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...jetzt doch Update auf (K)Ubuntu Maverick

Ich habe ja letztens schon ein bissel was zu Ubuntu LTS und Kubuntu und so… geschrieben. Heute habe ich mal nachgesehen, was aktualisiert werden würde, sofern ich mich zu einer Aktualisierung innerhalb von Lucid per backport entscheiden würde. Das habe ich direkt abgebrochen, denn gerade die Stellen - die mir wichtig wären - würden eben nicht geändert sondern wären geblockt. Eine "halblebige" Version von Lucid LTS (Long Term Support) klingt schon nach zusätzlichen Problemen. Nach einem kurzen Blick auf die Änderungen beim vollständigen Update auf die Meerkatze (Maverick Meerkat aka Ubuntu 10.10 aka eigensinniges Erdmännchen)  beschloss ich daher es zu riskieren.  Nach einem aktuellen Backup aller relevanten Daten auf unseren Fileserver startete ich das Ding und hoffte, dass es klappt... Das Ding erzählte tolle Geschichten von Runterladen und Installieren und Rechner neu starten und überhaupt... Insgesamt waren das schon gut zwei Stunden... Huch, irgendwann bewegte sich was, ich dachte jetzt kämen die Fragen... Nee, doch nicht, das Ding war nebenbei abgestürzt. ;) Nun gut, unterm Strich entfernte er dabei zumindest nicht, was er ursprünglich behauptete löschen zu wollen...

Nach der Aktualisierung auf die Meerkatze

Zunächst einmal ging es deutlich besser als erhofft, zumindest ein bisschen im Web surfen und mit identi.ca und twitter arbeiten, ging bis kurz bevor alles fertig war. :) Meine Hauptgründe fürs Update waren:
  • akonadi stürzte ständig ab, sobald ich im kontact irgendetwas außer Mails nutzte (Adressbuch, Usenet, RSS, Kalender...) Bug wurde in KDE 4.5 repariert: https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=236355 (scheint bisher zu laufen)
  • konqueror versteht keine localhost-Adresse mehr, Bug wurde in KDE 4.5 repariert: https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=249204 (kann zunächst wohl sowohl localhost wieder und zickt bislang auch bei sftp nicht mehr)
  • kscreensaver Diaschau, kann nur mit Querformat bei Bildern, Bug wurde für KDE 4.5.2 repariert: https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=253771 (hier muss ich noch warten, aber ich hoffe doch, dass die Meerkatze bald auch KDE 4.5.2 bekommt...)
Die ersten Tests:
  • Gleich beim ersten Testen fror die Kiste völlig ein und war mit nichts außer dem großen Knopf dazu zu bewegen sich abzuschalten.
  • Quanta, GIMP, Eclipse, OpenOffice, Virtualbox usw. verhalten sich wie erhofft unverändert und ohne Probleme
  • alle installierten Browser verhalten sich brav, nur Firefox hatte sein Flashplugin verloren, dafür läuft Java noch wie erhofft
  • kontact (inklusive akonadi) scheint nach den ersten Tests wieder sauber zu laufen, zunächst zickte es noch ein bisschen, doch nach mehrfachem Ab- und Anmelden und damit kontact neu starten scheinen diese Fehler jetzt weg zu sein.
  • Im Dolphin hat's mal wieder ein paar Ansichten verhagelt, das ist ärgerlich, aber war bisher jedesmal so, also kein Weltuntergang (siehe Screenshot, die Symbole werden nicht vollständig angezeigt)
  • KDE μ-Blog hab ich in den letzten Versionen schon mal probiert, aber bisher nur ganz kurz, weil es völlig unbrauchbar war. Inzwischen ist es in der Kontrollleiste integriert und auf den ersten Blick wirkt es ganz spannend.
  • insgesamt wirkt das Ganze kaum verändert, die wenigen Kleinigkeiten, die auf Anhieb auffallen sind eher angenehm als ungewohnt (die anderen Symbole in der Kontrollleiste beispielsweise)
  • jetzt hoffe ich, dass sich das Erdmännchen nicht zu eigensinnig sondern vor allem weiterhin stabil verhält und ich zumindest die ganz lästigen Fehler los bin... :) (Gesamtaufwand war jetzt alles in allem rund 8 Stunden inklusive aller Tests)

Hintergrund und Zweck von friendfeed gesucht ;-)

Sodele, etzetle irgendwie klappte es ja länger das mit einigen dieser supertollen Tools einfach zu ignorieren. Wenn dann irgendwas war, dann habe ich unter Umständen mal mitgemacht, wird schon gut sein... ;-)

friendfeed ein Feed viele Infos

2009 fragte ich mich wozu friendfeed gut ist, und jetzt in 2015 lese ich, dass der Dienst in Kürze eingestellt  wird.

