Skip to content

Digikam putzen - nach Fehler: nicht alle Bilder in der Suche verfügbar

digikam Übersicht, datumsbasierte SortierungIch liebe mein Digikam, weil es eine prima Verwaltung für Fotos ist. Der spannende Punkt einer Verwaltung ist ja das wieder finden von Fotos, auch wenn wenn sie nicht in einer klaren Struktur zu finden sind. Meine Hauptstruktur ist nach Jahr und Monat. Manchmal weiß ich nur noch ungefähr, wann ich ein Bild erstellt habe, manchmal weiß ich nur noch, dass ich es erstellt habe.

"Digikam putzen - nach Fehler: nicht alle Bilder in der Suche verfügbar" vollständig lesen

sdw-Dateien in Libreoffice öffnen und konvertieren

Screenshot sdw in Libreoffice öffnen klappt nichtGrundsätzlich kann Libreoffice die guten alten StarOffice-Dateien auch heute noch lesen. Unter Windows lässt es sich wohl nachinstallieren. Unter Linux sollte es beim Installieren entsprechend berücksichtigt werden. Gentoo nutzt use-flags, hier müsste das use-flag "binfilter" aktiviert werden.

Sabayon basiert auf Gentoo, insofern wäre es sinnvoll, wenn es auf dem selben Weg möglich wäre. Leider klappt das so nicht. Der Standardmanager Entropy lässt keine Änderung der use-flags zu. Sabayon rät davon ab, Portage und Entropy zu kombinieren, siehe auch das Howto hierzu. Sprich, es wäre möglich, aber nicht empfehlenswert.


"sdw-Dateien in Libreoffice öffnen und konvertieren" vollständig lesen

eclipse mit svn und mehr aktualisieren

eclipse Problem nach Checkout im Projektexplorer durch erneutes AuscheckenEclipse ist eins von ganz wenigen Paketen, die auch ich nicht über die Paketverwaltung in Sabayon installiert habe, sondern manuell direkt von der Projektseite. Eben deshalb entfällt mir auch meist, dass so ein Eclipse auch mal ein Update brauchen könnte. Heute mittag wollte ich an sich nur einige Änderungen in einem Projekt machen, um dann festzustellen, seit dem letzten Sabayon-Update diese Woche hat sich wohl irgendwas geändert, fürs Commit einiger weniger Änderungen musste ich viermal Eclipse neu starten, bevor der Commit klappte.

"eclipse mit svn und mehr aktualisieren" vollständig lesen

thunderbird-sync mit Android-Kontakten

android Thunderbird ScreenshotAndroid auf dem Samsung Galaxy S3 war ja was ich wollte. Insgesamt war ich bereits nach wenigen Tagen auch durchaus zufrieden damit, das ichphone jetzt endlich los zu sein. Manches hatte ich mir jedoch leichter vorgestellt.

Es ist völlig einfach nutzbar, wenn man alle Daten auch jedwedem Anbieter zur Verfügung stellen möchte. Vorkonfiguriert sind alle relevanten Google-Produkte, integriert sind diverse Services, die einen online-Datenabgleich ermöglichen, angefangen von dem was t-online selbst anbietet, über die Tools von Samsung bis hin zu leicht erstellbaren Dropbox-Einstellungen.

Mich ärgerte, dass ein Konfigurieren meines Google+-Kontos genügte, um mal eben alle Kontakte in meinem Adressbuch vorzufinden. Keine Frage, kein Hinweis, die sind da einfach mal eben drin. Für diejenigen, die das so haben wollen, ist es sicher gut, aber ich habe gut hundert Kontakte, bei denen ich tatsächlich auch eine Telefonnummer, teils eine Adresse und ähnliches habe. Diese möchte ich sehen, aber nicht unzählige weitere Kontakte, mit denen ich ausschließlich oder zumindest überwiegend nur innerhalb des ein oder anderen Netzwerks kommuniziere.

