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Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - G - S

Dieses Glossar zum Thema Web und Begriffe in diesem Zusammenhang, soll denjenigen helfen, die bei Artikeln zu diesem Thema auf unbekannte Begriffe stossen. Begriffe zum Thema Blogs gibt's im Glossar Blogs, zur Informatik ganz allgemein im Glossar Informatik. Das Glossar hab ich im Lauf der Zeit mehrfach aktualisiert. Inzwischen wurde es zu umfangreich, für nur einen Teil. Deshalb gibt es mittlerweile drei Teile. "Glossar - Web - Webdesign - Webapplikationen - G - S" vollständig lesen

AOL-Mailadressen unbrauchbar?

Mir ist ja normalerweise einigermaßen egal wer welche Mailadresse hat. Normalerweise nehme ich, was man mir gibt und schicke Mails halt dahin. So weit so schön, das klappt auch überwiegend bei den meisten Anbietern recht problemlos.

vorname.nachname@aol.com

Irgendwann gab es eine Kundenadresse in dieser Form. Zunächst dachte ich mir nichts dabei und habe so wie bei vielen anderen Projekten Mails der Kundenwebseite auf die aol-Adresse weitergeleitet. Tja, leider kommt trotz Spamfilter immer mal wieder auch ein Spammail durch. In diesem Fall wurde halt ab und zu mal ein Spammail an AOL weitergeleitet. Der Umgang von AOL ist anders als der aller anderen Provider, die ich kenne. Normalerweise passiert bei ab und zu mal einem Spammail einfach gar nichts.

AOL sperrt den Server

AOL nahm die Spammails jedoch zum Anlass den ausliefernden Server zu sperren. Im Falle einer Mailweiterleitung ist das jedoch nicht mehr der Spamserver, sondern in diesem Fall unserer, weil der ja weiterleitet.

Keine Mails mehr an AOL-Nutzer

Damit konnten von diesem Server keine Mails mehr an AOL-Adressen gesendet werden. Leider kommt die Nachricht, dass nicht zugestellt wurde nicht sofort, sondern erst nach einer Woche. Eine Rückfrage bei unserem Provider ergab, dass sie nicht viel mehr tun könnten, als ein Formular bei AOL ausfüllen und darum zu bitten den Server von der Liste der gesperrten Server zu nehmen. Das war einer der wenigen Momente, in denen ich mir wünschte der Server wäre ein Standard-Großhoster-Server, so dass AOL reagieren müsste. Auf mehrere Nachfragen passierte zunächst gar nichts. Dann irgendwann ging es plötzlich wieder. Jedoch nach kurzer Zeit begann dasselbe Spiel von vorn.

Mails an AOL-Nutzer sind ein reines Glücksspiel

Inzwischen bin ich dazu übergegangen auf unserem Server keine Weiterleitungen an AOL-Adressen zu erlauben. Nur so kann ich einigermaßen sicher sein, dass es früher oder später wieder klappt und nicht erneut ausgebremst wird. Auf meine Nachfragen beim Provider erfuhr ich, dass AOL-Adressen teils von Forenanmeldungen und ähnlichen ausgeschlossen sind, wohl aus eben diesem Grund. Denn selbst nur ab und zu eine Spammail an eine AOL-Adresse verhindert auf unbestimmte Zeit, dass über diesen Server nochmal was dort ankommt.

Mein persönliches Fazit

Wann immer möglich sollten AOL-Mailadressen insbesondere bei Weiterleitungen vermieden werden, denn nur so besteht die Chance, dass Mails an AOL-Adressen "in Zeit und Budget" ;) ankommen.