"Hintergrund und Zweck von friendfeed gesucht ;-)" vollständig lesen

Firefox kann endlich wieder Feeds direkt in den Akregator abonnieren

Leicht genervt musste ich nach dem letzten Update des Firefox feststellen, dass er das Abonnieren wieder nicht mehr konnte. Zunächst dachte ich es läge an der Version, probierte dann einiges aus, suchte auch nach Lösungen, aber erst einmal wollte es einfach nicht klappen. Vor kurzem fiel mir das Problem wieder auf, und ich bin genervt, denn ich abonniere immer mal testweise Feeds in ein eigenes Verzeichnis, um später zu entscheiden, was ich damit tun möchte. Inzwischen gab's bereits die 3.0.9 da lohnte sich mal wieder ein Versuch. Nach gefühlten drei Tagen übersetzen (ich brauche das bin für meine Testvariante des Firefox 2), war das Ding dann drauf. Probiert und nö, geht wieder nicht. Ich hasse es, und ging also nochmal auf die Suche. Bei so Kram habe ich ein extrem schlechtes Gedächtnis und stolperte zuerst über die eigenen Beiträge hier aus dem Blog zu diesem Thema, ein bisschen langweilig. An den vielen schon besuchten Links in Google zeigte sich, dass ich wohl vor nicht allzu langer Zeit schon einmal gesucht habe. Die Richtung war also unsinnig, denn da war wohl nichts Neues dabei. Eher spaßhalber habe ich mal die Fehlerkonsole eingeschaltet, denn in die üblichen Logs schrieb der Guteste ja nicht. Ups, bei jedem Versuch zu abonnieren gab es in der JS-Fehlerkonsole eine Fehlermeldung. Nun, ich hatte damit gar nicht gerechnet, aber das war eine neue Idee, nach genau dieser Datei zu suchen: /usr/lib/mozilla-firefox/components/FeedConverter.js Tatsächlich fand sich ein Thread aus einer Debian-Gruppe, in dem beschrieben wird, wie sich die vier bestehenden Zeilen ab Zeile 412 so ändern lassen, dass es wieder klappt, statt:
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec);
wird das Ganze etwas verpackt:
try {
var ss =
Cc["@mozilla.org/browser/shell-service;1"].
getService(Ci.nsIShellService);
try { ss.openApplicationWithURI(clientApp, spec); } catch(e) {}
} catch(e) {
var p =
Cc["@mozilla.org/process/util;1"].
createInstance(Ci.nsIProcess);
p.init(clientApp);
try { p.run(false, [spec], 1); } catch(e) {}
}
und schon klappt es wieder mit dem Abonnieren von Feeds direkt aus Firefox rein in den Akregator! :-)

Feeds lesen mit Akregator ::: stark konfigurierbare Optik ::: kein Schriftgrößenproblem

Im Zusammenhang mit dem Thema gekürzte Feeds schrieb ich bereits, dass ich das Lesen in textbasierter Form im Akregator vorziehe.
  • Screenshot Vergleich Klick aufs Bild für den Vergleich in voller Größe
Selbstverständlich kann man sich im Akregator die Feeds auch im Design der jeweiligen Seiten anzeigen lassen. Aber genau das will ich nicht. Ich lese am schnellsten und effektivsten, wenn ich ein einheitliches Design habe. Im Akregator kann ich alles so einstellen wie ich es will und wie es für mich am besten lesbar ist. Auf Webseiten geht das oft schief, denn schon meine leicht erhöhte Schriftgröße im Firefox führt bei vielen Seiten zu Darstellungsfehlern. Stammleser wissen es schon ich nutze eine recht spezielle Konfiguration und habe auf einem 17" Laptop eine Auflösung von 1920*1200. Ich nutze außerdem Linux, das bedeutet bei sehr vielen Webseiten ist die Schriftgröße wesentlich kleiner, als das unter Windows mit z.B. einem 19" Monitor und 1280*1024 der Fall ist.

Schriftgrößen

Ich kann mit leicht vergrößerter Schrift die Inhalte vieler, aber nicht aller Webseiten im Firefox lesen. Häufig hilft es, die Schrift nochmals zu vergrößern, manche Seiten sind jedoch schlecht bis unbenutzbar, weil die Vergrößerung das Layout sprengt. Um den Schriftgrößenunterschied meiner Lieblingsversion zum Lesen im Akregator gegenüber dem, was ich im Firefox habe mal deutlich zu machen, habe ich mal beide in einem Bild abgelegt. Das Bild hier ist verkleinert dargestellt, die volle Größe ist verlinkt (da es nur ein Ausschnitt ist, ist es nur 1272 breit). Es gibt ja immer mal wieder Beiträge und Diskussionen zu Schriftgrößen, wie z.B. kürzlich von Jens. In einem Artikel schreibt Thomas über diesen leider weit verbreiteten Unsinn :
"Wenn man body also mit font-size:62.5% versieht, dann gilt für alle folgenden Elemente: 100% = 10px."
Er erinnert daran, dass dieser Quatsch vom ursprünglichen Erfinder selbst schon lange nicht mehr genutzt wird.

Barrierefreiheit?

Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob jemand 5px, 30px, .7em oder 1 em für passend hält. Mich interessiert es erst dann, wenn das Layout nicht zulässt, dass die Besucher etwas an der vorgegebenen Größe ändern. Selbst Seiten die teils über Barrierefreiheit schreiben, die also bewusst damit umgehen, nutzen nicht selten merkwürdige Versionen von Schriftanpassungen. Sehr oft endet jeder Versuch, die Schriftgröße so anzupassen wie ich möchte spätestens bei Formularen, weil sie so knapp angelegt sind, dass ich mit leicht erhöhter, voreingestellter Mindestschriftgröße nur die obere Hälfte der Buchstaben lesen kann, oder nur ein Drittel des Inhalts in das Input-Feld passt. Ja, es kommt vor, dass mich eine Seite, bzw. ihr Inhalt so sehr interessiert, dass ich den Browser wechsle und ein Formular nutze, auch wenn die Schrift viel zu klein ist. Aber ganz ehrlich, das ist sehr selten, viel häufiger habe ich dann die Nase voll und bin weg.

Abschließend zum Feed

Für mich sind Feeds im Akregator die perfekte Möglichkeit mir die Inhalte genau passend anzeigen zu lassen. Nein, ich sehe nicht besonders schlecht, bisher brauche ich noch nicht einmal eine Brille. Wie ist es wohl für all die Besucher, die nur mit speziellen Einstellungen überhaupt am Bildschirm lesen können? Ich verstehe nicht, warum die Betreiber von Blogs mir und andere diese Möglichkeit der freien Wahl nehmen, indem sie gekürzte Feeds veröffentlichen.

