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Wie bei mir ein Beitrag (Blogartikel) entsteht, wie ich vorgehe und mehr...

Wahrscheinlich gibt es sehr viele unterschiedliche Vorgehensweisen, um einen Blogeintrag zu erstellen. Hobby (Nickname vom Nachnamen abgeleitet) von thinkblogging möchte in seiner Blogparade einiges darüber wissen, wie bei anderen ein Beitrag entsteht. Teilnehmen kann man noch bis morgen den 9. Februar. Ich bin gespannt, wie sich das Vorgehen bei den Teilnehmern unterscheidet.

Woher kommen die Ideen für einen Blogeintrag?

Die meisten Ideen kommen bei mir aus dem Alltag. Das gilt für beide Blogs, sowohl für dieses als auch für uteles Blog, in dem es mehr um allgemeine Themen, und um Plaudereien geht, als hier. Fast täglich bin ich im Netz unterwegs, sei es auf Webseiten, im Usenet, in Mailinglisten, bei Xing oder ähnlichem. Dabei begegnen mir die unterschiedlichsten Themen und manche davon greife ich auf. Manchmal gibt es auch gerade aktuell einen Anlass, um einen angefangenen Beitrag zu einem Thema fertigzustellen. Andere Ideen kommen aus dem Alltag außerhalb des Internets, mal vom Arbeitsalltag, mal aus dem Privatbereich. Je nach Thema veröffentliche einen Artikel mal hier und mal eher im anderen Blog.

Vorgehen von der Idee bis zum fertigen Artikel

Vieles begegnet mir an Ideen, in Momenten, in denen ich grad keine Zeit habe, um einen Beitrag zu schreiben. Ich habe jedoch fast immer den Administrationsbereich beider Blogs offen. Wenn mir etwas interessant erscheint, dann erstelle ich einen Entwurf, da gibt es schon mal einen Arbeitstitel, meist noch ein Datum bis wann ich den Artikel fertigstellen möchte, und im Hauptteil notiere ich einige Stichworte, eventuell Links, die mich auf die Idee gebracht, oder auch mal ganze Mails oder Nachrichten, wenn die Idee auf diesem Weg kam. Manche Entwürfe bleiben länger liegen und es kommt vor, dass ich mehrfach weiteres Material hinzufüge, bevor ich mich näher mit dem Artikel befasse. Wenn ich einen Beitrag erstellen möchte, öffne ich alle Links, die ich notiert habe und schaue mir zunächst noch einmal alles an, was ich an Informationen gesammelt habe. Als nächstes schaue ich schon einmal vorab, welche Links nachher im Artikel erscheinen sollen und notiere diese bei meinen Stichwörtern. Ich beginne zu schreiben, wenn ich weiß, was ich eigentlich mit dem Beitrag sagen oder erreichen will. Mal geht es ums Plaudern, ein anderes Mal darum zu informieren, ab und zu möchte ich außerdem zum Nachdenken anregen oder einen Artikel zusätzlich so verfassen, dass auch Suchmaschinen ihn mögen. Nach den ersten ein, zwei Absätzen bekomme ich ein Gefühl dafür, wie umfangreich der Blogbeitrag wird. Dementsprechend erstelle ich mir die weitere Struktur. Mal nur mit einer Liste, mal nur mit dem Hervoheben einiger Schlüsselbegriffe im Text, mal indem ich direkt berücksichtige, dass das Stoff für mehr als einen Beitrag ist, mal indem ich Zwischenüberschriften einfüge. Wenn die Struktur steht, fange ich oben an und schreibe den eigentlichen Text. Manchmal stelle ich noch ein bisschen was um, aber meist stimmt meine erste Struktur. Das Schreiben an sich, das geht quasi von selbst. Ich schreibe schon seit Teenagerzeiten regelmäßig, angefangen vom Tagebuch, über Briefe, Mails, Dokumentationen, Berichte, Webseitentexte bis hin zu Blogeinträgen. Im Lauf der Jahrzehnte habe ich gelernt, welche Fehler ich häufig beim Schreiben mache, daher achte ich bereits während des Schreibens bewusst darauf, diese zu vermeiden. Um auch die optische Struktur sinnvoll für Leser erkennbar zu machen, nutze ich bereits zwischendurch und auf jeden Fall am Ende die Vorschau des Artikels. In der Webseitenansicht fällt mir eher auf, was vielleicht noch fehlt. Längere Artikeln lese ich schon zwischendurch Korrektur, spätestens am Ende lese ich jeden Artikel nochmal in der Vorschau. Beim Lesen bemerke ich eher, falls ich es mal wieder mit Bandwurmsätzen übertrieben habe, oder welche überflüssigen Füllwörter ich auch noch weglassen kann.