Kurz und gut XIV

Huch, es ist wohl wieder Samstag... Ja, auch diese Woche habe ich den ein oder anderen Linktipp:
  • Sehr schön kurz und knapp zusammengefasst, warum sich barrierefreie Seiten lohnen und für wen diese gemacht werden. Hoffen wir mal, dass Stück für Stück mehr wird, mit barrierefreien oder zumindest barrierearmen Angeboten.
  • Viele werden es gar nicht bemerken, obwohl sie auch Spam von einer Mailadresse dieser Webseite bekamen. Der Blogger selbst versendet keinen Spam, aber irgendjemand kommentiert in seinem Namen, mit der Mailadresse des Impressums und dem Domainnamen so nichtssagend, das Akismet das Zeug abfängt. In den Kommentaren zum Beitrag wird daher geraten nicht mit einer Mailadresse zu kommentieren, die bereits veröffentlicht ist, da sonst auch die eigenen Kommentare leicht im Spam anderer Blogs landen könnten.
  • Wunderschön bebildert und beschrieben sind die Hex-Farben auch bezogen auf das CMYK-System im englischen Artikel Hexadecimal Color. via twitter
  • Toscho erklärt warum er die Schriftgröße schlicht so belässt, wie die Leser sie ausgesucht haben. Das hatte ich ja auch schon, doch dann bekam ich Rückmeldungen es sei alles so riesig, seither reduziere ich doch wieder... Aber da bin ich immer im Zwiespalt, so anpassen, wie es manche wünschen, weil die meisten Seiten eben nur verkleinerte Schriften anzeigen, oder eben doch wie eigentlich sinnvoll so belassen, wie es die Leser eingestellt haben.
  • Was Netiquette bedeutet erklärt die Wikipedia. Der Link zum Ursprungsartikel ist nicht mehr erreichbar
  • Entgegen der ursprünglichen Behauptung und auch entgegen zwischenzeitlichen Infos, kann es eben doch passieren, dass Webseiten in die Liste nicht standardkonformer Seiten für den IE8 aufgenommen werden, auch wenn man das nicht möchte. Mehr dazu erklärt der englische Artikel über den IE8.

Warum bildbasierte Captchas ungeeignet sind...

  • Screenshot bildbasierter Captchas Bildbasierte Captchas
Captchas sind laut Wikipedia eine Abkürzung für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, also ein vollständig automatisierter Test, um Rechner und Menschen zu unterscheiden. Die Idee an sich ist schon gut, denn wer eine Website betreibt, die Kommentare oder ein Kontaktformular oder andere Besuchereingaben zulässt, weiß, dass automatisierter Spam in unglaublichen Mengen ankommt. Selbst so kleine Blogs, wie dieses oder uteles Blog haben mit Spam zu kämpfen. Auf uteles Blog wurden inzwischen fast 7000 Spams von Akismet abgefangen, hier waren es bisher rund 5500 in weniger als zwei Jahren. Ich hätte also täglich rund 23 Kommentare manuell löschen müssen, wenn ich kein Plugin nutzen würde. Insofern ist es logisch, dass Webseitenbetreiber Möglichkeiten suchen dem Spam Herr zu werden, denn je bekannter ein Webauftritt desto massiver das Spamaufkommen. Leider werden zur Zeit, sehr häufig bildbasierte Captchas genutzt, von denen die Wikipedia sagt, sie seien nicht barrierefrei. Sprich für sinnesbehinderte Menschen seien sie ein Problem. Klar das ist schon ein sehr deutlicher Grund, die Dinger nicht einzusetzen. Manche argumentieren jedoch, dass sie einen Webauftritt haben, an dem diese Besucher sowieso nicht interessiert seien. Ob das so ist, ist zumindest fragwürdig, doch selbst wenn, so berücksichtigen diese Betreiber nicht, wer sonst noch durch bildbasierte Captchas ausgeschlossen wird:
  • Besucher die Textbrowser nutzen
  • Besucher die Screenreader nutzen
  • Besucher die sich Seiten ohne Grafiken anzeigen lassen (beispielsweise diejenigen, die nur schlechte Netzverbindungen haben)
  • Besucher die keine Cookies nutzen (zumindest bei vielen Captchas eine Vorbedingung)
  • Besucher die Probleme haben die Zeichenfolge korrekt einzugeben (ich fast immer, denn egal ob ich grad beschließe es werden Groß- oder Kleinbuchstaben erwartet, es ist fast immer falsch)
  • Besucher die Schwierigkeiten haben die Zeichen korrekt zu interpretieren (ich bei vielen Captchas soll das letzte Zeichen im mittleren Captcha ein "n" sein, ist das erste Zeichen im dritten Captcha ein "P" oder ein "p" oder doch was ganz anderes?)
  • Besucher deren Browser sich bei Captchas häufig verschluckt (ich z.B. mit Firefox 3, da weiß ich inzwischen schon, dass die meisten Captchas gar nicht klappen, Seamonkey, Opera oder Konqueror haben kein Problem)
  • Besucher die nicht optimale Sehfähigkeiten oder ungewöhnliche Einstellungen haben (ich z.B. bin zwar nicht sehbehindert, aber ich nutze eine sehr hohe Auflösung auf einem Laptop, auf dem Farben sehr hell angezeigt werden, damit lassen sich zarte Grautöne auf weißem Hintergrund oft nur schwer unterscheiden. Andere haben ein umgekehrtes Problem mit Röhrenmonitoren, die Farben sehr dunkel anzeigen und im dunklen Farbbereich Unterschiede nur schwer erkennen lassen.)
Zusammengefasst meine ich, sind das doch ein paar Besucher, die damit den Spaß verlieren könnten was einzugeben, sei es eine Anfrage, ein Kommentar oder was auch immer. Für mich sind die bildbasierten Captchas immer ein Hindernis, nur wenn mir etwas sehr wichtig ist, probiere ich es überhaupt. Heute kam die Anregung zu diesem Artikel, von den nur kurzfristig beim Podcast von Roman und Dirk eingeschalteten Captchas, die wie immer nicht klappten. Von den beiden kam jedoch sofort die Reaktion und nur kurze Zeit später gab es Captcha-freie Kommentare. :) Ich meine, wenn schon irgendein Test, dann nicht gerade diese Bildchen, sondern besser einfache Fragen oder kleine Berechnungen wie 7+9 oder so. Im klappt bei unseren Kontaktformularen auch das leere Feld im Formular noch gut, für die meisten Beuscher wird es nicht angezeigt, die anderen drauf aufmerksam gemacht, nur die Maschinen schreiben was rein, jede Eingabe verhindert jedoch das Versenden des Formulars.