Feeds lesen : online : gekürzte Feeds : mit Akregator

In den letzten Tagen gibts ja einige Artikel zum Thema gekürzte Feeds. Den ersten las ich bei Frank, der darum bittet keine gekürzten Feeds mehr zu nutzen. Auch onli mag keine gekürzten Feeds hat jedoch für sich eine Lösung gefunden, wie er mit einem Firefox-Plugin im Google Reader die vollständigen Artikel lesen kann, auch wenn der Feed gekürzt wurde. Mir geht es so wie den meisten, ich bin genervt von gekürzten Feeds. Diese akzeptiere ich nur, wenn es keine Alternative gibt. Beispielsweise gibt es bei uns nur eine örtliche Tageszeitung, die lese ich dann trotzdem. Bei anderen Nachrichtenangeboten akzeptiere ich es ebenfalls, wenn zumindest der Auszug einigermaßen nachvollziehbar ist. Bei Xing beispielsweise lese ich nicht in den Foren direkt, sondern ebenfalls nur die Feeds. Gruppen, die keinen Feed anbieten vergesse ich dann meist. Wenn es nur Antworten von Teilnehmern gibt, die eingestellt haben, dass sie nicht zitiert werden können, dann fehlen diese Texte auch im Feed. Manches entgeht mir so, aber ich habe ein begrenztes Maß an Zeit für solche Informationen und wenn sie zusätzlich Aufwand bedeuten, dann verzichte ich eben darauf. Ich lese meine Feeds im Akregator, dieser ist in Kontact, die Oberfläche die Mails, Termine usw. zusammenfasst, integriert (KDE 3.5.9 und KDE 4 sind da sehr ähnlich, die einzelnen Programme wie Akregator haben sich kaum verändert). Im Gegensatz zu vielen anderen lese ich Feeds nahezu ausschließlich immer auf demselben Rechner, deshalb brauche ich bislang keine online-Version. Warum ich lesen in textbasierter Form im Akregator vorziehe, beschreibe und zeige ich euch morgen in einem eigenen Beitrag. Nochmal jedoch auch von mir die Bitte: Veröffentlicht vollständige Feeds, wenn vorhanden einschließlich der Bilder und überlasst es euren Stammlesern wie sie am liebsten ihre Feeds lesen wollen: textbasiert, mit vollständigem Design oder wie auch immer...

Aktualisert am 11.3. Blogparade Feeds

Bei Jürgen gibt es grad noch eine Blogparade zum Thema gekürzte oder vollständige Feeds, an der man noch bis zum 31.3. teilnehmen kann. Noch ein Nachtrag zu gekürzten Feeds, ich zumindest lese deutlich mehr und kommentiere auch wesentlich öfter in Blogs, die mir einen vollständigen Feed anbieten. Ein Blog oder eine Webseite mit gekürzten Feeds muss schon sehr spezielle anders kaum zu bekommende Inhalte haben, damit ich dort trotzdem lese. Doch selbst dann spare ich mir oft den Klick zu einem Beitrag, den ich bei vollem Feed zumindest mal noch genauer quer gelesen hätte.

Fragen: Firefox 3 und Captchas : Videos im Feed

Mal kurz in eigener Sache: In letzter Zeit musste ich ein paarmal eine Seite mit Captcha nutzen. Musste, bezieht sich auf Seiten, die ich anders nicht nutzen kann, aber aus irgendwelchen Gründen nutzen wollte, z.B. für eine Registrierung bei einem Steuerberechnungsprogramm.

Captchas

Ich mag die Dinger nicht, allein schon weil ich nicht gut damit zurecht komme. Von Barrierefreiheit mal gar nicht zu reden. Es gibt besseren und sinnvolleren Spamschutz als das. Ich bin gewohnt meist zwei, drei Versuche bei der Eingabe zu brauchen, deshalb fiel es mir zunächst auch nicht auf. Je nachdem wie wichtig mir etwas ist, gebe ich sowieso nach einem Versuch auf. Zum Glück gibt es häufig auch Alternativen zu den Seiten die Captchas einsetzen.

Firefox 3 und Captchas

Manchmal ist es mir wichtig oder ich bin grad bockig, dann probiere ich es auch mehrmals. Ganz toll, sind die Helden, die alle Eingaben wieder löschen, weil es mit dem Captcha nicht klappte... :-( Gut, beim fünften oder sechsten Mal, werde ich dann langsam sauer, nur ganz selten steht bei dem blöden Bild dabei, ob case-sensitive gearbeitet wird, sprich, ob zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Bei einem dieser Dinger klappte es, nachdem ich ignorierte, dass der Code in Versalien angegeben war. Als ich einfach Kleinbuchstaben verwendete ging es plötzlich. Das ein oder andere der Dinger war jedoch hartnäckig, nur mit einem Browserwechsel war Abhilfe zu schaffen. Das Problem tritt nicht immer, aber immer mal wieder auf. Leider habe ich keine Idee wo und wie ich suchen soll. Alle Addons einzeln deaktivieren ist mir glaub doch zu aufwändig, dann wechsle ich doch lieber den Browser. Da ich Captcha-Seiten nicht mag, sind es auch nicht so viele, bei denen ich dieses dämliche Rätsel lösen muss...

Videos im Feed der RSS-Abonennten

WordPress schickt ja keine Videos mit, im Feed, ich finde das auch richtig, denn der Feed soll schnell und deshalb schlank sein. Allerdings gelang es mir nicht, stattdessen einen Hinweis mitzusenden, dass sich ein Video im Artikel befindet, welches hier nicht angezeigt wird. Klar, könnte ich einen Hinweis schreiben, der dann auch im Artikel steht, das will ich nicht unbedingt. Selbst wenn ich diesen Hinweis per CSS wieder verstecke finde ich es irgendwie merkwürdig. Bei ein oder anderen Feed habe ich sowas schon gesehen. Meine erste Recherche ergab jedoch nichts. Prinzipiell kann ich zwar dem object-Element etwas Text mitgeben, der angezeigt werden sollte, aber zumindest mein Feedreader zeigt nichts davon an. Wahrscheinlich liefert WordPress das Video gar nicht erst im Feed mit aus...
  • Den Hinweis im Artikel finde ich nicht grad toll.
  • Keinen Hinweis im Feed finde ich auch nicht gut, weil der Text dann manchmal einfach nur unvollständig wirkt.

