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Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - A-F

Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile.

Acid2 Test

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Test, der zeigt, wie standardkonform sich Browser verhalten, mehr dazu siehe im bebilderten Bericht Webdesign mit Webstandards

Anker, Links

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Anker und Links werden mit dem Element <a> eingefügt. Ein Anker ist ein seiteninterner Verweis, hier z.B. die Links zum Seitenanfang, die am Ende jeder Seite stehen oder die Liste am Anfang des Glossars, die es ermöglicht direkt zum gewünschten Begriff zu springen.

Barrieren, barrierefrei, barrierearm, zugänglich, Zugänglichkeit

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Der Begriff barrierefrei kommt ursprünglich aus der Behindertenbewegung und bezog sich zunächst eher auf physikalische Hindernisse. Inzwischen wird der Begriff auch im Web benutzt. Ich persönlich ziehe die Begriffe barrierearm und zugänglich vor, da barrierefrei im Web nicht möglich ist. Ein Beispiel ist die Sprache des Webauftritts, barrierefrei würde heißen, dass alle Menschen die Inhalte verstehen müssten, das klappt nicht, wenn nicht alle Sprachen angeboten werden.

Selbst wenn man es darauf reduziert, dass es nur in der gewählten Sprache barrierefrei wäre, dann gibt es kaum Auftritte, die für alle verständlich erstellt werden. Denn sowohl Kinder, als auch Analphabeten, als auch Menschen mit Lernstörungen brauchen Texte in anderer Form als die meisten Erwachsenen. Barrierearme, für die meisten Besucher zugängliche Webauftritte sind jedoch durchaus möglich und bis zu gewissen Grenzen sogar ohne zusätzlichen Aufwand realisierbar. Es ist nicht so schwer einen Auftritt so zu gestalten, dass auch diejenigen die mit anderen Technologien, als einem grafischen Browser und einer Maus darauf zugreifen die Inhalte ohne größeren Aufwand erreichen können. Ein Artikel von Eva Papst, die Amazon mit dem Screenreader nutzte, verdeutlicht einige Schwierigkeiten.

Browser, Webbrowser, User Agent (Benutzeragent)

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Ein Webbrowser und eine Internetverbindung sind essenziell nötig, um eine Webseite anzeigen zu können. Die Internetverbindung müssen wir, als Webautoren beim Webdesign berücksichtigen, bezüglich der Ladezeit unserer Webseiten. Den gewählten Browser, das Betriebssystem und die gewählte Auflösung kennen wir normalerweise nicht, daher müssen wir unsere Seiten so bauen, dass wir ein möglichst breites Spektrum berücksichtigen, mit dem unsere Seiten optimal nutzbar sind. Bei einer Schulung zu Webdesign habe ich eine kurze, nicht repräsentative Umfrage gemacht, mit welchen Voraussetzungen, wer das letzte Mal im Internet war. Schon hierbei fielen die Unterschiede auf, genutzt wurden:
  • verschiedene Betriebssysteme (Windows, Linux, Windows Mobile)
  • verschiedene Browser (Internet Explorer, Opera, Firefox, Safari, Konqueror...)
  • unterschiedliche Auflösungen (von 200*120 bis 1680*1050)
  • verschiedene Fenstergrößen (manche nutzen ein Vollbild, andere lassen sich beispielsweise die Lesezeichenleiste mit anzeigen
  • verschiedene Schriftgrößen (manche kommen auch bei hohen Auflösungen noch mit der Standardgröße klar, andere nutzen eine größere Schriftart)
Es gibt viele weitere mögliche Unterschiede, bereits bei den wenigen Teilnehmern gab es eine Person mit Farbsichtproblemen (Rot-Grün-Schwäche). Andere mögliche Voraussetzungen wären:
  • nicht-grafischer Browser (Browser, der ausschließlich die Texte einer Seite anzeigt, keine Bilder, kein Flash usw.)
  • Browser mit angeschlossenem Screenreader (die Seiteninhalte werden vorgelesen)
  • browsen ohne Anzeigen von Grafiken (z.B. bei schlechte Internetverbindungen, noch immer gibt es Modemnutzer)
  • browsen mit speziellen Designs, um besser oder überhaupt lesen zu können
Die Konsequenz dessen ist, dass die Webseiten, so gebaut sein müssen, dass diese möglichst vielen dieser unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht werden. Das Hauptaugenmerk gilt dabei sicherlich zunächst den grafischen Browsern, da der größte Teil der Anwender diese nutzt. Es gibt jedoch keinen nachvollziehbaren Grund nicht weitere Nutzer zu berücksichtigen. Ein gute erste Möglichkeit um zu testen, wie eine Seite von Screenreadern oder Suchmaschinenrobotern gelesen wird, ist sich diese Seite in einem Textbrowser anzeigen zu lassen. Lynx und Links sind Textbrowser, einer der beiden ist bei Linux meist bereits Teil der Standardinstallation. Lynx ist inzwischen für alle Betriebssysteme verfügbar. Die Bezeichnung User Agent wird von einigen Analysetools verwendet, wenn sie die verschiedenen Browser unterscheiden. Zur Zeit gängige Browser sind:
  • Internet Explorer in den Versionen 6 und 7
  • Mozilla Firefox in den Versionen ab 1.5x, 2.0x und 3.xx, wer mehr über den Firefox wissen will eine ganze Seite befasst sich damit: mit Firefox per du
  • Mozillas wie Bon Echo, Seamonkey, Iceweasel usw.
  • Opera 9.x
  • Safari meist noch in Version 2.0 und auf Apple Macintosh
  • Konqueror meist in Version 3.5.x der Standardbrowser und Dateimanager auf Linux
Alle anderen Browser werden nur selten verwendet. Je nach Webauftritt und Thema können jedoch auch häufige Zugriffe mit anderen Browsern vorkommen. Bei standardkonformen Browsern ist das kein Problem, da diese eine Webseite so anzeigen, wie gewünscht. Bei vielen Zugriffen mit älteren Internet Explorern sollten diese vorm Veröffentlichen eines Layouts ebenfalls gründlich getestet werden.

