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ichphone ...Ende

ichphone Screenshot mit AppsGekauft habe ich es damals weil, zu dieser Zeit die Android-Telefone für E-Mails nur nutzbar waren, wenn man Google-Mail nutzte. Lustig gemacht habe ich mich darüber, ich nannte es auch von Anfang ichphone, nicht iphone.

Manches war gut daran, anderes weniger. Immer mal wieder ärgerte mich diverses:

Roland wechselte letztes Jahr seinen Vertrag und deshalb war ein neues ichphone übrig. Das alte habe ich verschenkt, ich richtete das Neue ein. Erstmal ja durchaus sinnvoll und zeitsparend, denn ich musste mich nicht einlernen. Ich experimentiere mit Telefonen nicht gern. Ich möchte, dass mein Telefon einfach tut was ich will, ohne dass ich mich länger damit befassen muss. Mir war klar, dass das nicht klappen wird, sobald ich statt iphone auf ein Android wechsle.


Alles in allem rechnete ich damit, dass es mich mindestens zwei Tage kosten wird, bis die wichtigsten Dinge so klappen, wie ich es mir vorstelle. Ich hatte keine Lust darauf. Mein Junior fragte nach einem Tarifwechsel ab und an, ob ich nicht mein Telefon mal wechseln möchte, er könnte ein iphone brauchen. Ich schaute mal kurz, aber so recht wollte ich nicht, denn es zeigte mir, ich müsste mich damit befassen, denn mit dem was ich entscheide müsste ich wieder einige Zeit klar kommen und es würde mich Zeit kosten es einzurichten.

Einige Monate ging alles recht problemlos, das iphone brauchte für Updates nicht mehr jedesmal ein itunes, was für mich bedeutete, ich musste nicht mehr immer einen Extrarechner hochfahren um mich drum zu kümmern. Ich hatte Fotos drauf, die ich recht regelmäßig auf meinen Standardrechner auch mit Linux sicheren konnte. Mails gab es auf dem iphone nur in Kopie, sonst war da nicht so viel. Deshalb riskierte ich anfangs mit ein bisschen Bedenken, Updates direkt ohne vorheriges Backup auf dem iphone zu machen.

Einige Zeit ging das gut und ich hatte keinen Grund mich um ein anderes Telefon zu kümmern. Irgendwann im September wurde wieder ein Update angezeigt, ich überlegte nicht lange und klickte einfach drauf. Dieses Mal ging es gründlich schief. Das Update blieb hängen und alle Daten waren anschließend weg.

Einige Fotos waren kein Weltuntergang, aber mir fiel auf, was eben doch nicht gesichert war und auch nicht so schnell wieder herzustellen war. Alles in allem hätte ich einiges erneut einrichten müssen, weil das Backup zu alt war. Zeit zu investieren um mal wieder dieses ungeliebte Teil zu aktualisieren sah ich nicht ein. Die wichtigsten Grundfunktionen waren aus dem Backup wieder da und mehr wollte ich nicht.

Damit musste ich jetzt also nach einem passenden Telefon schauen. Ich fragte ein bisschen rum, sah mir einiges vorab im Web an und spazierte dann einige Tage später mit Roland in die Stadt und sah mir im t-online-Shop an, was mich interessierte. Schlussendlich war das Samsung Galaxy S3 am nächsten an meinen Wünschen dran.

An diesem Wochenende war mein Junior gerade da und wollte natürlich gern das iphone gleich Sonntagabend mitnehmen und nicht noch zwei Wochen drauf warten, bis wir uns wieder sehen würden. Ich sicherte also nochmal den letzten Stand und machte es dann platt und setzte es für ihn neu auf.

Ich hatte angenommen, dass die Sicherungen auch auf das neue Telefon zu übernehmen wären. Aber da habe ich mich ein letztes Mal über das ichphone geärgert. Sowas wie die Notizen liegen im Backup nicht als Text vor, was sie ja eigentlich sind, sondern lassen sich nur als Notizen auf ein iphone spielen. Sowas wie eine Playlist der Musik auf dem iphone als Textdatei wäre ebenfalls nett gewesen, gab es aber auch nicht. Kontakte ließen sich zwar in Windows importieren, aber das Ergebnis zeigte mir zunächst, dass ich von Roland keine Telefonnummer hätte, sondern nur eine E-Mail-Adresse. Zusammengefasst, alles was ich unbedingt übernehmen musste klappte nur mit größerem Aufwand, manches ging gar nicht. Das Backup des iphone ist nur für ein Wiederherstellen genau dieses Geräts sinnvoll, hilft aber kaum weiter, wenn die Daten in anderer Form gewünscht wären. Manches hätte ich einfach gern lesbar auf meinem Rechner gesichert, anderes hätte ich gern fürs neue Telefon übernommen.

Mit dem Android bin ich noch nicht so weit, dass ich sicher sagen kann, dass es da besser wäre. Bisher weiß ich wie ich Fotos sichere, wie ich Kontakte ins Telefon bekomme, die auf dem Telefon neuen Kontakte zurück auf meinen Rechner sichern ist mir bislang auch noch nicht so gelungen, wie ich wollte. Möglicherweise ist es also egal welches Telefonsystem, gedacht wird vor allem an Backups, um genau dieses Gerät wieder herzustellen, aber nicht daran, dass auch andere Sicherungsmöglichkeiten sinnvoll sein könnten.

Manchmal bin ich erstaunt, was diese kleinen Dinger alles können und woran schon gedacht ist, an anderen Stellen sehe ich jedoch durchaus noch Nachholbedarf.

Häufig geht es mir auch hier, wie fast immer bei Software: Ich bin enttäuscht bei den Möglichkeiten etwas anders zu nutzen, als im Standardfall vorgesehen. Einfach ist meist nur die Nutzung, die genau so läuft wie vom Hersteller vorgesehen, so bald mensch irgendetwas individuell anders möchte, wird es aufwändig. Ab sofort schimpfe ich hier jedoch nicht mehr über ein ichphone (und damit bin ich schon sehr zufrieden), sondern ab sofort wird es also Geschichten über ein Android auf einem S3 gehen...

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miradlo bloggt am : von S3 auf S5 - Samsung Galaxy

"von S3 auf S5 - Samsung Galaxy" vollständig lesen
Mein Samsung Galaxy S3 ließ sich kürzlich mal gar nicht mehr laden. Nach einigem Testen mit verschiedenen Kabeln und Ladegeräten ließ es sich manchmal wieder laden. s3 zickt beim Laden Aber immer mal wieder war es nach dem Laden über Nacht gerade mal

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