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HTML oder XHTML was ist besser, moderner, toller?

An einigen Stellen im Netz wird ja grad die Diskussion geführt, was denn nun die Zukunft sei. Die HTML-Anhänger sagen teils, sie hätten schon immer gewusst, dass sie Recht haben, denn nun komme HTML 5 und wann XHTML 2 kommt ist noch nicht klar, keinesfalls jedoch in der Form wie heute. Im Moment liefern ja alle, die XHTML nutzen ihre Seiten trotzdem als text/html aus und nicht wie eigenlich möglich als xml. Denn wie im Web gewohnt, es gibt einen der es nicht kann. Unser aller Freund, der Internet Explorer versteht als xml ausgelieferte Seiten nicht. XHTML 2 ist so geplant, dass es nicht mehr möglich ist als text/html auszugeben, deshalb wird es nicht mehr wie XHTML 1 direkt ausgeliefert werden können. Gut, manche setzten vor einigen Jahren aus irgendwelchen Gründen auf HTML 4, andere bevorzugten XHTML. Klar schon damals gab es Diskussionen, was falsch und was richtig sei, immer halt das man selbst bevorzugt. Ich glaube meist wurde die Entscheidung für das eine oder andere nicht auf Grundlage der Argumente, sondern aus perönlicher Vorliebe getroffen. Die einen denken eher in Programmen, eine Klammer geht auf und dann muss sie auch wieder geschlossen werden. Die anderen denken eher an das, was sie grad tun wollen, warum sollte man erst etwas schließen, was doch sowieso beendet ist, weil danach etwas neues kommt.

Doch woher kommt dann jetzt wieder die Diskussion?

Ist eine der beiden Versionen ungeeignet für eine Umstellung auf HTML 5? Nein, es braucht von beidem aus Änderungen, aber es ist in beiden Fällen nicht nötig, alles neu zu schreiben. Mir genügte diese Information, für mich wäre damit das Thema beendet gewesen. Denn ob ich jetzt von HTML 4 aus etwas ändern muss, oder von XHTML 1 aus, das ist doch nun wirklich egal. Aber plötzlich gab es Gerüchte, man müsse jetzt auf HTML 4 (korrekterweise auf HTML 4.01) umstellen, weil XHTML ja so nicht mehr weiterentwickelt würde. Wer genauer schaute, wusste, dass das Unsinn ist, denn Fakt wird irgendwann schon HTML 5 sein, aber auch wer HTML 4 schreibt kann nicht einfach den Doctype ändern und als HTML 5 ausliefern. Wohl deshalb diskutierten nun auch die Fachleute und ich meine die Diskussion ist ebenso müßig und unsinnig wie die Glaubenskriege über Betriebssysteme. Im Moment ist beides möglich, mit Einschränkungen ist inzwischen HTML 5 teils schon nutzbar. Dahin geht der Weg und von wo man ihn jetzt geht ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Wer mehr darüber wissen möchte, bei t3n gibt es einen guten Einstieg ins Thema.

Wir gehen zum Barcamp Dornbirn

Ja, ich weiß grad gestern erst übers Fucamp geschrieben, doch wie man an den Kommentaren dort sieht, bot es sich gerade an. Ich hatte schon überlegt, wegen Dornbirn, weil ich noch nie in Österreich auf einem Barcamp war und weil es in der Nähe ist und überhaupt. Roland ist voraussichtlich auch grad mal nicht in England, ob Jozo mitkommt werden wir sehen. Ich habe es jetzt sicher eingeplant und Roland zu 90% ebenfalls. Sowohl bei den Zusagen, als auch beim vielleicht, sind schon Menschen dabei, die ich kenne. Das mag ich, da sind schon vorab die Gespräche am Rande gesichert. So ein, zwei Sessions habe ich noch auf jedem Barcamp eher mit Gesprächen am Rande verbracht. Klar, meist ging es auch da um Themen rundums Web, aber halt in kleinerem Rahmen. Ebenso gehören für mich die zunächst unbekannten Menschen dazu, ich finde es spannend immer mal wieder ganz andere Gesichter zu sehen. Es ergeben sich auch andere Sessions zu anderen Themen, das ist gut, das mag ich auch. Die österreichischen Barcamps laufen nicht über die mixxt-Plattform, sondern über ein Wiki, aber es steht alles drin, was man wissen muss. Ich bin gespannt und freu mich drauf.

