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Valider Code ::: Webstandards einhalten in Blogs oder CMS

Früher oder später werde ich einfach nur sauer, wenn ich mal wieder feststelle, dass valider und dokumentierter Code noch weit davon entfernt ist zu einem Webstandard zu werden. Da hatte ich den Kommentarfeed glücklich wieder zum Laufen gebracht, und schaute mal eben wegen irgendwas, ob die Seite noch valide ist... Doch dann:

Plugin zum Zitieren von Kommentaren nicht valide

Na gut, also doch nochmal nach was anderem schauen.
  • Tja, da war jedoch die eine Version für die ich gleich wieder alles mögliche umbauen müsste mit JavaScript-Bibliothek im Theme, das wollte ich möglichst nicht.
  • Die bisherige Version nochmal angesehen, die war mir von jetzt eingesetzten Plugin überspielt worden, beim letzten automatischen Update. Tja, irgendwie wäre die wohl lösbar, beim Autor wird sie mit WordPress 2.7 eingesetzt. Allerdings mit einer ganz anderen Kommentarstruktur. Die Anleitung war noch nicht für diese Version, das hätte größeren Umbau bedeutet.
Nochmal kurz überlegt, da war was mit auskommentieren... Ja, ich gebe es zu, das ist keine ganz saubere Lösung, auf Dauer taugt die so nicht, aber vielleicht lässt sich der Autor ja überzeugen seine nächste Version auch valide anzubieten... Wenn auch nicht optimal, aber erstmal soweit valide: <script type="text/javascript"><!-- // hide from really old browsers that noone uses anymore // also hide from browsers that use the XHTML DTD // content of your Javascript goes here // --></script>

Valider Code mit Gewalt sinnvoll?

Nein, natürlich ist das noch keine optimale Lösung. Mir geht es jedoch gerade darum einige fremde Einbindungen auszuprobieren und zu testen, dafür brauche ich eine valide Grundlage. Wenn ich schon vorher unzählige Fehler habe, habe ich keine Chance rauszufinden, ob die Einbindungen valide möglich sind. Ganz nebenbei waren da noch die kleinen Haken, die überflüssig sind und einfach nerven:
  • ein Button der ein border="0" im img-Tag stehen hat
  • ein kopierter Link der mal wieder das unsägliche, veraltete und mit XHTML strict, nicht kompatible target="_blank" nutzt
  • die JS-Fehlerkonsole mache ich schon gar nicht auf, nur ganz selten mal ein JavaScript das nicht zumindest reichlich Warnungen, wenn nicht sogar Fehler schmeisst...
  • das Plugin, damit WordPress eine valide Galerie baut habe ich schon drin
  • an anderer Stelle musste ich jetzt doch wieder ein Bild von Hand codieren, weil auch ein Bild natürlich nicht valide eingebunden wird (ich wollte es doch nur mal einmal ausprobieren...)
  • subscribe to comments nicht valide, repariert mit einem umschließenden <p> für die input-Felder des Formular zum Abonnieren, ohne kommentiert zu haben
  • in der Themevorlage der neuen comments.php habe ich übersehen, dass ein <div> nur geöffnet, aber nicht mehr geschlossen wurde
  • was bleibt ist ein Fehler, der jedoch völlig in Ordnung geht, weil der Validator da langsamer ist, als die Möglichkeiten zur Barrierefreiheit, siehe den Artikel WP 2.7 nicht valide bei Monika
Was mich an solchen Aktionen ärgert ist, dass sie unterm Strich alles zusammen Stunden kosten, bis wieder alles auf allen Blogs passt. Würden viele Autoren von WordPress und seinen Plugins Wert darauf legen, validen und womöglich noch einigermaßen aktuell und gut dokumentierten Code zu schreiben, dann wäre es einfacher. Ich wünsche mir, dass es bei WordPress in Zukunft keine Zweifel mehr gibt, dass valide Seiten sinnvoll sind. Für mich passt die Barrierefreiheit berücksichtigen auf der einen Seite nicht zu kaputtem Code, wie immernoch in den internen Galeriefunktionen. Mein zweiter Wunsch ist ein Hinweis bei jedem Plugin, so wie die Version dabei steht, will ich valide oder eben nicht haben. Dann wüsste ich es vorher, würde mal sehen, wie aufwändig die Reparatur ist oder es eben dann lassen und ein anderes Plugin nutzen.

Trackbacks

Validieren : Kommentarfeeds : Pluginverhalten : WordPress &#160;&raquo;miradlo b am :

"" vollständig lesen
[...] schon geschrieben, hatte ich Probleme mit validem Code und dem [...]

Kurz und gut VI &#160;miradlo bloggt am :

"" vollständig lesen
[...] F&#252;r den Artikel &#252;ber WAI-ARIA gibt es jetzt eine deutsche &#220;bersetzung. Mittels WAI-ARIA k&#246;nnen Webseiten zug&#228;nglicher gestaltet werden, WordPress setzt das in der aktuellen Version bei den Kommentarformularen ein, weshalb diese im Moment noch im etwas langsamen W3C-Validator einen Fehlen melden, siehe auch valider Code in WordPress. [...]

Kommentare

Michael am :

Michael Hallo Ute,
der Hinweis ob der Code valide ist oder nicht, wäre bei den Plugins echt hilfreich, da hast Du recht. Leider gibt es auch bei etlichen Badges, Widgets oder wie man diese "Schnippsel" auch nennen mag, im Validator immer wieder den roten Button mit dem weißen Kreuz zu sehen. Das will man nun wirklich nicht sehen ;-)

Ach ja... Euer Feed und auch der Seitenaufruf hat bei mir vorher eine Eingabeaufforderung (http://miradlo.net verlangt einen Benutzernamen und ein Passwort. Ausgabe der Website: "ByPassword") gebracht.

Gruß aus RV,

Michael

ute am :

ute Hi Michael,

ja, beim Validator bevorzuge ich eindeutig grün. ;-)

Danke für den Hinweis, war tatsächlich mal einfach mein Fehler, ich hatte versehentlich in unseren Mitarbeiterbereich verlinkt, das geht natürlich nicht...

Gruß über den See

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