"thunderbird-sync mit Android-Kontakten" vollständig lesen

Mailman für Mailinglisten

Mailingliste miradlo bloggt Admin ScreenshotKlar, erstmal ist die Frage, wozu überhaupt eine Mailingliste. Bei uns gibt es diverse Gründe:

  • eine Liste nimmt alles Serverlogs auf
  • eine Liste ist für Absprachen über alles rundum den Server
  • weitere Listen quasi als Newsletter, wie z.B. hier fürs Blog

Wieso ausgerechnet Mailman?

  • gute, alte Software (also höchstwahrscheinlich gut verträglich mit Serversoftware)
  • bekannt (die Piratenpartei nutzt Mailman, daher kannte ich die Software bereits und musste mich weniger einlernen)
"Mailman für Mailinglisten" vollständig lesen

GIMP kann Photoshop-Gradients (Verläufe) nutzen

  •  GIMP Farbverlauf
Christian verlinkte auf eine Seite mit vielen Photoshop-Gradients und dem Hinweis, die sollten auch in GIMP nutzbar sein. Einige sahen ganz interessant aus, also schaute ich mal nach einer Möglichkeit sie in GIMP zu nutzen. Einfach öffnen nützte nichts, da wurde nichts erkannt, was ein Verlauf werden könnte. Deshalb recherchierte ich und fand eine Anleitung, wie das geht. Es braucht ein Plugin für GIMP "GIMP kann Photoshop-Gradients (Verläufe) nutzen" vollständig lesen

Fehlermeldungen: Mailadresse ist eindeutige Nutzerkennung

  • Mail stored BugAmüsante Bugs
Eine E-Mail-Adresse kann ja nicht doppelt vorhanden sein, deshalb ist das eine sehr einfache Variante für eine Benutzerkennung die eindeutig, also unique ist. Wir nutzen bei Webapplikationen bei denen man sich frei registrieren, daher gern die E-Mail als eindeutige Nutzerbezeichnung. "Fehlermeldungen: Mailadresse ist eindeutige Nutzerkennung" vollständig lesen

Open Source und Lizenzen ::: Session ::: Barcamp Liechtenstein

Session Open Source bcli09Bei der Sessionplanung schon viele spannende Ideen und erste Konflikte. Wie meistens gibt es auch hier sehr viele Teilnehmer, die erstmals an einem Barcamp teilnehmen. Nur rund ein Fünftel meldeten sich, dass sie schon häufiger bei einem Barcamp waren. Leider haben gerade viele der Erstbesucher von Barcamps nur den Vormittag eingeplant, das ist ein bisschen schade. Aber mal sehen, ob es sich noch ein bisschen entspannen lässt...

Open Source von deimhart ;)

Dirk und Roman erzählen was Open Source und zeichnen es direkt für den deimhart-Podcast auf... Open Source wird allmählich auch in der klassischen Presse thematisiert. Offener Quelltext und darf beliebig weiter verwendet werden. Es gibt verschiedene Definitionen von Open Source, dementsprechend gibt es verschiedene Lizenzen, die unterschiedliche Regelungen enthalten. Nach Netscape und dem Browserkrieg ergab sich die Mozilla Public License, die z.B. für den Mozilla Firefox gilt. Weitere Lizenzbeispiele: Auf Apache kann ich weitergeben und muss nicht immer frei bleiben im Gegensatz zur GPL. Copyleft bedeutet, dass Rechte überlassen werden, sprich prinzipiell geht es darum, dass etwas unter GPL lizensiert wurde auch wieder dort lizensiert werden muss. GPL muss nicht veröffentlicht werden, es genügt bei kommerzieller Software den Quellcode an den Kunden zu liefern. Die einfachste Lizenz ist die BSD-Lizenz, sie besteht im wesentlichen aus den folgenden beiden Sätzen:
  • Gib nicht vor den Code geschrieben zu haben
  • Verklage mich nicht, enn etwas nicht funktioniert.
Closed Source bedeutet der Quellcode liegt nur in binärer Form vor und ist nicht lesbar, z.B. Windows und sehr viele der Programme dort. Bei Freeware besteht keine Garantie, dass die Software kostenlos bleibt. Es kann zumindest in den USA durchaus dazu kommen, dass Software später noch kostenpflichtig wird, sprich, dass ich später entweder zahlen muss, oder eben deinstallieren. Bei Closed Source Software bleibt unter Umständen noch das Problem, dass Programme abhängig von einer Version sind, sprich eine Migration ist bei Versionswechsel nötig. Bei Open Source Software kann man bei einer vorherigen Version bleiben und selbst anpassen, wenn das sinnvoll ist. Anfangs ist Open Source sehr langsam und aufwändig zu erstellen, jedoch sobald OS wächst, dann wird es immer schneller. Viele große Firmen machen immer mehr mit Open Source, z.B. IBM selbst bei SAP soll es Überlegungen geben keine Lizenzgebühren mehr zu verlangen, sondern nur noch mit dem Support und den Anpassungen Geld zu verdienen. Beispiele und Programme für Open Source Software, die auf mindestens zwei Plattformen laufen gibts bei Roman...