Termin und Anmeldung

BarCamp Dornbirn 2009 am 6. und 7. Juni 2009 Weitere Infos und die Anmeldung gibts unter barcamp.at/BarCamp_Dornbirn_2009 Den Anmeldungen nach dürfte auch Linux ein Thema sein, aber mal sehen. Noch sind keine Sessions angekündigt, ich habe auch noch nichts geplant, aber ein paar Themen sind ja immer auch spontan möglich. Falls jemand auch zum Barcamp Dornbirn kommt und einen Themenwunsch an mich hat, dann ab damit in die Kommentare.

Fucamp in der Nähe des Uhrenmuseums in Furtwangen im Schwarzwald

  • Logo mit Kuckucksuhr
Wir sind zu dritt schon seit längerem beim Fucamp angemeldet, welches an dem Wocheende nach Himmelfahrt, vom 22. bis 24. Mai stattfindet. Oliver Gassner, der vergangenes das Barcamp Bodensee organisierte, unterstützt die erstmals ein Barcamp organisierenden Studierenden bei den Vorbereitungen und sicherlich auch währenddessen.
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Farbzusammenstellungen auf Webseiten

  • Screenshot henss.eu Layoutfarben aus der Headergrafik
Als Nicht-Grafikerin, die aus der Informatik kommt, ist mir Design ja schon von vorne herein nicht ganz so wichtig. Für völlig abgefahrene Traumentwürfe bin ich daher auch nicht die Richtige. Mir würde schon die Geduld fehlen unzählige Farbkombinationen auszuprobieren, aber mir fällt auf, wenn etwas gar nicht zusammenpasst. Um vorm Erstellen eines Layouts die ersten Ideen zu bekommen, gibt es Hilfsmittel. Erweiterungen, Plugins oder ähnliches die den Kontrast von Farbkombinationen auf Webseiten prüfen, haben meines Erachtens weitgehend ausgedient, falls sie nicht auch Farben aus Bildern hinzuziehen. Denn inzwischen gibt es kaum ein Design, was nicht mittels Hintergrundbildern erstellt wird. Schließlich soll hier und da noch ein Schatten, ein Transparenzeffekt ein Farbverlauf oder ähnliches genutzt werden. Ich kenne derzeit kein Hilfsmittel, was auch mit den Farben eines Bilds etwas anfangen kann. Falls es automatisiert nicht möglich ist, ist es sinnvoll auf verschiedenen Monitoren und auch mal mit abgedunkeltem Modus zu testen, um festzustellen, ob der Kontrast immer lesbar bleibt. Um eigene Farbideen mal nebeneinander zu sehen, mag ich ColorCombos. Kombinationen, die laut Farbwerten zueinander passen, lassen sich sehr schön mit dem Color Scheme Generator finden. Wenn möglich nutze ich zum Logo passende Farben und wähle genau die, die auch im Logo enthalten sind, z.B. beim Guggat emol Blog, das Logo entstand aus den Farben von Diagrammen, die Farben fürs Blog kamen aus dem Logo. Meine Lieblingsversion, um Farbzusammenstellungen zu finden, sind jedoch Fotos. Wie solche Kombinationen aussehen können zeigen die Beispiele für Farbkombinationen aus Fotos. Ein Beispiel für eine Farbzusammenstellung aus Fotos im Header ist das Layout von Rüdigers Seite auf dem Screenshot. Wann immer es ein Design mit Bild im Kopfbereich, also einer Headergrafik ist, nehme ich mir die Farben aus dem Foto. Stimmiger und passender geht es aus meiner Sicht gar nicht. Wer gerade erst beginnt mit Layouts zu experimentieren ist mit dieser Variante auf der sicheren Seite und kann wenig falsch machen.