Irrelevante, übersetzte Seiten und ...mal wieder zu Spam

In letzer Zeit häufen sich die Trackbacks von Seiten, die keine relevanten Inhalte haben, aber dazu Listen zu allen möglichen anderen Seiten veröffentlichen. Die ein oder andere Seite bezeichnet sich als Blogverzeichnis, aber da sehe ich es immer noch so, dass die große Suchmaschine, ja auch keine Trackbacks erwartet, deshalb werde ich von diesen Verzeichnissen ebenfalls keinen Trackback durchlassen. Aus meiner Sicht ist das schlicht Spam. Führend ist da grad so ein T-Shirt-Gestalter [tshirts-selber-gestalten.de]  mit vielen platten Sprüchen und sowas ähnlichem wie einem Blog, allerdings ohne jedweden relevanten Inhalt. Deshalb auch bewusst keinen Link dorthin. Unter anderem dort, aber auch sonst in letzter Zeit häufig:

Irrelevante, automatisch übersetzte Seiten

Da gibt es dann Beiträge mit Überschriften wie:
"Bitte übertragen diese deutsche Satz"
Ähnlich sinnvoll sowas:
" Wie kann ein Mensch sagen, was es zu Hause ist Stil? Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect?"
Angereichert mit folgendem, naja, irgenwie wohl Text?!
"Ich habe gerade ein Haus gekauft und mich fragen, was Stil ist. Wie der Kolonialzeit, Mission, viktorianischen ect ect .. Ich kann Sie von jedem Ort."
Solch unglaublich sinnvollen Inhalten folgt dann jeweils eine riesige Linkliste. Und nein, ich bin nicht stolz darauf, wenn ich von dort Links bekomme... ;-) Nett auch eine Seite, die normalerweise wohl Spanisch ist und automatisch übersetzt wird:
Autor: Fernando sagen
So so, sagen Fernando... ;-)
Das Team des spanischen Übersetzung Spanisch WordPress.org scheint der Fehler behoben haben, dass ein Teil der WordPress Hilfe Leser gefunden heute Morgen in der amtlichen Spanisch, und sie in die Arbeitsgruppe.
Äh, wie bitte? ;-) Sobald ich merke, dass ich mal wieder solch ein automatisch übersetztes Teil gefunden habe, amüsiere ich mich meist. Zumindest im Moment noch, solange es nicht zu oft passiert. Bei den ersten derartigen Fällen, zweifelte ich jedoch zunächst an meinem Verstand, weil ich einfach nicht kapierte, was mir solch eine Seite sagen will.