Sonntag-Sessions beim Barcamp Dornbirn

Diese Woche war ich ja ziemlich mit Ubuntu, bzw. (K)Ubuntu beschäftigt, deshalb reiche ich erst jetzt noch ein bisschen was nach, was bereits letzte Woche beim Barcamp Dornbirn noch erwähnenswert war. Samstagabend verbrachten wir mit installieren, unterhalten, essen und bloggen bei Mati, erstaunlich wieviele Rechner schon auf den kleinen Tisch passten...
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Samstagabend zu viert mit >4 Rechnern bcd09

SSH Tipps & Tricks

SSH Tipps und Tricks erstaunte mich, ich hätte meine Kenntnisse eher rudimentär eingeschätzt, doch in der ersten Hälfte der Session gab es kaum Neues. Im zweiten Teil als es um Tunnel, VPN für Arme usw. ging, war das dann eher wie erwartet. ;) Spannend was noch so alles in SSH steckt. Die Folien von Axel gibts ganz einfach direkt auf seiner Webseite, er nutzte eine S5-Präsentation, die nur auf HTML und ein bisschen Javascript basiert.

Open-Source in Unternehmen

Matthias diskutierte über Open-Source in Unternehmen. Bei den Teilnehmern rannte er damit offene Türen ein. Von TCP-IP über den Apache bis hin zu Linux, OpenOffice.org usw. gingen die Beispiele die zur Sprache kamen. Die Frage, warum es trotzdem meist einfacher ist, kommerzielle Software, z.B. Windows im Unternehmen durchzusetzen konnte nicht abschließend beantwortet werden. Doch die Richtung war klar, "was alle einsetzen muss vor dem Chef nicht explizit verteidigt werden". Auch wenn einmal etwas schief geht, ist es bei bekannter Software akzeptiert, nicht so jedoch bei freien Varianten. Eine Idee war Erfolgsgeschichten zu erfolgreich in Unternehmen eingesetzten Open-Source-Produkten zu sammeln und zu veröffentlichen.
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Open Source im Unternehmen bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Sessionplan Sonntag bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 SSH Tipps & Tricks bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Vorher Einstellungsprobleme bcd09

Mehr zum Thema Windows gabs von Dirk in einer Ubuntu-Session, dazu gibt es in Kürze einen eigenen Beitrag.

Kommunikation zwischen Blogs verschiedener Systeme klappt nicht : Barcamp Dornbirn