Microblogging oder Blödsinn voller Tippfehler? ::: Twitter und Identi.ca

  • Screenshot identi.ca miradlo auf identi.ca
Ich bin sicher nicht Twitters / Identicas größter Fan, setze es noch nicht lange und auch nicht sehr exzessiv ein. Ganz am Anfang vor rund zwei Monaten habe ich auf uteles Blog schon mal ein bisschen über Twitter, Microblogging, Identica… geschrieben. Dort gibt es einen Screenshot, wie mein Twitterprofil auf meinem Rechner aussieht, falls sich jemand über das Bild wundert, liegt es wohl an der Auflösung. Nach meiner kurzen Erfahrung kann es jedoch tatsächlich auch Microblogging sein, einige, die twittern (manche auch ohne unzählige Tippfehler) setzen Twitter für Kleinigkeiten am Rande ein. Seien es Lesetipps oder kurze Hinweise auf etwas was nicht gleich einen ganzen Beitrag füllt. Die Chatversionen am Rande können sinnvoll und nett sein, wenn bereits Kontakt besteht oder aufgrund eines Themas entstand. Zur Zeit sind einige der Linktipps jeweils von Twitter, dort lese ich die Neuigkeiten von mehr Menschen, als bei Identi.ca. Ich achte vor allem bei Twitter darauf, dass die Zahl derer, denen ich folge, nicht überhand nimmt. Ich habe hier das Plugin Twitter-Tools installiert, damit werden neue Beiträge auch automatisiert zu Twitter geschickt. Zuweilen nutze ich bei Identica die Möglichkeit, dass meine Dents (nein nicht Zahnarzt, die Nachrichten heißen so, bei Twitter heißen sie Tweets) auch als Tweets bei Twitter veröffentlicht werden. Nach den hochoffiziellen Regeln, wie mensch zu möglichst vielen Followern (Leser der eigenen Nachrichten) kommt, darf ich das nicht. Es gibt wie auch bei Blogs unzählige Regeln, was gut und schlecht sei. ;-) Ich gehe hier von mir aus, ich mag es wenn neue Beiträge auch dort angekündigt werden, manch einen Beitrag lese ich so schneller und er geht nicht so leicht im gut gefüllten Feedreader unter. Erreichbar bin ich bei beiden Diensten unter miradlo: Ich habe die Twitter- und Identi.ca-Meldungen derer, die ich lese per RSS abonniert und schaue da grob drüber, wenn ich länger nicht online war. Aber ich habe nur wenig Angst was zu verpassen. We

Muss jetzt jeder mindestens einen der Dienste nutzen?

Nein, natürlich nicht. Ich kam jetzt auch schon einige Jahrzehnte ohne Microblogging aus. ;-) Ich meine jedoch, wenn man darauf achtet, wen man liest, dann kann es Spaß machen, sinnvoll sein, zusätzliche Informationen bieten... Klar gibt es auch eher mal Tippfehler, als in Blogbeiträgen, aber nicht alle sind völlig desinteressiert an Rechtschreibung und Fehlern, so dass es nur schwer lesbaren Unsinn gibt. Wer sich dafür interessiert, kann es ja einfach mal ausprobieren, geht ja sogar mittels Nick recht anonym. Viele Blogger haben auch ein Twitter- oder Identica-Konto, das ist ein guter Anfang, um mal ein bisschen von denen zu lesen, deren Feed man abonniert hat.

Pagerankupdate oder Aprilscherz

  • Pagerank 5 für einen Artikel auf miradlo bloggtPagerank 5 für einen Artikel, sonst PR 4
Dieses Mal fand Google es passend das Pagerankupdate auf den 1. April zu legen. Zunächst befürchteten manche daher einen Aprilscherz, das war es jedoch nicht. Details habe ich nicht intensiver überprüft, wie z.B. einzelne Artikel hier im Blog gewertet wurden. Auf den ersten Blick scheint sich da nicht viel getan zu haben. In den Webmastertools von Google sind seither keine aktuellen Daten dazu verfügbar.

Unveränderter Pagerank

Überwiegend hat sich bei uns nicht sehr viel getan am Pagerank. Hier ist bei Pagerank 4 geblieben, der bestbewertete Artikel liegt weiterhin bei einem Wert von fünf. Auch unsere weiteren Seiten wie miradlo.com, miradlo.de und miradlo.info haben nach wie vor ihren gewohnten Pagerank 3. Ebenfalls wie gewohnt hat die Domain miradlo.biz mit der Demoversion unserer Terminverwaltung einen Pagerank von 2. Weiterhin für mich nicht logisch nachvollziehbar sind die Werte der Unterseiten. Auf miradlo.com und miradlo.de haben manche der Hauptseiten keinen Pagerank andere wie die Domain einen Wert von 3, mal werden auch Unterseiten ganz gut gewertet, andere dagegen gar nicht.