Tipp bei automatisch übersetzten Seiten

Manchmal hatte ich inzwischen Glück und die Originalseite, war in einer für mich verständlichen Sprache geschrieben, dann ergab in diesem Fall obiger Text im spanischen Original durchaus Sinn. Deshalb Tipp am Rande, falls ihr auf sowas stosst, mal prüfen, ob ihr vielleicht mit dem Original etwas anfangen könnt. Bisher fand sich in der Seitenleiste meist eine Anzahl bunter Fähnchen, bei denen sich die Übersetzungen wählen ließen.

Kommentarspam in immer mal wieder neuer Version

Nein dieses Mal nicht zum Umgang mit Spammern hier, sonst mal ein bisschen über das Zeug, was es grad mal bis in die Moderation schafft: sonyericsson.75u.eu
yo… disagree…
Nichts ungewöhnliches, es kommt auch bestenfalls bis in die Moderation, also kein Grund sich Sorgen zu machen. ;-) Neu war mir jedoch folgende Version: blogring.org de.blogring.org/_381589
Blogring für kündigungsfrist+mietvertrag… Verwandte Blog-Einträge…
Die Dinger kamen sogar durch den Filter und wurden zunächst als Trackback angesehen. Beim genauerem Blick ist das jedoch meines Erachtens so eine Art Suchmaschine. Damit war das Ding für mich Spam. Denn es wäre ja sonst so, als würde die große Suchmaschine für jedes Suchergebnis einen Trackback setzen... Oder habe ich jetzt was nicht kapiert und somit versehentlich einen wunderbaren Trackback verhindert? Nein, sicher nicht, denn zu allem Überfluss spendieren sie selbst einen no-follow-Link, wollen jedoch von mir einen echten Link, nö, so dann doch nicht... Die meisten Trackbackversuche kamen in der Phase kurz vor Weihnachten, als alle Spammer, auch in den Mails und teils in den Kontaktformularen versuchten ihren Müll loszuwerden. Verständlich klar, wer will schon Weihnachten mit Müllmails verbringen?! ;-) In letzter Zeit kommen grad auch in den Formularen ab und zu so hochspannende Nachrichten an, wie:
xxfovm Mail: ilukul@dvjjzt.com Telefon: 70942169 ecbnazxwktqnwimoorxgvidfckxfbg
Da frag ich mich schon, was soll mir das sagen? Noch nicht einmal der Versuch einen Link abzusetzen, aber so ähnliches Zeug in mehreren Formularen. Da scheinen wieder mal biologische Spammer im Vorfeld neu zu testen, wie sich wohl irgendwas auf Dauer von einer produktiven Spammaschine platzieren lässt. Falls irgendeine Fee hier mitliest, ich denke, mit weniger oder gar keinem Spam ließen sich auf einen Schlag ziemlich viele Menschen glücklich machen...

Kommentarspam : follow und nofollow : Pagerank : Trackbacks ohne Link...

In meinem anderen Blog habe ich schon mal ausgeführt was ich davon halte, wenn jemand meint, er könne hier Links sammeln. Gerne bekommt jede/r der/die hier kommentiert den Link zur eigenen Seite, wenn der Kommentar ein zum Thema passender Kommentar ist. Alle Links in den Kommentaren stehen hier auch absichtlich und bewusst auf follow, siehe auch den Artikel Links oder nicht... Für mich ist die Grundlage des Internets die Linkstruktur und die Möglichkeit dadurch weitere Informationen zu bekommen. Deshalb halte ich nichts von nofollow. "Kommentarspam : follow und nofollow : Pagerank : Trackbacks ohne Link..." vollständig lesen

...in eigener Sache: Kommentare ::: Kommentarabos und Abmahnungen

Nein, ich will jetzt nicht der Diskussion um das Abmahnproblem einen weiteren Artikel hinzufügen, da gibt es schon ganz viele. Ich möchte auf etwas anderes hinweisen:

Langsame Reaktion auf Kommentare

Wie auch hier, jedoch vor allem in uteles Blog mehrfach erwähnt, wir haben grad eine Baustelle. Dieses Mal nicht vor allem im Laden, sondern dort rundum, aber so ganz genau lässt sich das nicht trennen, da das räumlich teils ineinander übergeht. Deshalb betreffen Baustelle an einer Ecke immer sowohl den privaten, wie auch den geschäftlichen Bereich. Unter anderem ist das Netzwerk miteinander kombiniert, da wir auch im Wohnbereich noch Arbeitsplätze haben.
"...in eigener Sache: Kommentare ::: Kommentarabos und Abmahnungen" vollständig lesen

Mailprogramm KMail und drumrum Kontact

Die Idee für diesen Beitrag entstand durch den Aufruf zur MUA-Parade (Mail User Agent, also Mail-Programm-Blog-Parade). Ich nutze seit Jahren KMail und inzwischen auch schon sehr lange KMail integriert in Kontact. (KMail und Kontact sind Teil von KDE, der wohl verbreitetsten grafischen Oberfläche von Linux). KMail verwaltet derzeit bei mir rund 20 E-Mailadressen mit unterschiedlich konfigurierten Konten, sowohl POP3 als auch IMAP. KMail kommt auch hervoragend mit einer großen Anzahl an E-Mails klar, bei mir gerade aktuell 17.881 Stück. Sehr intensiv nutze ich die Filtermöglichkeiten angefangen vom Bogo-Filter, der Spam aussortiert bis hin zu unterschiedlichen Filtern, die nach Absender, Empfänger oder Betreff die ein- und ausgehenden Nachrichten direkt in unterschiedliche Ordner sortieren. Als visuell orientiertem Menschen mag ich die Möglichkeit die Ordner mit verschiedenen Symbolen oder Farben zu kennzeichnen. (siehe auch Screenshot KMail am Ende des Beitrags). Ich komme mit Webmail-Möglichkeiten der Anbieter meiner E-Mail-Konten ausreichend zurecht, in den nicht so häufigen Fällen, in denen ich Mails nicht am lokalen Rechner bearbeite. Für diejenigen, die ihre Mails häufig an unterschiedlichen Orten abrufen, ist KMail nicht so gut geeignet, da es keine Weboberfläche ist. Wir (miradlo-intern mit mehreren Mitarbeitern) nutzen darüberhinaus Kontact intensiv um Termine und Aufgaben untereinander auszutauschen. Mails aus KMail können direkt per Drag & Drop in den Kalender von Kontact übernommen werden. Innerhalb von Kontact nutze ich außerdem KNode fürs Usenet und Akregator um RSS-Feeds zu lesen. Im täglichen Umgang sind Kontact und KMail sehr stabil. KMail verschluckt sich manchmal, wenn sehr viele Mails neu gefiltert werden sollen. Beispielsweise, weil ein Ordner zu unübersichtlich wurde und nun aufgeteilt werden soll. Sonst kenne ich aus früheren Tätigkeiten vor allem Outlook, welches weit weniger stabil war, mit größeren Mengen an E-Mails nicht gut klar kam und nur teilweise wie gewünscht konfigurierbar war; allerdings kenne ich keine aktuelle Version. Was mir außerdem an KMail gefällt sind die Möglichkeiten es zu konfigurieren: Ich verschicke beispielsweise keine HTML-Mails, ich lasse bei eingehenden HTML-Mails externe Referenzen nur auf Rückfrage zu. Bei verdächtig erscheinenden E-Mails ist die Anzeige des vollständigen Headers problemlos mit einem Klick möglich. Die angezeigten Spalten ob Absender, Datum, Größe der Nachricht usw. sind nach eigenen Wünschen konfigurierbar. KMail bietet außerdem nette Kleinigkeiten, wie eine Wortliste, die dafür sorgt, dass ich die Anhänge auf die ich hinweise auch tatsächlich gleich in dieser Nachricht mitschicke, indem es bei von mir genutzten Begriffen fragt, ob ich wirklich nichts anhängen will. Wie bei jeder Software würde ich mir manchmal noch etwas wünschen, was KMail gerade (noch) nicht hat, aber insgesamt bin ich völlig zufrieden damit. Screenshot KMail Da es KMail und Kontact nur für Linux gibt, installiere ich bei Windows-Nutzern den Thunderbird. Bei Mails unterscheiden sich die beiden kaum, die Integration in Kontact fehlt dann natürlich.
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