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GIMP kann Photoshop-Gradients (Verläufe) nutzen

  •  GIMP Farbverlauf
Christian verlinkte auf eine Seite mit vielen Photoshop-Gradients und dem Hinweis, die sollten auch in GIMP nutzbar sein. Einige sahen ganz interessant aus, also schaute ich mal nach einer Möglichkeit sie in GIMP zu nutzen. Einfach öffnen nützte nichts, da wurde nichts erkannt, was ein Verlauf werden könnte. Deshalb recherchierte ich und fand eine Anleitung, wie das geht. Es braucht ein Plugin für GIMP "GIMP kann Photoshop-Gradients (Verläufe) nutzen" vollständig lesen

Daten sichern : Backup und Struktur

Ich habe einige GB verschiedenster Daten, angefangen von Dateien für Webprojekte über Buchhaltungsbelege bis hin zu Bilddateien wie Fotos, Grafiken und Logos. Über die Jahre werden das nicht weniger Daten, denn die wenigsten Dateien landen tatsächlich im Müll. Deshalb ist mir ein sehr sortiertes, klares Struktursystem wichtig, um Daten auch wieder zu finden. Innerhalb von miradlo sollte die Dateistruktur möglichst auf jedem Rechner dieselbe sein, sonst ist es unmöglich sich auf mehreren Rechnern zu orientieren. Da nicht alle Personen dieselben Aufgaben haben und Rechner unterschiedlich genutzt werden, gibt es trotzdem einige Unterschiede. Bemerkbar macht sich das vor allem bei der Datensicherung.

Backups und Sicherungen

Theoretisch könnte ich jeweils alles auf meinem Rechner auf den Backupserver sichern. Das klingt zunächst sinnvoll, ist es aber nicht. Beim ersten Sichern ist das eine gute Idee, doch sobald ich mal aufräume und umsortiere, neu benenne, lösche wird es schwieriger.

Löschen im Backup

Um wenig Platz zu verbrauchen wäre es sinnvoll auch im Backup direkt alles zu löschen, was ich lokal gelöscht habe. Allerdings brauche ich mein Backup unter anderem deshalb, weil ich zuweilen mal etwas zuviel lösche. Würde ich beim Sichern also direkt auch auf dem Backupserver alles löschen, dann wäre womöglich beides weg, bevor ich merke, dass ich etwas zuviel gelöscht habe.

Alles aufheben beim Backup

Alternativ könnte ich also im Backup nichts löschen. Für mich auch keine gute Idee. Innerhalb weniger Wochen habe ich im Backup damit eine Version, die voll ist mit altem Kram, den ich schon aufgeräumt hatte. Brauche ich jetzt das Backup, z.B. bei einem Rechnerwechsel, dann hilft es mir nicht, denn ich müsste erstmal wieder aufräumen. Hinzu wird die Datenmenge irgendwann überdimensional riesig. Ich habe zur Zeit etwa 40.000 Bilddateien, die ich noch nutze. Da sind keine Verzeichnisse alter Projekte dabei, auch nicht dabei sind die Zwischenstände, die speichere wenn ich Bilder bearbeite. Bei den 40.000 fehlen auch die meisten Bildverzeichnisse, bei denen ich Bilder aus anderen Ordnern reinkopiert habe, um für ein Projekt eine eingeschränkte Auswahl zu haben, die ich auch gefahrlos bearbeiten kann, ohne womöglich ein Original kaputt zu machen.

Daten für mehrere Nutzer

Ein großer Teil meiner Dateien sind keine privaten Daten, sondern sie hängen mit miradlo zusammen. Diese Daten sollen für alle Mitarbeiter leicht nutz- und erreichbar sein. Da ich meine Finger in jedem unserer Projekte habe, was für niemand anders gilt, habe ich alle Daten. Wir haben daher ein Konzept was das berücksichtigt:
  • Projektdaten (Daten die bei laufenden Projekten ständig gebraucht werden)
  • Kundendaten (Daten, wie z.B. Bilder vom Kunden, die jedoch nicht alle im aktuellen Projekt genutzt werden)
  • Daten pro genutztem Rechner (auf meinem Hauptrechner ist alles was ich aktuell brauche drauf, auf meinem Zweitrechner für unterwegs nur ein kleiner Teil)
  • Persönliche Daten (alles was privat ist, der kleinste Teil ;) )

Sicherungen

Die Daten meines Rechners unterscheiden sich also und werden daher auch unterschiedlich behandelt. Den größten Teil der Daten sichere ich doppelt. Einmal so, dass ich eine exakte Kopie meines Arbeitsrechners habe. Einmal so, dass nichts verloren geht, also ohne im Backup ebenfalls zu löschen.

