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SSD neu und Display kaputt beim HP Elitebook

...so arbeite ich am liebsten - tyra - HP Elitebook 8740w Display kaputtIch habe ja so ein etwas dickeres Baby, es war eine eher schwere Geburt bis dahin, siehe HP Elitebook 8740w ;) Ich hänge an meiner tyra, aber so bei manchen Aufgaben war manches schon arg langsam, verglichen mit Rolands Lenovo, der an sich weniger Leistung hat, aber eine SSD. Im Sommer bestellte ich also endlich mal eine SSD-Festplatte [Samsung 840 Series Basic interne, 500GB (6,4 cm (2,5 Zoll), 512MB Cache, SATA III) anthrazit für 285,20 € ].

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Entschieden: HP EliteBook 8740w bestellt : Notebook, Laptop, Schläppi, Rechner

  • Sony Vaio F-Serie mattes DisplayFehlermeldungen bei tacita nach fsck
</ende der Suche> Sodele ich habe mich jetzt entschieden. Nach ewig langer Suche von Dezember bis heute, habe ich jetzt einen Rechner bestellt.
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...auf der Suche nach einem neuen Rechner, Laptop, Schläppi, Notebook

Immernoch auf der Suche nach einer neuen Maschine, wie schon im Februar geschrieben, gibt's einfach nicht genau das was ich haben mag. Zu den extremen Lüftergeräuschen kommt seit gut einer Woche hinzu, dass sich die Maschine mehrmals täglich einfach runterfährt oder gar schlicht abschaltet ohne noch runterzufahren... Nach wie vor will ich ein paar Punkte auf jeden Fall:
  • Display mit 1920-er Auflösung
  • Display in matt, um auch draußen arbeiten zu können
  • Displaygröße am liebsten >= 17"
Dafür gibt's bei notebookcheck.com folgende Ergebnisse:
HP EliteBook 8730w 01.05.2010 HP EliteBook 8730w
NVIDIA Quadro FX 2700M, Intel Core 2 Duo T9400, 17.0", 3.4 kg, 1800 / 1199.00 Euro
Lenovo Thinkpad W700 01.11.2009 Lenovo Thinkpad W700
NVIDIA Quadro FX 3700M, Intel Core 2 Extreme QX9300, 17.0", 4.14 kg, 3500 / 2888.00 Euro
HP EliteBook 8530W 06.07.2009 HP EliteBook 8530W
NVIDIA Quadro FX 770M, Intel Core 2 Duo T9400, 15.4", 3 kg, 2000 / 1199.00 Euro
Apple Macbook Pro 17“ 2009-3 18.05.2009 Test MacBook Pro 17" Unibody Non-Glare
NVIDIA GeForce 9600M GT, Intel Core 2 Duo T9550, 17.0", 2.98 kg, 2499 / 1988.00 Euro
Lenovo Thinkpad W700 26.03.2009 Test Lenovo Thinkpad W700 / W700ds Notebook
NVIDIA Quadro FX 3700M, Intel Core 2 Extreme QX9300, 17.0", 4.14 kg, 3500 / 2888.00 Euro
Aber ich mag keinen Apple, den Lenovo W700 gibt's scheint's gar nicht mehr und zumindest nicht mit meiner Lieblingsvariante i7.
  • am liebsten i7 notfalls Quadcore
  • >=4096 MB RAM
  • >320 GB Festplatte (ich hab extrem viele Bilder und kämpfe ständig mit Platzproblemen)
  • Gewicht bis zu 4,5 kg
  • Lüftergeräusch bei Volllast ist aktuell bei  45,8 Dezibel laut Testbericht, deshalb <=40dB wäre schon gut
  • alles außer Linux ist keine Alternative, ich arbeite nur mit Linux
heidi und Roland schlagen mirAlternativen mit Thin-Client oder ähnlichem vor, meine Begeisterung hält sich Grenzen, da ich bei jeder weiteren Schnittstelle zusätzliche Probleme befürchte. idealo schlägt noch ein paar weitere Alternativen vor, wenn ich nur nach nicht-spiegelndem Display und 1920er Auflösung suche. Allerdings liegen einige Preise dann zwischen 3000€ und 5000€ das ist schon deutlich mehr als ich wollte.