Ich habe ja gestern schon berichtet, dass es mich nervt, dass sich Serendipity und WordPress nicht einig sind, wenn es um Trackbacks und Pingbacks geht. Höchstwahrscheinlich gibt es ähnliche Probleme mit weiteren Blogsystemen, da habe ich jedoch keine eigene Erfahrung, mehr dazu untenstehend. Roland und ich wollen beim Barcamp Dornbirn eine Session anbieten, er schrieb dazu schon: Muss Software Wegwerfware sein? Beim Fucamp kamen wir vor kurzem auf den Gedanken, dass es ja meist sehr viele verschiedene Software für ein und denselben Zweck gibt. Meist ist keins der Produkte perfekt und statt sich zusammenzutun und ein Produkt zu optimieren, wird oft ein neues Projekt mit einer weiteren Software gestartet. Irgendwann gibt zehn, zwanzig oder mehr vergleichbare Produkte, jedes hat Vor- und Nachteile aber keins ist perfekt. Statt immer neu zu entwickeln, wäre manchmal das Verbessern bestehender Software sinnvoller. Ich betrachte es gerade eher aus der Sicht fehlende Kommunikation zwischen Blogsystemen. Roland überlegt wegen eines Newssystems. Wir möchten am Samstag dazu eine Session halten. Inzwischen ergab sich schon in den Kommentaren zu diesem Thema hier und bei Roland eine rege Diskussion. Sollte sich das am Samstag ähnlich entwickeln, werden wir bei Bedarf am Sonntag noch eine vertiefende, auf den Inhalten des Samstags aufbauende Session anbieten.

Kommunikation zwischen Blogs klappt nicht

Gestern dachte ich noch, dass ich zumindest einen Würgaround gefunden hätte, mit dem es jetzt von allen s9y-Blogs aus klappt, dass der Trackback gesetzt wird. Leider musste ich gestern morgen auf uteles Blog feststellen, dass das nicht stimmt. Wieder kam ein Trackback nicht an. Ähnliches beim Guggat emol Blog und auch da hatte ich es angepasst. Zwischenzeitlich habe ich ja im WordPress-Bugsystem die zwei Hauptprobleme gemeldet:

Trackbacks von s9y kommen nicht zuverlässig bei WP an

In diesem Ticket im WordPress Trac schrieb ich zunächst, dass es zwar nicht schön ist, aber zu umgehen. Daraufhin änderte der Entwickler meine Eingabe von Fehler in Verbesserung. Nachdem ich merkte, dass es nicht sicher klappt, änderte ich wieder in Fehler. Der Entwickler gibt einen Tipp, wie sich ein Patch erstellen ließe, ansonsten steht das Ding auf "Future Release", das ist so ein "eines Tages irgendwann" aber kein konkreter Zeitpunkt. Nachdem es jetzt nochmals nicht klappte und onli auf meine Frage hin meinte, dass Serendipity wohl schon im body des Beitrags sucht, habe ich jetzt auch das noch geschrieben.

WP-Trackbacks kommen nicht einfach so bei s9y an

Grad beim Tippen fiel mir auf, was ich schon ganz automatisch bei allen Serendipity-Blogs tue, wenn ich möchte, dass dort ein Trackback ankommt. Ich setze im Artikel den Link zum s9y-Beitrag, kopiere dann die dortige trackback-URL und füge die unter "Trackbacks senden" zusätzlich ein. Auf diesem Weg klappt die Benachrichtung. Allerdings unter automatischen Trackbacks stelle ich mir was anderes vor. ;) Deshalb habe ich auch dafür ein Ticket im WP Trac eröffnet.