Struktur Backupserver

  • public
    • rechnername 1-n
    • miradlo (alle Daten, die pro Mitarbeiter gebraucht werden könnten)
    • scripts (Skripte, z.B. für rsync)
  • private
    • rechnername 1-n (falls es private Daten gibt)
    • musik
Hinzu kommen die Projektdaten, die wir über svn sichern.

Sonntag-Sessions beim Barcamp Dornbirn

Diese Woche war ich ja ziemlich mit Ubuntu, bzw. (K)Ubuntu beschäftigt, deshalb reiche ich erst jetzt noch ein bisschen was nach, was bereits letzte Woche beim Barcamp Dornbirn noch erwähnenswert war. Samstagabend verbrachten wir mit installieren, unterhalten, essen und bloggen bei Mati, erstaunlich wieviele Rechner schon auf den kleinen Tisch passten...
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Samstagabend zu viert mit >4 Rechnern bcd09

SSH Tipps & Tricks

SSH Tipps und Tricks erstaunte mich, ich hätte meine Kenntnisse eher rudimentär eingeschätzt, doch in der ersten Hälfte der Session gab es kaum Neues. Im zweiten Teil als es um Tunnel, VPN für Arme usw. ging, war das dann eher wie erwartet. ;) Spannend was noch so alles in SSH steckt. Die Folien von Axel gibts ganz einfach direkt auf seiner Webseite, er nutzte eine S5-Präsentation, die nur auf HTML und ein bisschen Javascript basiert.

Open-Source in Unternehmen

Matthias diskutierte über Open-Source in Unternehmen. Bei den Teilnehmern rannte er damit offene Türen ein. Von TCP-IP über den Apache bis hin zu Linux, OpenOffice.org usw. gingen die Beispiele die zur Sprache kamen. Die Frage, warum es trotzdem meist einfacher ist, kommerzielle Software, z.B. Windows im Unternehmen durchzusetzen konnte nicht abschließend beantwortet werden. Doch die Richtung war klar, "was alle einsetzen muss vor dem Chef nicht explizit verteidigt werden". Auch wenn einmal etwas schief geht, ist es bei bekannter Software akzeptiert, nicht so jedoch bei freien Varianten. Eine Idee war Erfolgsgeschichten zu erfolgreich in Unternehmen eingesetzten Open-Source-Produkten zu sammeln und zu veröffentlichen.
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Open Source im Unternehmen bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Sessionplan Sonntag bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 SSH Tipps & Tricks bcd09
  • Sessions Barcamp Dornbirn bcd09 Vorher Einstellungsprobleme bcd09

Mehr zum Thema Windows gabs von Dirk in einer Ubuntu-Session, dazu gibt es in Kürze einen eigenen Beitrag.

