(K) Ubuntu erstmals installieren gleich mit Dual-Boot
10. Juni 2009 ute
- (K) Ubuntu erstmals installieren gleich mit Dual-Boot
- Instabiles Wackelnetz bei Ubuntu mit Gnome : Kubuntu klappt
- Ubuntu-Support-Chat ;)
- Kubuntu läuft problemlos : Kubuntu hat Netzwerk- und Grafikprobleme
- …weitere Schritte mit (K)Ubuntu ::: Netzwerkneuigkeiten und Sprachen
- Anfängerin bei (K)Ubuntu ::: Fragen über Fragen
- …noch ein Wunsch an (K)Ubuntu
Seit Gentoo das Wiki verlorenging, was auch noch immer nicht wieder so recht hergestellt ist, war ich ja nicht mehr so ganz zufrieden. Bei KDE 4 ließ sich manches nicht so anpassen, wie ich das wollte, weshalb mein Hauptrechner grad immernoch KDE 3.5 hat, was doch ein bisschen arg altmodisch ist. Seit einiger Zeit habe ich schon mal überlegt zu wechseln.
Ursprünglich war unsere Strategie und Idee, dass wir die bei miradlo genutzten Rechner möglichst mit einer Distribution nutzen. Deshalb war ich noch einige Zeit unsicher. Letztens wollte ich es wieder mal testen, aber Roland wollte dann doch lieber nicht, auf Dauer wollte ich jedoch keine zwei Distributionen. Bis zum vergangenen Wochenende blieb Roland dabei, doch nach nochmaligen Gesprächen war es dann soweit, er installierte Ubuntu, bzw. Kubuntu, weil unter anderem ich argumentierte, dass gleichzeitig Oberfläche und Distribution wechseln ein bisschen viel auf einmal wäre.
Damit war für mich klar, dass ich das auf meinem Zweitrechner jetzt ebenfalls mal testen kann. Im Lauf des Tages habe ich eine leere CD gesucht und dann den Ubuntu-Download nach Kubuntu durchsucht. Tagsüber hatte ich keine Zeit, deshalb habe ich erst vorhin angefangen, und beschreibe mal was ich bisher so gemacht habe:
- Kubuntu runtergeladen
- gebrannt
- reingeschoben
- hängt
- auch beim dritten Mal hängt
- Hilfe gesucht
- Modus ändern auf IDE hängt
- nochmal probieren Fehlermeldung Boot-CD nicht lesbar
- dann knopf für abgesicherten Grafikmodus gefunden
- irgendwas passiert und rattert
- zwischendurch Konsole
- dann grafisch kaputtes Bild
- dann schwarzer Bildschirm aber rattert weiter
- rattern hört auf Installation im textbasierten Modus startet
Partitionieren
devika (mein Rechner) war bereits partitioniert und unterteilt in das Vista was vorinstalliert war, eine Partition fürs Linux selbst, ein home und einen Swap. Die Werte waren bislang immer ok, deshalb habe ich sie genau so gelassen.
- sda1 40GB ntfs für Windows lassen
- sda2 40 GB für / mit ext3
- sda3 78 GB für /home mit ext3
- sda4 2GB Windows-Sicherung (ist so fest “verdrahtet”, dass es sich nicht entfernen lässt)
Wahrscheinlich hätte es einen Weg gegeben das /home zu behalten, da es jedoch noch mit reiserfs formatiert war und ich ext3 wollte habe ich das überbügelt.
Übrigens
Nein, ich habe keine Sicherungen gemacht, da dieser Rechner nur Daten enthält, die bereits die zweite Sicherung eines anderen Rechners sind. Auf Windows ist sowieso nichts Spannendes, und was drauf ist, habe ich anderweitig ebenfalls.
Schlimmstenfalls müsste ich Windows neu installieren, plus halt Firefox, Gimp, WinSCP und itunes fürs ichphone, aber das wäre auch kein Weltuntergang und schneller als eine Sicherung.
