Betrugsversuch
Fast hätte es geklappt, ich hatte den Zettel mit den Fragen schon unter "muss ich erledigen" einsortiert. Es sah aus, als wolle das Amt aktualisierte Daten zum Gewerbe. Doch vorm Ausfüllen schaute ich noch mal genauer...
Betrugsversuch: mal eben 1000.- Euro
Keineswegs ist dieser Fragebogen von einem Amt, auch wenn er so aussieht. Mit der Unterschrift würde nicht bestätigt, dass die aktualisierten Angaben korrekt sind, sondern es wäre ein Vertrag um einen Eintrag auf einem Portal zu kaufen.

Ja, es gibt ein bisschen Kleingedrucktes - vor allem auf der Rückseite - wo das dann auch steht, das sieht man jedoch nur, wenn man genauer nachliest. Der erste Eindruck ist ein ganz anderer und wer nur flüchtig mal eben den Fragebogen ausfüllt wäre mal eben monatlich netto 39,85 Euro los, bei einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren wären das 956,40 Euro plus Umsatzsteuer.
Immer genau lesen vorm unterschreiben
Ich denke mir wäre es auf jeden Fall aufgefallen, weil ich immer nochmal genau lese, bevor ich etwas unterschreibe. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es jemand unterschreibt. Mal eben unkonzentriert, nur ein Blatt in einem Stapel anderer zu erledigender Dinge, kurz nebenbei abgelenkt...
Ich wollte nicht glauben, dass das so erlaubt ist und recherchierte mal eben:
Bisher sieht es so aus, als dürfe die dubiose Firma das nicht, insofern
passt mein Rechtsempfinden. Klar wird aber auch, wer jemals bezahlt hat
wird sein Geld zumindest nicht schnell wieder sehen. Deshalb:
Auf keinen Fall zahlen bei Rechnung oder Mahnung sondern sich mit einem Anwalt in Verbindung setzen!
Leider hat es sich wohl noch nicht so weit verbreitet, dass es nicht zu
neuen Fällen kommt, deshalb auch von mir der Artikel zu diesem Thema.
Kommentare
Stefan Noack am :
ute am :