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Menschen, Gespräche, Fortbildung und mehr ::: Nachlese Barcamp Stuttgart

Da wir uns schon vor längerem entschlossen hatten, am Barcamp Stuttgart teilzunehmen, blieben wir trotz Baustelle Zuhause dabei. Das vorerst letzte Barcamp zu viert, da Joscha jetzt bald in London studieren wird. Insgesamt hat es uns allen gut gefallen, insbesondere die Organisation klappte prima, nochmals danke an Jan und das Orgateam. Für mich ist die Mischung aus mehreren Punkten bei Barcamps besonders wichtig:
  • an Sessions teilnehmen
  • wenn möglich selbst eine Session anbieten
  • Menschen kennenlernen, wiedertreffen
  • Gespräche und weitere Diskussionen am Rande

Sessions am Samstag

Samstag war ich bei folgenden Sessions:

Zukunft der Onlineredaktion

(Bild der erarbeiteten Übersicht auf Flickr von thurgau) von Saim Alkan Es folgte meine eigene Session, die danach folgende habe ich lieber mit Gesprächen am Rande verbracht.

Web 2.0 und Recht. UGC - Chance oder Risiken?

von Carsten Ulbricht Kurz vor Sessionbeginn ging ich nachsehen, was zum Schluss noch angeboten wird. Bei einer stand:

Web 2.0-Tools Einsatz für Unterricht

prima, das klingt ja interessant, war mein erster Gedanke. Der zweite war, "Moment, die Schrift kennst du doch... ;-) (Bild des Sessionplans auf Flickr von Frank Hamm). Meistens versuchen wir vor allem in die Sessions anderer zu gehen und möglichst nicht alle in dieselbe. In diesem Fall interessierte mich jedoch Rolands Session mehr als alle anderen, deshalb ging ich dort hin. Da er wenig präsentierte und viel Platz für Diskussion und Austausch ließ, lohnte sich das auch, denn ich erfuhr mehr, als er darüber erzählt hatte und hätte. Der Ausklang des Abends mit viel Raum für Gespräche im nahegelegenen Mash war ebenfalls gelungen.

Sessions am Sonntag

Am Sonntag begann ich mit der Doppelsession von Robert und Oliver. Mit Robert hatte ich mich bereits vorab schon darüber unterhalten, wie Blogs als solche noch einflussreicher und länderübergreifender werden könnten.

Keynote im Dialog bauen: Weblogs and the World "Revolution"

Robert Basic und Oliver Gassner werden demnächst einen Vortrag dazu in Serbien beim South East European Blog Festival halten, siehe BlogOpen. Danach war nur noch Zeit für eine Session, da wir früher wegmussten. Diese Zeit nutzte ich daher lieber für Gespräche am Rande. Unter denen, mit denen ich einen längeren Austausch hatte waren: Alexa, Christian, Kirstin, Robert, Roman und Ute (in alphabetischer Reihenfolge)

Meine Sessionideen

Die Linux-Session, die ich ursprünglich anbieten wollte, habe ich dann doch gestrichen. Die Webstandards wollte ich auf jeden Fall machen, für Linux gab es ein weiteres Angebot vorab. Am Samstag wurden soviel Sessions angeboten, da kam es nicht in Frage. Mit Marco, der vielleicht was zu Fedora Linux machen wollte, hatte ich am Samstag kurz gesprochen, ob wir vielleicht gemeinsam was anbieten würden. Dank großer Baustelle zu Hause (Umbau mit Wänden raus usw.), mussten wir jedoch am Sonntag früher zurück, daher war mir eine weitere Session zuviel. Als Co-Produktion bei direkter Anfrage am Sonntagmorgen hätte ich es mir noch überlegt, aber so war es auch gut.

Webstandards, warum, wozu und wie?'

Angeboten habe ich die Webstandards am Samstag, mit dem Hinweis, dass es mir vor allem um Austausch und Diskussion geht. Bereits vorab gab es schon einige Interessenten im Wiki des Barcamps und die Session war auch sehr gut besucht. Mit über zwanzig Teilnehmern hatte ich gar nicht gerechnet. Es ging dann eher in die technische Richtung:
  • Browserunterschiede
  • warum gibt es noch kein HTML 5
  • ärgerlich, dass sich noch immer nur wenige Eigenschaften von CSS 3 einsetzen lassen
  • wieso sollte man Javascript möglichst nur dann einsetzen, wenn es auch ein Fallback gibt
  • unterschiedliche Ansprüche für mobile Endgeräte, z.B. mit verschiedenen Themes in Blogs gelöst
  • ...
Somit passte die für alle Zielgruppen (Einsteiger, Fortgeschrittene und Special Interest) angekündigte Session, im zweiten Teil, nicht mehr für alle. Wie schon beim Blogcamp in Zürich, habe ich das Ganze ohne die Präsentation gehalten. Letztes Mal hatte ich den Adapter vergessen, dieses Mal wollten mein Laptop und der Beamer nicht miteinander kooperieren. Technische Probleme mit allen elektronischen Geräten bin ich ja glücklicherweise gewohnt... Sobald es bei Elektronik ein Problem gibt, bin ich sicher in der Nähe. ;-)

Flipcamp geplant

In Anbetracht dessen, habe ich einen weiteren Grund die Idee eines Flipcamps gut zu finden. Gedacht ist dabei an ein Barcamp, welches keinen Internetzugang, keine Laptop, Mobiles usw. zulässt. Daher gibt's auch keinen Beamer, aber ein Flipchart, daher der Name Flipcamp. Wer mehr darüber wissen will oder zeigen möchte, dass er oder sie teilnehmen würde, bekommt weitere Informationen auf der Seite Flipcamp. Dort kann auch diskutiert werden und es können Themenvorschläge gemacht werden. Mich reizt die Idee mal ein Barcamp ohne Elektronik zu besuchen.
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