Spickzettel rundum Informatik und Web einsetzen

  • RGB-Farben-SpickzettelRGB Cheat Sheet
Spickzettel haben ja zunächst einmal den Ruf ein Betrugsversuch zu sein, z.B. in der Schule. Doch es gibt ja verschiedene Formen etwas zu lernen, sich etwas zu merken oder sich in etwas einzuarbeiten. Ich hatte zu Schul- und Studienzeiten eine Vorliebe für Spickzettel. Bei mir entstanden sie nach und nach. Zunächst hatte ich meine Aufschriebe zu einem Thema, meist aus recht vielen Seiten bestehend. Die erste Zusammenfassung bestand für eine Abschlussprüfung immernoch aus mehreren DIN-A4-Seiten. Bei jedem weiteren Durchgang wurde das weniger, am Ende gab es für jedes Prüfungsfach nur noch maximal eine Seite. Dort standen nur noch die wichtigsten Punkte des Themas und  in wenigen Stichwörtern, was ich mir ganz schwer merken konnte. In den letzten Tagen vor einer Prüfung hingen diese Spickzettel entweder an Stellen, die ich mehrfach täglich sah, oder ich hatte sie im Hosensack. Jedenfalls sorgte ich dafür mir diesen einen Spickzettel immer wieder durchzulesen, irgendwann diesen nur noch im Kopf durchzugehen und nur nachzuschauen, wenn ich unsicher wurde. So gelang es mir auch auswendig zu Lernendes am Prüfungstag präsent zu haben, etwas was mir eher schwer fällt. Bis heute finde ich Spickzettel praktisch, wenn ich mich in etwas neu einlerne. Je nach Thema gehe ich noch immer ähnlich vor. Allerdings schreibe ich nicht mehr alles selbst, denn beispielsweise die RGB-Farben im Bild sind sinnvoller, wenn auch die Farben dabei sind. Für vieles gibt es bereits Spickzettel, die je nach eigener Vorliebe ausgedruckt auf Papier oder elektronisch auf dem Rechner liegen können. Im Englischen heißen Spickzettel Cheat-Sheets. Die beste Auswahl quer durch einiges aus dem Webumfeld gibt es meines Erachtens bei Dave Child. Er bietet folgende Cheat-Sheets an: Für die meisten (ich habe nicht geprüft, ob für alle) dieser Spickzettel gibt es eine Version als Bild und eine als PDF. Zu jedem der Spickzettel gibt es eine eigene Seite, mit Hinweisen zu Versionen und ergänzenden Erklärungen. Ein, wie ich finde, prima Überblick in die Themengebiete.

Gimp ::: Spielereien ::: Plugin ::: 3D-Effekt-Skript

Bilderspielereien kosten meist recht viel Zeit. Doch so ab und an, mache ich das ganz gern. Wenn es um Fotos und ähnliches geht, liebe ich meinen Gimp, wegen seiner Vielzahl an Möglichkeiten. Gimp wurde für Linux entwickelt es gibt ihn jetzt jedoch auch schon einige Jahre für Windows.
  • Laden miradlo Konstanzmiradlo mit 3D-Plugin
  • Laden miradlo KonstanzOriginal: miradlo Informatikdienstleistungen Konstanz
  • Laden miradlo Konstanzmiradlo Spielereien mit Gimp
Von Version zu Version wird Gimp komfortabler, inzwischen sind auch rote Augen in einem kurzen Schritt erledigt. Manche Spielerei braucht man nur selten, dagegen so ein bisschen Bildbearbeitung nutze ich oft:
  • da gibt's rote Augen
  • mal stand beim Fotografieren eines Schaufensters ein Mülleimer im Weg
  • da spiegelt sich irgendwas, was da nicht hin soll
  • ein anderes Mal ist ein Bild zu dunkel
  • oft ist ein Bild nicht auf das eigentliche Motiv ausgerichtet, die Umgebung ist zu detailliert erkennbar
  • irgendwelche Kabel in Innenräumen stören
  • die Fassade ist schadhaft
  • ...
Ab und zu nehme ich mir auch einfach Zeit für ein bisschen Spielerei mit einem Bild, siehe das letzte der drei heutigen Bilder. Doch zuweilen möchte ich einen speziellen Effekt, aus irgendeinem Grund, kann oder will da jedoch nicht viel Zeit investieren. Einige Effekte bringt Gimp ja schon in der Grundinstallation mit, manches lässt sich mit den vorhandenen Filtern schnell verändern. Darüberhinaus verfügt Gimp über Plugins. Plugins lassen sich auf der Gimp-Pluginseite suchen, oder man erfährt z.B. auf Eckhards Blog davon.

3D-Screenshot-Skript

Das 3D-Skript erwartet üblicherweise einen Screenshot und bastelt daraus ein recht schickes 3D-Bild. Erwartet wird daher ein Bild im Querformat, wie ihr seht, muss es kein Screenshot sein, das lässt sich ausprobieren. Nach ablegen des Skripts in /usr/share/gimp/2.0/scripts fand ich es im Hauptfenster des Gimp unter /Extras/Skript-Fu/3D-Screenshot. Für Webbilder, die sowieso nicht so groß sind, klappt es noch recht zügig, bis alle Abläufe durch waren. Bei Originalfotos kann es schon mal einige Minuten dauern. Falls die Ergebnisse merkwürdig aussehen, kann ein erneutes Starten des Gimp helfen. Das Skript schätzt es auch nicht, wenn mehrere Bilder offen sind. Sicher nicht für jedes Bild, aber so als zusätzlichen Effekt kann das schon mal sinnvoll sein. Gern nutze ich auch das Plugin Save for Web, insbesondere wenn es um PNG geht, da ergeben sich damit doch noch deutlich verkleinerte Dateien als mit Gimp selbst. Wer zuweilen Spaß an Spielereien mit Bildern hat, sollte einfach mal ein bisschen experimentieren.

