miradlo ist ein kleines Softwareunternehmen in Konstanz am Bodensee, das sich vor allem mit Webapplikationen, Webdesign und Informatikdienstleistungen, wie z.B. Schulungen befasst. Mehr über unsere Angebote siehe auch www.miradlo.com

Multimedia

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Der Begriff Multimedia fasst die unterschiedlichsten Inhalte zusammen, insbesondere alles, was nicht nur Text oder Grafik ist, sondern Audio, Video usw.

PHP (Hypertext Preprocessor)

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Um eine Funktion in einer Webseite nutzen zu können, gibt es verschiedene server-seitige Sprachen. Die gebräuchlichste und im Moment bei miradlo ausschließlich genutzte Sprache für diesen Zweck ist PHP. PHP ist ein rekursives Backronym für PHP: Hypertext Preprocessor, ursprünglich Abkürzung für Personal Home Page Tools. Der Begriff Hypertext Preprocessor enthält die Tatsache, dass zuerst (pre) die *.php Datei verarbeitet, interpretiert (process) wird, um daraus wieder Hypertext, also HTML zu erzeugen). PHP ist eine Skriptsprache. Mit PHP können dynamische Inhalte auf Webseiten erzeugt werden, z.B. ein automatisch generiertes Datum, eine Navigation, die nur an einer Stelle und nicht in jeder Datei geschrieben werden muss und vieles mehr.

Quelltext

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Der Quelltext ist ein Begriff für den, auch für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms. Im allgemeinen Sprachgebrauch und bezogen aufs Web ist damit meist der HTML-Quelltext einer Webseite gemeint. Da HTML keine Programmiersprache ist, gibt es keinen Unterschied zwischen dem geschriebenen "Code" und dem Quelltext. Bereits bei der Skriptsprache PHP ist das anders, die Anweisungen in PHP werden auf dem Server interpretiert und dieser liefert an den Browser nur noch HTML aus.

Quirks- und Standardmodus

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Alle aktuellen Webbrowser kennen zumindest zwei Modi, um eine Webseite darzustellen: den Quirks-Modus und den Standardmodus. Ursprünglich war es so, dass alle Seiten mit einer Doctype-Angabe, so behandelt wurden, als wären sie standardkonform und alle anderen Seiten wurden so dargestellt, als seien sie für ältere Browser entwickelt, die noch nicht mit den Webstandards klar kamen. Damit wurde gewährleistet, dass bei Erscheinen einer neuen Browserversion nicht alle, für ältere Browser optimierte, Webseiten nicht mehr korrekt angezeigt würden. Durch einen Fehler im IE6 interpretiert diese allerdings manche Seiten, als im Quirks-Modus darzustellen, die standardkonform entwickelt wurden. Das gilt immer dann, wenn vor dem Doctype noch etwas steht, ein Leerzeichen, eine korrekte XML-Deklaration oder ähnliches. Inzwischen werden leider viele Seiten mit einem Doctype ausgeliefert, die keineswegs standardkonform erstellt sind, unter anderem deshalb, weil einige WYSIWYG-Editoren immer einen Doctype einfügen. Diese Unterscheidung funktioniert daher nicht mehr, deshalb sucht man nach anderen Lösungen, siehe auch den Artikel zu Webstandards und dem Internet Explorer.

Rendering-Engine

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HTML-Rendering ist ein Teilbereich eines Webbrowsers, der der semantisch orientierten Dokumentstruktur eine visuelle Darstellung zuordnet. Dafür wird eine Rendering-Engine genutzt, diese interpretiert das mittels CSS definierte Layoutmodell, und befüllt dieses Layout mit dem durch HTML definierten Text. Jeder Browser benötigt eine Rendering-Engine, um die HTML- und CSS-Dokumente einzulesen. Es gibt jedoch mehr Browser als Rendering-Engines, Browser, die dieselbe Rendering-Engine nutzen stellen Webseiten auf die gleiche Weise dar. Das Wissen über die gleichen Rendering-Engines erspart manche Tests. Die wichtigsten Rendering-Engines sind:
  • Gecko wird z.B. von den Browsern Mozilla, Firefox und Camino verwendet.
  • KHTML, Webkit: Webkit entstand aus KHTML es gibt Bestrebungen die beiden wieder zusammenzuführen. Genutzt von Konqueror und Safari.
  • Trident wird von den Internet Explorern genutzt, obwohl diese sich als Mozilla beim Server anmelden (z.B. der IE7 in der Form: Mozilla/4.0 compatible; MSIE 7.0)

Screenreader

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Ein Screenreader liest die Inhalte einer Webseite vor oder gibt sie auf einer Braillezeile (Texte in Blindenschrift) aus. Meistens verwenden sehbehinderte Anwender einen Screenreader. Vorgelesen oder ausgegeben werden können logischerweise nur Texte, keine Bilder und keine Animationen. Ein wichtiger Grund um für inhaltlich relevante Bilder sinnvolle Alternativtexte anzugeben.

Suchmaschine, Suchroboter, Spider, Webcrawler

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Eine Suchmaschine ist ein Programm, welches in Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie dem World Wide Web gespeichert sind, recherchiert. Die Dokumente können somit durch die passenden Suchbegriffen in den Suchergebnissen zur Verfügung gestellt werden. Meist wird bei Anzeige der Suchergebnisse der Beschreibungstext der Webseite mitgeliefert. Die zur Zeit meistgenutzte Suchmaschine Deutschlands ist Google. Um Ergebnisse zu sammeln werden Suchroboter, auch Spider oderWebcrawler verwendet. Ein Suchroboter ist ein Programm, das die Inhalte von Websites automatisch und rekursiv einliest und auswertet. Mittels der in Webseiten enthaltenen Links gelangt der Suchroboter von einer Webseite zur anderen.

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