WordPress und Plugins : nicht immer problemlos…
18. November 2008 ute
Ich bin ja schon immer sehr vorsichtig, was Plugins angeht. So praktisch es einerseits ist, dass es nahezu jedes Feature als Plugin gibt, so schwierig kann andererseits die Fehlersuche werden, wenn mal was nicht klappt.
Bei Prinzzess gab es kürzlich ein Problem, als die Seiten zwar am Anfang brav:
<meta name=”robots” content=”index,follow” />
auslieferten, jedoch weiter unten im Header das Ganze überschrieben wurde:
<meta name=”robots” content=”noindex,nofollow” />
Damit wären die Seiten relativ bald nicht mehr von Suchmaschinen indiziert worden. Wer jedoch gefunden werden möchte, sollte das natürlich vermeiden.
Entdeckt hat es zufällig Michael, vielen bekannt von greensmilies, der jedoch auch noch das Blog niedermeyer betreibt.
Mir fiel direkt der Beitrag auf, weil sich Prinzzess fragte, ob ihr Blog wohl gehackt wurde. Ein erster Blick in Quelltext schien kein Problem zu zeigen, denn da war ja ein index, follow. Doch bei genauerem Suchen, sah ich dann, dass es überschrieben wurde.
WordPress Seitenaufbau
Nach einigen Installationen, Versuchen, Themes erstellen usw. habe ich gelernt, dass WordPress im Grunde sehr einfach aufgebaut ist. Der Hauptteil, der vom Theme kommt steht meist am Anfang, dann kommen die jeweiligen Einschübe der Plugins, da die sich ja nur an fest definierten Stellen anhängen können.
Die Zeile mit noindex, nofollow, stand im Quelltext direkt nach der Einbindung des Stylesheets des Hangman-Plugins, erst kurz danach folgten weitere Einschübe anderer Plugins. Bei Prinzzess liefen zu diesem Zeitpunkt immerhin 61 Plugins, deshalb ist der Quelltext nicht ganz trivial zu lesen.
Michael bekam von ihr Zugang und konnte schließlich bestätigen, dass es tatsächlich an dem Plugin lag. Nach einer Überarbeitung konnte es wieder aktiviert werden und verhindert nun nicht mehr, dass die Seiten indiziert werden.
Plugins vorsichtig nutzen
Für mich war dieser Vorfall ein weiterer Hinweis, dass es gut ist, vorsichtig mit Plugins umzugehen. Insbesondere, wenn viele Plugins eingesetzt werden, können auch Seiteneffekte entstehen, weil sich Plugins nicht vertragen. In unserem Mitarbeiterblog, welches nicht für die Öffentlichkeit sichtbar ist, bin ich etwas experimentierfreudiger, habe jedoch auch schon öfter Probleme festgestellt. Insbesondere, die sehr praktischen und einfach einzusetzenden Widgets, verursachen immer mal wieder Fehler.
In manch einer Situation ziehe ich Anpassungen am Theme vor, auf manches nette Feature, verzichte ich ganz bewusst. Nach meiner Erfahrung, sind insbesondere Plugins und Eigenschaften, die mittels JavaScript realisiert wurden, häufig eine Fehlerquelle. Nein, ich glaube nicht, dass JavaScript böse ist, allerdings bin ich sicher, dass es leider viele gibt, die mit JavaScript nicht sorgfältig umgehen. Ich kenne kaum eine Seite, die JavaScript einsetzt, bei der nicht zumindest einige Warnungen ausgegeben werden, selbst gemeldete Fehler kommen regelmäßig vor. Bei JavaScript ist das Problem ähnlich, wie bei PHP, vieles funktioniert noch, obwohl es nicht korrekt genutzt wird.
Im Web können sich Fehlerquellen so immens häufen, denn verziehen werden zunächst: Fehler im HTML, im CSS, im PHP und im JavaScript. Dass es da, ab und an auch mal richtig knallt, ist kein Wunder. Nicht selten werden ganze Systeme, wie z.B. WordPress genutzt, in denen, oft auch noch veraltete Versionen laufen, zuweilen kombiniert mit noch älteren oder ganz neuen Plugins. Im Grunde ist es eher erstaunlich wie häufig solche Kombinationen noch einen lauffähigen Webauftritt ergeben.
Meine Lösung
Ich werde weiterhin versuchen, so wenig Plugins wie möglich einzusetzen, mir sind die zur Zeit meist etwa 15-20 genutzten Plugins pro Blog im Grunde schon zuviel. Bei manchen kommt da ja noch Google Analytics hinzu, mehrere eingebundene Links und Bilder, wie z.B. zu Blogverzeichnissen oder geschaltete Werbeanzeigen. Insbesondere bei der Ladezeit einer Seite, macht es sich dann doch bemerkbar, was alles Zeit braucht, bevor die Seite vollständig angezeigt wird.
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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 18. November 2008 um 00:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter WordPress, blog, tipps abgelegt.
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Wow! Prinzess hat 61 Plugins aktiv? Ich “nur” 36
Aber dafür dürfte ich mehr aktive Firefox Addons haben: 67!