Abgewertet und schlechterer Pagerank

Ich kann es jetzt nicht für jede Unterseite garantieren, aber auf den ersten Blick ging es nirgends abwärts.

Höherer Pagerank

Roland bekam mit seinem Guggat emol Blog erstmals einen Pagerank, bei einem Blog welches erst seit zwei Monaten existiert ist ein Pagerank von 2 erwartungsgemäß. Erstaunlich fand ich zwei weitere Neueinsteiger, wie gestern berichtet sind die miradlo.eu und die miradlo.ch ganz neu online, Samstag wurden sie online gestellt beim Update am Mittwoch hatten beide einen Pagerank von 3. In so kurzer Zeit hatte ich damit nicht gerechnet.

Irritierend dagegen

Am selben Tag in vergleichbarem Stil haben wir die miradlo.at, doch die bekam gar keinen Pagerank.

Aprilscherz?

Wie gewohnt sehen manche Werte eher nach einem Aprilscherz aus, andere wirken nach ungewohntem Wohlwollen. Leider hat ein Monopolist hier ein Mittel in der Hand, welches meines Erachtens zuviel Einfluss hat. Beispielsweise für Werbung zählt häufig der Pagerank als Einstufung für eine Website. Bislang erscheint es meist noch recht vernünftig was Google da treibt, aber so wie es bereits vorkam, dass Seiten manuell abgewertet wurden, weil Google die Werbung nicht passte, so kann es mit anderen Inhalten wieder sein. Es ist nicht gut, dass es nur ein Unternehmen gibt, welches da ganz massiv Einfluss nimmt. Zur Zeit sind jedoch alle anderen Suchmaschinen so derart unter ferner liefen, dass sich an der Macht des Monopols wohl nicht so schnell etwas ändern wird.

Seamonkey macht am besten was er soll - auch im WordPress Dashboard

...nach diversen Tests ist es jetzt der Seamonkey, mit dem ich im Moment die Blogs betreue.
  • utele.eu screenshot WordPress Dashboard Seamonkey
Seamonkey für den WP-Adminbereich
  • ein bisschen gemütlich
  • verglichen mit Opera oder Chrome macht's keinen Spaß...
  • etwas schneller als Firefox, aber nicht optimal
  • allerdings juhu, die mittlere Maustaste funktioniert
  • den Fehler bei Formaten, der im Firefox dazu führt, dass - nach Einfügen einer Überschrift, das Ding meint auch in der nächsten Zeile will ich wieder eine Überschrift - den gibt's hier nicht

Unterm Strich zeigen die Tests meine berechtigte Kritik

Ich meine es ist ein recht trauriges Bild, wenn ich mir ansehe, was für den Adminbereich von WordPress je nach Browser und Einstellungen alles nicht klappt. Die meisten Themeautoren für Blogs bemühen sich um größtmögliche Kompabilität, damit browserübergreifend alles klappt. Immer mehr Anbieter nutzen zumindest Plugins, um auch für mobile Geräte gut nutzbare Seiten zu bieten. Dagegen gibt es einen neu eingeführten Adminbereich des Blogsystems, bei dem sich wohl niemand ernsthaft Gedanken gemacht hat, dass es mehr als einen Browser, mehr als eine Möglichkeit der Einstellungen, mehr als eine Art des Umgangs damit gibt. Klar, wahrscheinlich klappt auf Windows mit IE und Firefox, eingeschaltetem JavaScript und Flash alles genau so wie es soll. Aber das kann's doch nicht sein... Ich meine ein Adminbereich muss bedienbar sein, und so weit wie möglich auf Spielereien verzichten, wenn ich diese nicht zumindest problemlos abschalten kann. Genau das klappt aber mit dem aktuellen Adminbereich von WordPress nicht.

Meine persönliche Lösung im Moment

Nach den diversen Tests ist für mich zur Zeit Seamonkey die bestmögliche Alternative:
  • das Ding ist kein Traum
  • so richtig hübsche Themes, die lauffähig sind, gibts grad auch nicht mehr
  • nette Kleinigkeiten, wie sich merken, was offen war beim nächsten Start klappen auch nicht automatisch
  • als Standardbrowser für mich einfach ein bisschen veraltet und nicht mehr ganz zeitgemäß
  • aber alles in allem stabiler, schneller und mit weniger Fehlern behaftet, als die anderen Alternativen (wie gesagt, Konqueror wäre vielleicht eine Alternative, wenn ich bereit wäre meine Flasheinstellungen zu ändern)