Pingbacks von WP kommen mehrfach bei s9y an

Ich schrieb in etwa im WordPress Trac:
  • WordPress sendet bei jeder Aktualisierung einen Pingback. Kommt bei WordPress selbst mehr als ein Pingback an, so wird dieser ignoriert.
  • Serendipity dagegen zeigt jeden Pingback an, weil die Idee sei, dass Änderungen damit jeweils angegeben werden. Damit wird vom Autor gefordert, dass dieser sich um's Löschen der weiteren Pingbacks kümmert.
Dieser Sachverhalt wurde Serendipity berichtet, deren Auffassung ist, dass die Betreiber über alle Änderungen informiert werden sollten. Daraus folgt, schon diese beiden Systeme verhalten sich unterschiedlich, betrachtet man weitere Blogsysteme so werden die es wahrscheinlich nochmals anderes handhaben. Wenn nur die Entwickler eines Blogsystems diskutieren, so wird es weiterhin unterschiedliches Verhalten zwischen den Blogsystemen geben und das Problem bleibt bei den Anwendern. Aus meiner Sicht ist das falsch, es sollte nur ein Verhalten geben, was die Kommunikation der Blogs untereinander angeht. Ich hoffe, dass die Entwickler sich um eine Lösung kümmern, die es ermöglicht, dass ein identisches Verhalten erreicht wird. Deshalb meine ich, die Entwickler müssen wissen, dass die Benutzer sich das wünschen, sonst wird nichts passieren. Daraufhin bat mich der Entwickler das Anliegen in der Mailingliste anzubringen, tja, das wollte ich auch. Ich habe es inzwischen mehrfach versucht mich bei der Mailingliste anzumelden, es klappt jedoch nicht. Ich vermute, ganz genau ist es nicht zu entnehmen, dass ein Bestätigungsmail kommen sollte. Wahrscheinlich landet das bereits auf dem Server als Spam, jedenfalls kommt hier nichts an. Oder es wird doch von Hand freigegeben und der Moderator macht das nicht mehrmals täglich... Falls es bis morgen nicht klappt werde ich mir was anderes überlegen, wie ich dort "vorsprechen" kann. ;) Ich habe auch im Trac mal noch gefragt, ob es normal ist, dass ich nicht innerhalb eines Tages teilnehmen kann.

Komplexität von Systemen am Beispiel WPMU und buddypress ::: Session am Fucamp

  • Logo mit Kuckucksuhr
Wie bereits vorangekündigt sind wir dieses Wochenende beim Fucamp. Auf utele.eu habe ich beschrieben welche Session wir zum Thema der gläserne Bürger machen wollen. Roland möchte außerdem noch eine Session zur Komplexität von Systemen halten. Am Beispiel der Installation und Konfiguration von BuddyPress und WordPress MU möchte er aufzeigen, wie komplex selbst solch ein System bereits ist, wieviel da bereits zusammenspielt. "Überschauen wir überhaupt noch die Komplexität der vorhandenen Systeme? Können wir das noch managen? Wie weit gehen wir noch?" Bereits selbst bei einer auf den ersten Blick so überschaubaren Blogsoftware muss doch schon einiges bedacht werden, siehe auch Rolands Artikel auf dem Schulungsblog zu BuddyPress und WordPress MU. Inzwischen gibt es schon einige Sessionankündigungen und auch den ein oder anderen Sessionwunsch. Falls bei den Sessionwünschen noch ein Thema hochkäme, was ich auch "aus dem Ärmel geschüttelt" halten könnte, überlege ich mir auch noch eine weitere Session anzubieten. Ansonsten habe ich schon einiges gesehen, was mich interessiert und werde mich da dran beteiligen. Mehr zu unseren bisherigen Erfahrungen bei Barcamps bieten die jeweiligen Artikel. Ich bin auch mal gespannt, wie dieses Mal die Frauenquote ist, bei den Anmeldungen sieht es so auf dehref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?3206-s"">Erfahrungen bei Barcamps bieten die jeweiligen Artikel. Ich bin auch mal gespannt, wie dieses Mal die Frauenquote ist, bei den Anmeldungen sieht es so auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Die Diskussion dazu kam ja beim Barcamp Stuttgart auf, bzw. stellt sich dann nicht, wenn es Barcamps für Frauen gibt. Schwierig dabei ist ja, dass die Frauen, die an Barcamps teilnehmen auch nur vermuten können, warum andere Frauen nicht teilnehmen. Der Frauenanteil bei Barcamps gleicht dem von technischen Berufsbildern und liegt bei weitem nicht bei 50%. Wir freuen uns aufs Barcamp und ich werde natürlich auch berichten... :)href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?1854-s"">Frauenanteil bei Barcamps gleicht dem von technischen Berufsbildern und liegt bei weitem nicht bei 50%. Wir freuen uns aufs Barcamp und ich werde natürlich auch berichten... :)