Wer bietet mehr?
Wie auch immer, auch ich habe schon öfters Probleme mit Plugins gehabt. Und: Das nervt. Aber auf manche Funktionalitäten brauche ich einfach bzw. will ich einfach nicht verzichten. Gleichwohl überlege ich auch immer mehr, welche Plugins ich wirklich brauche. Das empfiehlt sich auch aus Sicherheitsgründen, denn jedes zusätzliches Plugin ist auch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko.
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Zitat Dieter ^:
Tja Dieter, da ist Prinzzess einfach besser…
Zitat Dieter ^:
Was um Himmels willen tust du mit deinem Firefox?
Ist der das einzige Programm was du benutzt? Ich habe grad mal geschaut, ich bringe es gerade mal auf 14 und fand das schon nicht so wenig, denn einiges ist ja inzwischen bereits drin, wofür es früher noch Plugins brauchte.
Zitat Dieter ^:
Genau darum ging es mir mit diesem Artikel, dass man sich einfach überlegt, was man einsetzt. Nicht so, dass man auf jede nette Funktionalität verzichtet, die man gern möchte, aber eben doch auch mit dem Hintergedanken, was eben auch mal schief gehen könnte.
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Einiges.
Einen leicht veralteten Stand meiner Aktiven Addons kannst Du unter http://www.dieter-welzel.de/blog/zur-blogparade-firefox-addons-von-prinzzess/ finden.
Nein, aber definitiv mein Lieblingsbrowser!
So schnell können die Entwickler die Funktionalität des Feuerfuchses gar nicht erweitern, wie ständig neue gute Addons herauskommen!
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Ich sehe schon, du bist absoluter Firefoxfan und Spielkind
Beim Durchsehen der Addons habe ich das ein oder andere gesehen, dass sowieso nur mit Windows klappt, eins sah ganz interessant aus (YSlow), ich habe es kurz probiert, es war mir jedoch nicht so wichtig, dass ich es behalten mag.
Das ein oder andere bietet mein KDE unter Linux in eher besserer Version als es die Addons tun, da brauche ich sie deshalb nicht.
Bei manchem arbeite ich ganz anders als du und bin daher auch mit dem, was mein System sowieso schon anbietet sehr zufrieden.
Deshalb, ich verstehe beim Durchsehen, das ein oder andere, bleibe jedoch bei meinen 14 Addons.
Aber ich weiß jetzt, wen ich frage, wenn mir mal eins fehlen sollte…
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Zurück zum Thema
Die Entwickler von WordPress bauen dort immer mehr Funktionen ein, die man(n) (Frau auch) mit Plugins “nachrüsten” musste/konnte.
Das führt zum einem dazu, dass der Hang von Spielkindern und Begehrlichkeiten nach mehr Funktionen schon auf diese Weise nachgekommen wird und der Bedarf nach mehr Plugins so etwas kompensiert wird.
Zum anderen wird WordPress dadurch aber auch immer umfangreicher und fehleranfälliger. So scheint beispielsweise die Galeriefunktion noch nicht richtig ausgereift zu sein.
Mein Eindruck ist, dass sich WordPress immer mehr von einer Blogsoftware zu einem Content Management System (CMS) entwickelt. Das finde ich grundsätzlich ok, da die Bedürfnisse häufig mit der Zeit wachsen. Etwas lästig finde ich aber, dass dabei auch ständig das Erscheinungsbild (Look and Feel) des Backends (Administrationsbereich) geändert wird. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und damit kommt der Spieltrieb der Entwickler in Konflikt.
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@Dieter, ich habe schon dreimal angefangen dir zu antworten, aber das wird wohl ein eigener Beitrag, ich denke spätestens nächste Woche…
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ute ^:
Bin auf Deinen eigenen Beitrag gespannt. Spiele bitte nicht Krimiautorin, sondern löse das Rätsel bald auf.
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…Ich hatte nicht vor dich auf die Folter zu spannen, ich brauche nur ein bisschen Zeit…
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Zitat ute ^:
Keine Sorge, ich wollte keinen Druck ausüben, bin einfach nur neugierig.
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Die Problematic mit Plug-ins, die nicht vertragen kenn ich allzu gut. Dein Hinweis vorsichtig zu sein ist mehr als gerechtfertigt. Leider weiß man es vorher nicht, ob das Plug-in passt – so entsteht ein riesiger Zeitaufwand, und das ist nervig
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@Michael ich denke einige Plugins sind eben noch überschaubar, wenn mal ein Fehler auftaucht, aber irgendwann wird es einfach zuviel, um es noch mit endlichem Zeitaufwand regelmäßig aktuell zu halten.
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[...] schrieb ute bei WordPress und Plugins : nicht immer problemlos…ute bei Bilder und Grafiken nur mit CSS erstelltMichael Balk bei Bilder und Grafiken nur mit CSS [...]
[...] Wordpress und Plugins sind nicht immer problemlos [...]
bei mir machen die plugins auch oft probleme
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