Beim OK sagen zum alles Löschen, was auf sda2, sda3 und sda4 ist, wurde es mir trotzdem noch etwas mulmig, aber eigentlich kann nichts verloren gehen.
Ich wurde noch nach Name, Username, Passwort und Rechnernamen gefragt. Beim Passwort schimpft Kubuntu weil ich kein achtstelliges genommen habe, aber frisst es.
- Danach rödelt das Ding ein bisschen, auf devika sind insbesondere die Zugriffe auf CD richtig laut.
- Die Zeitangaben scheinen nicht so ganz zu passen, aber das ist ja bei allen Installationen gleich.
- Zwischendurch “spricht” Kubuntu und erzählt was es gerade macht, Hardware einrichten, User anlegen usw.
Immer mal wieder stoppt es und wirkt als wäre jetzt doch kaputt, aber dann läuft es brav weiter.
Am Ende ein Fenster:
Die Installation ist jetzt abgeschlossen. Sie müssen jetzt den Rechner neu starten, um die neue Installation zu benutzen.
Aha, na gut, ich mag zwar nicht, wenn mich ein System siezt, aber falls das das einzige Problem wäre, dann kann ich damit leben. ![]()
Im Ubuntu Wiki stand irgendwo was von, dass GRUB vielleicht danach doch nicht mehr startet, aber nun gut, das werde ich merken…
Also schau’n wir mal…
- CD habe ich rausbekommen, falls ich nicht dran gedacht hätte, hätte auch kubuntu mitgedacht, es sagt jedenfalls, ich soll sie rausnehmen…
- Ein Stapel I/O-Errors liegt vorm Runterfahren noch rum.
- Grub kommt hoch, nicht so hübsch wie gewohnt, aber mit Ubuntu und Windows.
Startbildschirm kommt, sieht fast wie gewohnt nach KDE 4 aus, die Uhrzeit ist falsch, nunja, ist ein Linux mit Dual-Boot, die konnte nicht stimmen.
Nach Passworteingabe passiert irgendwas, ich habe zumindest mal ein Fenster.
Es erscheinen irgendwelche Symbole, alles wird farbig, ein KDE scheint da zu sein.
Der Ton ist grässlich, da stimmt irgendwas noch nicht, aber ich habe erstmal irgendwie ein System…
Die Schriftgrößen sind irgendwie riesig, ich glaube die Auflösung passt noch nicht.
Ute Hauth (ute) _an_ devika erinnert mich an die heutigen Menünamen aus Kochsendungen, da gibts auch nicht mehr Schnitzel mit Kartoffelsalat, sondern bestenfalls Schnitzel an Kartoffelsalat. Nun denn…
Das Klicki-Bunti-Startmenü hat ja die freundliche Suchfunktion, so finde ich sogar eine Konsole
Sodele, jetzt war da noch was, so ein bisschen Internet wäre ja schon noch nett.
Bei uns haben alle Rechner eine feste IP, damit sie untereinander per Namen erreichbar sind.
Diese und den Default-Gateway habe ich bei den Netzwerkeinstellungen eingetragen, und siehe da:
Geht!
Ich gebe zu, so schnell hatte ich noch nie nach einer Installation W-LAN.
Huch, und kaum ist Netz da, stimmt die Uhrzeit. Das kannte ich auch noch nicht. Bisher musste ich das immer extra einstellen, dass sich die Uhrzeit mit einer Funkuhr synchronisiert.
Auflösung hakt noch
Hm, Auflösung anpassen finde ich grad nicht, na gut, dann halt morgen.
Für grad mal zwei Stunden und nebenbei, bin ich ja schon recht weit gekommen. Dann stelle ich jetzt mal noch mein BIOS wieder zurück, probiere noch ob Windows noch geht und kümmere mich um alles weitere erst morgen.
Windows geht, keine Daten weg, alles noch gut. Nein, ich benutze kein Windows, zumindest, falls es sich vermeiden lässt, aber Webseiten testen ist halt doch mit einem Internet Explorer ebenfalls nötig.