Konqueror der ansprechendste Browser für den WP-Administrationsbereich

Der Opera hatte ja leider zuviele Fehler, obwohl er der schnellste aller Browser war. Gefolgt vom Google Chrome, der jedoch noch weit entfernt vom produktiven Einsatz ist. Dieses Mal gehts um den Konqueror , meines Erachtens, der Browser mit der schönsten Optik.
  • utele.eu screenshot WordPress Dashboard Konqueror

Konqueror

  • Geschwindigkeit ist vergleichbar mit Seamonkey, einen Hauch schneller, aber nicht so flott wie Opera oder Chromium
  • klar natürlich beim in KDE integrierten Browser klappt alles wie tippen, löschen, kopieren und einfügen perfekt
  • optisch sowieso der schönste, denn er ist vollständig an mein KDE-Theme angepasst und man sieht auch die Nähe zu Safari
  • schon grundsätzlich wäre das nicht meine Lieblingsversion, da ich da einige spezielle Einstellungen habe um zu testen, z.B. gibt's kein Flash
    • für den WordPress Adminbereich ist das ein Killer-Kriterium, denn damit:
      • Konqui wäre somit nur in HTML-Ansicht nutzbar, der Button um auf visuelle Ansicht zu schalten erscheint gar nicht erst
      • Vorschläge für Tags gibt's damit auch nur in Textform, sie sind nicht direkt wählbar
      • die Statistikfunktion von wordpress.com, die ich zur Zeit nutze, ist ebenfalls Flash und damit wäre sie so nicht nutzbar
      • Medien einbinden über die Buttons geht natürlich auch nicht, da erscheint ein schwarzer Bildschirm und das war's

Google Chrome als Chromium unter Linux testen... ::: WordPress Adminbereich

Nach einem Tipp von onli in den Kommentaren, habe ich es mal mit dem Google Chrome probiert.
  • utele.eu screenshotWordPress Dashboard Google Chrome
  • Direkt für Linux gibt's das Ding von Google natürlich immernoch nicht. Das ist ja üblich und war auch bei Google Earth schon so, dass ewig dauerte bis eine Linuxversion gab. Installiert habe ich deshalb Chromium von codeweavers, bekannt für viele Anpassungen von Windowsprogrammen über CrossOver. In den meisten Fällen kostet es so um die 30$ pro Jahr und Lizenz, für Chromium ist es jedoch kostenlos, holen kann man sich den Browser auf der Downloadseite. Die Installation im User klappte problemlos und auf Anhieb, wie auch schon bei anderen Produkten von codeweavers.
  • Der Browser selbst, naja.
  • kopieren wie gewohnt klappt nicht
  • das Teil ist nicht wirklich integriert
    • z.B. kann ich es nicht von einer auf eine andere Arbeitsfläche verschieben
    • das Fenster selbst kann gar nicht verschoben werden
    • Größenänderungen des Fensters klappen, wenn überhaupt, dann nur mit Fehlern
      • auf volle Größe geht gar nicht
      • zurück auf eine kleinere Größe lässt sich zwar das Fenster ziehen, aber die Inhalte sind dann einfach nicht mehr da => um danach zu beenden geht nur noch ein Shortcut, denn der Fenster-schließen-Knopf ist weg
    • Systemmeldungen und Einstellungen des Browsers sehen schon sehr nach altem Windows aus
  • Flash läuft nicht
  • Geschwindigkeit ist eher langsamer als Opera
  • keinen Fehler mit Absätzen in visueller Ansicht
  • Bedienung insgesamt zumindest mit dieser Version haklig, beim Tippen und Löschen hängt das Ding immer etwas nach, ich lösche also mehr als beabsichtigt und muss dann nochmal korrigieren
  • Absturz bei der ersten Suche, manchmal klappt's aber so richtig stabil wirkt das noch nicht
  • wahrscheinlich kein Fehler des Browsers selbst, sondern Problem der Installation über wine und crossover irgendwo hängt noch eine Leiste auf der Arbeitsfläche, die sich nicht entfernen lässt, wenn der Browser offen ist
  • Eingaben in die Adresszeile reagieren nicht so recht auf die Maus wenn ich z.B. an die bestehende Adresse www.utele.eu noch /blog anhängen möchte, geht es nicht per Maus, sondern nur, wenn ich über die Tastatur ans Ende navigiere

