Werbung von Google mit Cookies : Datenschutz sollte angepasst werden
8. April 2009 ute
Werbung auf der Landing Page für Besucher die von Google kommen
Google führt heute interessenbezogene Werbung ein. Das heißt, dass die AdSense-Anzeigen anhand von Cookies so angepasst werden, dass wer häufig zu einem Thema Seiten besucht, dann dementsprechend die passende Werbung bekommt. Die meisten werden das vor allem vomAmazon Bücher-Shop kennen, wer dort schon mal ein Buch bestellt hat, bekommt die passenden Empfehlungen beim nächsten Login.
Praktische Funktion oder unerwünschtes Daten sammeln
Sowohl bei Amazon, wie auch bei Google AdSense werden die einen es als praktische Funktion empfinden, die anderen wollen nicht, dass Daten von ihnen gesammelt werden. Ich meine, jede/r muss es für sich entscheiden können. Da ich hier und auch in uteles Blog und beim ein anderen Kunden Werbung einsetze, ist es mir wichtig, darüber zu informieren, so dass alle Besucher selbst entscheiden können. Hier sind viele sowieso mit Werbeblockern unterwegs, doch für diejenigen, die Werbung nicht blocken, aber kein Daten sammeln wollen, hier ein paar Hinweise.
Was lässt sich gegen das Daten sammeln tun…
Bei Google selbst lässt es sich deaktivieren:
http://www.google.de/privacy_ads.html
Beim Werbepartner Googles:
http://www.doubleclick.com/privacy/faq.aspx
Mit Einstellungen die Cookies verbieten, lässt es sich ebenfalls verhindern, siehe auch: Cookies, was sind das für Kekse?
Einen weiteren Linktipp zum Datenschutz gabs von Dieter in den Kommentaren zum Artikel über Cookies:
Google schrieb alle Werbenden an
Betreff: Einführung interessenbezogener Werbung: Maßnahme Ihrerseits in
Ihrem AdSense-Konto erforderlichHallo,
wir möchten Sie über die bevorstehende Einführung der interessenbezogenen Werbung informieren. Aufgrund dieser Einführung ist es erforderlich, dass Sie die Datenschutzbestimmungen Ihrer Website überprüfen und gegebenenfalls ändern. Des Weiteren enthält die Seite “Kontoeinstellungen” einige neue Optionen.
Zusätzlich zu Nutzern, die bereits die Websites von Inserenten besucht haben, werden durch die interessenbezogene Werbung Nutzer über die Themen erreicht, für die sie sich interessieren, beispielsweise Sport. Mithilfe der Arten von Webseiten, die Nutzer innerhalb des Google Content-Werbenetzwerks aufrufen, entwickeln wir Interessenkategorien. Beispiel: Falls ein Nutzer eine Reihe von Sportseiten besucht, wird er der Interessenkategorie “sportbegeistert” hinzugefügt. Weitere Informationen zu den entsprechenden Kontoeinstellungen erhalten Sie in der AdSense-Hilfe unter http://adsense-de.blogspot.com/2009/03/hohere-einnahmen-durch-mageschneidert e.html.
Als Folge dieser Ankündigung ist unter Umständen eine Aktualisierung Ihrer Datenschutzbestimmungen erforderlich, um auf die Verwendung interessenbezogener Werbung hinzuweisen. Stellen Sie anhand der Informationen in der AdSense-Hilfe (https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=100557&hl=de) sicher, dass die Datenschutzbestimmungen Ihrer Website bis zum 8. April 2009 dem aktuellen Stand entsprechen. Da Publisher-Websites und gesetzliche Vorschriften von Land zu Land unterschiedlich sind, können wir leider keine bestimmte Formulierung für die Datenschutzbestimmungen vorschlagen.
Weitere Informationen zur interessenbezogenen Werbung erhalten Sie außerdem im Inside AdSense-Blog unter http://adsense-de.blogspot. com/2009/03/hohere-einnahmen- durch-mageschneiderte.html.
Wir bedanken uns für Ihre Mitwirkung und freuen uns auf die bevorstehende Programmerweiterung.
Wie immer hält sich Google selbst sehr bedeckt mit Tipps, was die Betreiber tun müssen.
Datenschutzbestimmungen anpassen
Insbesondere Blogs mit Werbung, aber auch andere Blogs mit Kommentarfunktion sollten ja passende Datenschutzbestimmungen haben. Hier im Blog sind alle Hinweise im Impressum zu finden. Neu ist der Teil Nutzung von weiteren Diensten.. Nach meiner Recherche sollte das aus juristischen Aspekten passen, aber genaueres wird erst die Zukunft zeigen, wenn die ersten Urteile vorliegen. Insbesondere bin ich keine Juristin und kann daher keine verbindlichen Aussagen machen, doch scheinen mir die Tipps alle in dieselbe Richtung zu gehen.
Es wird teils heftig diskutiert welche Maßnahmen nötig sind, für mich geht es dabei nicht um die rein juristische Seite, sondern noch wichtiger um den offenen Umgang mit den Besuchern im Blog. Deshalb meine ich es wichtig, darauf hinzuweisen, wie man interessenbezogene Werbung verhindert.
Einen der ersten Artikel dazu las ich bei caschy. Ich überlege noch, ob es sinnvoll wäre bei allen Werbeeinblendungen noch einen Hinweis aufs – Daten sammeln, bzw. wie man es verhindert – einzubinden.
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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 8. April 2009 um 00:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter tipps abgelegt.
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[...] einem weiteren Beitrag auf miradlo bloggt gehe ich auch noch näher darauf ein, dass die Datenschutzrichtlinien angepasst werden [...]
[...] wer kein Daten sammeln von Google bei Adsense-Anzeigen möchte, sollte das vorab verhindern, sei es durch einen Werbeblocker oder mittels der Kontrolle, ob Cookies gesetzt werden dürfen [...]
[...] Analytics, AdSense oder so, sollte zumindest die passenden Datenschutzhinweise angeben, siehe auch miradlo bloggt Datenschutz anpassen. via [...]