Grad doch nochmal kurz probiert und recherchiert, aber das war noch nichts. Im KDE bietet es mir nur die 1024 an. xrandr will mir keine Ausgaben anzeigen, eine Anleitung erzählt von einem reconfigure des X-Servers, klappt aber erstmal so auch nicht.
Deshalb jetzt wirklich Schluss für heute…
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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 02:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter Linux abgelegt.
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Konvertieren, sage ich!
Au Backe, da habe ich ja etwas angerichtet.
Kannst Du mir bitte einmal sagen, welche Grafikkarte Du nutzt?
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Und noch eine Wechslerin von Gentoo auf Ubuntu ……
Nach Roland wechselt nun auch Ute mit einem Rechner von Gentoo auf Ubuntu.
Auch Sie wird in einem Ihrer Blogs über ihre Erfahrungen berichten.
Mann, Mann, was habe ich nur getan …
Das Problem mit der zu geringen Bildschirm-Auflösung kann an fehlenden Grafiktreibern liegen. Unter einer normalen Ubuntu-Installation mit GNOME findet man ein entsprechendes Hilfsprogramm unter “System >> Systemverwaltung >> Hardware-Treiber”
Wo man allerdings dieses Hilfsprogramm im KDE-Menü findet, weiß ich leider nicht. Aber selbst unter GNOME habe ich zuerst viel zu lange herumprobiert, bis ich auf die Idee kam, dass die max. Auflösung von 800×600 an den fehlenden Grafiktreibern liegen könnte…
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@dirk Herstellerinfo zur Karte:
Grafik
Intel® Graphics Media Accelerator 950 integriert in den
Intel® 945GM Chipsatz, bis zu 128 MB Shared Memory
Unterstützt DX9, Dynamic Video Memory Technologie
(DVMT) 3.0 Unterstützung
Das Ubuntu-Wiki meint da gäbe es kein Problem, ich habe aber nur die 1024-er im Angebot.
Das Wiki sagte ich sollte möglichst nicht direkt an der xorg.conf rumschrauben, sondern lieber folgendes nutzen:
sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg
Soweit so schön.
Da erzählt mir das Ding tolle Geschichten über Tastaturen, welche warum und wie, und dann ist Schluss. Habe es mit und ohne Framebuffer-Schnittstelle versucht, ich sehe keine Stelle, an der ich was anderes als Tastaturoptionen angeben kann.
Gibts noch ne andere Idee? Ansonsten würde ich halt ein bisschen xorg.conf außerhalb der GUI probieren…
@piccolino81 Unter KDE habe ich unter System/Einstellungen/Anzeige zwar prinzipiell eine Möglichkeit umzustellen, aber halt nur, wenn es mehrere Angebote gibt, das ist grad nicht der Fall.
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@ute
Genau darum meinte ich ja, dass Du zuerst schauen musst, ob Du evtl. noch proprietäre Treiber für Deine Grafikkarte installieren musst. Und eben diese lassen sich unter Ubuntu (GNOME) mit dem genannten Tool ganz einfach nachinstallieren.
Wie die entsprechenden Pakete heißen, weiß ich jetzt leider auch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass man diese auch mittels Paketverwaltung nachinstallieren kann. Anschließend Rechner neustarten, und schon hatte ich mehrere Auswahlmöglichkeiten an Auflösungen für meinen Monitor.
Gruß
Piccolino81
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@piccolino81 Das Wiki sagte für dieses onboard-intel-Grafikdings seien keine weiteren Treiber nötig und es gäbe auch keine, deshalb vermute ich, dass nur ein Konfigurationsproblem vorliegt. Im Zweifel probiere ich halt xorg-Gebastel.
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Guckst Du bitte einmal, ob die folgenden Pakete bei Dir installiert sind?
sudo aptitude search xserver-xorg-video-intel linux-restricted-modules-generic
Wenn ein “i” in der ersten Spalte zu sehen ist, ist es installiert.