Wie macht ihr das?

Wenn ihr ein Video einbindet, kommt dann ein Hinweis dazu? Löst ihr es über ein Plugin oder auf anderem Weg?

Kurz und gut von anderen I

Sicher nicht ganz regelmäßig, garantiert nicht ohne Kommentar aneinandergereiht, habe ich vor ab und zu mal nur kurz auf etwas hinzuweisen. Bei manchem ist es schade, wenn es untergeht, nur weil ich grad keinen passenden Artikel zu dem Thema schreibe. Lange dachte ich, die meisten Sachen kennen eh schon alle. Erstens fiel mir auf, dass das keineswegs stimmt, wie auch kürzlich in den Kommentaren klar wurde. Zweitens habe ich bei mir festgestellt, dass ich zuweilen etwas übersehe. Da schreibt jemand einen Artikel, derjenige ist in meinen Feeds, aber die Überschrift fiel mir nicht auf. Kurze Zeit später lese ich in einem anderen Feed einen spannenden Hinweis auf einen Beitrag und stelle fest: "Ups, das Blog kenne und lese ich doch..." Aus mehreren Gründen also wird es ab und zu hier mal kommentierte Linktipps geben. Zumindest weiß ich dann, wo ich suchen muss, wenn ich mich mal wieder nur vage an einen Beitrag erinnere... ;-) Die unsäglichen Benutzergruppen in WordPress mal erklärt, wer was darf. Nein, davon werden sie nicht besser und ich bin weiterhin genervt, warum es fünf Gruppen gibt, wenn es im Grunde höchstens drei bräuchte, weil alles andere sowieso nicht sinnvoll angepasst werden kann. Ohne weitere Plugins sind die Gruppen eigentlich nie sinnvoll nutzbar. CSS: Sticky Footer in jedem Fall ohne ein Extra-div. Immer mal wieder gibts in einem Layout das Problem, dass die Fußzeile nicht wirklich unten liegt, sondern leicht nach oben rutscht. Je nachdem lohnt es sich dafür ein eigenes div einzusetzen oder eben nicht. Ich werde mir bei Gelegenheit mal genauer ansehen, wie sich das in bestehende Designs einbinden lässt, wenn es so einfach ist, wie beschrieben, ist es wirklich eine gute Idee. RSS-Feeds auf dem eigenen Server ablegen und online von jedem Rechner aus zugreifen ist eine interessante Idee, via Dirk. Mit Tiny Tiny RSS ist das mit Login möglich. Nochmal was zu WordPress via Netzlogbuch habe ich gelesen, dass sich WordPress jetzt mittels eines E-Commerce-Plugins auch zu einem Webshop ausbauen lässt. Das wird nicht in allen Fällen passen, in denen ein Shop gewünscht wird, je nach Webauftritt, falls z.B. bereits ein Blog besteht, klingt das jedoch interessant. ...und nochmal zu WordPress: Löwenherz geht's wie allen, die ab 2.7 aktualisiert haben, wieder einmal das Problem mit dem nofollow. Das alte Plugin läuft nicht mehr und deshalb hatten alle Kommentarlinks zunächst wieder mal das dämliche nofollow. Ich habe es jetzt endgültig in die Themes eingebaut, da bin ich etwas sicherer, dass einige Zeit hält... Eine Anleitung gibts bei texto.

Firefox und Akregator um Feeds zu abonnieren

Solange in fast jedem Blog ein gut sichtbarer RSS-Link war, umging ich das Problem des Abonnierens. Ab und zu nahm ich mal den Konqueror, wenn ich keinen Link finden konnte, denn dort klappt es problemlos Feeds in den Akregator zu übernehmen. Doch in letzter Zeit tauchen immer häufiger Blogs ohne sofort sichtbaren Link auf, wohl weil die meisten Browser das ja auch so anzeigen. Dieses Mal war ich genervt und wollte jetzt eine Lösung. Erste Recherchen brachten kein Ergebnis, tiefere Suchen bezogen sich auf Firefox 2.x. Irgendwann dann im Gentoo-Forum ein Beitrag, der zu einer Seite verwies, mit deren Hilfe, es überhaupt einmal klappte, dass etwas vom Firefox im Akregator ankam. (Keine Ahnung, warum ich mir nicht angewöhne jeweils zuerst dort zu suchen...)

Erste Runde: Feeds aus Firefox im Akregator abonnieren

Für den Firefox in der Datei /home/user/.mozilla/firefox/euer_pfad/mimeTypes.rdf Folgendes einfügen, das ist veraltet.