Siemens Fujitsu Si1520 iwl3945 Probleme

Ich habe bei einem Siemens Fujitsu Si1520 mit einer iwl3945 Wirelesss Netzwerkkarte auf einen neuen Kernel- und Unicode einen Update durchgeführt. Auf dem Rechner läuft eine Gentoo-Distribution.

Problemstellung

Nach dem Update auf  Kernel 2.6.28 startete die Wireless Karte für ca. 7 Sekunden.  Danach stoppte sie wieder.

Lösungsansatz

Mit dmesg | grep iwl erhielt ich folgende Informationen:

iwl3945: Intel(R) PRO/Wireless 3945ABG/BG Network Connection driver for Linux, 1.2.26kds iwl3945: Copyright(c) 2003-2008 Intel Corporation iwl3945 0000:01:00.0: PCI INT A -> GSI 16 (level, low) -> IRQ 16 iwl3945 0000:01:00.0: setting latency timer to 64 iwl3945: Detected Intel Wireless WiFi Link 3945ABG iwl3945: Tunable channels: 13 802.11bg, 23 802.11a channels phy2: Selected rate control algorithm 'iwl-3945-rs' iwl3945 0000:01:00.0: PCI INT A -> GSI 16 (level, low) -> IRQ 16 iwl3945 0000:01:00.0: irq 1275 for MSI/MSI-X iwl3945 0000:01:00.0: firmware: requesting iwlwifi-3945-1.ucode Registered led device: iwl-phy2:radio Registered led device: iwl-phy2:assoc Registered led device: iwl-phy2:RX Registered led device: iwl-phy2:TX phy2: HW CONFIG: freq=2412 ADDRCONF(NETDEV_UP): wlan0: link is not ready phy2: HW CONFIG: freq=2412 phy2: HW CONFIG: freq=2412 phy2: HW CONFIG: freq=2412 iwl3945: MAC is in deep sleep! iwl3945: MAC is in deep sleep! iwl3945: MAC is in deep sleep! Im gentoo Bug Report wurde gerade ein sehr ähnliches Thema besprochen. Das Problem war dort, dass die Karte sich nach der Betätigung des "Killswitch" nicht mehr starten ließ. Irgendwie kam mir dieses Problem sehr ähnlich vor und so beschrieb ich dort auch mein Problem. Der Problem-owner war bereit mir zu helfen und er gab mir den Tipp beim Modulladen folgenden Befehl zu verwenden: modprobe iwl3945 disable_hw_scan=1 Ich baute mir ein kleines Script:

/etc/init.d/net.wlan0 stop modprobe -r iwl3945 modprobe iwl3945 disable_hw_scan=1 ip link set wlan0 up iwlist wlan0 scan Mit dem Script kann man jetzt die Wireless Karte im Betrieb an- und ausschalten und sie startet ohne groß zu murren. Damit die Karte auch beim Booten korrekt startet habe ich folgende Aktionen durchgeführt:

cd /etc/init.d rm net.wlan0 cp net.lo net.wlan0 Somit habe ich den symbolischen Link für net.wlan0 entfernt und eine harte Kopie von net.lo angefertigt. Vermutlich bräuchte es das nicht und ich könnte direkt auf der net.lo arbeiten. Falls diese jedoch irgendwann einmal bei emerge überschrieben wird, verliere ich die Einstellungen... In der net.wlan0 modifizierte ich die start() Funktion:

start() { local IFACE=${RC_SVCNAME#*.} oneworked=false module= local IFVAR=$(shell_var "${IFACE}") cmd= our_metric= local metric=0

einfo "Bringing up interface ${IFACE}" eindent if [ ${IFACE} = "wlan0" ]; then modprobe -r iwl3945 modprobe iwl3945 disable_hw_scan=1 fi ... So, und jetzt klappt auch das Hochfahren!

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