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Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil IV

Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, und der Frage nach dem idealen Betriebssystem. Im Teil II ging es um den Mac, Teil II ging es um den Mac, Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

Linux

Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ihref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

Linux

Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ist ein Betriebssystem und zwar wirklich "nur" ein Betriebssystem. Aktuell ist zur Zeit der Linux-Kernel 2.6, damit ist bei einer Frage nach "Linux 10.3" sofort klar, dass jemand noch nicht viel über Linux weiß. Die mit Linux mitgelieferten Programme hängen von der jeweiligen Distribution ab und sind an diese angepasst.

Bei miradlo nutzen wir Gentoo; Gentoo ist eine von vielen Linux-Distributionen. Jede Distribution hat Vor- und Nachteile, Suse ist zunächst sehr einfach und mit wenigen Vorkenntnissen zu installieren, es wird daher auch das Windows unter den Linux-Distrubutionen genannt. Weitere Distributionen sind z.B. Debian, Red Hat, Mandrake, Ubuntu und Kubuntu. Um ohne viel Aufwand, ein Linux einfach einmal auszuprobieren, bietet sich Knoppix an, da es von CD gebootet und getestet werden kann. Mit der Frage nach "Linux 10.3" wissen Linuxanwender dann bereits, dass höchstwahrscheinlich Suse 10.3 gemeint ist, da die anderen Distributionen keine oder andere Versionsnummern haben.

Die nächste Anfängerfrage ist häufig: "hat mein Suse 10.3, ein Programm, um xy zu tun". Die Antwort darauf lautet meist: "ja, da gibt es einige welche Oberfläche verwendest du denn?". Wie jetzt? Jetzt weiß man Linux und das die Distribution Suse ist, sogar mit Versionsnummer, was denn jetzt noch? Anfänger, die von Windows kommen, wissen nicht, dass es zusätzlich verschiedene Oberflächen gibt. Üblich sind zur Zeit meist Gnome oder KDE, je nach Distribution wird die Standardinstallation mit einer der beiden grafischen Oberflächen durchgeführt, wenn man nichts anderes wählt. Für beide GUIs (graphical user interface) gibt es speziell angepasste und in die jeweilige Oberfläche integrierte Programme. Das bedeutet nicht, dass die Programme der anderen GUI nicht genutzt werden können, sondern nur, dass sie nicht optimal an diese GUI angepasst wurden. Linux ist ein System, bei dem nahezu alles an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Distribution, die grafische Oberfläche, die Auswahl der Programme, die Gestaltung der Oberfläche und häufig auch Teile des Verhaltens der Programme. Diese Vielfalt an Möglichkeiten, bedeutet jedoch andererseits, dass es fast immer unterschiedliche Wege gibt, um dasselbe Ziel zu erreichen. Ein eingefrorenes Programm kann mittels der Konsole (Kommandozeilenfunktion) mit dem Befehl "kill Prozess-ID" ebenso gestoppt werden, wie auf eher grafischem Weg. Nach Eingabe von STRG+ALT+ESC, erscheint ein Totenkopf, das Fenster auf dem man diesen verwendet und das zugehörige Programm werden beendet. Dabei sollte man jedoch vorsichtig sein, denn das Fenster, das der Totenkopf trifft, das "tötet" er tatsächlich, trifft er beispielsweise die Kontrollleiste, so ist auch die weg. Ein Linuxsystem, das alles enthält, was man haben möchte und das an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist, ist üblicherweise so stabil, dass man es wochenlang ohne Unterbrechung laufen lassen kann. Selbst für Installationen braucht Linux normalerweise keinen Reboot, wenn nicht gerade der Kernel geändert wurde. Je nach Einrichtung des Systems muss man zu keinem Zeitpunkt den Reset-Knopf nutzen; weil es entweder vom genutzten oder von einem anderen Rechner aus möglich ist, das System mit "Herunterfahren" zu beenden. Anstrengend und insbesondere für Anfänger schwierig und schwer nachvollziehbar kann es sein neue Hardware anzubinden. Fast jede Hardware ist für Windows optimiert und es werden Treiber mitgeliefert, um die Hardware ins System zu integrieren. Nur wenige Hersteller passen ihre Hardware für Linux an, daher ist es gerade mit sehr neuer Hardware oft aufwändig bis sie wie gewünscht funktioniert. Anfänger, die das nicht wissen, schimpfen meist auf das "schreckliche Linux" was etwas nicht kann. Linux kann jedoch nichts dafür, dass die Hersteller ihre Hardware nur für Windows optimieren. Spätestens einige Monate nach Erscheinen neuer Hardware, finden sich im Netz Anleitungen, wie sich diese in Linux integrieren ließ. Einer der wichtigsten Vorteile eines Linuxsystems ist diese Möglichkeit für jeden, der es möchte das System zu ändern. Ich habe jetzt nur einige Gründe angerissen, die erklären, warum Linux ein System ist, mit dem man sich beschäftigen muss, bis man es einigermaßen beherrscht. Ein Linuxsystem benötigt einen Administrator/in (unter Linux ist das root), der/die nicht nur die Grundinstallation übernimmt, sondern auch da ist, wenn es um neue Hardware und Programme geht. Einen letzten Vorteil, der ein erheblicher Unterschied zu Windows und Mac ist, ist der Preis. Linux ist kostenlos und kann einfach runtergeladen werden.

Aktualisiert am 6.5.08

Eine Artikelserie von Peter Kröner befasst sich mit Linux speziell für Webworker, die Serie startete am 29. April 08. Für mich ist das besonders spannend, denn noch immer kenne ich nur wenige aus diesem Bereich, die konsequent Linux einsetzen. Im fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?54-s"">fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?

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