Leider nur die halbe Miete. Denn nun kam jeder Link im Akregator in der Form http:////irgendebbes... an. Na toll!:-( Damit müsste ich ja wieder jeden Link anfassen und die zwei überflüssigen Slashes löschen. Also nochmal explizit nach dem Slashproblem suchen... "Firefox und Akregator um Feeds zu abonnieren" vollständig lesen

Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief

Nach ein bisschen längerer Parkplatzsuche, kamen wir im Technopark an. Das Blogcamp Switzerland fand im Rahmen des Tags der Informatik statt. Einige Sessions waren bereits vorangekündigt, aber nicht so viele, wie bei manchen anderen Bar- oder Blogcamps.
  • Joscha beim Blogcamp in ZürichJoscha
Aktuell sind die meisten jetzt beim Vortrag von Moritz Leuenberger, der ebenfalls vorangekündigt war, den wollte ich jetzt aber nicht mehr hören. Jozo und Joscha waren kurz dort, aber es ist wohl ziemlich voll im Zelt, klar. Außerdem ist das Thema sicherlich eher für Schweizer interessant. Zuerst waren wir in der Auftaktveranstaltung, die leider aus Zeitgründen mehr eine Begrüßungsrede, als eine Eröffnung war. Sonst stellen sich dort alle mit ihren Tags vor, für einen ersten Eindruck von denen, die man nicht kennt, finde ich das eigentlich sehr schön. So war das Aussuchen der Sessions wirklich ausschließlich anhand des Themas, das ist zuweilen nicht ganz so einfach. "Blogcamp Switzerland in Zürich ::: wie es heute ablief" vollständig lesen

Umfrage zum E-Mail-Format ::: HTML oder nur als Text?!

Tobias startete auf seinem Blog yenodio.de eine Umfrage zum Thema E-Mails. Teilnehmen kann man bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Als Fan des Usenets und von Mailinglisten ist die Antwort für mich völlig klar:

ich mag keine HTML-E-Mails

Am liebsten ist mir bei allem die reine Textform, ich lese Blogs und Foren wenn irgend möglich im Akregator als RSS-Feed und in reiner Textform. Auf die entsprechenden Webseiten gehe ich nur, wenn es dafür einen Grund gibt, z.B. eine Umfrage oder weil kommentieren möchte. HTML ist ein tolles Format für Webseiten, in E-Mails hat es meines Erachtens nichts zu suchen. Ich lasse in meinem KMail nicht zu, dass irgendwelche Inhalte nachgeladen werden, damit sind einige Newsletter sehr übersichtlich ;-)  Wenn ich einige Male so einen wenig informativen Newsletter bekommen habe, dann weiß ich, dass ich mit dem meine Zeit nicht vergeuden muss. Gute Newsletter lassen mich normalerweise wählen. Das klappt auch nicht immer, aber dann ist es ein weiterer Grund zur Abmeldung. Textmails, die mit vernünftigen und korrekt eingestellten Mailprogrammen verschickt werden, sind
  • wesentlich einfacher zu lesen,  denn sie haben meine Lieblingsschrift und die von mir bevorzugte Schriftgröße
  • besser geeignet für mehrfaches Antworten, da Zitieren einwandfrei funktioniert
  • schneiden die überflüssige Signatur beim Antworten ab
  • brauchen weniger Platz, sei es beim Senden oder beim Aufbewahren
  • sind unabhängig vom genutzten Programm immer lesbar
Tobias wird die Ergebnisse am Ende der Umfrage veröffentlichen. Angekündigt ist ein PDF, ich hoffe noch auf eine andere Form, denn

ich mag PDFs nicht als Webseitenersatz

Für mich sind PDFs ein klasse Format um
  • Dokumente auszutauschen
  • um auszudrucken
...aber für Informationen, die ich einfach erreichen möchte, sind PDFs meines Erachtens ungeeignet. Mich nervt, dass es im Web schon fast üblich ist, alles was man irgendwo mal in ein Text- oder Tabellendokument gepresst hat, als PDF zu veröffentlichen. Aus meiner Sicht ist HTML das Format, um einfach an Informationen zu kommen. Wenn es das noch als RSS-Feed für regelmäßige gelesene Seiten gibt - perfekt! Vielleicht liegt es daran, dass
  • ich kein Windows nutze
  • ich ungeduldig bin
  • ich gern möglichst viele Informationen in kurzer Zeit erreichen möchte
  • ich eher Informatikerin als Designerin bin
Ich weiß es nicht, mich nerven PDFs, wenn ich Informationen suche, dann meist mit der Option -pdf. Noch schlimmer finde ich Links, die ungefragt und unangekündigt zu einem PDF-Download führen. Im Vergleich zu den meisten Webseiten sind PDF-Programme langsam, sei es der Acrobat Reader oder selbst mein KPDF, das ist zwar schneller als der Klotz von Adobe, aber immernoch langsam im Vergleich. Auch empfinde ich die Navigationsmöglichkeiten als umständlicher, das Format ist eben ein Druckformat, also meist umgekehrt propotional zu meinem Bildschirm, und und und... Da ich jedoch immer häufiger über PDFs stolpere, da viele E-Mails leider als HTML-Mails verschickt werden, erhoffe ich mir durch die Umfrage, dass manche sich zumindest mal überlegen, warum und wo sie welches Format nutzen. Also auf geht's nehmt doch auch an der Umfrage teil, es sind wirklich nur wenige knappe Fragen...

Blog für Mobiles, Handys und PDA usw optimieren ::: Blog4Mobile.de-Rezension

Diese Rezension befasst sich mit dem Online-Dienst Blog4Mobile.de, den es nicht mehr gibt. Kaputte Links habe ich entfernt, den Bericht lasse ich sonst so stehen, wie er ursprünglich war. Die Idee damals war gut, ist mittlerweile jedoch überholt.


Der Dienst bietet an, ein existierendes Blog für Mobiles, wie Handys und PDAs anzupassen, eins von mehreren Layouts zu wählen und das eigene Logo zu nutzen. Anschließend bekommt das Blog, in diesem Fall miradlo bloggt, eine Adresse auf handyblogger.mobi. Außerdem wird das Blog einer Kategorie zugeordnet und im Verzeichnis dort geführt, für dieses Blog unter Technik. , damit ist das Blog dann für Mobiles optimiert erreichbar. Zumindest vorerst ist der Dienst kostenlos. Die Einrichtung war recht einfach.

