Professionell mit Open-Source-Werkzeugen wie GIMP arbeiten
20. November 2008 ute
- Professionell mit Open-Source-Werkzeugen wie GIMP arbeiten
- Studie zum Einsatz von Open-Source in Unternehmen
- Nutzer von Open-Source in Unternehmen sind zufrieden mit der Software
- Erwartungen und Umgang mit Open-Source-Software in Unternehmen
- Linux, CMS, Blogs… von Unternehmen genutzte Open-Source-Software
- Sonntag-Sessions beim Barcamp Dornbirn
Es gibt ja immer mal wieder die Diskusssionen, dass man mit Open-Source-Programmen nicht professionell arbeiten könne. Gerade im Bereich der Bildbearbeitung wird das ja recht massiv behauptet. Via Karl-Tux-Stadt gibts dafür mal wieder einen Gegenbeweis.
In den Niederlanden gab es einen Wettbewerb für den Entwurf einer 5 Euro-Gedenkmünze. Vorgabe dabei war, dass auf der einen Seite die Königin abgebildet ist, andererseits war das Thema Architektur. Den Wettbewerb hat Stani Michiels gewonnen, der für seinen Entwurf GIMP, Inkscape, und sein eigenes Programm Phatch nutzte, also ausschließlich Open-Source-Software. Phatch, schaue ich mir sicher nochmal genauer an, es sah auf den ersten Blick sehr spannend aus.
Der Belgier beschreibt Schritt für Schritt in seinem Blog pythonide wie die Münze entstand und was er sich dabei überlegt hat. Einen deutschsprachigen Artikel mit Bildern gibts bei Anneke. Stani erklärt, wie er das Bild der Königin aus den Namen wichtiger niederländischer Architekten erstellte. Er beschreibt, wie er die Auswahl traf, welche Architekten in welcher Reihenfolge erwähnt werden. Nicht chronologisch, nicht alphabetisch, nicht nach Büchern, sondern durch Suchmaschinenergebnisse, sortiert wurden die Architekten nach der Anzahl Treffer in Suchmaschinen.
Die Rückseite der Münze besteht aus Büchern von oder über die wichtigen Architekten. Stani verfolgte außerdem das Ziel die Niederlande und die Hauptstädte der jeweiligen Provinzen mit in seinem Entwurf zu verarbeiten. Die Auswahl der Bücher lässt in der Mitte Platz, um die Niederlande zu formen, an den Stellen der Hauptstädte sind Vögel.
Mich haben sein Entwurf und insbesondere seine Erklärungen beeindruckt. Ein Designer, der Hintergrund, Optisches und neue Medien insbesondere auch noch Open-Source so perfekt miteinander verbindet, das kannte ich noch nicht. Schaut euch seinen Bericht selbst an, auch dann wenn ihr sonst nicht gern englische Artikel lest, allein schon die Bilder des Entwurfs sind sehenswert.
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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 20. November 2008 um 00:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter tipps, web abgelegt.
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Ich habe mehrere Jahre mit Inkscape und Gimp gearbeitet. Deshalb kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es eigentlich nichts gibt, was nicht auch mit der Open-Source-Software funktioniert hat.
Der Vorteil der Standardsoftware (Illustrator, Photoshop) ist zweifelsohne die Masse an Tutorials und guter Literatur. Dem gegenüber gibt es z.B. für GIMP viele Plugins.
Letztendlich arbeite ich doch wieder mit der A.. Creativsuite, da so der problemlose Datenaustausch mit anderen Unternehmen gewährleistet ist und mir das Handling im Zusammenspiel der unterschiedliche Programme gefällt.
Meinen Kunden, denen es mehr aufs Geld ankommt, empfehle ich aber immer zu Open Source Lösungen. Die Investitionen sind gering und die Ergebnisse top.
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Auch für den Gimp gibt es zumindest online einige Quellen, bei Inkscape und auch für Scribus ist es etwas weniger, bisher war es jedoch ausreichend.
Insgesamt arbeite ich gern mit Open-Source-Tools und da ich auch wenig Daten mit anderen Unternehmen austauschen muss, gab es bisher noch nie Probleme. Druckereien kommen mit den von Scribus erzeugten PDFs gut klar.
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Bin zwar Laie, arbeite wenn aber gerne mit Gimp…eigentlich aus der Überzeugung das man den Open-Source Gedanken unterstützen sollte und einfach mit unlizensierter Software arbeiten ist ja strafbar
Also O.S. unterstützen, aber als Laie genügt es vollkommen…
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Geht mir ähnlich.
Ich mag Open-Source und setze es deshalb gern ein.
Hinzu kommt, dass unlizensierte Software sowieso nicht in Frage kommt, das Risiko kann ich mir als Informatikerin noch weniger leisten. Allerdings bin ich auch nicht bereit die Preise für manche Software zu zahlen, die entweder gar nicht oder nur unwesentlich besser ist, als die Open-Source-Versionen.
Ich denke kaum jemand nutzt alle Funktionen des Gimp, deshalb in den meisten Fällen reicht er tatsächlich völlig aus.
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