Aktualisierungen

Produktvergleich Lenovo ThinkPad W700 (NRKFHGE#2752-FHG) Hewlett-Packard HP EliteBook 8730w (NN269EA#ABD) Lenovo ThinkPad W700 (NRKMAGE#2752-MAG) Lenovo ThinkPad W700 (NRK3KUK) Lenovo ThinkPad W701 (NTX59GE)
Preisspanne*/Angebote:
4.329,10 € - 4.817,90 €
2.282,00 € - 2.978,21 €
2.664,37 € - 2.665,00 €
3.752,10 € - 3.752,10 €
3.233,00 € - 3.652,90 €
gelistet seit: Dezember 2008 April 2009 Oktober 2009 Oktober 2009 Juli 2010
Technische Details* Lenovo ThinkPad W700 (NRKFHGE#2752-FHG) Hewlett-Packard HP EliteBook 8730w (NN269EA#ABD) Lenovo ThinkPad W700 (NRKMAGE#2752-MAG) Lenovo ThinkPad W700 (NRK3KUK) Lenovo ThinkPad W701 (NTX59GE)
Produkttyp: Business Notebook Business Notebook Business Notebook Business Notebook Business Notebook
Serie: Lenovo ThinkPad W700 HP EliteBook 8730w Lenovo ThinkPad W700ds Lenovo ThinkPad W700 Lenovo ThinkPad W700
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q9100 Intel Core 2 Quad Q9000 Intel Core 2 Quad Q9100 Intel Core 2 Quad Q9300 Intel Core i7 820QM
Taktfrequenz: 2.260 MHz 2.000 MHz 2.260 MHz 2.530 MHz 1.730 MHz
RAM: 4.096 MB 4.096 MB 4.096 MB 4.096 MB 4.096 MB
Speicherausbau maximal: 8,0 GB 8,0 GB 8,0 GB 8,0 GB 16,0 GB
Festplattenspeicher: 224 GB 320 GB 640 GB 640 GB 1.000 GB
Display: 17,0 Zoll 17,0 Zoll 17,0 Zoll 17,0 Zoll 17,0 Zoll
Displayauflösung: WUXGA (1920 x 1200) WUXGA (1920 x 1200) WUXGA (1920 x 1200), UWSVGA (1280 x 600) WUXGA (1920 x 1200) WUXGA (1920 x 1200)
Displaytyp: 16:10 Widescreen Display, Non-Glare TFT Display (matt) 16:10 Widescreen Display, Non-Glare TFT Display (matt) Non-Glare TFT Display (matt), 16:10 Widescreen Display, 16:10 Widescreen Display, Dual-Display 16:10 Widescreen Display, Non-Glare TFT Display (matt) Non-Glare TFT Display (matt), LED-Backlight Display
Grafikkarte: nVidia Quadro FX 3700M nVidia Quadro FX 2700M nVidia Quadro FX 2700M nVidia Quadro FX 3700M nVidia Quadro FX 2800M
Grafikspeicher: 1024 MB 1024 MB 512 MB 1024 MB 1024 MB
Optische Laufwerke: DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner Blu-ray-Brenner DVD-Brenner
Daten-Kommunikation: Modem, Bluetooth, W-LAN, Ethernet LAN 10/100/1000 Modem, Bluetooth, W-LAN, Ethernet LAN 10/100/1000 Modem, Bluetooth, W-LAN, Ethernet LAN 10/100/1000 Ethernet LAN 10/100/1000, Modem, Bluetooth, W-LAN Modem, Bluetooth, Ethernet LAN 10/100/1000, W-LAN
Besonderheit: SSD Festplatte (Solid State Disk) k.A. TrackPoint / TouchStick / Pointing Stick spritzwassergeschützte Tastatur Tastaturbeleuchtung, Nummernblock, TrackPoint / TouchStick / Pointing Stick

Notebook, Laptop, Schläppi, Rechner...