"Blog für Mobiles, Handys und PDA usw optimieren ::: Blog4Mobile.de-Rezension" vollständig lesen

Sidebar - Seitenleiste im Blog bei Wordpress & Co

Vladimir, besser bekannt als Perun möchte in seiner, bereits heute zu Ende gehenden, Blogparade wissen, was in die Sidebar (Seitenleiste) gehört und was eher überflüssig ist. Um nicht zuviele Versionen und Meinungen auf einmal zu bekommen, sollen Kopf- und Fußbereich (Header und Footer) nicht diskutiert werden.

Ziel der Umfrage zur Sidebar

Es soll klar werden, was die Besucher wollen und brauchen, wenn z.B. die Suchfunktion wichtig ist, dann ist es zunächst unerheblich, ob diese dann im Kopfbereich oder in der Seitenleiste steht. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Sidebars mit den verschiedensten Elementen und Funktionen, interessiert mich das Ergebnis der Umfrage sehr. Wie Perun habe ich die Listen nach Wichtigkeit bzw. gewünschter Position absteigend sortiert. Unterschieden habe ich nicht nur in zwei, sondern in drei Bereiche:
  • Was meines Erachtens essenziell ist: Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen
  • Was mich wirklich nervt: Störendes in Sidebars
  • Was für mich unnötig ist: Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

Elemente die für mich in der Seitenleiste stehen müssen

Meine Favoriten für die Sidebar in Blogs:
  • Suchfunktion
  • Tagcloud (Schlagwörter), wenn sie gut gemacht ist und nicht zuviele Punkte enthält, nicht mehr als fünfzig
  • Kategorien, jedoch auch nur wenn es nicht mehr als zehn sind
  • weitere Navigationspunkte, z.B. Über mich, Archiv usw.
  • kleine Blogroll nicht mehr als fünfzehn Links
  • Monatsarchiv, aber nur ein Auszug, entweder als Dropdown oder nur die letzten drei bis sechs Monate

Störendes in Sidebars

Manches nervt mich so, dass ich ungern im Blog lese und mich entweder auf den Feed beschränke oder lieber ganz auf das Blog verzichte:
  • gar keine Sidebar (wenn ich mich nicht orientieren kann, fühle ich mich nicht wohl)
  • alles was sich bewegt (ich will lesen, kein Geblinke anschauen)
  • Werbung, die trotz all meiner Werbeblocker noch durchkommt (gibts zum Glück nicht oft)
  • unzählige Buttons zu Social-Bookmarks und ähnlichem
  • zweite Sidebar, weil die erste schon zu voll ist
  • Mitgliedschaften in irgendwelchen Blog-Gruppen
  • letzte Blogbesucher
  • ellenlange Blogrolls (bei mehr als fünfzehn Links lese ich gar nicht mehr)
  • riesige Tagclouds mit hundert und mehr Begriffen (pro Artikel ein Schlagwort oder so ähnlich)
  • inhaltliche Statements (ein kurzes Statement, worum es im Blog geht ist prima. Aber wer wann was wie warum gesagt hat, will ich als Blogbeitrag oder gar nicht wissen)
  • Monatsarchive der letzten drei Jahre, am liebsten noch in Kombination mit Blogs, deren Beiträge meist Fünfzeiler sind
  • Wetter, Uhrzeit usw.
  • Spielereien mit den angeblichen Ortsangaben der Besucher, die sowieso meist falsch sind

Sidebarinhalte auf die ich verzichten kann

Was mich kaum interessiert, ebenfalls in absteigender Reihenfolge, beginnend mit worauf ich zuerst verzichten könnte:
  • Kalender
  • Metadaten zur Administration (verzeihlich bei privaten Blogs)
  • Statistiken wieviele Beiträge, welche Ranks usw. (von mir aus im Fußbereich einer Seite, aber nicht an prominenter Stelle)
  • letzte Beiträge (die sind über die Navigation zwischen Artikeln erreichbar, wenn ich sie lesen will)
  • häufig oder meist gelesene Artikel
  • ähnliche Artikel (gehört für mich nicht in die Seitenleiste, sondern ans Ende eines Artikels)
  • Fotogalerien (ein Link zu Galerien genügt mir, die zwanzig letzten Schnappschüsse interessieren mich nicht)
  • letzte Kommentare (bei einigen, wenigen Blogs, die darauf ausgerichtet sind und pro Artikel dreißig oder mehr Kommentare haben, interessiert es mich, sonst ist es überflüssig)
  • Link zum Newsfeed RSS-Button (mir geht es wie Monika von webdesign-in ich abonniere einen Feed, nachdem ich einen Artikel gut fand, daher brauche ich den Newsfeed-Link am Ende des Artikels nicht am Anfang in der Seitenleiste)
Wenn ich zum ersten Mal ein Blog besuche, dann habe ich es meist wegen eines Artikels gefunden, der mich interessiert. Sei es, dass ich über eine Suchmaschine komme oder weil ich woanders einen Link auf das Blog gefunden habe. Zunächst möchte ich den Inhalt zum Thema lesen, gefällt mir der, dann sehe ich mich um. Bei übersichtlichen Seitenleisten, in denen ich auf Anhieb weiteres finde, was mich interessiert, bleibe ich und schaue mal noch genauer. Finde ich weitere interessante Beiträge, dann abonniere ich den Feed. Alles weitere an Infos und Spielereien schaue ich mir nur an, wenn ich ein Blog mehrfach besuche, also erst dann, wenn die Beiträge des Feeds mich öfter hinführen, oder wenn das Blog immer wieder in Suchergebnissen oder Links auftaucht. Je interessanter die Inhalte für mich sind, desto eher bin ich bereit auch über mich Störendes wegzusehen.

Blogroll-Umfrage

Dazu passt die Umfrage des Projekts "Netzwerkkommunikation im Internet", die noch bis zum 29. Februar läuft. Die Teams der Universitäten Trier und Koblenz möchten in ihrer Studie über die Kommunikationsstrukturen in Weblogs wissen, wie die Blogroll (Linkliste in Blogs) aussehen soll. Die Blogroll-Umfrage ist so angelegt, dass auch Blogger teilnehmen können, die keine Blogroll führen.