CMS (Content-Management-System), Redaktionssystem

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Mit einem Redaktionssystem können Teile eines Webauftritts auch von Laien selbst aktualisiert werden. Bekannte Content-Managementsysteme sind z.B. Typo3, Joomla u.ä. diese sind jedoch häufig viel zu umfangreich und aufwendig zu nutzen, um bei kleineren Homepages eingesetzt zu werden. Daher wird inzwischen auch Wordpress von manchen als CMS eingesetzt. miradlo hat ein Redaktionssystem erstellt, dass bereits für kleine Webauftritte, sinnvoll genutzt werden kann. Häufig möchten Anwender nur eine Seite ihrer Website regelmäßig selbst pflegen, um z.B. aktuelle Termine und Hinweise einstellen zu können. Dafür genügt es, wenn nur diese eine Seite mit dem Redaktionssystem bearbeitet werden kann.

CSS (Cascading Style Sheets)

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Wie eine Seite nachher aussehen soll, ob die Navigation links, rechts oder oben ist, ob die Schrift schwarz, blau oder grau ist, wie Bilder angezeigt werden usw. Das alles wird in der CSS-Datei festgelegt. Hier stehen, z.B. die Angaben, wie ein Absatz angezeigt werden soll: p{ color:red; background-color:fff; }

Die Standardeinstellung der meisten Browser, um eine Seite anzuzeigen ist ein weißer Hintergrund, mit schwarzer Schrift und blauen, unterstrichenen Links. Enthält die *.html keine weiteren Informationen zum Design, so wird sie genau so angezeigt. Mit Hilfe von CSS ist eine klar strukturierte Trennung von Inhalt und Layout möglich. Eine Übersicht der CSS-Eigenschaften von CSS 1 bis CSS 3 gibts bei Jens Meiert.

Designfragen: Hinweise für Auftraggeber von Webseiten

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Auf unserer Hauptseite www.miradlo.com gibt es unter Web Hinweise zu Webdesign, Redaktionsssytemen, den Anforderungen, der Konzeption und unseren Prinzipien. Eine sehr schöne Version in Form einer Frage-Antwortseite bietet die Domain designfragen.de. Dort gibt es unter anderem Neffenfragen, am Ende des Artikels und den Hinweisen warum Profis sinnvoll sind, gibt es das Zitat: "Aber überlassen Sie Ihre Steuererklärung auch einem Neffen? Oder Ihre Vertragsgestaltung? Nicht? Ach.", daher lesenswert nicht nur für Auftraggeber.

Doctype, Dokumenttyp

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Jede gut geschriebene HTML-Datei startet mit dem Doctype. Dieser gibt an welche HTML-Version genutzt werden soll. Bei miradlo nutzen wir wenn möglich immer XHTML 1.0 Strict. In wenigen Ausnahmefällen verwenden wir XHTML 1.0 Transitional. <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">

Doctype Switching

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Mit dem Doctype Switching können Browser unterscheiden wie ein HTML-Dokument angezeigt werden soll. Hat das Dokument keine Doctype-Deklaration dann wird der Quirks-Mode genutzt, sonst der Standardmodus. Im Quirks-Mode wird eine Webseite so dargestellt, wie es ältere nicht standardkonforme Browser gemacht haben. Im Standard-Mode wird eine Seite gemäß den W3C-Empfehlungen angezeigt. Aktuelle Gecko- und Opera-Versionen unterscheiden einen weiteren Modus, den Almost-Standards-Mode um in möglichst allen Fällen die jeweilige Webseite so anzuzeigen, wie vom Webautor gewünscht.

Flash

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Flash ist ein grafisches Format der Firma Adobe, mit dem auch Animationen realisiert werden. Zur Zeit wird Flash sehr häufig eingesetzt und leider häufig für Anwendungsfälle, für die es nicht geeignet ist. Flash kann nicht immer angezeigt werden, viele Anwender haben trotz grafischer Browser keine Möglichkeit mit Flash erstellte Webseiten anzuschauen. Anwender mit Textbrowsern werden mit Flash sowieso ausgeschlossen. Flash sollte daher nicht für den gesamten Webauftritt eingesetzt werden, auf keinen Fall für essenzielle Elemente wie z.B. die Navigation. Denn sonst werden nicht nur viele menschliche Besucher sondern auch Suchmaschinen ausgeschlossen, bisher ist es nur eingeschränkt möglich Flashinhalte auch barrierearm zu gestalten. Flash ist daher ein Format für zusätzliche Angebote einer Webseite, insbesondere für Animationen oder vertonte Inhalte bietet es sich an.

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Kommentare

ute am :

ute ...immer mal wieder ergänze ich hier was, das Glossar hat zwar noch nicht ganz die Form, die ich mir wünsche, aber das kommt noch...

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