  • 17" Laptop an Utes Arbeitsplatz
Aktuell ist mein Hauptrechner ein Fujitsu Siemens Amilo XI 1554, mehr zu den Daten schrieb ich ja schon mal. Die Leistung der Kiste ist teilweise noch immer nicht so schlecht, aber vieles wird doch allmählich sehr gemütlich. Das Verhalten ist unter (K)Ubuntu noch schlimmer als es unter Gentoo war. Als direkten Vergleich habe ich meinen kleinen Fujitsu, Devika weigerte sich mit Ubuntu klarzukommen, deshalb läuft sie wieder auf Gentoo mit einem KDE. Manch ein Fehler in KDE, der unter Kubuntu auftaucht, kommt dort einfach nicht vor und die Maschine ist insgesamt flotter. Ein Rechnerwechsel bei einem drei Jahre alten Laptop ist ja nicht völlig ungewöhnlich. Aus Leistungsgründen käme ich jedoch durchaus noch einige Monate zurecht. Doch leider gibt's ein nerviges Problem:

Lüfter lärmt

Der Lüfter lief anfangs ab und zu mal, dann immer häufiger und inzwischen läuft er selbst dann noch, wenn grad nur der Bildschirmschoner läuft. Je nach Lautstärke eines Lüfters könnte ich damit leben, aber das Ding lärmt so extrem, dass ich nur mit Radio nebenbei überhaupt noch an der Maschine arbeiten kann. Abends wenn es rundum ruhiger wird, hört man auch in gut zehn Metern Entfernung über ein Stockwerk den Lüfter noch deutlich. Deshalb suche ich grad intensiver nach einem neuen Laptop.

Meine Anforderungen an ein Notebook

Ein Notebook - kein Desktop - ist absolut sicher, alles andere wackelt noch. Im Moment geht arbeiten halt nur mit ausreichend lauter Musik, sonst ist das Dauergeföne des Lüfters unerträglich, siehe auch die 45,8 Dezibel laut Testbericht. Laut Wikipedia ist 40 db tagsüber bzw. 30 db nachts Zimmerlautstärke... ;) Mein Vorgängerrechner war ein Samsung M70 mit 19" und einem Lüftergeräusch von 25 DB unter Last... Ein Notebook  soll es sein aus folgenden Gründen:
  • ab und zu mal mit außer Haus jedoch sehr selten
  • im Alltag wechsle ich meinen Arbeitsplatz mehrfach täglich das geht mit einem Desktop einfach nicht
  • mindestens 17"
  • Auflösung von 1920 x 1200 hätte ich schon gern, es müsste schon sonst eine Supermaschine sein, damit ich bereit wäre auch 1600 x 1050 zu akzeptieren
  • am liebsten vorinstalliertes Linux um sicherzugehen, dass alles klappt
Bis hierhin gibt es schon das erste Problem, vorinstalliertes Linux gibt's für 17" Laptops einfach nicht. Gut dann halt möglichst einen Hersteller, bei dem gute Chancen bestehen, dass nichts verbaut ist, was Probleme macht.  Mal zu den technischen Daten:
  • Quadcore oder i7 oder so
  • 4096 MB RAM
  • 320 GB Festplatte
  • Gewicht bis zu 4,5 kg
  • Lüftergeräusch bei Volllast
weil:
  • Bildbearbeitung auch mit größeren Datenmengen
  • selten weniger als sechs Applikationen gleichzeitig offen
  • häufig zeitgleich dicke Applikationen oder recht ausgelastete, wie z.B. Firefox meist mit zwanzig bis vierzig offenen Tabs
  • viele Tätigkeiten die mehrfache Wechsel zwischen z.B. Gimp und  Quanta oder OpenOffice.org und Firefox erfordern
Diskutiert habe ich darüber auch schon reichlich, unter anderem per  identi.ca, Dirk führte die Diskussion in einem Artikel weiter, auch Roland schrieb darüber, welche Probleme bei der Notebookwahl heutzutage entstehen.