Firefox kann endlich wieder Feeds direkt in den Akregator abonnieren

Leicht genervt musste ich nach dem letzten Update des Firefox feststellen, dass er das Abonnieren wieder nicht mehr konnte. Zunächst dachte ich es läge an der Version, probierte dann einiges aus, suchte auch nach Lösungen, aber erst einmal wollte es einfach nicht klappen. Vor kurzem fiel mir das Problem wieder auf, und ich bin genervt, denn ich abonniere immer mal testweise Feeds in ein eigenes Verzeichnis, um später zu entscheiden, was ich damit tun möchte. Inzwischen gab's bereits die 3.0.9 da lohnte sich mal wieder ein Versuch. Nach gefühlten drei Tagen übersetzen (ich brauche das bin für meine Testvariante des Firefox 2), war das Ding dann drauf. Probiert und nö, geht wieder nicht. Ich hasse es, und ging also nochmal auf die Suche. Bei so Kram habe ich ein extrem schlechtes Gedächtnis und stolperte zuerst über die eigenen Beiträge hier aus dem Blog zu diesem Thema, ein bisschen langweilig. An den vielen schon besuchten Links in Google zeigte sich, dass ich wohl vor nicht allzu langer Zeit schon einmal gesucht habe. Die Richtung war also unsinnig, denn da war wohl nichts Neues dabei. Eher spaßhalber habe ich mal die Fehlerkonsole eingeschaltet, denn in die üblichen Logs schrieb der Guteste ja nicht. Ups, bei jedem Versuch zu abonnieren gab es in der JS-Fehlerkonsole eine Fehlermeldung. Nun, ich hatte damit gar nicht gerechnet, aber das war eine neue Idee, nach genau dieser Datei zu suchen: /usr/lib/mozilla-firefox/components/FeedConverter.js Tatsächlich fand sich ein Thread aus einer Debian-Gruppe, in dem beschrieben wird, wie sich die vier bestehenden Zeilen ab Zeile 412 so ändern lassen, dass es wieder klappt, statt:
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec);
wird das Ganze etwas verpackt:
try {
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
try { ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec); } catch(e) {}
} catch(e) {
var p =
Cc["@mozilla.org/process/util;1"].
createInstance(Ci.nsIProcess);
p.init(clientApp);
try { p.run(false, [spec], 1); } catch(e) {}
}
und schon klappt es wieder mit dem Abonnieren von Feeds direkt aus Firefox rein in den Akregator! :-)

Hilfreiche Fehlermeldungen und plattformunabhängige Lösungen

Auf uteles Blog habe ich grad ganz ausführlich beschrieben, wie es geht zwei Jahre zu brauchen, um sich bei Elster Online zu registrieren. Aus meiner Sicht wurden bei der Idee von Elster von Anfang an gravierende Fehler gemacht. Der erste dicke Fehler war eine Windows-Software zu erstellen und auf die Idee zu kommen, verpflichtend elektronische Abgaben mancher Meldungen zu fordern. Ich verstehe ja, dass die Entscheidungsbefugten nicht wussten, dass es mehr als ein Betriebssystem gibt, wie es jedoch bei solch einem großen Projekt passieren kann, dass auch die Berater aus der IT nicht darauf aufmerksam machen ist mir schleierhaft. Nachdem das schief gegangen war, kam die Idee mit Elster Online und dieses Mal sollte es plattformunabhängig werden. Leider klappte das zunächst ebenso wenig, wie bei der normalen Elsterlösung, denn getestet worden war wohl wieder nur auf Windows. Ich musste zunächst einiges speziell anpassen, um wenigstens bis zum Registrierungsformular zu kommen.