Ansonsten mit
sudo aptitude install xserver-xorg-video-intel linux-restricted-modules-generic
installieren.
Wirf bitte auch einmal einen Blick auf http://wiki.ubuntuusers.de/restricted-manager#Kubuntu
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Hm.
War bis auf das debug installiert.
Laut deinem Link im Wiki habe ich mal gefragt:
sudo aptitude search jockey-kde -C um zu sehen, ob es einen besseren Grafiktreiber gibt. Den gibts nicht, aber dabei crashte Jockey mit Signal 11 SIGSEGV laut KDE-Crashmanager.
Auf Konsole kamen zuerst zwei Fehler, dass meine tmps uid 1000 statt uid 0 gehören. Die Recherche sagt, das sei nicht schlimm und läge daran, dass das Programm mit root-Rechten ausgeführt wird, statt unter meinem User. Ähm, heißt das, dass root grundsätzlich nicht in ein eigenes tmp schreibt?
Beim Aufruf ohne -C kommt ein Jockey-Fenster, welches sagt, ich habe keine proprietären Treiber, das passt ja auch dazu, dass das Wiki sagt, es brauche für das Intel-Dings keine.
Soweit so schön. Also doch an der xorg.conf mit Editor fummeln, oder?
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Wenn Du mit sudo Befehle aufrufst, bleiben Deine User-Settings (Environment, Variablen, Pfade, …) erhalten.
Nix mit xorg.conf.
Kann ich Dich dazu bewegen, mit einem anderen Image noch einmal zu installieren? Ich kenne die Tools unter KDE nicht, um Dich toolorientiert an das Ziel zu bringen.
Die Alternate-CD wurde genau für solche “schwierigen” Fälle gemacht.
http://www.ubuntu.com/getubuntu/downloadmirrors#alternate
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Kann ich denn auch anders? Also direkt als root? Hm, da war was mit root-Konsole… Ich werde es lernen…
Dachte ich mir schon, dass ich das anders lösen soll…
Sodele runtergeladen hab ich das Ding jetzt, brenne grad die CD, also mal sehen.
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Hi Ute!
Das hier klingt ja fast wie immer wenn du sowas machst
Immer wenn es irgendwo einen Fehler gibt, dann wirst du ihn finden.
Das du gleich so um die 10 Fehler findest, ist ja ziemlich normaler Standard für dich.
Ich bin mal gespannt was du noch alles erleben wirst.
@Dirk: Mach dich auf eine lange Bugliste gefasst. Ute ist der geniale Testfall.
Sie findet alles was es sonst nicht zu finden gibt.
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Mit “sudo -i” bekommst Du eine “echte” interaktive root-Shell.
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Gute Testfälle dürfen in den Bugtracker eintragen
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Ja, ja ich weiß.
Ich habe heute schon Jozo erklärt, dass ein Programm, welches bei mir auf zwei Rechner ohne weiteres Eingreifen funktioniert ganz unmöglich einen Fehler haben kann, denn sonst wäre er bei mir ja aufgetaucht…
Jep, soweit so klar.
Bin auch ein Stückchen weiter, bekomme aber auf Ubuntu mit aptitude update auf devika einen Fehler, während es auf xaver mit kubuntu problemlos klappt.
Suche noch, um jetzt von Ubuntu auf kubuntu zu kommen.
search kde meldet nix…
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Ich hab dich auch lieb!
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aptitude install -r kubuntu-desktop
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Klingt gut
Klappt aber nicht
(…) konnte kein Paket finden, dessen Name oder Beschreibung auf kubuntu-desktop passt…
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Ich hätte mir das merken sollen. Das war bei Roland das gleiche.
Vorher einmal
aptitude update
(bzw. beides mit sudo davor)
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[...] die gerade bei JavaScript deutlich besser sein /werden soll. Davon abgesehen, wird ja jetzt, wenn ich auf (K) Ubuntu umstelle alles [...]