Firefox, Opera, Browser im WordPress Adminbereich und ihre Wirkung, z.B. auf Icons

Screenshot utele_wp_admin_icons verschobenMein Problem mit der Geschwindigkeit ließ sich ja eindeutig auf den Firefox zurückführen. Daher setze ich in den letzten Tagen für die Adminbereiche von WordPress Opera ein, denn dreimal schneller ist schon ein sehr klares Argument. Leider verhält sich Opera jedoch nicht wie Firefox. Für mich ist Opera so wie im Moment nicht auf Dauer benutzbar.
  1. normalerweise kann Opera so wie Firefox auch etwas mit der mittleren Maustaste Kopiertes wieder einfügen. Das klappt z.B. um einen Link in die Adressleiste einzufügen. Es klappt jedoch nicht, wenn ich kopierten Text im WordPress-Editor einfügen will, dann öffnet er eine Suchseite oder wechselt zum Linkziel oder so. Er tut jedenfalls nicht, was ich will, nämlich schlicht den Text einfügen.
  2. Beim Überfahren (hover) von Links zeigt mein Firefox mir brav das Linkziel, ich nutze das häufig. Firefox kann es nicht im Adminbereich von WordPress oder bei manchen merkwürdig mit JavaScript erstellten Seiten. Opera allerdings kann es gar nicht, zumindest konnte ich keine Einstellung finden, die mir das ermöglicht.
  3. Von Opera werden keine automatischen Ergänzungen bei Formulareingaben angeboten, wer das wie ich gewohnt ist, ist deutlich irritiert, wenn es fehlt.
  4. Bis hierhin wäre es noch akzeptabel, jetzt kommt jedoch noch ein Bug dazu, mit dem kann ich nicht arbeiten. Schreibe ich mit Opera im TinyMCE von WordPress in der visuellen Ansicht, dann killt Opera alle Zeilenumbrüche und Absätze. Listen und Überschriften sind möglich, alles andere verschwindet einfach. Aus einem nett formatierten Beitrag wird plötzlich eine Textsuppe ohne Absatz oder Zeilenumbruch.
miradlo_bloggt Screenshot wp_admin_icons verschobenBleibe ich in der HTML-Ansicht ist alles ok, dann bleiben Absätze und Zeilenumbrüche auch mit Opera erhalten, aber ein Wechsel mit Speichern zur visuellen Ansicht und alle Umbrüche sind weg. Damit ist Opera definitiv keine Dauerlösung, denn so kann ich nicht arbeiten. Ja, ich weiß es gibt andere Wege mit benutzerdefinierten Feldern und in HTML-Ansicht zu arbeiten. Mir geht's jedoch nicht nur um mich und meine Möglichkeiten, sondern es geht auch um ungeübte Nutzer. Einer der Gründe WordPress zu nutzen ist ja der einfach Editor, der ähnlich wie die gewohnten Office-Programme funktioniert.

Icons (Symbole) im Adminbereich verschoben

Screenshot utele_wp_admin_icons Opera

Vor kurzem habe ich auf uteles Blog einige Beiträge mit Videos erstellt. Nach mehrfachem Testen und Recherchieren fand ich einen recht einfachen Weg, die Dinger auch in valider Version da reinzubasteln. Auf keinen Fall klappte es mit dem ganz offensichtlichen Button gleich oberhalb unter "Hochladen/Einfügen". In der Reihe der erweiterten Symbole für den TinyMCE gibt es jedoch noch einen Knopf "Medien hinzufügen". Über diesen ließen sich relativ schnell die Videos so einbinden, dass nicht alles mögliche hinzugefügt wird, was ich nicht haben will und nachher zu invaliden Seiten führt. Ich erstellte nacheinander mehrere Beiträge mit Videos, und irgendwann zerbröselte die Optik im Adminbereich. Ich bin einiges gewöhnt und beschloss es zu ignorieren, weil ich annahm, dass nach dem nächsten Booten alles wieder passt.

Das war nicht so, in uteles Blog blieben die Symbole und Beschriftungen verschoben. Nun gut, auch das ist kein Weltuntergang, ich suchte also nicht, sondern ließ es einfach so.