Überflüssige Ärgernisse

  • Warum muss die Java Runtime das Original von Sun sein?
  • Wozu soll es gut sein, dass die Elster meint, sie wisse besser als die Nutzer in welcher Größe diese ihr Fenster haben möchten?
  • Was bitte soll ein System, indem nur bestimmte Eingaben zulässig sind?
    • 0-Eingaben sind nicht möglich [inzwischen steht bereits bei den Eingabehinweisen, dass 0-Werte nicht möglich sind]
    • die Zahlenwerte mussten ursprünglich mit Dezimalpunkt statt Komma eingegeben werden, jedoch ohne darauf hinzuweisen
    • gültig ist irgendein Bescheid des Finanzamts bei geänderten Bescheiden weiß niemand (weder die Hotline noch das örtliche Finanzamt) welcher Wert erwartet wird

Fehlermeldungen oder eben nicht

Falls die von Ihnen eingetragenen Berechtigungsdaten von den Daten der Finanzverwaltung abweichen, wird Ihnen kein Aktivierungs-Code zugestellt und Schritt 1 der Registrierung muss wiederholt werden. Aus Sicherheitsgründen wird in diesem Fall keine Fehlermeldung angezeigt.
Na bravo! Keine Fehlermeldung ist eine blendende Idee. Bei den ersten Versuchen führte das dazu, dass ich mindestens die zwei Wochen nach einem Versuch abwarten musste, bevor ich nachfragen konnte, ob es geklappt hatte. Inzwischen geht das per Mail innerhalb von zwei Tagen... ;-)

Fehlende Kompetenz des Supports

Inzwischen gibt es wohl auch bei den örtlichen Finanzämtern Menschen, denen jemand erklärt hat, wie die Software funktioniert, von der das Amt erwartet, dass in teils verpflichtend genutzt wird. Anfangs gab es das gar nicht, vom örtlichen Finanzamt bekam ich Hinweise wie:
Meine Registrierung habe einen Fehler bei der Sicherheitsfrage, daher könne ich gar keinen Postcode bekommen.
Die Sicherheitsfrage gibt man bei der Registrierung nur an, sie kann noch gar nicht falsch sein, weil nicht danach gefragt wird.
Es sei besser ich registriere mich nicht, weil sonst mein Rechner nicht kaputt gehen darf, da die Registrierung an den genutzten Rechner gebunden sei.
Es erschien mir sehr unwahrscheinlich, dass ein Zertifikat tatsächlich an die MAC-Adresse des Rechners gebunden sein könnte, aber wer weiß. Nun die Hotline erklärte mir, ich hätte komische Ideen. Nun ja, von mir war die Idee ja nun nicht... ;-)
Ich könne doch die CD bei ihnen abholen, wenn das Internet nicht geht.
Ich muss nicht erwähnen, dass ich der Dame gerade erklärt hatte, dass ich mich online registrieren muss, weil mein Betriebssystem nicht unterstützt wird, also ich habe kein Windows...

Benutzbare Software sollte benutzerfreundlich sein (Usability)

Klar weiß ich, dass es schwer ist, Software so zu erstellen, dass sie intuitiv und einfach zu nutzen ist. Es ist auch zusätzlicher Aufwand Fehlermeldungen zu erzeugen, die mehr aussagen als "Falsche Eingabe" zu vermelden, alle Eingaben zu löschen und es dem Nutzer zu überlassen, auszuprobieren, was nun wohl falsch war. Darüberhinaus wachsen kompetente Ansprechpartner nicht auf Bäumen, sie fallen auch nicht einfach so vom Himmel, sondern müssen halt geschult werden. Leider sind das all die Punkte, die Laien in diesem Gebiet zunächst nicht sehen. Wer nicht aus dem Fachgebiet der Softwareerstellung kommt, für den oder die ist es schwierig zwischen Softwareangebote zu unterscheiden, die an solche Kleinigkeiten denken oder eben nicht. Die Schwierigkeit taucht auch nicht nur bei solchen Großprojekten auf, sondern die gibt es heute auf fast jeder Website. Denn zumindest ein Kontaktformular gibt es fast immer, solange alles klappt oder keiner es testet, sehen Kontaktformulare recht identisch aus. Wenn man jedoch mal ausprobiert, was bei bewußten Falschangaben oder fehlenden Informationen so ausgegeben wird oder auch nicht, dann sind die Unterschiede riesig.
tweetbackcheck