Blogger und Webdesign wie wichtig sind Design und Wissen über Webdesign?

Durch eine Blogparade wurde ich auf die Frage aufmerksam, wie ist das mit Bloggern und ihrer Meinung, bzw. ihrem Wissen über Webdesign? Bei mir besteht ja die Verbindung zwischen Beruf und Blog, bei einigen Blogs, die ich regelmäßig lese ist das genauso. Ob das jedoch außerhalb dieses Themas für andere Blogger ebenso gilt? Mir fiel einige Mal auf, dass selbst sehr gut besuchte größere Blogs teilweise noch mit einem Standarddesign laufen, dass kaum an das Blog angepasst wurde. Manche haben Webseiten und ein Blog jedoch ist das Blogdesign häufig nicht an das Webseitendesign angelehnt. In vielen Fällen scheint mir das keine Absicht zu sein, sondern eher die fehlende Fähigkeit das Design des Blogs anzpassen. Ich bin gespannt, ob bei der Blogparade, die Olli vom Blog webBloggers durchführt, Tendenzen erkennbar werden, wieviele Blogger etwas von Webdesign verstehen. Die Parade läuft bis zum 11. Februar. Zu den Fragen:

Design des Blogs

Mir persönlich ist das Design meines Blogs nicht gerade egal. Ein vorgefertigtes Standarddesign käme für mich nicht in Frage. Allerdings ist es für mich nicht das Wichtigste bei einem Blog. Meines Erachtens muss das Design muss die Inhalte in ansprechender, gut bedienbarer und lesbarer Form verpacken. Für mich gehört zum Design auch die Überlegung, was alles außer den Artikel im Blog stehen soll. Blogs, die in mindestens drei Spalten unzählige Hinweise, Buttons, Links usw. unterbringen, mag ich nicht sonderlich. Für mich ist weniger mehr. Persönlich bevorzuge ich nicht zu riesige Schlagwortbereiche (Tag Clouds), weil diese bereits durch die Optik recht schnell zeigen, worum es in dem jeweiligen Blog geht. Wenn sie gut gemacht sind, finde ich sie übersichtlicher als die Kategorien. Leider gibt es einige Blogs in denen es pro Beitrag ein neues Schlagwort und eine neue Kategorie gibt, dann klappt das mit der Übersicht natürlich nicht mehr. Glücklicherweise sind das meist Blogs, die wenig eigene und spannende Inhalte bieten, daher stört es mich dann nicht, weil ich sie nicht regelmäßig lese. Ich selbst lese Blogs selten im Browser, sondern fast ausschließlich per RSS-Feed. Am Liebsten mag ich Blogs, die den gesamten Artikel ausliefern, so dass ich nur in besonderen Fällen, das Blog direkt besuchen muss. Für einen Kommentar zu einem guten Artikel tue ich das jedoch gern. Für RSS-Abonnenten ist das Design sicherlich nicht ganz so wichtig, wie für Besucher des Blogs, aber ich denke beide wissen ein gut nutzbares Design zu schätzen.

Erfahrungen mit Webdesign

Als Diplom-Informatikerin (FH), die bereits im Studium einen Schwerpunkt aufs Web gelegt hat, hatte ich schon deshalb einiges an Wissen auch zu Webdesign. Hinzu kommen einige Jahre Berufserfahrung als Webautorin, die sich überwiegend mit dem Webdesign von Webapplikationen, aber auch von Webseiten befasst. Meine Schwerpunkte sind jedoch auch beruflich vor allem die gute Bedienbarkeit, und möglichst für alle nutzbare Seiten (Stichwort Barrierefreiheit, wobei ich barrierearm bevorzuge). Schon bei kleineren Webseiten halte ich die technische Seite für sehr wichtig, bei Webapplikationen und Blogs gilt das meines Erachtens noch mehr. Denn kleinere Webseiten, werden meist nur ab und zu besucht, Blogs von manchen Lesern täglich und Webapplikationen sollen so oder so vor allem funktionieren.

Eigenes, fremdes oder angepasstes Theme

Wie schon erwähnt ich mag Standarddesigns nicht. Das Standarddesign, Kubrick von Wordpress, wirkt auf mich eher unprofessionell, bzw. bei privaten Blogs lieblos. Wer sich selbst ein Blog anlegen kann, sollte seinen Lesern meines Erachtens auch ein etwas individuelleres Design bieten. Die Anzahl kostenlos verfügbarer Themes ist groß und zwei, drei eigene Anpassungen sind mit ein bisschen Recherche nicht schwerer durchzuführen, als die Installation. Bei größeren Blogs oder gar Corporate Blogs halte ich es für nötig ein eigenes Theme zu nutzen oder zumindest ein bestehendes deutlich anzupassen. Angefangen habe ich die ersten Schritte beim Blogdesign auch mit dem Anpassen von Kubrick für Wordpress, ich wollte auch erst einmal ein bisschen ein Gefühl für Wordpress bekommen. Mir fiel sehr schnell auf, dass manche kleinere Anpassungen, wie ein eigenes Bild völlig problemlos waren, weitere Änderungen jedoch nicht ganz trivial, da jeder Webautor seine eigene Art hat ein Design in CSS umzusetzen. Auf der Suche nach einem umfangreicher anpassbaren Theme, bin ich auf das leere Theme bei texto.de gestossen. Für mich war das die ideale Grundlage, die ich seither jedesmal genutzt habe, daraus habe ich dann die eigenen Themes erstellt. Das Theme enthält die wichtigsten Bausteine, wie die Dateien für die Gesamtseite, Einzelseiten, die Navigation, den Kopfbereich, die Fusszeilen usw. Damit musste ich mich erstmal nicht darum kümmern wie etwas in Wordpress umgesetzt wird, sondern konnte mit dem nötigen PHP und einem leeren Stylesheet beginnen. Stück für Stück habe ich und werde auch weiterhin immer mal etwas auch an diesen Dateien ändern, aber um zunächst anfangen zu können, konnte ich genau das nehmen, was das Theme enthielt. Das leere Stylesheet ermöglichte mir, ein Blogdesign ebenso in meinem Stil umzusetzen, wie ich das auch sonst bei Webseiten mache. Damit war es einfach, ein Design so zu erstellen, wie ich es haben wollte. Inzwischen habe ich aus dem ersten angepassten Stylesheet eine Grundvorlage gemacht, die alles enthält, was ein Theme meines Erachtens haben sollte und passe nur diese Vorlage für neue Blogs an.