Notebooks die zur Wahl stehen

  • lenovo Thinkpad w700 das Ding ist schon gut, aber mit über 2000.- € alles andere als günstig vom Prozessor her eins der "schwächeren" in meiner Auswahl, dafür mit 36 Monaten Garantie
  • Dell Studio 17 mit ATI-Karte und leider sehr laut
  • Dell Alienware M17x ein Vollblut-Gamernotebook, ich spiele nicht, ich will eine Linux-Arbeitsmaschine, mir gefällt für diesen Zweck das Design überhaupt nicht, auch von Display und Lautstärke bin ich nicht überzeugt trotzdem komme ich mit meiner Vorstellung auf 2200.- €
  • Dell Precision M6500 wird mit meinen Vorstellungen sehr teuer, im Normalfall ist eine ATI-Karte Standard, die unter Linux doch häufiger Probleme bereitet, bei auch hier über 1900.- € ein hohes Risiko
  • Belinea gx.book 17018 zu dieser Maschine gibt's keine Tests, der Prozessor ist wie beim Lenovo auch die anderen Daten sind ähnlich, ich bekäme es jedoch für unter 1700.- € ohne Betriebssystem, da ich kein Windows zahlen muss, was ich nicht nutze, wäre das ok. Der Hersteller sagt ein Linux zu installieren sei kein Problem, kleinere Rechner gibt's teil mit vorinstalliertem Ubuntu.
  • trotz gutem Prozessor eher nicht: MSI GT740 die Auflösung liegt nur bei 1680 x 1050, das Display ist spätestens im Außeneinsatz nicht brauchbar und auch die Tastatur wurde kritisiert, dafür sind ebenfalls rund 1700.- € dann schon sehr viel Geld
  • Nexoc E715 ist zwar auch ein deutsches Produkt mit recht interessanten Daten und in fast allen Details konfigurierbar, ohne Betriebssystem zu haben, aber leider gibt es dazu gar keinen Test und von Herstellerseite keinerlei Hinweise zu Linux
  • Sony Vaio FX käme in der Variante, die ich möchte auf etwa 1600.- € hat allerdings nur einen 16,4" Monitor und ist laut Hersteller erst in etwa vier Wochen lieferbar.
Trotz einiger Recherche - immer wieder mal in den letzten Wochen - bin ich bisher noch von keinem Rechner so rundum überzeugt, dass ich ihn kaufen mag. Aprospos Recherche:

Praktisches für die Recherche

Jetzt veröffentliche ich diesen - immer mal wieder ergänzten,  schon länger angefangenen - Artikel, wer weiß, vielleicht hat ja noch irgendjemand eine blendende Idee oder hat eine gute eigene Erfahrung gemacht.

Ubuntu-Support-Chat ;)

Da sich das Netzwerk auf devika, meinem kleinen Laptop partout nicht stabil einrichten lassen wollte, habe ich mal den "persönlichen Ubuntu-Support" gefragt. ;)

21:26:29 Ute jetzt hat devika gar kein Netz probiere grad mit halbmanuell rum...
21:26:59 Dirk wlan oder wired?
21:29:19 Ute
wlan es ging und jetzt will es nicht mehr
21:29:44 Dirk
Menno
21:29:47 Ute
wenn ich auf manuell umstelle wird der default gateway überschrieben mit 0.0,0 kann es nicht gehen... :(
21:30:15 Dirk
Gnome oder KDE?

"Ubuntu-Support-Chat ;)" vollständig lesen

Howto Wireless radio has been killed for interface wlan0

Und wieder einmal möchte ich einen Workaround für die WLAN Konfiguration von Linux präsentieren. Diesmal habe ich folgende Konstellation:

Rechner: Fujitsu Siemens Amilo Xi 1554 WLAN Karte: Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 3945ABG Network Connection (rev 02) Kernel: linux-2.6.25-gentoo-r3 Die WLAN Karte habe ich mit dem iwl3945 Kernel Modulen und den dazugehörigen ucode net-wireless/iwl3945-ucode installiert. (Siehe Howto iwl3845) Jetzt kommt mein Problem: Jedes mal wenn ich /etc/init.d/net.wlan0 restart aufgerufen habe ist mir die WLAN Karte in einen Modus gefallen bei dem die Meldung Wireless radio has been killed for interface wlan0 angegeben wurde. Um dieses Problem zu lösen bin ich wie folgt vorgegangen:

  • WLAN Karte mit am Amilo Xi 1554 angebrachten Schalter physikalisch ausschalten
  • modprobe –remove iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul entladen.
  • modprobe iwl3945 aufrufen. Hiermit wird das Kernelmodul wieder geladen.
  • WLAN Karte mit dem Schalter wieder einschalten.
  • /etc/init.d/net.wlan0 restart aufrufen.
Und schon klappts mit dem Internet ;) Diese Reihenfolge ist zumindest bei meinem Rechner unbedingt zu beachten, da ansonsten der Fehler wieder auftritt. Die zwei Befehle für modprobe habe ich mir in ein Script reingefummelt. Dieses Script sagt mir das ich zuerst ausschalten und dann wieder einschalten soll. Mit dieser Aktion kann ich unterwegs zwischen verschiedenen Netzen wechseln, da ich mehrere /etc/conf.d/net eingerichtet habe die ich nach Bedarf verwende.

Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem? Teil IV

Diese fünfteilige Serie begann mit Teil I, und der Frage nach dem idealen Betriebssystem. Im Teil II ging es um den Mac, Teil II ging es um den Mac, Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

Linux

Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ihref="http://miradlo.net/bloggt/index.php?52-s"">Teil III handelte von Windows, dieses Mal geht es um:

Linux

Linux ist nicht Windows, klar, es ist auch nicht Unix (also auch nicht Mac), aber Linux ist noch nicht einmal Linux. Bei den Anfängern gibt es immer wieder Fragestellungen, wie mein "Linux 10.3" macht irgendwas nicht wie erwartet. Linux ist keine Oberfläche, Linux ist ein Betriebssystem und zwar wirklich "nur" ein Betriebssystem. Aktuell ist zur Zeit der Linux-Kernel 2.6, damit ist bei einer Frage nach "Linux 10.3" sofort klar, dass jemand noch nicht viel über Linux weiß. Die mit Linux mitgelieferten Programme hängen von der jeweiligen Distribution ab und sind an diese angepasst.

Bei miradlo nutzen wir Gentoo; Gentoo ist eine von vielen Linux-Distributionen. Jede Distribution hat Vor- und Nachteile, Suse ist zunächst sehr einfach und mit wenigen Vorkenntnissen zu installieren, es wird daher auch das Windows unter den Linux-Distrubutionen genannt. Weitere Distributionen sind z.B. Debian, Red Hat, Mandrake, Ubuntu und Kubuntu. Um ohne viel Aufwand, ein Linux einfach einmal auszuprobieren, bietet sich Knoppix an, da es von CD gebootet und getestet werden kann. Mit der Frage nach "Linux 10.3" wissen Linuxanwender dann bereits, dass höchstwahrscheinlich Suse 10.3 gemeint ist, da die anderen Distributionen keine oder andere Versionsnummern haben.

Die nächste Anfängerfrage ist häufig: "hat mein Suse 10.3, ein Programm, um xy zu tun". Die Antwort darauf lautet meist: "ja, da gibt es einige welche Oberfläche verwendest du denn?". Wie jetzt? Jetzt weiß man Linux und das die Distribution Suse ist, sogar mit Versionsnummer, was denn jetzt noch? Anfänger, die von Windows kommen, wissen nicht, dass es zusätzlich verschiedene Oberflächen gibt. Üblich sind zur Zeit meist Gnome oder KDE, je nach Distribution wird die Standardinstallation mit einer der beiden grafischen Oberflächen durchgeführt, wenn man nichts anderes wählt. Für beide GUIs (graphical user interface) gibt es speziell angepasste und in die jeweilige Oberfläche integrierte Programme. Das bedeutet nicht, dass die Programme der anderen GUI nicht genutzt werden können, sondern nur, dass sie nicht optimal an diese GUI angepasst wurden. Linux ist ein System, bei dem nahezu alles an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Distribution, die grafische Oberfläche, die Auswahl der Programme, die Gestaltung der Oberfläche und häufig auch Teile des Verhaltens der Programme. Diese Vielfalt an Möglichkeiten, bedeutet jedoch andererseits, dass es fast immer unterschiedliche Wege gibt, um dasselbe Ziel zu erreichen. Ein eingefrorenes Programm kann mittels der Konsole (Kommandozeilenfunktion) mit dem Befehl "kill Prozess-ID" ebenso gestoppt werden, wie auf eher grafischem Weg. Nach Eingabe von STRG+ALT+ESC, erscheint ein Totenkopf, das Fenster auf dem man diesen verwendet und das zugehörige Programm werden beendet. Dabei sollte man jedoch vorsichtig sein, denn das Fenster, das der Totenkopf trifft, das "tötet" er tatsächlich, trifft er beispielsweise die Kontrollleiste, so ist auch die weg. Ein Linuxsystem, das alles enthält, was man haben möchte und das an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist, ist üblicherweise so stabil, dass man es wochenlang ohne Unterbrechung laufen lassen kann. Selbst für Installationen braucht Linux normalerweise keinen Reboot, wenn nicht gerade der Kernel geändert wurde. Je nach Einrichtung des Systems muss man zu keinem Zeitpunkt den Reset-Knopf nutzen; weil es entweder vom genutzten oder von einem anderen Rechner aus möglich ist, das System mit "Herunterfahren" zu beenden. Anstrengend und insbesondere für Anfänger schwierig und schwer nachvollziehbar kann es sein neue Hardware anzubinden. Fast jede Hardware ist für Windows optimiert und es werden Treiber mitgeliefert, um die Hardware ins System zu integrieren. Nur wenige Hersteller passen ihre Hardware für Linux an, daher ist es gerade mit sehr neuer Hardware oft aufwändig bis sie wie gewünscht funktioniert. Anfänger, die das nicht wissen, schimpfen meist auf das "schreckliche Linux" was etwas nicht kann. Linux kann jedoch nichts dafür, dass die Hersteller ihre Hardware nur für Windows optimieren. Spätestens einige Monate nach Erscheinen neuer Hardware, finden sich im Netz Anleitungen, wie sich diese in Linux integrieren ließ. Einer der wichtigsten Vorteile eines Linuxsystems ist diese Möglichkeit für jeden, der es möchte das System zu ändern. Ich habe jetzt nur einige Gründe angerissen, die erklären, warum Linux ein System ist, mit dem man sich beschäftigen muss, bis man es einigermaßen beherrscht. Ein Linuxsystem benötigt einen Administrator/in (unter Linux ist das root), der/die nicht nur die Grundinstallation übernimmt, sondern auch da ist, wenn es um neue Hardware und Programme geht. Einen letzten Vorteil, der ein erheblicher Unterschied zu Windows und Mac ist, ist der Preis. Linux ist kostenlos und kann einfach runtergeladen werden.