Durchschnittlicher Zeitaufwand für einen Beitrag

Die meisten meiner Beiträge sind eher ausführlich, enthalten einige relevante, weiterführende Links und wurden vorab recherchiert. Solche Artikel kosten zwischen einer und mehreren Stunden Zeit alles in allem. Manches kann ich aus anderen Quellen nutzen, weil ich es bereits dokumentiert hatte, oder da ich bereits eine Antwort in einer Diskussion geschrieben habe. Den ein oder anderen Artikel kann ich umgekehrt in Schulungen wieder nutzen, daher schätze ich der reine Blogbeitrag kostet mich wohl meist so eine gute Stunde. Ab und zu, wenn es gerade passt kommt auch mal ein kurzer Schnellschuss, beispielsweise die kurzen Hinweise auf Designumstellungen. Für solche Artikel, brauche ich auch mit Screenshot einbinden, nicht mehr als eine Viertelstunde. Die Viertelstunde ergibt sich nicht daraus, dass ich so langsam tippe, sondern weil ich auch bei kurzen Beiträgen Korrektur lese, mir die passenden Schlagwörte und die Kategorie/n überlege und in der Vorschau prüfe, ob alles ok ist.

Optimierung der Beiträge für Suchmaschinen & Co.

Klar, wie wohl alle Blogger, schreibe ich nicht nur für mich, sonst wäre es überflüssig die Beiträge zu veröffentlichen. Daher möchte ich natürlich auch Leser haben. Ein Blog, das niemand kennt, liest auch niemand. Deshalb bemühe ich mich die Blogs und die Artikel auch bekannt zu machen. Ich persönlich bin kein Fan der Social Bookmarks egal mit welchem System, selbst nutze ich sie nicht. Trotzdem habe ich einen Account bei Mr. Wong, da auch Google dort vorhandene Links weit vorn in den Ergebnissen aufführt. Google ist zur Zeit in Deutschland absolut führend was die Besucher angeht; die meisten Leser kommen zunächst einmal von Google. Daher gibt es ein paar Punkte, die ich beachte, die nicht nur für die Leser da sind, sondern auch für Google. Dazu gehören sinnvolle Titel, relevante Überschriften, die Begriffe mit denen ich gefunden werden will, stehen auch in Titeln und Überschriften usw. Jeder Blogeintrag pingt darüberhinaus drei Blogdienste an, unter anderem Technorati, auch da habe ich einen Account, um zu sehen, wie sich die Blogs entwickeln.

Sofort oder automatisch erst später veröffentlichte Beiträge

Manche Beiträge schreibe ich spontan, weil ich gerade auf die Idee kam. Insbesondere wenn es ein eher aktuelles Thema ist, dann veröffentliche ich den Beitrag meist sofort oder nur wenig später. Viele Artikel jedoch schreibe ich, wenn es gerade passt und veröffentliche sie dann nach und nach.

Regelmäßig schreiben

Ich selbst schreibe nicht regelmäßig, manchmal schreibe ein, zwei Wochen gar nichts. Andererseits kommt es vor, dass ich mehrere Tage nacheinander immer wieder etwas schreibe. Da ich selbst einen solchen Rhythmus beim Lesen nicht mag, möchte ich den auch meinen Besuchern und vor allem den Feed-Abonnenten nicht zumuten. Daher schätze ich die Funktion Beitrage automatisch zu veröffentlichen sehr. Damit ist es sehr einfach möglich den Lesern regelmäßig neue Beiträge zur Verfügung zu stellen, ohne, dass ich diese ebenso regelmäßig schreiben muss. Bereits im Artikel Wordpress als Blogsoftware habe ich beschrieben, dass ich sicherlich fünf, sechs Stunden pro Woche ins Bloggen investiere. Wobei ich manches im Blog umsetze, was ich sowieso recherchieren und/oder dokumentieren wollte. Daher ist nur ein Teil dieser Zeit tatsächlich nur fürs Bloggen entstanden.

Trackbacks

Blogparade: Auswertung - Teilnehmerliste: Entstehung eines Beitrags » Beit am :

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…Stunden später… oder nur einige Minuten ::: Zeitbedarf für einen Bl am :

"" vollständig lesen
[...] das auch mal vier Stunden sein, aber das geht nur ab und zu, zu sehr speziellen Themen. Mehr dazu wie Beiträge entstehen und wie lange es dauert sie zu schreiben auf miradlo [...]

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