Worauf ich jedoch nicht gekommen wäre: Auch das ist ein Fehler, der browserabhängig ist, denn im Opera sieht auch uteles Blog so aus, wie die anderen, da ist kein Symbol verschoben. Browserfehler im Sinne von, etwas sieht in einem Browser etwas anders aus, als im nächsten kenne ich ja, aber was mir neu war, sind so starke Auswirkungen auf einen Browser, weil er sich bei einer Aktion mal verschluckt hat... Da Opera also auch noch keine echte Alternative ist, habe ich mal weiter getestet, mehr dazu, demnächst...

Werbung auf Google-Suchergebnisseiten trotz Adblock Plus

Ich habe in den letzten Tagen mit diversen Firefox-Plugins experimentiert, deshalb bin ich nicht ganz sicher, ob ich mir jetzt meine Konfiguration verbogen habe... Auf jeden Fall habe ich seit heute wieder Werbung auf  Suchergebnisseiten von Google, obwohl Adblock Plus läuft. Das hatte ich seit Monaten nicht mehr und ich bin irritiert. An den Filtern rumschrauben änderte nichts an diesem Ergebnis. Ich frage mich jetzt, ob ich an meinen Einstellungen was kaputt gemacht habe, oder ob Google etwas geändert hat.

Hat noch jemand jetzt wieder Werbeanzeigen bei den Suchergebnissen, der/die es bisher, dank Adblock Plus nicht mehr hatte?

Freu mich auf Hinweise.

Lösung (aktualisiert am 17.2.)

Nach der ersten Rückmeldung (siehe Kommentare) von Dieter war ich fast sicher, dass ich mal Updates schauen müsste. Doch nachdem Julia dasselbe Problem seit einigen Tagen beschrieb, sah es anders aus. Da also mindestens noch ein Mensch dasselbe Problem hat, suchte ich woanders: Im Forum des Adblock-Plugins gab es dann mehrere, die ein ähnliches Problem schon hatten. Manch einer vermutete zunächst Kompabilitätsprobleme mit anderen Firefox-Versionen. Die Lösung ist nichts von alledem, sondern viel einfacher: Die Filtereinstellungen des Plugins passten nicht. Warum sich da was änderte weiß ich nicht, ich habe jetzt jedenfalls einfach weitere Filter hinzugefügt und plötzlich ist wieder Ruhe. :) In der Liste steht dabei welche Filter für Deutschland sinnvoll sind, dass man nicht zuviele einsetzen sollte und welche Kombinationen nicht zu empfehlen sind.

Irrelevante, übersetzte Seiten und ...mal wieder zu Spam

In letzer Zeit häufen sich die Trackbacks von Seiten, die keine relevanten Inhalte haben, aber dazu Listen zu allen möglichen anderen Seiten veröffentlichen. Die ein oder andere Seite bezeichnet sich als Blogverzeichnis, aber da sehe ich es immer noch so, dass die große Suchmaschine, ja auch keine Trackbacks erwartet, deshalb werde ich von diesen Verzeichnissen ebenfalls keinen Trackback durchlassen. Aus meiner Sicht ist das schlicht Spam. Führend ist da grad so ein T-Shirt-Gestalter [tshirts-selber-gestalten.de]  mit vielen platten Sprüchen und sowas ähnlichem wie einem Blog, allerdings ohne jedweden relevanten Inhalt. Deshalb auch bewusst keinen Link dorthin. Unter anderem dort, aber auch sonst in letzter Zeit häufig:

Irrelevante, automatisch übersetzte Seiten

Da gibt es dann Beiträge mit Überschriften wie:
"Bitte übertragen diese deutsche Satz"
Ähnlich sinnvoll sowas:
" Wie kann ein Mensch sagen, was es zu Hause ist Stil? Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect?"
Angereichert mit folgendem, naja, irgenwie wohl Text?!
"Ich habe gerade ein Haus gekauft und mich fragen, was Stil ist. Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect .. Ich kann Sie von jedem Ort."
Solch unglaublich sinnvollen Inhalten folgt dann jeweils eine riesige Linkliste. Und nein, ich bin nicht stolz darauf, wenn ich von dort Links bekomme... ;-) Nett auch eine Seite, die normalerweise wohl Spanisch ist und automatisch übersetzt wird:
Autor: Fernando sagen
So so, sagen Fernando... ;-)
Das Team des spanischen Übersetzung Spanisch WordPress.org scheint der Fehler behoben haben, dass ein Teil der WordPress Hilfe Leser gefunden heute Morgen in der amtlichen Spanisch, und sie in die Arbeitsgruppe.
Äh, wie bitte? ;-) Sobald ich merke, dass ich mal wieder solch ein automatisch übersetztes Teil gefunden habe, amüsiere ich mich meist. Zumindest im Moment noch, solange es nicht zu oft passiert. Bei den ersten derartigen Fällen, zweifelte ich jedoch zunächst an meinem Verstand, weil ich einfach nicht kapierte, was mir solch eine Seite sagen will.