Aktualisiert am 6.5.08

Eine Artikelserie von Peter Kröner befasst sich mit Linux speziell für Webworker, die Serie startete am 29. April 08. Für mich ist das besonders spannend, denn noch immer kenne ich nur wenige aus diesem Bereich, die konsequent Linux einsetzen. Im fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?href="http://miradlo.net/bloggt/index.php?54-s"">fünften und letzten Teil dieser Serie ziehe ich das Fazit zum Thema: Linux, Mac, Windows welches ist das ideale Betriebssystem?

Arbeitsplatz mal fest, mal mobil, angeschlossene Geräte

Aus verschiedenen Gründen habe ich keinen fest installierten ausschließlichen Arbeitsplatz. Wenn ich im Laden bin, bevorzuge ich einen Stehtisch. In meinem Zimmer wechsle ich zwischen Schreibtisch, Stehtisch und Sofa. Das alles gilt jedoch eher zur Zeit, denn gerade ist ja Winter und es ist doch häufig zu kühl, um auch nur für ein Stündchen auf dem Balkon zu arbeiten. Im Schnitt wechsle ich zweimal täglich den Raum und mindestens fünfmal den Arbeitsplatz.
  • 12 und 19 Zoll-Laptops nebeneinanderArbeitsplatz am Schreibtisch (Devika und Tuxy)
  • Ute mit 17 und 19 Zoll-LaptopArbeitsplatz im Urlaub (Xaver und Tuxy)

Hardware

Daraus folgt logischerweise, dass ich ein Laptop nutze, den mit Tower-PCs ist das keine gute Idee. ;-) Insgesamt bin ich selten weniger als zwölf Stunden am Rechner, daher habe ich zwar auch ein kleines leicht transportierbares und für unterschiedliche Zwecke zusätzlich einsetzbares Notebook, aber im Normalfall brauche ich Platz auf dem Rechner. Mein Standard-Laptop ist daher ein 19" Samsung-M70, unfreundliche Menschen nennen meine Tuxy "Kuchenblech" oder vermuten gar sie sei eine Attrappe. Bei uns, also bei miradlo, haben alle Rechner Namen, schon deshalb weil es unter Linux häufig genutzt werden kann. Namen lassen sich besser merken, als z.B. IP-Adressen (http://tuxy zeigt allen im Netzwerk genau das an, worauf mein localhost gerade eingestellt ist). Manche Rechner bekamen ihre Namen aufgrund des äußeren Designs, ein Tower-PC heißt Satan, weil er ein rot-schwarzes Gehäuse hat, das seitlich transparent ist und blaues Licht ausstrahlt. Meine aktuelle Tuxy ist bereits das zweite Laptop mit diesem Namen. Da Linux auf Laptops immernoch eher selten eingesetzt wird, fand ich diesen Namen passend. Mein kleines Notebook heißt Devika (kleine Göttin), eben weil es klein und praktisch ist. Roland arbeitet derzeit meist mit Xaver, siehe Bild, der bekam diesen Namen, weil wir ihn in München gekauft haben.