Wird Software wie z.B. Gimp genutzt?

Klar, kein Blog, keine Webseite kann ein eigenes Theme haben, ohne dass es auch einige eigene Bilder gibt, sei es fürs Design, das Favicon, oder zum Text passende Bilder. Insofern geht es meines Erachtens fast nicht ohne Bildbearbeitungssoftware. Ich nutze zweierlei, einerseits Digikam eine Fotoverwaltungssoftware, die manche Bearbeitungsfunktionen bereits enthält; und dazu natürlich den Gimp. Inzwischen gibt es den Gimp nicht mehr nur für Linux, sondern auch für Mac und Windows. Als Linux-Nutzerin ist mir der Gimp seit Jahren vertraut und ich hatte es bisher noch nicht, dass mir eine Funktion gefehlt hätte. Fürs Web und insbesondere für Blogs habe ich mich bisher noch nicht mit SVG-Grafiken befasst, weil es bislang noch keinen Anlass gab. Für den Druckbereich habe ich dagegen schon SVG gebraucht und verwende da je nach Situation Inkscape und/oder Scribus. Je nach Thema eines Artikels benutze ich nicht den internen Wordpress-Editor, sondern meinen Lieblings-HTML-Editor, das CSS erstelle ich sowieso mit diesem, also mit: Quanta.

Erfahrung mit CSS (Cascading Style Sheets)

Webseiten erstellen ist mein Job, dazu gehört dass ich CSS umfassend beherrsche. Perfekt in diesem Bereich ist, nach meiner Meinung, nahezu niemand, denn selbst bei den wirklich sehr guten Webautoren, habe ich schon einmal kleine Fehler auf einer Seite gesehen. Das liegt unter anderem daran, dass jeder Webauftritt der online ist, bei Veröffentlichung eines jeder neuen Browserversion wieder überprüft werden müsste. Häufig hinzu kommende höhere Auflösungen verlangen bei manchen Designs spezielle Anpassungen und ich denke, dass der Anteil der Besucher, die in ihrem Browser nicht die Standardeinstellungen beibehalten, ebenfalls immer höher wird. Bisher habe ich jedoch noch für jeden Fall eines Designs eine Lösung gefunden, wenn es möglich war. Um das zu können, lese ich viel zum Thema Webdesign ganz allgemein und CSS im Besonderen. Sehr viel habe ich dadurch gelernt, dass ich im Usenet, auf Mailinglisten und in Foren immer mal wieder beschriebene Probleme zu lösen versucht habe. (Mehr zu diesen Möglichkeiten gibt es voraussichtlich ab März in einer kleinen Artikelserie). Wer in solchen Bereichen aktiv ist, bekommt bei eigenen Problemen mit einem Design dort auch schnell kompetente Antworten. Auch wenn einige behaupten, es sei nicht möglich Wordpress von validem XHTML und CSS zu überzeugen, dem kann ich nicht zustimmen. Das HTML klappt meist ohne Probleme, insbesondere, wenn Wordpress mithilft, unter: Hilfe von Wordpress gibts auch unter: Einstellungen/Schreiben/Formatierung das Häkchen setzen bei: Wordpress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren Ab und zu bei spezielleren Definitionen, wie z.B. einer anderen Sprachauszeichnung für einen Teil eines Artikels, dann will Wordpress nicht auf Anhieb, aber schlussendlich konnte ich es doch überzeugen. Ich prüfe nicht nach dem Veröffentlichen jedes Artikels in Blogs, ob der Code noch ok ist, aber ich teste immer mal wieder zwischendurch und korrigiere, wenn nötig. Das CSS habe ich ja selbst in der Hand. Ich achte immer auf valides CSS, welches für ein Layout erst einmal vorhanden sein muss. Es gibt danach manche Punkte, bei denen ich den Validator ignoriere, wenn es bei einem Design nötig ist und keine negativen Auswirkungen hat. Für dieses Design meldet der CSS-Validator, z.B. folgende Fehler:

body Die Eigenschaft -moz-border-radius existiert nicht : 5px

body Die Eigenschaft -webkit-border-radius existiert nicht : 5px

Diese Fehler liegen daran, dass ich die Eigenschaft der runden Ecken für die Browser nutze, die das bereits können. Offiziell wird es diese Eigenschaft erst mit CSS 3 geben, die Nutzung schadet jedoch nicht, da die Browser, die sie nicht interpretieren, sie einfach ignorieren.

.anfang a Ungültige Nummer : display inline-block ist kein display-Wert : inline-block

Der Fehler mit inline-block wird nur gemeldet, wenn der Validator darauf eingestellt ist, nach CSS 2 zu prüfen, stellt man die Prüfung auf CSS 2.1. dann ist die Definition in Ordnung. In solchen Fällen ignoriere ich die Fehler des Validators, aber eben ganz bewusst und nur dann, wenn sie keine negativen Konsequenzen haben.
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