Tipp bei automatisch übersetzten Seiten

Manchmal hatte ich inzwischen Glück und die Originalseite, war in einer für mich verständlichen Sprache geschrieben, dann ergab in diesem Fall obiger Text im spanischen Original durchaus Sinn. Deshalb Tipp am Rande, falls ihr auf sowas stosst, mal prüfen, ob ihr vielleicht mit dem Original etwas anfangen könnt. Bisher fand sich in der Seitenleiste meist eine Anzahl bunter Fähnchen, bei denen sich die Übersetzungen wählen ließen.

Validieren : Kommentarfeeds : Pluginverhalten

Wie schon geschrieben, hatte ich Probleme mit validem Code und dem Kommentarfeed. Zwischendurch gab's dann eine Lösung. Allerdings nur bis zum nächsten Update. :-( Plugin aktualisiert, nach Lesen des Hinweis mit valide, auf der Seite des Entwicklers. Heute wunderte ich mich mal wieder über den fehlenden Kommentarfeed. Beim Validieren eines einzelnen Artikels mit Kommentaren war dann klar, dass es nicht gehen konnte. Bei dem Googlebeitrag vor kurzem, gabs ja einigen Austausch. Jeder Kommentar, der am Anfang oder Ende einen Smiley nutzt führt zu einem Fehler, weil das <p> nicht geöffnet oder nicht geschlossen wird.

Plugins die nicht tun was sie sollen

Beim nochmal genauer Hinschauen fiel mir auf, dass heute auch dessen Seite nicht validiert, obwohl sie transitional nutzt, nicht strict wie wir. Damit flog jetzt "Quote Comments" erstmal wieder raus. Ich mag das Plugin und seine Eigenschaften, ich finde es auch praktisch, aber dafür über 20 Fehler in einer Seite lohnt sich nicht. Doch dann kam innerhalb weniger Stunden auf meinen Hinweis hin ein weiteres Update des Autors. Noch einmal probiert, klappte zunächst. Bis ich wieder den Kommentarfeed testete, der ging nicht mehr. Also nochmal deaktiviert, nochmal den Autor angeschrieben und tatsächlich ging er nochmal dran, inzwischen geht alles, inklusive des Kommentarfeeds. Jetzt läuft Quote Comments hier wieder und macht genau das was es soll! :-) Gestern habe ich schon wieder umgestellt.  In aktueller Version fand "search everything" bei mir gar nichts mehr. Selbst wenn es je nach Einstellung klappen könnte, das will ich nicht. Ich habe einige Plugins für Social Bookmarks probiert, das ein oder andere gefiel mir nicht, manche sahen einfach nicht so aus, wie ich wollte... Jetzt nutze ich ein leicht angepasstes "Sociable". Das warf zwei Fehler bei mir, einmal target="blank" und das language-Attribut bei JavaScript, beides darf und muss auch in XHTML strict nicht enthalten sein. Noch bin ich nicht gerade glücklich mit WordPress und seinen Plugins, aber mal sehen, wie sich das entwickelt...

Apropos validieren

Wer es jetzt mit einem einzelnen Beitrag prüft, wird feststellen, dass der Validator einen Fehler meldet:
Validation Output: 1 Error 1. Error Line 556, Column 114: there is no attribute "aria-required". …size="22" tabindex="1" aria-required='true' /> You have used the attribute named above in your document, but the document type you are using does not support that attribute for this element.
Mir geht's da wie Monika, den lasse ich gern stehen, da muss der Validator dazulernen. Das Attribut hilft Webapplikationen zugänglicher zu machen, für diejenigen, die keinen grafischen Browser nutzen können. Somit können Webanwendungen mitteilen, wenn es Pflichtfelder gibt, das erleichtert z.B. Screenreader-Nutzern das Ausfüllen von Formularen.
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