Peripheriegeräte ::: Blogparade

Micha fragt in seiner Blogparade - Peripheriegeräte, die noch bis zum 31.1. läuft, welche Peripheriegeräte man nutzt: Immer angeschlossen ist bei mir eine externe Maus, da Touchpads für mich nur eine Notlösung sind, mit der ich spätestens bei Bildbearbeitung nicht klar komme. Ich brauche bei meinem Laptop keine externe Tastatur, da durch die Größe auch ein eigener Zahlenblock noch gut untergebracht werden kann. Zum Thema Maus habe ich schon einiges ausprobiert, aber schlussendlich bin ich immer wieder zu Logitech zurückgekehrt, mein Umgang und deren Mäuse passen am Besten zusammen. Nach meiner aktuellen Maus habe ich lange gesucht und einiges probiert. Meine letzte Lieblings-Logitech-Maus war eine spezielle, kleine Laptop-Maus. Leider scheine ich mit meiner Vorliebe für kleine Mäuse recht allein zu sein. Ich habe Modelle verschiedenster Hersteller getestet, weil es diese Maus nicht mehr gab und die anderen kleineren Logitech-Mäuse alle ohne Kabel waren. Da ich noch keine kabellose Maus gefunden habe, die sich so verhält, wie ich das möchte, kamen die nicht in Frage. Schlussendlich habe ich jetzt eine Logitech-Racer-Mouse, bei der ich auf Grund des Designs und des günstigen Preises von weniger als fünfzehn Euro niemals erwartet hätte, dass diese Maus funktioniert. Mir wurde die Maus von einem Verkäufer empfohlen, der andere teurere Modelle im Angebot hatte, daher habe ich sie überhaupt ausprobiert. Inzwischen habe ich noch einige davon nachgekauft, zu diesem Modell gibt es nur zwei eindeutige Meinungen, die einen finden sich schrecklich und viel zu klein, die anderen finden diese Maus rundum klasse. Auf das rote Rennwagendesign hätte ich verzichten können, mir wäre stattdessen ein edles Design wie bei meiner vorigen Maus lieber gewesen, aber inzwischen ist normal. Bei Bedarf, nutze ich einen Drucker, entweder einen HP-Laserjet, der sich um schwarz-weiße Ausdrucke kümmert oder für farbige Ausdrucke einen Epson alc900. Häufig angehängt werden die kleine Digitalkamera eine Kodak DX 4330 und die größere eine Sony ? 100. Bei der Kodak nutze ich zuweilen auch nur die Speicherkarte über den integrierten Card-Reader. Ganz selten nutze ich auch mal einen USB-Stick und ich habe einen kleinen MP3-Player der zuweilen mal neue Musik möchte. Zwecks zusätzlicher Datensicherung kommt es auch vor, dass ich eine externe Trekstor-Festplatte anhänge, diese nutzen wir jedoch vor allem für Sicherungen des Betriebssystems, die gibt es nicht so oft.

Anschlüsse und genutzte Geräte pro Blogger

Die meisten Geräte laufen über USB-Anschlüsse, vom Card-Reader mal abgesehen. Da ich nur wenige Geräte ständig nutze, genügen meine vier USB-Anschlussmöglichkeiten bisher immer. Die Anzahl der von Bloggern genutzten Peripheriegeräte hängt meines Erachtens stark davon ab, ob es eher Tower-PCs sind oder Laptops. Ich vermute, dass es mehr Blogger mit Laptop gibt, die dann keinen Monitor brauchen, teils auch keine externe Maus und Tastatur. Insgesamt tippe ich daher, dass die durchschnittlichen Blogger nicht mehr als drei Geräte ständig angeschlossen haben. Bei Bedarf wird das im Durchschnitt wohl eher auf fünf steigen, also inklusive Kamera, Mobile usw.
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